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MLP Fondspolice / Erfahrungen ( Seite 30)
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MLP
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Xetra (EUR), 25.05.12 | 17:35
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schrieb am 22.10.04 06:50:30
@mextra,
zahlst Du die Differenz, von der Ablaufleistung der
"weiterlaufenden MLP-Police" zu einer "neuen" Police, welche "nur"
50% in den TGF und 50% in den DWS VI investiert und der
Auszahlungsbetrag von MLP ebenfalls in diese Fonds angelegt wird???
schrieb am 22.10.04 08:17:18
@greetchen, Diego und Co
zu Posting 257, 264, 288
Welche Verträge kündigen denn die "scheidenden MLP-Berater"? Alle
oder "nur" die MLP-Verträge?
Nach Greetchen sind die Kunden von MLP doch sehr breit aufgestellt
(ich denke eher, dass die Kunden meistens mit MLP-Verträgen
versorgt werden - eine Entwicklung der letzten Jahre - Kunden aus
den 90igern sind wirklich breiter aufgestellt).
Veranlaßt ein scheidender MLP-Berater die Kündigung von
"MLP-Verträgen" bleibt wirklich die Frage, ob "Provision" die
Motivation, oder eben die Überzeugung "was er verkauft hat ist
nicht annähernd so gut, wie erselber einmal gedacht hat und ihm
gesagt wurde", darum sinnvoller zu kündigen, als weiter Geld
"hinterherschmeißen".
Die wirkliche Motivation wird schwer zu erkennen sein, allerdings
wäre doch der Einblick, ob die Kündigungen vor allem MLP-Verträge,
oder auch andere, trifft, ein interessantes Kriterium.
@greetchen,
beantworte doch noch bitte mein Posting 273 für alphonzo.
@mextra,
nenn doch einmal "faktische" Gründe, warum ein Kunde die
"gemanagete MLP-Police" halten soll, ausser:
"... Jeder Ausstieg eines FLV-Vertrages hat doch nur noch negative
Konsequenzen. Gehe ein Risiko ein und zahle fleissig weiter..ist
das beste waste machen kannst. ..."
das ist doch nun wirklich schwach.
Gründe pro halten:
- "Kostennachteil" - schon bezahlte Abschlusskosten + evtl. zzgl
Stornokosten
Gründe contra halten:
- Intransparenz
- (gezielte) Desinformation von Beratern und Kunden (konkrete
Anfragen werden nicht konkret beantwortet)
- übermässige Umschichtungen in der Vergangenheit (meine
persönliche Meinung - und da bleibt die Frage nach der Motivation -
"Gebühren zu kassieren"?)
- insgesamt sehr hohe Kosten
- Performance der Vergangenheit (Das Argument, das kann sich MLP
nicht langfristig leisten ist doch nun wirklich "platt" - natürlich
kann sich das MLP nicht leisten, deswegen ist aber noch lange nicht
gesagt, dass MLP eine bessere Performance bieten kann)
- Hat MLP schon "Managementgebühren" rückversichert? Und ist somit
evtl. gebunden? Kann dem Kunden also auch keine individuelle
Fondsauswahl bieten? Diese Frage steht für mich ebenfalls im
Raum.
- Unternehmensproblematik "Bilanz"
greetchen und mextra, nennt den "Kunden hier auf dem Board" doch
einmal alle Bereiche, in denen die Staatsanwaltschaft
ermittelt.
...leider muss nun jeder Kunde dieses Jahr eine wichtige
Entscheidung treffen.
Hoffen, dass bei MLP nichts so ist, wie manche vermuten (...naja,
die Performance wird dadurch trotzdem nicht besser)
oder
in den sauren Apfel beissen und sich sagen lieber ein Ende mit
Schrecken, als ein Schrecken ohne Ende. ...und eben das ganze
dieses Jahr noch alternativ abschliessen.
schrieb am 22.10.04 08:56:19
@mextra und Greetchen
Ich habe schon Kunden gesehen, bei denen ca. 20% des Einkommens
(netto) in MLP-Produkte, manchal nur FLV (gemanaget) fliessen.
In solch einem Fall wäre/ist es ja wohl mehr als fahrlässig, diese
einfach "weiterlaufen" zu lassen. Und solche Fälle sind sicherlich
nicht nur "Einzelfälle".
Ich wurde auch schon von Trainern geschult, welche die Verteilung
der kompletten Sparrate Altersvorsorge, Immobilie, mit der
Verteilung auf MLP-FLV für eine ausreichend und sinnvolle
Diversifikation gehalten haben.
Das "Gerede", jeder Berater kann frei entscheiden ist auch nicht
gerade "ehrlich", oder warum gab es GEschäftsjahre, in denen fast
das gesamte Neugeschäft zu MLP Leben geflossen ist?
Geschäftsjahr 2000: Neugeschäft Finanzdienstleister 4,8 Mrd Euro
Beitragssumme - Neugeschäft MLP Lebensversicherung 4,1 Mrd. Euro
versicherungssumme
Soviel zum "frei denkenden und entscheidenden Berater".
Das wäre im Sinne der Diversifikation nie zweckmässig, egal wie gut
das Produkt ist/wäre. Also, welcher Berater hat hier selbstständig
gedacht? ...es mag welche gegeben haben, aber sie müssen
anteilsmässig verschwindend klein gewesen sein.
Hier wurde auch schon nach wissentschaftlichen Belegen zum
"Konzept" gefragt.
Soll doch einmal MLP ganz einfach eine Gaussche Normalverteilung
von Einzelfonds und Dachfonds der jeweiligen Anlagebereich
erstellen und sich das Ergebnis anschauen und veröffentlichen. Ich
bin sehr stark davon überzeugt, dass diese Dachfonds nichts anderes
bewirken ausser dass sich die "Durchschnittsrendite" auf der Achse
nach links bewegt, die Verteilung aber relativ ähnlich wäre,
ebenfalls Ausreisser nach oben oder unten.
Esmuss schon verdammt gute Gründe (die sind meistens/nur in der
Vergangenheit zu finden) geben, um auf Dachfonds zu setzen.
Vergleiche doch einmal die MLP-Erfolge mit denen von Sauren, obwohl
dieser Laden ja wesentlich kleiner ist scheinen dort die besseren
Leute zu sitzen. Oder sie sind einfach besser, weil sie ein Konzept
haben, bei dem sie nicht auf die "Betreuungsprovision" der
Zielfonds schauen müssen, und somit auch frei handeln und
entscheiden können.
Warum also auf das Pferd MLP gemanagte Police setzen?
Ich würde sogar soweit gehen, dass ich es für sinnvoll halte die
gemanagten Policen zu kündigen und in die TitanPolice umzuswitchen.
Dann hat der Kunde "nur" noch das Risiko "MLP -
Bilanz/Existenz".
Nichts, aber auch gar nichts, ausser dieser Verluste von 1.000,
2.000, 3.000 Euro bisher gezahlter Abschlussprovision (je nach
Vertrag) spricht für eine Weiterführung. Und bei diesen Summen
halte ich das Chance/Risiko Verhältnis für absolut daneben!!!
Was ist, wenn 2006 rauskommen sollte, dass MLP vielleicht Churning"
betrieben haben sollte? Dann können zwar viele kündigen, werden
wohl auch einige tun, aber all diese können nichts vergleichbares
mehr abschliessen. Aber welcher Kündigungszahl hätte MLP denn
existenzielle Probleme? (Denn in solch einem Fall müsste MLP
höchstwahrscheinlich eben die Beiträge plus Verzinsung
zurückzahlen)
schrieb am 22.10.04 09:10:05
...und noch zu guter letzt die Frage:
Warum schichtet ein Unternehmen ca. 150% des Vermögens pro Jahr um,
also ca. 12,5% jeden Monat im Schnitt?
Obwohl nur einmal im Monat gehandelt werden konnte (die Erklärung
"kurzfristige Reaktion" ist also nicht möglich)
Obwohl das Unternehmen selbst kommuniziert, dass Market-Timing
nicht möglich/sinnvoll ist?
Obwohl das Unternehmen "Picking", also auch Fondspicking für keine
sinnvolle Strategie hält?
...für beide Behauptungen, siehe Präsentationsfolien von MLP zum
Thema Geldanlage.
Warum also wurde so viel umgeschichtet? Kann mir jemand diese Frage
sinnvoll beantworten??? Ich warte hierauf jetzt bald schon ein
Jahr.
So, und jetzt bin ich einmal gespannt, ob ich bis heute Abend
fundierte Antworten, keine Reaktion oder "übliches Gelabere ohne
sachlichen Hintergrund" bekomme. "Ich weiß es nicht" wäre auch eine
sehr faire Antwort und besser, als um den heißen Brei zu reden.
Ich denke aber, dass diese Fragen mehr als interessant sind und
einer Klärung bedürfen.
Es kann ja jeder "Policeninhaber" diese Fragen an MLP stellen und
auf die Antwort warten. Ich gehe jede Wette ein, dass keine
"fundierte" Antwort kommt, sondern nur "inhaltsloses Gelabere".
Dann kann jeder selbst nachdenken, ob es Sinn macht an solch einem
Vertrag festzuhalten.
...alles meine persönliche Meinung.
schrieb am 22.10.04 10:39:51
Hallo MLP_Boardneuling
Ich habe (leider) mehrere FLV bei MLP laufen. Meine gesamte
monatliche Sparrate hat auch schon 20% meines Nettoeinkommens
erreicht und wenn Riester in die nächste Stufe geht, dann wird es
noch mehr.
Ich habe meiner MLP-Beraterin unmissverständlich klargemacht, dass
ich kein Geld mehr für weitere Policen habe. Dabei wollte sie mir
so gerne noch Titan und die 5-Fach-LV aufschwatzen.
Ich habe Hilfe bei einem Freund gesucht, der Fond-Anlageberater
ist. Er hat auch schon bei einem anderen Kunden (MLP-Sklave) die
Policen genauer untersucht und einige Schriftsätze mit Fragen zu
den Produkten nach Heidelberg geschickt sowie zu den anderen
Unternehmen, in dem der Kunde auch Policen hat. Von jeder
Gesellschaft kam nach wenigen Wochen eine Antwort, nur von einer
nicht:
Na, welche Versicherungsgesellschaft mag das wohl sein? Also nach 6
Monaten

kam endlich eine Antwort aus Heidelberg. Aber sehr
informativ war diese nicht.
Ich stehe nun an der gleichen Stelle: Ich habe alle meine
Gesellschaften angeschrieben und habe auch von allen bis auf MLP
Antwort erhalten. Ich habe mitlerweile aber so viel negatives
gelesen, dass ich das ganze Affentheater mit MLP beenden werde. Ich
werde einige Policen kündigen. Klar habe ich Verlust gemacht, aber
egal ob ich kündige oder alles weiterlaufen lasse, der Verlust
bleibt. Nur, wenn ich alles bis zum bitteren Ende weiterlaufen
lasse, habe ich aber über 20 Jahre in einer schlechten
undurchsichtigen Anlage investiert und dieser Verlust ist mit
Sicherheit um einiges größer!
schrieb am 22.10.04 10:49:24
Boardneuling
Meine Meinung zu #273
Das "Schadensersatzpotential" beziffere ich auf 0 (Null), da keine
Bilanzmanipulation bestätigt werden wird.
zu b/e) Ich habe nur zwei Kunden mit der alten individuellen
Fondspolice. Die möglichen Fonds stehen in den Statusberichten. Ein
Kunde hatte in den Fidelity European Growth, den DWS Akkumula und
in den FT Accuzins investiert. Ich mache mir jetzt nicht die Mühe,
die anderen Fonds bei der VF-Leben zu erfragen. Ruf da doch am
besten selbst mal an. Die Nummer dürftest Du ja noch haben.
zu f) hatte ich gehört. Die Produktschulungen werden aber erst
Anfang des Jahres stattfinden. Dann mehr.
Liebe Grüße
Greetchen
schrieb am 22.10.04 10:53:26
schrieb am 22.10.04 11:05:26
TD3333
Ich habe Hilfe bei einem Freund gesucht, der Fond-Anlageberater
ist.
Dann hast Du ja wirklich eine objektive Beratung erhalten ! Was hat
er Dir denn verkauft ?? Steck Dein ganzes Geld in den Tmepleton
Growth, weil der ja in den letzten 50 Jahren so genial gelaufen
ist? Dafür brauchst Du eigentlich keinen Berater.
Liebe Grüße
Greetchen
p.s. Ach ja, vielleicht ruft er Dich an, wenn der Fonds am höhsten
steht und schichtet dann um ! Das Spielchen wird er dann einige
male machen. Hin und her macht Taschen leer ! Hierbei aber so
richtig !!
schrieb am 22.10.04 11:34:41
@298
"p.s. Ach ja, vielleicht ruft er Dich an, wenn der Fonds am höhsten
steht und schichtet dann um!"
Dann wäre er ein Genie und über jeden Zweifel erhaben! Also wenn
ich einen Anlageberater hätte, der meine Fonds immer zum
Höchststand verkauft, der wäre mir jeden Cent wert!
P.S.: Wie machst du es denn? Schichtest du etwa um, wenn er auf dem
Tiefpunkt ist *lol*?!
schrieb am 22.10.04 12:04:37
Sir
Ironie war Dir ein Fremdwort?
Liebe Grüße
Greetchen
p.s.
Bei MLP schichtet man sinnvollerweise immer um , wenn die
Tiefstände erreicht sind.
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