AUSTIN, Texas, September 25 /PRNewswire/ -- CSE gibt in
Beantwortung vielfach berichteter Pressemeldungen von CNN,
Associated Press und USA Today, die falsche, rufschädigende
Informationen der
SCA enthielten, folgende Erklärung heraus: Diese Informationen
beziehen sich
auf die Bedingungen einer Incentive-Versicherungspolice bei der SCA
im Namen
Lance Armstrongs. CSE und Tailwind Sports sind gemeinsame
Eigentümer und
Manager des Teams des US-amerikanischen Postdienstes USPS, das
Lance
Armstrong führt.
CSE ist über öffentliche Mitteilungen der SCA zu dieser
Situation
schockiert und enttäuscht. Lances Rekord von sechs
aufeinanderfolgenden
Siegen in der Tour de France sowie sein inspirierender Sieg über
den Krebs
stellen eines der grössten Comebacks unserer Tage dar. Mit
diesen
Errungenschaften sind finanzielle Vorteile verbunden, darunter
eine
Incentive-Bonusstruktur, wie sie im Sportgeschäft häufig
anzutreffen ist.
Lances Bonusstruktur wurde 2001 von seinem Team erarbeitet, um ihn
zu sechs
Tour-de-France-Siegen in Folge anzuspornen. Damals schien allein
diese Idee
weit hergeholt: Er hatte nur zwei Tour-Siege errungen und musste
diesem
Erfolg noch vier weitere Siege hinzufügen, um die diesjährige
Bonuszahlung
von 10 Millionen USD zu bekommen.
Die Bonuszahlungen wurden von drei Unternehmen versichert,
darunter der
SCA, einem Unternehmen mit Hauptsitz in Dallas (USA), das für 5
Millionen USD
der Zahlung an Lance Verantwortung trägt. Die
Versicherungsvereinbarung ist
einfach und unzweideutig: Erzielt Lance sechs Siege, wird ihm
die
Leistungsprämie ausbezahlt. Es besteht überhaupt kein Zweifel an
der
"Gültigkeit" von Lances Sieg, der auch von den Organisatoren der
Tour de
France und der Union Cycliste International (UCI), dem
internationalen
Radsportverband, bestätigt wurde. Die Nichtzahlung des letzten
Teils der
Incentive-Versicherungspolice von Seiten der SCA stellt einen
schamlosen
Vertragsbruch dar, der jeder Grundlage entbehrt. Lances
Leistungsprämien für
2002 und 2003 wurden im Rahmen desselben Vertrags versichert, und
nach seinen
Siegen wurden die entsprechenden Beträge von der SCA wie
vereinbart
ausbezahlt.
Eine in USA Today zitierte Aussage eines SCA-Anwalts mit dem
Wortlaut
"Wir haben Drogentests (Resultate) angefordert, um die
Anschuldigungen
zurückweisen zu können - saubere Testrestultate, die problemlos
einzuholen
sein sollten" ist einfach unwahr und beruht nicht auf Tatsachen.
Entgegen dem
unaufrichtigen, eigennützigen SCA-Zitat in USA Today hat die SCA
kein
Interesse an gültigen, authentifizierten "Testresultaten" - ganz im
Gegenteil
verlangte die SCA bereits ehe sie eine Zahlung in Betracht zog
freien,
unbegrenzten Zugang zu "allen medizinischen Unterlagen über Herrn
Armstrong,
allen Erbringern medizinischer Leistungen an Armstrong, seiner
kompletten
Anamnese, allen Unterlagen über sämtliche vergangenen
Bonuszahlungen
Armstrongs sowie allen Verträgen, an denen Armstrong, Tailwind,
der
US-amerikanische Postdienst, Capitol Sports & Entertainment,
Disson Furst und
sämtliche verwandten Organisationen und Einzelpersonen beteiligt
waren". Auch
wenn die SCA legitimes Interesse an Resultaten von Drogen- und
Dopingtests
hätte, entbehrten 90 Prozent der von der SCA angeforderten
Unterlagen
jeglicher Relevanz, was die Unwahrheit ihrer Aussagen noch weiter
bestätigt.
Die tatsächlichen, 52 detaillierte Seiten umfassenden
Testprotokolle sowie
die Resultate dieser Tests wurden der SCA vor über einem Monat zur
Verfügung
gestellt.
Am 16. August 2004 stellte CSE dem CEO der SCA, Bob Hamman,
einen Brief
der UCI zur Verfügung, der Lances saubere Testresultate für die
Tour de
France 2004 bestätigte. Die UCI ist für die Verwaltung und
Anwendung der
Anti-Doping-Regeln sowie für die Durchführung der Tests für die
Tour de
France verantwortlich. In diesem Schreiben, das der SCA von
Christian Varin,
dem Anti-Doping-Manager der UCI, gesendet wurde, stand:
"Ich bestätige, dass Herr Lance Armstrong mehrere Male getestet
wurde und
dass alle seine Laborergebnisse negativ waren. Ich möchte an dieser
Stelle
auch betonen, dass die Tests in Zusammenarbeit mit dem
französischen
Sportministerium durchgeführt werden. Beim Testlabor
(Chatenay-Malabry,
Frankreich) handelt es sich um ein von der WADA
(Internationalen
Anti-Doping-Agentur) anerkanntes Testlabor. Wir gingen dieses Jahr
zu
Anti-Doping-Tests an Urin und Blut über. Herr Armstrong hatte sich
beiden
Arten von Tests zu unterziehen. Alle Testresultate werden darüber
hinaus
entsprechend französischer Gesetze von einer anderen
unabhängigen
französischen Organisation, dem CPLD (Conseil de Lutte et de
Prevention du
Dopage) verwaltet. Zusammenfassend möchte ich nochmals betonen,
dass Herr
Lance Armstrong mehrere Male getestet wurde und dass alle seine
Laborergebnisse negativ waren."
Es muss wohl nicht ausdrücklich gesagt werden, dass bei CSE
bezüglich der
Anschuldigungen der SCA Verwirrung herrscht, da wir nicht nur vor
über einem
Monat eine Bestätigung der Testresultate von der UCI
dokumentierten, sondern
auch Kontaktinformationen und Zugang zu Herrn Varin sowie zu
den
Organisationen, welche die Tests entwickelten, anwandten und
analysierten,
ermöglichten.
Lance hat im Lauf seiner Karriere immer wieder absolut deutlich
gemacht,
dass er keinerlei leistungsfördernden Medikamente verwendet oder
jemals
verwendet hat. Diese unbegründeten, schäbigen Dopingvorwürfe gegen
Lance
stützen sich auf keinerlei Fakten. Lance ist häufiger als jeder
andere
Profisportler der Welt getestet worden und hat noch nie einen
Dopingtest
nicht bestanden.
Leider scheint es, dass die SCA die Regeln ändern möchte, wenn
es Zeit
ist, ihren Verpflichtungen nachzukommen. Die SCA-Webseite
beinhaltet folgende
Aussage: "Das der Leistungsdeckung zugrundeliegende Konzept ist
einfach: Man
bietet einem Profisportler für herausragende Leistung eine
Barzahlung als
Bonus. Erreicht der Sportler das vorgegebene Ziel, finanziert die
SCA die
Bonuszahlung umgehend in voller Höhe." Wir haben unser "Ziel"
erreicht, und
der Bonus sollte - wie angegeben - umgehend ausbezahlt werden.
Mark Higgins, Capital Sports and Entertainment, Mobiltelefon +1-512-560-6233; oder Jim Olson, Waggener Edstrom Strategic Communications, +1-425-638-7453 oder Mobiltelefon +1-310-422-5200, für Capital Sports and Entertainment