@ Meret,
@Neuling,
ich werde mir hier ganz bestimmt keine Schlacht ums letzte Wort mit
Euch liefern. Schade um die Zeit. Möge sich jeder User sein eigenes
Bild machen.
Daher ein letztes Mal:
Du wirst es nicht glauben, aber ich habe meinen Kunden (als ich
noch Beraterin war) immer angeboten, Ihnen zu sagen, was ich an den
Abschlüssen verdiene, wenn Sie das wissen wollen. Sie müssen nur
nachfragen.
Weißt Du, wieviele mich gefragt haben?
Vermutlich
HÄTTEST Du es ihnen angeboten, denn sonst hätten
sie mit Sicherheit - schon aus Neugier - nachgefragt.
als Berater gibst Du den Kunden Sicherheit, daß Sie die richtige
Wahl getroffen haben. Und wenn was schiefgeht, dann sind nicht die
Kunden schuld, sondern der Berater. Und das ist seine
Existenzberechtigung. Das ist doch einiges wert, oder?

Wenn was schiefgeht, steht im Kleingedruckten, daß die
Ablaufleistung nur unverbindlich war...
Aber weißt Du: LVs gibts nicht mehr!! Ist Vergangenheit. Gehen
wir doch mal in die Gegenwart und in die Zukunft:
Du solltest Dich jetzt mal mit den Rentenversicherungen
beschäftigen, das ist noch viel viel interessanter.
Und was ist an den Gebührenstrukturen (Zillmerung!) bei RVs anders
als bei LVs? Wie war das noch mit dem alten Wein in neuen
Schläuchen?
Wassermann, wenn Du das tatsächlich glaubst, dann solltest Du
wirklich ganz, ganz schnell einen Berater suchen, denn der Markt
richtet sich NICHT an einem FAIREN
PREIS-/LEISTUNGSVERHÄLTNIS
Das ist der größte Schwachsinn, den ich je gelesen habe! Wenn Du
natürlich unter FAIR das verstehst, was DU (!!!) für fair hältst,
ist Deine Haltung nachvollziehbar!
"Fair" ist aus Kundensicht das, was seiner Einschätzung nach "fair"
ist und nicht das, was der Berater dafür hält.
Und zu Deinem " Golfbeispiel" :
Das kann ich ebenfalls nicht teilen, denn Deine " 90PS" sind die
Leistungsdaten, diese entsprächen bei einer MLP-FLV der " Rendite
der Wertpapiere in den Fonds" .
Unsinn, MLP hat nicht mit irgendeiner "Rendite der Wertpapiere in
einem Fonds" geworben, sondern mit dem,. "was hinten rauskommt".
Und das ist bei der FLV die Ablaufleistung und beim Golf die
90PS.
Die Kosten für Management, Vertrieb,... entsprechen den "
Margenkosten" bei Deinem VW. Sie minimieren nicht die Leistung,
es kommt eben nur ein Teil der Leistung bei Dir an, bzw. Du
musst für einen Teil der Leistung (also für die erbrachte Leistung)
Geld bezahlen.
Das ist ja der Ober-Brüller!

"Sie minimieren nicht die Leistung, es kommt eben nur ein Teil der
Leistung bei Dir an."
Das ist Versicherungs-Denke! Für den Kunden zählt die Leistung, die
bei ihm ankommt. Beim Golf sind das die 90 PS, die kommen immer an,
egal, ob der Verkäufer 500 oder 5000 € an dem Golf verdient; die 90
PS hat er trotzdem.
Die Kosten der FLV hingegen mindern die Leistung für den Kunden,
die bei ihm ankommt. So, wie wenn der Golf nur noch 80 PS hätte,
wenn der Verkäufer ein paar Euro mehr daran verdient.
Und wie beim Auto ist es eben auch nicht klar, ob das Auto
wirklich 90PS hat (ist bei Autos alles andere als klar), wenn es
denn geliefert wird
Mach Dich doch nicht lächerlich! Dann hat der Wagen einen
Sachmangel und ich kann reklamieren und bekomme ggf. mein Geld
zurück. Ist bei FLVs nicht so!
Abgesehen davon kenne ich mich mit Golfs und mit solch
untermotorisierten Gefährten, mit denen mal halt gerade mal so vom
Fleck kommt, sonst aber auch nix, nicht aus.
und wie sich das Auto über die Jahre des Besitzes " hält" , also
ob wenig oder viele Reparatueren anfallen.
Das hat aber nichts mit dem Vertrieb und seinen Kosten zu tun!
Oder weißt Du das? Oder weißt Du, ob an Deinem VW bei
irgendeinem Bauteil nicht das beste Material eingesetzt wird, um 20
Euro zu sparen und es dann nach 3-5 Jahren z.B. zu einer Reparatur
von 300 Euro bei Dir kommt, weil das schlechtere MAterial deutlich
schneller verschleisst?
1. Hab ich keinen VW, sondern etwas, das man zu Recht "Auto" nennen
kann.
2. Hat das auch nix damit zu tun, wieviel der Verkäufer für sich
abzwackt.
Dein " Denken" , dass z.B. die Autobranche, oder welche auch
immer, seriöser ist, ist doch sehr fragwürdig. Denn alle Branchen
arbeiten nunmal mit dem " Unwissen" der Kunden, ALLE! Und ob es
einer ausnutzt oder nicht, hängt an dem jeweiligen " Unternehmen"
oder " Berater" .
In anderen Branchen hängt die für den Kunden herauskommende
Leistung aber nicht von der Verkaufsmarge ab!
Und die Frage von Meret war mehr als berechtigt, denn nur weil
Du ein Produkt anfassen kannst, ist dir Frage nach einer fairen "
Bezahlung" noch lange nicht geklärt. Und nur weil der Markt bereit
ist ein Produkt zu kaufen ist es noch lange nicht gut.
Ob ein Produkt als "gut" empfunden wird, entscheidet der Markt
selbst. Ob es objektiv gut ist... ja, dazu müßte man jetzt erstmal
definieren, was denn "objektiv" gut ist.
Übrigens, noch ein bekanntes, wenn nicht das bekannteste
Beispiel für einen tollen Fehler des Marktes,
" Microsoft"
Sehe ich nicht als Marktfehler, da MS das erste Unternehmen war,
das einen PC, der von Laien bedienbar ist, international
durchgesetzt (!) hat im Gegensatz zu Apple.
Und weil Du sagst, die MLP-Police sei am Markt gut angekommen:
Gegen Betrug ist der Marktteilnehmer oft genug machtlos. Und daß
betrogen wurd, darüber brauchen wir nicht zu diskutieren. Nimm nur
die Umstellung auf Dachfonds und die daraus folgende
Gebührenabzocke.
THREAD-EX!