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— "Be- und Erkenntnisse eines Spekµlanten“ — ( Seite 40)

Diskussionsstatistik
eröffnet am 04.10.04 17:15:56
von
neuster Beitrag 22.01.12 15:50:14
von

Anzahl Beiträge: 607
Aufrufe gesamt: 141.497
Aufrufe heute: 1
Diskussionsnr.: 910.663
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[ Seite: 123394041596061neuster Beitrag ]

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schrieb am 15.05.06 21:27:15
Beitrag Nr.391 
(21.596.404)
Antwort
Zitat
Antwort auf Beitrag Nr.: 21.592.485 von kf3ma am 15.05.06 18:39:32Hallo zusammen,
also meiner Meinung nach verhält sich die Sache wie folgt:
1. Man wird aufgefordert zu setzten und wählt irgendein Tor; die Chancebetrachtung ( 1:2 )ist egal, da der nächste Schritt auf jeden Fall folgt und das Spiel noch nicht zu ende ist.
2. Der Moderator öffnet/ muss öffnen ein Nietentor, egal wie man gesetzt hat.
3. "Neues" Spiel; es gibt eine Niete und ein Gewinn und 2 Tore; jetzt steht die Chance 1:1; ein Wechsel wäre egal.

Wie ist das? Zu einfach?
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detektivrockford
schrieb am 15.05.06 22:09:35
Beitrag Nr.392 
(21.597.624)
Antwort
Zitat
Antwort auf Beitrag Nr.: 21.596.404 von otto200 am 15.05.06 21:27:15Falsch - jedenfalls wie ich es sehe.

Nachdem ein Tor geöffnet wurde, beginnt kein neues Spiel.
Man hat lediglich eine Information erhalten über die Chancenverteilung.

Phase 1 des Spiels:
Alle Tore geschlossen. Chancen hinter jedem Tor 1/3.

Phase 2:
Man wählt ein Tor aus. Chance auf einen Treffer 1/3

Phase 3:
Eine Niete wird aus dem Spiel genommen.
Chancen, auf dem gewählten Tor nach wie vor 1/3.
Chance auf dem geöffneten Tor nun 0/3
Chance auf den verbliebenen (nicht gewählten) Tor nun 2/3.



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schrieb am 16.05.06 08:59:46
Beitrag Nr.393 
(21.599.671)
Antwort
Zitat
Antwort auf Beitrag Nr.: 21.597.624 von detektivrockford am 15.05.06 22:09:35..wenn eine Niete aus dem Spiel genommen wird, dann verbleiben 2 Tore: 1 Gewinn, 1 Niete - also NEUES Spiel, neues Glück. Und das bedeutet eben 50% Chance und nicht 33%.
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schrieb am 16.05.06 11:39:50
Beitrag Nr.394 
(21.602.289)
Antwort
Zitat
Tja Leute, ich weiss wirklich nicht, ob das Buch es besser beschreibt, aber ich rate, wen das Thema wirklich interessiert, sich das Buch mal eingehend durchzulesen.

Es wurde jetzt ja nun auf etliche verschiedene Weisen erklärt, warum der Wechsel tatsächlich vorteilhaft ist, wenn der Moderator per definition eine Niete aus den beiden nichtgewählten Toren rausnimmt.

@monkye
Wenn du es als neues Spiel betrachtest, dann verzichtest du freiwillig auf die Zusatzinfo aus den vorherigen Vorgängen, und wirst mit der Spieltheorie nicht allzuweit kommen. ;)
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detektivrockford
schrieb am 16.05.06 17:21:38
Beitrag Nr.395 
(21.608.479)
Antwort
Zitat
Antwort auf Beitrag Nr.: 21.599.671 von monkye am 16.05.06 08:59:46Ja, es ist schon ein Kreuz mit der Wahrscheinlichkeit.

Da kann ich nur dem Rat von jimmy007 beipflichten, und das Buch empfehlen.

Andererseits, ich bin der Meinung es in #382 hinreichend erklärt zu haben.
Im Buch kommt das auch nicht unbedingt besser rüber.

Deshalb:
Alternativ einfach mal das Spiel durchexerzieren.

Benötigt wird dazu:
3 Undurchsichtige Becher o.ä.
1 „Gewinn“
1 Person, die den Gewinn unter einem Becher versteckt (Tip: nicht immer den selben nehmen ;) ),
und nachdem Du einen gewählt hat, eine „Niete“ aus dem Spiel nimmt.

Das ganze vielleicht 20-30x spielen, und die Ergebnisse notieren.
Ein Durchgang ohne tauschen, ein Durchgang mit tauschen.

Das Ergebnis wird für sich sprechen.
Wenn nicht, hast Du nicht genug oft gespielt.
(oder am Ende vielleicht sogar Recht :confused: )
Avatar
schrieb am 16.05.06 22:02:41
Beitrag Nr.396 
(21.613.236)
Antwort
Zitat
Antwort auf Beitrag Nr.: 21.608.479 von detektivrockford am 16.05.06 17:21:38Okay, ich möhte auch mal was zu Wahrscheinlichkeiten fragen.

Wenn man Chartanalyse betreibt, sollte diese eine Wahrscheinlichkeit liefern, dass sich der Kurs in die eine oder andere Richtung.

Gibt es statistische Untersuchungen darüber? Könnt Ihr ein Buch empfehlen?

Avatar
detektivrockford
schrieb am 17.05.06 17:40:39
Beitrag Nr.397 
(21.625.465)
Antwort
Zitat
Antwort auf Beitrag Nr.: 21.613.236 von kf3ma am 16.05.06 22:02:41Ich überlege, ich überlege.

Bücher über Technische Analyse gibt es viele.
Jedoch meines Wissens keines, welches sich besonders mit den entsprechenden Wahrscheinlichkeiten zu den Chartformationen befasst.

In der Zeitschrift "Traders" werden häuiger mal bestimmte Chartformationen unter dem Gesichtspunkt der Trefferquote untersucht.
Ich kann mich aber nicht erinnern, daß dort Trefferquoten von deutlich über 50% (wenn überhaupt) festgestellt wurden.

PS
Hab´ doch noch was gefunden.
Erst kürzlich erschienen:
"Enzyklopädie der Chartmuster"
http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3898790843/ref=pd_bxgy…








Avatar
schrieb am 17.05.06 23:04:08
Beitrag Nr.398 
(21.630.674)
Antwort
Zitat
So, hab nochmal über die 3 Tore nachgedacht.
Wenn man sich statt der 3 Tore 30 Lose vorstellt mit 20 Nieten und 10 Gewinnen wirds nachvollziehbarer.
Werden nun 10 Nieten aus dem Spiel genommen würde ich auch das zuvor gewählte 10/30 -Los aus der Hand geben und gegen ein neues 10/20 -Los tauschen.
Erstaunlich:eek:

Avatar
schrieb am 18.05.06 09:04:33
Beitrag Nr.399 
(21.633.550)
Antwort
Zitat
Antwort auf Beitrag Nr.: 21.625.465 von detektivrockford am 17.05.06 17:40:39Also in den Schwagerinterviews mit den Market Wizards geht es schon immer wieder um die Thematik Wahrscheinlichkeit. Einige äusserst erfolgreiche Trader haben sich selbst auf den Hosenboden gesetzt und ihre Statistiken gebastelt. Übrigens ist die einhellige Meinung, dass grosse Kursbewegungen wesentlich häufiger vorkommen als es das mathematische Modell der Gauss'schen Normalverteilung vorhersagt. Nach diesem Modell wird aber häufig in der Finanzwelt gearbeitet, soll heissen werden Positionen gehedget etc. Ist alles kompliziert, von praktischer Bedeutung kann es sein an der Stelle von weit aus dem Geld gelaufenen Optionen, die dann quasi falsch bepreist sein können vom Emittenten. Man müsste also nur mal auf 1.000"falsch" bepreiste Out-of-Money Optionen setzen und hätte sehr gute Chancen, davon zu profitieren. Allerdings scheinen die Emittenten diesem mathematischen Fehler oder besser Fehleinschätzung auch so langsam auf die Schliche gekommen zu sein.

Fast noch interessanter wäre es aber zu erfahren, wie man denn die statistische Wahrscheinlichkeit effektiv und pragmatisch selbst ermitteln kann. Das ist übrigens auch ein ganz wichtiger Aspekt, nämlich das "System" zu verstehen, da einem nämlich sonst das Vertrauen fehlen wird, wenn man mit einem "Black-Box"-Ansatz 27mal hintereinander daneben gegriffen, was locker passieren kann, je nach Konzept.

Also wie macht man es? Kriterium definieren, Tür zu und 1 Jahr lang Chartbilder auswerten? Wie sehen entsprechende Programme aus?
Avatar
detektivrockford
schrieb am 18.05.06 16:33:37
Beitrag Nr.400 
(21.641.915)
Antwort
Zitat
Antwort auf Beitrag Nr.: 21.633.550 von jimmy007 am 18.05.06 09:04:33Du hast natürlich Recht. Das Thema Wahrscheinlichkeit umfaßt mehr als nur die Frage, wie oft eine bestimmte Chartformation nun „richtig“ liegen.

kf3ma fragte nach der Wahrscheinlichkeit der Chartanalyse. Also wenn man so will, nach der Trefferquote wenn man danach handelt.

Deshalb meine Buch Empfehlung.


Übrigens ist die einhellige Meinung, dass grosse Kursbewegungen wesentlich häufiger vorkommen als es das mathematische Modell der Gauss 'schen Normalverteilung vorhersagt.

Stimmt!
Benoit B. Mandelbrot hat diese Thematik übrigens in seinem Buch „Fraktale und Finanzen. Märkte zwischen Risiko, Rendite und Ruin“ genauer unter die Lupe genommen.
http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3492046320/qid=1147961…
(Ist recht umfangreich, und das Thema wäre wohl auch auf weniger als 400 Seiten ausreichend behandelt gewesen.)


Fast noch interessanter wäre es aber zu erfahren, wie man denn die statistische Wahrscheinlichkeit effektiv und pragmatisch selbst ermitteln kann. Das ist übrigens auch ein ganz wichtiger Aspekt, nämlich das "System" zu verstehen, da einem nämlich sonst das Vertrauen fehlen wird, wenn man mit einem "Black-Box"-Ansatz 27mal hintereinander daneben gegriffen, was locker passieren kann, je nach Konzept.

Wenn Du Dich für die Entwicklung von Handelssystemen interessierst, gibt es bereits recht interessante Literatur dazu.
Zum Bleistift:
„Börsenanalyse mit dem Computer. Computer Handelssysteme, Indikatoren, Day- Trading“
http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3820302689/qid=1147962…

Also wie macht man es? Kriterium definieren, Tür zu und 1 Jahr lang Chartbilder auswerten? Wie sehen entsprechende Programme aus?

Bei Wikipedia gefunden:
Die verbreitetsten (kommerziellen) Software-Pakete für Entwicklung und Test von Handelsystemen sind (alphabetisch sortiert): Investox, MetaStock, Tradestation, Wealth-Lab.
EOD-Handelssysteme können rasch und effizient in einem beliebigen Spreadsheet-Programm erstellt und getestet werden.
http://de.wikipedia.org/wiki/Handelssystem

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