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Seite 90 von 268

MLP Fondspolice / Erfahrungen ( Seite 90)

Diskussionsstatistik
eröffnet am 16.09.04 12:10:22
von
neuster Beitrag 15.05.12 15:37:28
von

Anzahl Beiträge: 2.676
Aufrufe gesamt: 420.770
Aufrufe heute: 3
Diskussionsnr.: 904.677

MLP

Chart
WKN: 656990
ISIN: DE0006569908
Symbol: MLP
6,27
 
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Xetra (EUR), 25.05.12 | 17:35
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[ Seite: 123899091266267268neuster Beitrag ]

Avatar
schrieb am 21.01.06 15:16:42
Beitrag Nr.891 
(19.816.170)
Antwort
Zitat
[posting]19.812.245 von TD3333 am 21.01.06 01:25:51[/posting]Ergänzung:

Mehr als die Hälfte der LVs werden nie bis zum (bitteren) Ende durchgezogen !

Und weitere ca. 35 Prozent werden vorzeitig beitragsfrei gestellt.
Mit anderen Worten: Nur ca. 15% der LVs werden durchgezogen wie geplant (und provisioniert...). Ist doch ein überdeutlicher Beweis, daß das Produkt den tatsächlichen Bedürfnissen der Kunden nicht gerecht wird.

LVs lohnten sich allenfalls zum Ansparen der Tilgungssumme eines endfälligen Darlehens, das zur Finanzierung einer vermieteten Immobilie genutzt wird. Da konnte man in der Vergangenheit ein schönes Zinsdifferenzgeschäft (nach Steuern!) fahren, heute nicht mehr.


# 890 Versman:

Jeder kann es besser. Am Ende brauchen wir in D gar keine Dienstleistungen mehr.

In vielen Fällen wäre es besser, die monatliche Rate aufs Sparbuch der örtlichen Sparkasse zu tragen statt es in eine LV zu investieren.

90% aller Versicherungsvermittler können vom eigenen Einkommen kaum leben - ein Glück das es dann noch den Zweitjob oder den Partner gibt

Gibt es vielleicht zu viele Versicherungsvermittler in D für die Nachfrage? :rolleyes:
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schrieb am 21.01.06 15:30:57
Beitrag Nr.892 
(19.816.294)
Antwort
Zitat
hi,

wer hat heute denn schon seinen Bericht von der FLV bekommen und ihn analysiert?
Also lief doch ganz wunderbar... laut MLP.
Ich laß das mal so dahingestellt.....

Außerdem sind Steuerberater auch völlig überflüssig und Unternehmensberater...die kosten auch nur Geld und haben auch keine wirklich neuen Ideen. Achja und Rechtsanwälte...die kann ich ja garnicht leiden...die sind auch immer so unkonkret und ziehen andere auch gerne über den Tisch.
Alle abschaffen, sind eh viel zu teuer und bringen nichts. Mach ich doch gleich lieber alles selbst.
Und da fallen mir noch ganz viel andere Berufe ein. Gerade der Dienstleistungssektor ist echt überfüllt. Bauen wir doch lieber Gemüse an, dann richten wir keinen weiteren Schaden an...dynamisch biologisch, natürlich.

Es lebe das Sparbuch... ich find das ehrlich gesagt einen Supervorschlag. Bißchen langweilig, aber warum nicht?
Avatar
schrieb am 21.01.06 17:05:49
Beitrag Nr.893 
(19.817.462)
Antwort
Zitat
Ach Meret,

Alle abschaffen, sind eh viel zu teuer und bringen nichts. Mach ich doch gleich lieber alles selbst.

Ein Berater (jeder, auch der Rechtsberater, Steuerberater, Unternehmensberater, Ernährungsberater, wasweißich...) muß mehr bringen als er kostet. Sonst hat keiner von diesen eine Existenzberechtigung.
Avatar
schrieb am 21.01.06 17:32:26
Beitrag Nr.894 
(19.817.703)
Antwort
Zitat
hey wassermannn,

Ein Berater (jeder, auch der Rechtsberater, Steuerberater, Unternehmensberater, Ernährungsberater, wasweißich...) muß mehr bringen als er kostet. Sonst hat keiner von diesen eine Existenzberechtigung.

ja das stimmt, nur wie berechnet sich das?
wieviel kostet ein "gutes Gefühl"
wieviel kostet "Gesundheit"
wie willst Du das "mehr bringen" messen?
Wie soll das gehen?
Gefühltes Wissen? Gefühlte Kosten?
Glaubst Du tatsächlich Du kannst den Wert einer Arbeit fair messen? Wieviel ist die Stunde eines Einzelnen wirklich wert? Kannst Du das wirklich objektiv messen?
Meinst Du das kann irgendjemand?
Woran willst Du das festmachen?
Ich habe festgestellt, daß das Vermögen und der Verdienst in keinerlei Zusammenhang zur Arbeit oder Kenntnissen der jeweiligen Person stehen. Das ist höchst zufällig.
Und dieses Angebot - Nachfrage Ding ist auch nur eine Hilfskonstruktion.
bis dann
Avatar
schrieb am 21.01.06 18:01:12
Beitrag Nr.895 
(19.817.937)
Antwort
Zitat
[posting]19.817.703 von MeretSeger am 21.01.06 17:32:26[/posting]Was die Beratungsleistung dem Beratenen "bringt", ist IMMER subjektiv.

Glaubst Du tatsächlich Du kannst den Wert einer Arbeit fair messen? Wieviel ist die Stunde eines Einzelnen wirklich wert? Kannst Du das wirklich objektiv messen?
Meinst Du das kann irgendjemand?


Ja, der Markt!

Macht die Vergütungen/Provisionen transparent, und dann wird der Markt entscheiden.

Und bitte nicht wieder diese falschen Vergleiche bringen a la "Beim Auto weißt Du auch nicht, wie hoch die Vertriebsmarge ist."

Denn der Golf hat 90 PS und fährt von mir aus 160 km/h spitze und hat 4 Türen. Die Vertriebsmarge vermindern nicht die Leistung des Golfs. Die (insbesondere) intransparenten Kosten bei LVs hingegen vermindern die Leistung des Produkts!
Avatar
schrieb am 21.01.06 19:30:28
Beitrag Nr.896 
(19.818.507)
Antwort
Zitat
hey wassermann,

Du wirst es nicht glauben, aber ich habe meinen Kunden (als ich noch Beraterin war) immer angeboten, Ihnen zu sagen, was ich an den Abschlüssen verdiene, wenn Sie das wissen wollen. Sie müssen nur nachfragen.
Weißt Du, wieviele mich gefragt haben?

NULL, NIEMAND, KEINER

tja, grau ist alle Theorie
grün des Lebens Baum
oder so ähnlich
und nun?

Es gibt Kunden, die wollen beraten werden. Der Finanzmarkt ist kompliziert. Die meisten haben Angst davor. Ist undurchschaubar. Und als Berater gibst Du den Kunden Sicherheit, daß Sie die richtige Wahl getroffen haben. Und wenn was schiefgeht, dann sind nicht die Kunden schuld, sondern der Berater. Und das ist seine Existenzberechtigung. Das ist doch einiges wert, oder?

Und Du glaubst noch an den Markt? Glaub mir, der Markt funktioniert nicht, es hat nur den Anschein. Das ist eine Illusion. Oder kaust Du den gelehrten Büchern uns Professoren alles nach? Die herrschende Meinung? Tja, auch das ist nur eine Meinung, nicht mehr. Wenn viele das gleiche sagen, ist es immer noch nicht wahr.

in diesem Sinn
Allerliebste Grüße

PS: was ist jetzt mit dem Bericht von der FLV, hat sich das schon jemand angeschaut? Also ich hatte Kundendepots, die bei weniger Risiko wesentlich höhere Renditen hatten. Komisch, gibt mir echt zu denken. Ich gehe mal davon aus, daß MLP (ich meine ab jetzt die Heidelberger Leben(HL)). Nach Markowitz haben aber die Indizies für sich genommen immer höhere Risikowerte, als im HL-Bericht steht. Ich versteh das nicht *am kopfkratz*.
Avatar
schrieb am 21.01.06 19:37:20
Beitrag Nr.897 
(19.818.579)
Antwort
Zitat
at Wassermann:

Die (insbesondere) intransparenten Kosten bei LVs hingegen vermindern die Leistung des Produkts!

ja, das wissen wir doch alle. Aber weißt Du: LVs gibts nicht mehr!! Ist Vergangenheit. Gehen wir doch mal in die Gegenwart und in die Zukunft:

Du solltest Dich jetzt mal mit den Rentenversicherungen beschäftigen, das ist noch viel viel interessanter.

Board Neuling rechnet ja immer alles ganz wunderbar nach und vor.
Avatar
MLP_Boardneuling
schrieb am 22.01.06 03:04:42
Beitrag Nr.898 
(19.821.385)
Antwort
Zitat
@wassermann,

"Glaubst Du tatsächlich Du kannst den Wert einer Arbeit fair messen? Wieviel ist die Stunde eines Einzelnen wirklich wert? Kannst Du das wirklich objektiv messen?
Meinst Du das kann irgendjemand?

Ja, der Markt!"

Wassermann, wenn Du das tatsächlich glaubst, dann solltest Du wirklich ganz, ganz schnell einen Berater suchen, denn der Markt richtet sich NICHT an einem FAIREN PREIS-/LEISTUNGSVERHÄLTNIS, sondern nur an Einschätzungen, welche viel Unwissen, falsche Einschätzungen UND INFORMATIONSDEFIZITE beinhalten. Das hat rein gar nichts mit "FAIR" zu tun.

Wenn es danach geht, ist/war die MLP-FLV doch sehr fair und gut, denn der Markt hat doch über Jahre immer mehr nach diesem Produkt "nachgefragt".

Ich hoffe, Du bemerkst Deinen riesigen Denkfehler.

Anstat zu denken,

"Der Markt weiß alles", denk lieber

"Der Markt irrt"

Und zu Deinem "Golfbeispiel":
Das kann ich ebenfalls nicht teilen, denn Deine "90PS" sind die Leistungsdaten, diese entsprächen bei einer MLP-FLV der "Rendite der Wertpapiere in den Fonds". Die Kosten für Management, Vertrieb,... entsprechen den "Margenkosten" bei Deinem VW. Sie minimieren nicht die Leistung, es kommt eben nur ein Teil der Leistung bei Dir an, bzw. Du musst für einen Teil der Leistung (also für die erbrachte Leistung) Geld bezahlen. Und wie beim Auto ist es eben auch nicht klar, ob das Auto wirklich 90PS hat (ist bei Autos alles andere als klar), wenn es denn geliefert wird und wie sich das Auto über die Jahre des Besitzes "hält", also ob wenig oder viele Reparatueren anfallen. Oder weißt Du das? Oder weißt Du, ob an Deinem VW bei irgendeinem Bauteil nicht das beste Material eingesetzt wird, um 20 Euro zu sparen und es dann nach 3-5 Jahren z.B. zu einer Reparatur von 300 Euro bei Dir kommt, weil das schlechtere MAterial deutlich schneller verschleisst?

Dein "Denken", dass z.B. die Autobranche, oder welche auch immer, seriöser ist, ist doch sehr fragwürdig. Denn alle Branchen arbeiten nunmal mit dem "Unwissen" der Kunden, ALLE! Und ob es einer ausnutzt oder nicht, hängt an dem jeweiligen "Unternehmen" oder "Berater".

Und die Frage von Meret war mehr als berechtigt, denn nur weil Du ein Produkt anfassen kannst, ist dir Frage nach einer fairen "Bezahlung" noch lange nicht geklärt. Und nur weil der Markt bereit ist ein Produkt zu kaufen ist es noch lange nicht gut.

Übrigens, noch ein bekanntes, wenn nicht das bekannteste Beispiel für einen tollen Fehler des Marktes,

"Microsoft"
Avatar
schrieb am 22.01.06 23:29:55
Beitrag Nr.899 
(19.831.895)
Antwort
Zitat
@ Meret,
@Neuling,

ich werde mir hier ganz bestimmt keine Schlacht ums letzte Wort mit Euch liefern. Schade um die Zeit. Möge sich jeder User sein eigenes Bild machen.

Daher ein letztes Mal:

Du wirst es nicht glauben, aber ich habe meinen Kunden (als ich noch Beraterin war) immer angeboten, Ihnen zu sagen, was ich an den Abschlüssen verdiene, wenn Sie das wissen wollen. Sie müssen nur nachfragen.
Weißt Du, wieviele mich gefragt haben?


Vermutlich HÄTTEST Du es ihnen angeboten, denn sonst hätten sie mit Sicherheit - schon aus Neugier - nachgefragt.

als Berater gibst Du den Kunden Sicherheit, daß Sie die richtige Wahl getroffen haben. Und wenn was schiefgeht, dann sind nicht die Kunden schuld, sondern der Berater. Und das ist seine Existenzberechtigung. Das ist doch einiges wert, oder?

:laugh: Wenn was schiefgeht, steht im Kleingedruckten, daß die Ablaufleistung nur unverbindlich war...

Aber weißt Du: LVs gibts nicht mehr!! Ist Vergangenheit. Gehen wir doch mal in die Gegenwart und in die Zukunft:

Du solltest Dich jetzt mal mit den Rentenversicherungen beschäftigen, das ist noch viel viel interessanter.


Und was ist an den Gebührenstrukturen (Zillmerung!) bei RVs anders als bei LVs? Wie war das noch mit dem alten Wein in neuen Schläuchen? :rolleyes:

Wassermann, wenn Du das tatsächlich glaubst, dann solltest Du wirklich ganz, ganz schnell einen Berater suchen, denn der Markt richtet sich NICHT an einem FAIREN PREIS-/LEISTUNGSVERHÄLTNIS

Das ist der größte Schwachsinn, den ich je gelesen habe! Wenn Du natürlich unter FAIR das verstehst, was DU (!!!) für fair hältst, ist Deine Haltung nachvollziehbar!

"Fair" ist aus Kundensicht das, was seiner Einschätzung nach "fair" ist und nicht das, was der Berater dafür hält.

Und zu Deinem " Golfbeispiel" :
Das kann ich ebenfalls nicht teilen, denn Deine " 90PS" sind die Leistungsdaten, diese entsprächen bei einer MLP-FLV der " Rendite der Wertpapiere in den Fonds" .


Unsinn, MLP hat nicht mit irgendeiner "Rendite der Wertpapiere in einem Fonds" geworben, sondern mit dem,. "was hinten rauskommt". Und das ist bei der FLV die Ablaufleistung und beim Golf die 90PS.

Die Kosten für Management, Vertrieb,... entsprechen den " Margenkosten" bei Deinem VW. Sie minimieren nicht die Leistung, es kommt eben nur ein Teil der Leistung bei Dir an, bzw. Du musst für einen Teil der Leistung (also für die erbrachte Leistung) Geld bezahlen.

Das ist ja der Ober-Brüller! :laugh: "Sie minimieren nicht die Leistung, es kommt eben nur ein Teil der Leistung bei Dir an." :laugh:

Das ist Versicherungs-Denke! Für den Kunden zählt die Leistung, die bei ihm ankommt. Beim Golf sind das die 90 PS, die kommen immer an, egal, ob der Verkäufer 500 oder 5000 € an dem Golf verdient; die 90 PS hat er trotzdem.

Die Kosten der FLV hingegen mindern die Leistung für den Kunden, die bei ihm ankommt. So, wie wenn der Golf nur noch 80 PS hätte, wenn der Verkäufer ein paar Euro mehr daran verdient.

Und wie beim Auto ist es eben auch nicht klar, ob das Auto wirklich 90PS hat (ist bei Autos alles andere als klar), wenn es denn geliefert wird

Mach Dich doch nicht lächerlich! Dann hat der Wagen einen Sachmangel und ich kann reklamieren und bekomme ggf. mein Geld zurück. Ist bei FLVs nicht so!

Abgesehen davon kenne ich mich mit Golfs und mit solch untermotorisierten Gefährten, mit denen mal halt gerade mal so vom Fleck kommt, sonst aber auch nix, nicht aus.

und wie sich das Auto über die Jahre des Besitzes " hält" , also ob wenig oder viele Reparatueren anfallen.

Das hat aber nichts mit dem Vertrieb und seinen Kosten zu tun!

Oder weißt Du das? Oder weißt Du, ob an Deinem VW bei irgendeinem Bauteil nicht das beste Material eingesetzt wird, um 20 Euro zu sparen und es dann nach 3-5 Jahren z.B. zu einer Reparatur von 300 Euro bei Dir kommt, weil das schlechtere MAterial deutlich schneller verschleisst?

1. Hab ich keinen VW, sondern etwas, das man zu Recht "Auto" nennen kann.

2. Hat das auch nix damit zu tun, wieviel der Verkäufer für sich abzwackt.

Dein " Denken" , dass z.B. die Autobranche, oder welche auch immer, seriöser ist, ist doch sehr fragwürdig. Denn alle Branchen arbeiten nunmal mit dem " Unwissen" der Kunden, ALLE! Und ob es einer ausnutzt oder nicht, hängt an dem jeweiligen " Unternehmen" oder " Berater" .

In anderen Branchen hängt die für den Kunden herauskommende Leistung aber nicht von der Verkaufsmarge ab!

Und die Frage von Meret war mehr als berechtigt, denn nur weil Du ein Produkt anfassen kannst, ist dir Frage nach einer fairen " Bezahlung" noch lange nicht geklärt. Und nur weil der Markt bereit ist ein Produkt zu kaufen ist es noch lange nicht gut.

Ob ein Produkt als "gut" empfunden wird, entscheidet der Markt selbst. Ob es objektiv gut ist... ja, dazu müßte man jetzt erstmal definieren, was denn "objektiv" gut ist.

Übrigens, noch ein bekanntes, wenn nicht das bekannteste Beispiel für einen tollen Fehler des Marktes,

" Microsoft"


Sehe ich nicht als Marktfehler, da MS das erste Unternehmen war, das einen PC, der von Laien bedienbar ist, international durchgesetzt (!) hat im Gegensatz zu Apple.

Und weil Du sagst, die MLP-Police sei am Markt gut angekommen: Gegen Betrug ist der Marktteilnehmer oft genug machtlos. Und daß betrogen wurd, darüber brauchen wir nicht zu diskutieren. Nimm nur die Umstellung auf Dachfonds und die daraus folgende Gebührenabzocke.

THREAD-EX!
Avatar
OblongFitzOblong
schrieb am 23.01.06 08:08:23
Beitrag Nr.900 
(19.833.535)
Antwort
Zitat
Die Diskussionen landen immer wieder in der gleichen Stelle und drehen sich immer wieder im Kreis. Leute wie wassermann werden und wollen niemals einsehen, daß sehr sehr viele Leute eben keinen Draht oder keine Lust oder keine Zeit zu eigener finanzieller Planung haben und darum auf Beratung angewiesen sind. Leute wie wassermann sind nach wie vor der Meinung, sie (vor allem aber auch alle anderen!) könnten mit der Lektüre diverser Verbraucherzeitschriften, dem Anschauen von Wiso und Co., der Teilnahme an einigen Finanzforen und der Nutzung von Online-Vergleichsrechnern ebenso viel und ebenso fundiertes Wissen aneignen wie ein Finanzberater, der nicht nur eine adäquate Ausbildung mitbringt, sondern dem auch ganz andere Informationsquellen zur Verfügung stehen, als dem Hobby-Sparer/Anleger.

Ich kann im übrigen die Erfahrung von MeretSeger bestätigen, daß sich die Kunden für die Höhe der Provision nicht interessieren. (Würde man die Frage anders stellen - z.B. in welcher Form sich die Provision auf die Rendite auswirkt, sähe das - ehrlicherweise gesagt - vermutlich anders aus.) Wie auch immer ... die Bereitschaft (geschweige denn die finanzielle Ausstattung), alternativ ein Stundenhonorar von 100,- bis 150,- € zu bezahlen (käme auf ca. 2.000,- bis 3.000,- € heraus) ist gleich Null. Wer sich das leisten kann und will, geht gleich zum Vermögensverwalter und zahlt außerdem noch eine Performancefee. Das Leute wie wassermann natürlich der Meinung sind, das ein Honorar in dieser Größenordnung durch nichts zu rechtfertigen ist, versteht sich aus dem zuvor Gesagten und zeigt außerdem, daß er und andere keine Ahnung haben (woher auch, das ist kein Vorwurf), mit welchen Kosten ein gut geführtes Maklerbüro belastet ist und natürlich wird er dem Finanzberater auch einen guten Verdienst nicht gönnen. Aber aus guten Grund ist der Thread zum Thema Honorarberatung mangels Interesse nach einigen Beiträgen wieder eingeschlafen.

Wie gesagt, alles schon hundertmal durchgekaut, die Ignoranz ärgert trotzdem immer wieder, vor allem die Berater in diesem Forum, die viel Zeit und Geld in ihre Beratungsqualität investieren.

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