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— "Be- und Erkenntnisse eines Spekµlanten“ —

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04.10.04 17:15:56 von: MrRipley

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24.07.10 22:38:55 von: Procera

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Avatar  #598 von Procera Benutzerinfo Nachricht an Benutzer Beiträge des Benutzers ausblenden 24.07.10 22:38:55    Beitrag Nr.: 39.872.412
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Folgende Antwort bezieht sich auf Beitrag Nr.: 38.751.127im neuen Fenster öffnen von MrRipley am 16.01.10 17:26:49
Zitat: " Dr. Andrea Unger - der aktuell beste Trader der Welt verrät Ihnen das Geheimnis seines Erfolges."


weinenweinenweinenweinen



Boomsektor Cleantech
Avatar  #597 von MrRipley Benutzerinfo Nachricht an Benutzer Beiträge des Benutzers ausblenden 11.07.10 14:47:11    Beitrag Nr.: 39.804.526
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Über die Gier, das Chaos und viel Geld…
Posted on 09 April 2010



Welche Voraussetzungen braucht man, um Day-Trader zu werden? Das ist eine Frage, mit der sich jochen Steffend kürzlich beschäftigt hat und die Ihm in dieser oder anderer Form immer wieder gestellt wird. Natürlich ist sie so einfach kaum zu beantworten. Die Erfordernisse sind höchst individuell. Auch das, was die verschiedenen Menschen sich unter dem Begriff „Trader“ vorstellen, unterscheidet sich bereits.

Zwischen Schein und Sein
Das erste Problem ist, dass die Vorstellungen der Fragenden oft meilenweit von jedweder Realität entfernt sind. Nun gehöre ich nicht zu den Börsianern, die das Leben eines Traders in schillernden Farben beschreiben, denn das ist Unsinn.

Yacht und Südsee
Ich kann mich noch gut erinnern, als ich nach den ersten Erfolgen langfristiger Investitionen ermutigt den Entschluss fasste, mich dem kurzfristigen Traden zu widmen. Zu dem Zeitpunkt, war ich mir vollkommen sicher: Es würde ein, höchstens zwei Jahre dauern – wenn überhaupt – bis ich auf einer Jacht durch die Südsee schippern würde und jeden Tag mit ein oder zwei Trades mein ansonsten ausschweifendes Leben finanzieren würde…

Es gab sogar eine Zeit, in der es zu funktionieren schien (vor dem Jahr 2000). Doch wenn ich nun nach so vielen Jahren auf meine Traderkarriere zurückblicke, muss ich leider feststellen, dass die Realität sich kaum weiter von meinem damaligen Traum hätte entfernen können.

Zeit – viel Zeit
Statt Südsee und Luftschlössern blieben unzählige Stunden harter Arbeit. Ich habe zeitweise jeden Tag, jedes Wochenende, ohne Urlaub, 12 bis 16 Stunden am Tag vor den Monitoren gesessen. Das alles nur, um dieser Börse endlich ihre Geheimnisse abzuringen. Das ging über Jahre – bei mir waren es in dieser extremen Form in etwas fünf Jahre.

Und das ist die erste Voraussetzung: Zeit – sehr viel Zeit. Rechnen Sie mit durchschnittlich fünf Jahren Zeit bei täglicher Beschäftigung.

Geld – viel Geld
Und damit kommt das nächste Problem: Wovon lebt man in dieser Zeit, zumal man oft gerade am Anfang noch Verluste erleiden wird. Diese müssen auch finanziert werden. Ich habe letztens noch einmal nachgerechnet, wie viel mich die (autodidaktische) Ausbildung zum Trader eigentlich gekostet hat. Wenn ich die Kosten für Lebensunterhalt, die anfänglichen Verluste und sonstigen Ausgaben zusammenrechne, komme ich auf einen Betrag von 120.000 DM, also ca. 60.000 Euro. Gut, das entspricht in etwa den Kosten eines kompletten Studiums (je nach Studiengang und Stadt).

Geduld und Durchhaltevermögen
Tatsächlich gelingt es aber nur wenigen Menschen, mehrere Jahre ohne Erfolgserlebnisse durchzuhalten. Ich vermute, man muss schon einer gewissen Form des Börsenwahnsinns verfallen sein, um immer und immer wieder neue Methoden und Herangehensweisen, neue Börsen, neue Indikatoren, neue charttechnische Modelle und neue Theorien auszuprobieren, bis man in dem großen Fundus an Börsenmüll die Dinge gefunden hat, die funktionieren. Tatsächlich gibt es wahrscheinlich kaum einen anderen Beruf, bei dem man noch mehr Misserfolge erleiden muss, um zur Meisterschaft zu gelangen. Wenn ich heute überlege, welchen abstrusen Ideen und seltsamen Thesen ich gefolgt bin. Aber gut, das gehört wohl dazu.

Charakterliche Stärke
Und wenn Sie all diese Hürden überwunden haben (oft schon früher), erscheint das große Börsenduo, das letzten Endes die Spreu der Trader vom Weizen trennen: Gier und Angst. Korrekter muss es heißen Gier und Selbstüberschätzung und Angst und Misstrauen in die eigenen Fähigkeiten.

Nach all den Tief- und Rückschlägen, nachdem viel Geld verloren wurde und die Börse sich immer wieder weigert, Regelmäßigkeiten aufzuweisen, erstarren viele Trader-Anwärter in Angst. Angst vor dem nächsten Trade, Angst vor dem Verlust und noch schlimmer, die Angst davor, dass ein Gewinn wieder ins Minus läuft.

Diese Angst veranlasst die arme Traderseele, zu schnell auszusteigen, wenn es gegen sie läuft. Es verhindert, dass Gewinne laufen gelassen werden (sprich sie werden schnell realisiert, damit sie nicht wieder in sich zusammenbrechen). Diese Angst verhindert, dass Trades eingegangen werden, die lukrativ sind, weil man nach einer nicht existenten Sicherheit sucht. Diese Angst und das daraus resultierende Misstrauen in die eigenen Fähigkeiten kann aus einem guten Trader ein Traderwrack machen – unfähig zu handeln.

Die Gier
Doch noch diffiziler agiert die Gier. Wenn sich dann irgendwann Gewinne einstellen, werden viele Trader übermütig. Zunächst sind es die kleinen gierigen Euphorien. Nach einer guten Woche will man mit dem einen letzten Trade nun richtig absahnen. Das sind natürlich meistens die Trades, die vollkommen in die Hose gehen und den Wochengewinn wieder vernichten. Wie oft ist es die Gier, die verursacht, dass man nach einer guten Phase das Risiko hoch- und die Schutzmechanismen runterfährt? Es gibt Trader, die seit vielen Jahren immer über Wochen gute Gewinne machen, um dann durchzudrehen. In wenigen Tagen wird daraufhin die Arbeit von Wochen, zum Teil sogar Monaten zunichte gemacht.

Gier im Endstadium
Aber das ist noch nicht die schlimmste Form der Gier. Diese schlimmste Gier entsteht meist spät in der Karriere. Dann nämlich wenn es wirklich gut läuft. Es entsteht ein schleichender Prozess, der zu Arroganz und Überheblichkeit führt. Doch diese Charaktermischung hat eine fatale Folge: Sie führt dazu, dass die Betroffenen die Bodenhaftung verlieren. Und ohne Bodenhaftung ist die Katastrophe vorprogrammiert. In solchen Momenten werden die wirklich großen Fehler gemacht, die tatsächlich ein ganzes Traderleben vernichten können. Ich habe in meinem Umkreis leider bereits mehrere solcher Fälle miterleben müssen. Zwar kommen die meisten wieder auf die Füße, aber in seltenen Fällen ist es anschließend mit dem Traden ganz vorbei.

Vorzeichen
Ich finde es übrigens hoch interessant, dass gerade bei den schreibenden Kollegen dieses völlige Abdriften oft schon Wochen vorher am Schreibstil zu erkennen ist. Also wenn Sie bei Börsenbriefautoren oder Analysten das Gefühl haben, dass da nun jemand wirklich jeden Kontakt zur Wirklichkeit verliert und den Eindruck vermittelt, ihm könne nun nichts mehr passieren, er habe die endgültige Börsenweisheit mit Löffeln gefressen – machen Sie sich sehr schnell davon!

Übrigens sind, wie wir in den letzten beiden Jahren schmerzhaft erfahren durften, offensichtlich auch Top-Manager von Banken nicht davor gefeit, dieser Schwäche zu erliegen…Die Gier und die damit zusammenhängende Selbstüberschätzung zu überwinden, erfordert die Fähigkeit, sich immer wieder in Allem in Frage zu stellen. Eine Fähigkeit, die zu den überlebenswichtigsten an den Börsen gehört.

Das Chaos
Wenn sie all diese Schritte gegangen sind, bleibt am Ende nur noch eins übrig: Es ist das unlösbare Problem des Berufs „Trader“. Hinter all den Schleiern, den Geschichten und den Mythen stellen Sie zum Schluss fest, dass Börse immer eine chaotische Komponente hat. Börse ist also letztendlich also nie wirklich fassbar und entzieht sie sich damit auf immer der Sicherheit.

Wir Menschen haben allerdings eine Schwäche für Sicherheiten. Wir brauchen sie, um zu entspannen, um uns zu erholen. Wenn Sie lange Jahre einem anderen Beruf nachgehen, werden Sie irgendwann die Abläufe kennen. Alles ist Ihnen vertraut. Das gibt ein Gefühl der Sicherheit und Souveränität.

Die Börsen sind jedoch immer anders. Andauernd tauchen neue Themen auf, mit denen Sie sich noch nie vorher beschäftigt haben (wer von uns hat sich jemals zuvor mit der Wirtschaft Griechenlands auseinandergesetzt?). Trader ist demnach ein Job, der bis ins hohe Alter Unruhe ins alltägliche Leben bringt. Kein Wunder, dass die Finanzbranche zu den Branchen gehört, in denen die meisten Burn Outs entstehen.

Die letzte, langfristige Voraussetzung ist demnach, die Fähigkeit sich unverzagt immer wieder dem Chaos Tag für Tag aufs Neue zu stellen und jeglichen Neuerungen offen gegenüberzustehen.

Fazit
Interessant ist dabei folgendes: Wenn ich die Fragenden mit diesen Antworten konfrontiere, denke ich immer, dass sie eigentlich ernüchtert reagieren müssten. Man müsste doch angesichts dieser Erfordernisse und Gefahren den Wunsch Trader zu werden zumindest hinterfragen, wenn nicht sogar verwerfen. Aber das passiert nicht – eher das genaue Gegenteil.

Hin und wieder vermute ich, dass es damit zusammenhängt, dass wir gelangweilten Industriestaaten-Menschen einfach im Leben endlich mal eine richtige Herausforderung suchen. Etwas, dass uns an unsere Grenzen bringen kann. Und keine Frage, da ist die Börse sicherlich ein geeignetes Medium.

Wenn Sie es übrigens geschafft haben, erwartet sie etwas, das den ganzen Aufwand wirklich lohnenswert erscheinen lässt: Es gibt keinen anderen Job, in dem Sie freier und unabhängiger sind, denn als eigenverantwortlicher Trader
…von Jochen Steffens, www.stockstreet.de




Avatar  #596 von MrRipley Benutzerinfo Nachricht an Benutzer Beiträge des Benutzers ausblenden 16.01.10 17:26:49    Beitrag Nr.: 38.751.127
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Aus dem Geldanlagereport von Armin Brack, den ich wärmstens empfehlen kann!Zwinkern



Samstag, 16. Januar 2010

Interview:
Der beste Trader der Welt!!


Lieber Geldanleger,

heute habe ich ein besonderes „Schmankerl“ für Sie: Dr. Andrea Unger - der aktuell beste Trader der Welt verrät Ihnen das Geheimnis seines Erfolges.

Es gibt viele Trader, aber nur sehr wenige, die wirklich gut sind und hohe Gewinne erzielen. Sie kennen mich ja als begnadeten Aktien -Investor - aber ich muss zugeben: Auch für mich ist es sehr reizvoll und spannend zu sehen, welch hohe Gewinne Profi-Trader wie Andrea Unger in oftmals sehr kurzer Zeit verbuchen. Da muss ich den Hut ziehen!

Andrea Unger lebt seit 2001 ausschließlich vom Trading . Er handelt seit Jahren erfolgreich mehrere Strategien, die er mit seinem Team selbst entwickelt hat.

Seine Erfolge sprechen eine deutliche Sprache:

2008 gewann er die von Robbins Trading organisierten World Cup Trading Championships®. In nur 12 Monaten gelang es ihm, 15.500 US-Dollar Startkapital auf 119.650 US-Dollar zu vermehren (+672% Gewinn). Nach seinem Sieg 2008 wurde er 2009 mit beeindruckenden 115% erneut Weltmeister (Rangliste hier). Dadurch steht er nun in einer Reihe mit weltberühmten Tradinggrößen wie Larry Williams.


Übersicht über die bisherigen Gewinner der Trading-Weltmeisterschaft:
2009
Andrea Unger
115%
2008
Andrea Unger
672%
2007
Michael Cook
250%
2006
Kevin Davey
107%
2005
Ed Twardus
278%
Anmerkung: Larry Williams gewann 1987


Zudem gewann er 2005 die "International Top Trader Championship" in der Kategorie Future (Platz 1 mit +61% Gewinn in drei Monaten) sowie das IW Bank „TCUP Race“ (Platz 1 mit +55% Gewinn in einem Monat)


Interview: "Wie ich zum Weltmeister wurde..."


Dr. Andrea Unger,
2-facher Trading-Weltmeister

Geldanlage-Report: Lieber Andrea, erstmal möchte ich Dir zu Deinem erneuten Gewinn der Trading-Weltmeisterschaft gratulieren. War es für Dich einfach, den Titel zu verteidigen?

Dr. Andrea Unger: Vielen Dank. Ehrlich gesagt war 2009 ein schwieriges Jahr für uns Trader. Ich bin deshalb sehr froh, das Jahr mit einem sehr ordentlichen Gewinn von +115% beendet und somit alle Indizes deutlich outperformt zu haben.

Geldanlage-Report: Wie bist Du zum Trading gekommen? Wie ist Dein persönlicher Hintergrund?

Dr. Andrea Unger: Ich wurde 1966 in Tuttlingen (Deutschland) geboren. Noch als Kind zog ich nach Italien, wo ich dann auch studiert habe. 1990 schloss ich an der Universität „Politecnico di Milano“ als Diplom-Ingenieur ab. Dieser Titel hat mir zusammen mit den Kenntnissen der deutschen Sprache geholfen, ziemlich schnell ins Management der zwei Gesellschaften, in denen ich arbeitete, aufzusteigen.

2001 entschied ich mich allerdings mit dieser Arbeit aufzuhören und mein Geld selbständig zu handeln. Auch wollte ich meiner großen Leidenschaft, dem Trading nachgehen. Ich dachte mir, dass ich beim Trading umso mehr verdienen könnte, je besser ich bin. Es kam also nur auf meine unmittelbaren Fähigkeiten an – das hat mir imponiert.

Geldanlage-Report: Andrea, kannst Du meinen Lesern bitte mitteilen, wie Du diese unglaubliche und vor allem real gehandelte Performance von 672% erzielen und dadurch Dein Startkapital auf knapp 120.000 US-Dollar vervielfachen konntest?

Dr. Andrea Unger: Seit Trader-Legende Larry Williams diesen Wettbewerb gewonnen hat, ist es so etwas wie das Hauptziel eines jeden Händlers, diesen wichtigsten Wettbewerb der Trading-Welt ebenfalls zu gewinnen. Es ist nicht leicht, einen Wettkampf zu bestehen, der ein ganzes Jahr lang dauert. Schon 2005 habe ich die Kategorie Futures im "TopTraderCup" gewonnen, aber da ging die Geschichte nur drei Monate lang und das war nicht so stressig. Das Geheimnis meines Erfolges: Ich handle mit von mir programmierten Computer-Handelssystemen.

Geldanlage-Report: Welche Systeme hast Du verwendet, um die Meisterschaft zu gewinnen?

Dr. Andrea Unger: Während des Wettbewerbs habe ich mit einigen Systemen, die ich auch bei meinem Handel nutze, gearbeitet. Einige Parameter habe ich allerdings geändert. Das hat zwei Gründe: Meine Hauptarbeit nicht zu stören und die Performance im Blick zu haben. Ich bin eigentlich kein aggressiver Trader, aber hier musste ich aggressiv vorgehen, um eine hohe Performance zu erzielen!

Im ganzen Jahr habe ich mit vier Systemen auf den Mini-SP, den DAX , den SPMIB Future (italienischer Aktienmarkt) und den Euro gearbeitet. Die Zusammenarbeit der vier Systeme war sehr wichtig. Man kann auch mit nur einem System arbeiten, aber vier verschiedene sind eine große Hilfe, weil es seltener vorkommt, dass alle vier gleichzeitig schlecht laufen.

Geldanlage-Report: Kannst Du uns eines Deiner Systeme genauer beschreiben?

Dr. Andrea Unger: Ich möchte an dieser Stelle eine ganz einfache Ein- und Ausstiegsregel für Aktien aus dem DAX vorstellen. Das Setup verlangt zwei Voraussetzungen: Erstens muss die Spanne (Hoch minus Tief) von gestern größer sein als die Spanne von vorgestern.

Das bedeutet, dass gestern die Bewegung zwischen Tageshoch und –tief größer war als dieselbe Bewegung vorgestern. Zweitens muss der Schlusskurs niedriger sein als der Eröffnungskurs. Das bedeutet, dass die Kurse gefallen sind. In diesem Fall steigen wir am Differenzpunkt (Tief von gestern minus Spanne von gestern) ein und beenden die Position am Tagesschlusskurs. In der Regel halte ich Positionen zwischen wenigen Minuten bis hin zu einigen Tagen.

Geldanlage-Report: Was macht ein gutes Handelssystem aus?

Dr. Andrea Unger: Ein System ist gut, wenn man gut damit arbeiten kann. Man muss in Ruhe arbeiten können und sicher sein, dass man am Ende damit verdient.

Geldanlage-Report: Auf welche Faktoren sollte man besonders achten?

Dr. Andrea Unger: Man muss verstehen, wie man bei Trades reagiert. Wenn man zum Beispiel hoch verkaufen will, um tief einzukaufen, dann muss man so arbeiten, dass man ein Gegen-Trend-System entwickeln kann. Das heißt, man muss verstehen, wann und wie an den Märkten die Trends wechseln und entsprechende Einstiegsregeln aufbauen.

Geldanlage-Report: Verbesserst Du Deine Systeme?

Dr. Andrea Unger: Ja, natürlich. Aber nicht zu viel. Mit Optimierung meine ich, etwas zu tun, um Phasen einzugrenzen, in denen ein System schlecht läuft. Durch Tests kann man Parameter ermitteln, durch deren Veränderung Kennzahlen besser ausfallen. Ich werde allerdings nie den besten Wert nutzen, wenn es nicht eine Erklärung dafür gibt. Das Verhalten der Märkte ändert sich von Zeit zu Zeit, daher sollte die Optimierung stets innerhalb der aktuellen Marktperiode durchgeführt werden. Wenn der Optimierungszeitraum zu lange zurück liegt, trifft er vielleicht nicht mehr das aktuelle Marktverhalten.

Geldanlage-Report: Wie wichtig ist Risiko Management?

Dr. Andrea Unger: Sehr wichtig. In Italien habe ich sogar ein Buch darüber geschrieben. Es ist erstaunlich, wie die Ergebnisse sich ändern können, selbst mit einfachen Risiko-Management-Regeln. Um einen guten Trading-Plan vorzubereiten, ist es sehr wichtig, eine gute Methode in Sachen Risiko Management zu haben. Ich riskiere pro Trade in der Regel auch nicht mehr als 1,5 bis 2,5 Prozent meines Handelskapitals.

Geldanlage-Report: Welchen Einfluss hatte die Marktentwicklung der letzten drei Jahre auf Dein Konzept?

Dr. Andrea Unger: Da mein Hauptkonzept der letzten Jahre „Studium, Studium und nochmals Studium“ ist, habe ich einfach neue Systeme addiert, die sich in diesen Märkten gut bewegen. Nur zwei meiner alten Systeme wurden eingestellt.

Geldanlage-Report: Was unterscheidet Dich von so vielen weniger erfolgreichen Händlern? Was ist Dein persönliches Erfolgsgeheimnis?

Dr. Andrea Unger: Ich will nicht alles sofort, ich weiß, dass man für jedes Ziel Zeit braucht. Ich will nicht, dass die Märkte das tun, was ich hoffe. Ich weiß, dass ich die Märkte verstehen muss!

Geldanlage-Report: Du stehst als amtierender Trading-Weltmeister in einer Reihe mit dem weltberühmten Trader Larry Williams. Kennst Du ihn persönlich?

Dr. Andrea Unger: Larry Williams ist in der Tat ein Ausnahme-Trader. Er hat die Weltmeisterschaft im Jahr 1987 gewonnen. Ich habe selbst an Seminaren von ihm teilgenommen und gehöre dadurch zum sogenannten „inner circle“. Das ist ein Kreis von Tradern, die Larry Williams persönlich kennen und sich mit ihm austauschen.

Geldanlage-Report: Welche Ratschläge würdest Du Anfängern geben?

Dr. Andrea Unger: Trading ist Arbeit! Der Trader sitzt nicht am Strand auf Hawaii und arbeitet mit dem Laptop, er ist ein fleißiger Arbeiter, der sich immer auf dem Laufenden hält und die Märkte beobachtet. Man kann nicht mit 10.000 Euro in einem Jahr Millionär werden; denn es gibt nur einen Larry Williams und auch der hat unheimlich viel studiert und studiert noch heute.

Geldanlage-Report: Wie planst Du Deine weitere Zukunft?

Dr. Andrea Unger: Der Handel und die Entwicklung meiner Systeme geht weiter. Ich bin aktuell am Aufbau eines Signaldienstes, damit auch Privatleute meine Systeme 1 zu 1 nachvollziehen können. Momentan arbeiten wir hier an einer optimalen Lösung und ich bin sehr zuversichtlich, dass wir in den nächsten Wochen starten können.

Zudem freue ich mich sehr darauf, in den nächsten Monaten wieder nach Deutschland kommen zu dürfen und ein oder zwei Seminare zur Entwicklung von Handelssystemen zu halten.

Geldanlage-Report: Andrea, herzlichen Dank, dass Du Dir die Zeit für ein Interview genommen hast. Ich wünsche Dir weiterhin alles Gute und erfolgreiche Trades.



Avatar  #595 von MrRipley Benutzerinfo Nachricht an Benutzer Beiträge des Benutzers ausblenden 09.11.09 23:10:39    Beitrag Nr.: 38.352.848
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Einmal etwas Lemmingunterricht.Zwinkern




Geschrieben 23. August 2006 - 22:26
Hallo. Hier mal ein interessanter Beitrag zum Thema Börsenmanipulation und OTC-Werte.

De Beira - Hafenarbeiter, Hell`s Angels und Sexshops

Armin Brack, Chefredakteur

Lieber Geldanleger,
ich habe eine todsichere Quelle für Sie, wenn Sie nach Aktien suchen, die dem Untergang geweiht sind. Schauen Sie einfach in Deutschlands Finanz-Communitys, welche Werte am meisten diskutiert werden und meiden Sie diese wie der Teufel das Weihwasser.

Lesen Sie nachfolgend die Hintergründe über die Mutter aller Rohrkrepierer: De Beira Goldfields!

*50.184 Beiträge zu einer Aktie
Ich bin nicht wirklich überrascht, als ich in der aktuellen Liste der meist diskutiertesten Aktien einen alten Bekannten an erster Stelle finde: DeBeira Goldfields. Nicht weniger als 50.184 Beiträge finden sich aktuell zu DeBeira alleine in Deutschlands größtem Diskussions-Forum. Wenn Sie diesen Text lesen, werden es schon wieder einige hundert mehr sein. Nicht schlecht für eine Aktie, die gerade mal seit ein paar Monaten börsennotiert ist, oder? Zum Vergleich: Die Zahl der Diskussionsbeiträge bei Standard-Werten wie Daimler -Chrysler oder Siemens liegt im Hauptthread derzeit bei 193 bzw. 318.

In einer konzertierten Aktion empfahlen mindestens sieben kostenlose und kostenpflichtige Börsenbriefe in den letzten Wochen und Monaten die Aktie wiederholt zum Kauf, in Deutschland und Österreich wurden ganzseitige Anzeigen in großen Tageszeitungen ("BILD", "Der Standard") geschaltet und Investoren-Meetings organisiert.

*Was steckt wirklich hinter DeBeira?
Ich habe mir die "Frechheit" erlaubt, objektiv zu recherchieren und zu schauen, was es mit dieser Aktie wirklich auf sich hat. Gleich vorab der Hinweis: Die nachfolgende Geschichte ist tatsächlich wahr!

Der Hafenarbeiter Mike F., wohnhaft im Norden der kanadischen Provinz British Columbia behauptet irgendwann im Jahre 2005, dass unterhalb seines Grundbesitzes wertvolle Bodenschätze lagern. Er gründet daraufhin eine Firma und beantragt die Explorationsrechte für das Gebiet bei den zuständigen Behörden, was ihn 126 kanadische Dollar kostet. Er engagiert daraufhin den Geologen Erik O., der ihm in einem Report bestätigt, dass sich im Boden des betreffenden Stück Landes sehr wahrscheinlich tatsächlich metallische Mineralien befinden. Das kostet ihn 387 CAN-Dollar. Eine Bareinlage von 46.011 CAN-Dollar reicht ihm dann aus, um aus seiner Firma eine Aktiengesellschaft zu machen. Er beauftragt ein Buchhaltungsunternehmen aus Vancouver, die Bilanz des Unternehmens (die ausschließlich aus dieser Bareinlage besteht) zu überprüfen, und leitet weitere Schritte für einen Börsengang ein.

Jenes besagte Buchhaltungsunternehmen hat den Ruf, bei der Auswahl seiner Klienten nicht besonders wählerisch ist. So unterstützte man 2005 alleine 14 Unternehmen beim Börsengang an den unregulierten so genannten Over-the-Counter-Markt in den USA. Darunter war beispielsweise auch eine Firma namens Tora Technologies, die wiederum in engem Kontakt mit dem in Kanada berühmt-berüchtigten Tony P. steht, einem Mitglied der nicht weniger berüchtigten Motorrad-Gang Hell`s Angels, der bekanntlich mafia-ähnliche Strukturen nachgesagt werden.

*Vom Hafenarbeiter zum Großaktionär
Aber zurück zu De Beira. Mike F. reicht anschließend einfach bei der US-Wertpapierbehörde SEC ein und erhält prompt die Genehmigung für ein Listing der Aktien. Der Hafenarbeiter Mike F. ist nun Vorstand des Rohstoff -Explorations-Unternehmens De Beira Goldfields, obwohl er laut Emissionsprospekt "keinerlei frühere Erfahrung im Bereich der Exploration von Mineralien oder generell im Führen eines Minen-Unternehmens" hat.

Die einzige weitere Voraussetzung für das Börsenlisting: Mike F. muss mindestens 30 verschiedene Aktionäre finden. Auch das gelingt. De Beira weist im Emissionsprospekt tatsächlich 35 Aktionäre aus, die jeweils 25.000 oder 125.000 De Beira-Aktien besitzen. Der Kaufpreis für diese Aktien beträgt 0,001 bis 0,05 CAN-Dollars je Aktie!

*Die kurze Karriere von Mike F.
Der Witz an der Geschichte: Bei sämtlichen Aktionären handelt es sich um Strohmänner, die auf Befehl sämtliche Aktien bereits vor der Erstnotiz der Aktie wieder an Mike F. zurückgeben. So kann das Angebot an Aktien, das nach dem IPO auf den Markt kommt, genau gesteuert werden und damit auch der Preis der Aktie.

Die Erstnotiz am US-Bulletin Board am 12.April 2006 liegt dann bei - mehr oder weniger willkürlich festgelegten - 1,33 US-Dollar. Mike F. fungiert de facto als Alleinaktionär.

Ohne, dass die Gesellschaft operativ tätig geworden wäre, tritt er bereits eine Woche später, am 19.April, als Vorstand zurück. Ersetzt wird er vom Australier Reginald Gillard und dem deutschstämmigen Klaus Eckhof, der hierzulande in der Branche bereits durch andere Rohstoff-Projekte bekannt ist. Mike F. gibt 20 Millionen Aktien an das Unternehmen zurück, die im Anschluss einfach annulliert werden. Die restlichen vier Millionen Aktien verkauft er an Gillard. Der Verkaufspreis wird nicht öffentlich gemacht.

Mit dem Ausscheiden von Mike F. ist auch der ursprüngliche "Geschäftszweck" der Gesellschaft hinfällig. Die neuen Vorstände beschließen nicht in Kanada sondern in Südamerika aktiv zu werden. Tatsächlich aktiv werden sie aber vor allem in Deutschland- nämlich als Promotion-Manager!

*Die Werbekampagne kann beginnen
Gillard und Eckhof sind als Aktien-Promoter bekannt. Beide waren beispielsweise Direktoren bei den um die Jahrtausendwende massiv gehypten Internetklitschen Adultshop.com und MyCasino.com, einem Internet-Sexshop und einem (ehemaligen) Internetglücksspiel-Anbieter. Dem einen oder anderen Dotcom-Crash-Geschädigten unter Ihnen dürften die Aktien eventuell sogar noch ein Begriff sein. Eckhof, der sich bei DeBeira als Rohstoffexperte mit über 20 Jahren Berufserfahrung feiern lässt, hatte zwischenzeitlich also die Gunst der Stunde genutzt und war zum Internetexperten mutiert. Die Kurse von Adultshop und MyCasino explodierten darauf hin im Zuge massiver Werbekampagnen auf über einen bzw. sogar über zehn Euro - und rauschten anschließend wieder in die Tiefe. MyCasino.com brachte es im April 2000 sogar zum spekulativen Topp-Tipp in einer großen deutschen Börsenzeitschrift. Heute notieren die Aktien bei 0,018 Euro bzw. 0,017 Euro, was Wertverlusten von über 98 bzw. 99,9 Prozent entspricht.

*Kauf von Minen mit zweifelhafter Qualität
Die Parallelen zu De Beira sind verblüffend. Wenige Wochen nachdem Gillard und Eckhof die Regie übernommen haben, unterzeichnet das Unternehmen Absichtserklärungen zum Kauf zweier Gold - bzw. Gold-Kuper-Projekte in Kolumbien und Ecuador. Parallel wird eine beispiellose Werbekampagne im In- und Ausland gestartet, in dem diese Absichtserklärungen und die schlichte Tatsache, dass Eckhof für die Firma arbeitet, gefeiert werden.

Verschiedene Börsenbriefe preisen die Firma in den höchsten Tönen an. Viele ahnungslose Kleinaktionäre kaufen die Aktie, die meisten wohl, ohne zu wissen, dass die betreffenden Börsenbriefe, die Aktie nur deshalb empfehlen, weil sie Geld von einer zwischengeschalteten Promotion-Agentur aus Salzburg erhalten, die wiederum im Auftrag De Beiras arbeitet (und zahlreicher weiterer Minen-Unternehmen).

Alleine auf Basis zweier Absichtserklärungen und der dazu gehörigen Werbekampagne steigt die Aktie daraufhin von einem auf über 14 Euro und bringt in der Spitze eine Marktkapitalisierung von über 500 Millionen Euro auf die Waage - ohne dass zu diesem Zeitpunkt auch nur eine Probebohrung durchgeführt worden ist.

*Irreführende Pressemeldungen
Zumindest eine der Pressemeldungen, die das Unternehmen veröffentlicht und die den Aufstieg der Aktie forcieren, grenzt meiner Ansicht nach zudem an Irreführung der Investoren. So heißt es bei der Bekanntgabe des Ecuador-Deals am 16.Juni beispielsweise unter der Überschrift "Höhepunkte":

1." Erwerb einer produzierenden Goldmine mit Multi-Millionen-Unzen Potenzial",

2."Bestehende Ressourcenbasis von mehr als 4 Millionen Unzen (nicht NI43101-konform)" und

3."Das Projekt befindet sich in Südecuador, wo Explorationsaktivitäten in letzter Zeit Weltklasseentdeckungen zutage förderten, z.B. Aurelian Resources Inc. 189m @ 24g/t AU auf seinem Fruta-Del-Norte-Projekt."

Hört sich klasse an, aber gehen wir mal die vermeintlichen Fakten durch:

1. Die angesprochene Goldmine hat tatsächlich mal produziert, allerdings wurde der Großteil der Produktion zwischen 1895 und 1950 abgebaut. Die Frage darf erlaubt sein, warum sich zwischenzeitlich keiner mehr für das Projekt interessiert hat. Zudem wurde nur eine Absichtserklärung zum Erwerb unterschrieben, die an verschiedene Bedingungen geknüpft ist. Unter anderem soll die Transaktion mit eigenen Aktien bezahlt werden. Schlecht nur, dass man dabei mit einem Aktienwert von 10 US-Dollar je Aktie kalkuliert hat. Momentan notiert das Papier nämlich gerade noch bei gut zwei US-Dollar. Die Transaktion kann also in der ursprünglich geplanten Form gar nicht durchgeführt werden.

2. In Klammern heißt es "nicht NI43101-konform", ohne dass dies näher erläutert würde. Im Klartext heißt dies aber, dass nach den kanadischen Regulierungs-Standards ("Standards of Disclosure for Mineral Projects: National Instrument 43-101") das Vorhandensein der 4 Millionen Unzen nicht hinreichend nachgewiesen ist.

3. Die Tatsache, dass in einem Projekt eines anderen Unternehmens in Südecuador, Erdgestein mit einem sehr hohen Goldgehalt von 24 Gramm je Tonne gefunden worden ist, hat nicht das Geringste mit DeBeira zu tun - und damit in der Meldung nichts zu suchen, schon gar nicht unter der Rubrik "Höhepunkte".

Die tatsächlichen aktuellen, eigenen Ressourcen-Kalkulationen von De Beira gehen von 4,73 Millionen Unzen Gold aus, das aus 127 Millionen Tonnen Stein generiert werden soll. Das ergibt umgerechnet einen Gehalt von 1,16 Gramm Gold je Tonne und entspricht damit nur einem Bruchteil des Goldgehalts des zum Vergleich herangezogen Fruta-Del-Norte-Projekts von Aurelia.

• De Beira Goldfields Inc.
• WKN A0JDS0
• Börsenwert 69,66 Mio. Euro
• KGV 07e kein Gewinn
• Umsatz -
• Akt. Kurs 1,51 EUR
=> Weiterhin Finger weg!



*Das Ausland warnt, Deutschland empfiehlt...
Im Zusammenhang mit diesen Ungereimtheiten wurde die Aktie übrigens wenige Tage später in Kanada vom Handel ausgesetzt und wird dort bis heute nicht mehr gehandelt. Am OTC-Markt in den USA wurde das Wertpapier-Kürzel nun von DBGF auf DBGFE verändert, was anzeigt, dass das Unternehmen wichtige Papiere bei der SEC nicht termingerecht eingereicht hat. Das dient Investoren als Warnzeichen.

Nur in Deutschland wird die Aktie normal weitergehandelt und von den einschlägigen "Hofberichterstattern" zum Kauf empfohlen als wäre alles in bester Ordnung. Kommentar überflüssig!

*Fazit: De Beira ist kein Einzelfall
Es gebe noch einiges mehr zu De Beira und den dahinter stehenden Machern zu berichten. Aber ich denke, die bisher präsentierten Fakten in Kombination mit dem Kursverlauf der Aktie sprechen ohnehin für sich.

Das bestürzende ist: De Beira ist bei weitem kein Einzelfall sondern nur das momentan prominenteste Beispiel unter vielen.

Quelle: http://www.geldanlage-report.de

Avatar  #594 von MrRipley Benutzerinfo Nachricht an Benutzer Beiträge des Benutzers ausblenden 26.10.09 20:47:06    Beitrag Nr.: 38.256.595
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@parkettkosmetiker
Danke!Lächeln


Warum Trader den besten und sichersten Job der Welt haben

Traden gibt uns Unabhängigkeit. Wir sind unabhängig von Arbeitgebern und können leben und arbeiten wo wir wollen. Wir werden für unsere Leistungen gerecht bezahlt und erhalten stets vom Markt was wir verdienen. Wir spielen mit Wahrscheinlichkeiten. Wir müssen Entscheidungen treffen von denen wir im Vorhinein nicht wissen zu was sie führen werden, es ist also wie im richtigen Leben. Gewinnt man wird man gerecht bezahlt.

Die Wirtschaftskrise hat gezeigt wie Unternehmen mit großem und bekanntem Namen langsam von innen zerfressen werden und Bankrott gehen. Hunderte Leute stehen auf der Straße obwohl sie jahrelang ihr Fleisch und Blut in eine aufrichtige Arbeit gesteckt haben. Partner gehen Pleite, Freunde werden entlassen, Familienmitglieder gehen nach 40 Jahren Arbeit mit 1000 Euro in Rente, ältere Freunde sterben noch, bevor sie ihr Geld geniessen können. Ärzte arbeiten 80 Stunden pro Woche und kommen aus dem “Rat Race” nie heraus.

Es gibt nur ein unabhängiges Geschäft auf Erden und das ist Trading. Dem Trader ist es egal wie die Weltwirtschaft beisammen ist und damit wie die Menschen gelaunt sind. Es interessiert nicht wer Pleite geht, ob Inflation oder Atomkrieg – die Börse läuft weiter. Sie hat es immer getan, weil Austausch und Handel in der Natur des Menschen liegt. Wer die Börse kennt, kann mit seinen Einschätzungen nicht nur gut verdienen, sondern zu Reichtum gelangen. Eine andere Möglichkeit um Reichtum zu erlangen wäre es, Unternehmer zu werden. Doch wollen wir wirklich alles auf eine Karte setzen? Warum sollte man sich nicht stattdessen ein paar verschiedene Unternehmensanteile einfach an der Börse kaufen? Wir haben viel mehr Kontrolle und können Risiken abschätzen, und alles was gefährdet ist verkaufen. Sind wir alleiniger Besitzer des Unternehmes, ist das nicht so einfach. Wir wollen die Kontrolle behalten und das können wir als Trader.

Börse belohnt dich für deine Leistung und bestraft dich nur dann, wenn du selbst zu verantwortende Fehler machst. Sie ist absolut gerecht. Und wie ein Kind eine Fremdsprache schneller als ein Erwachsener lernt, so lernt ein junger Mensch schneller ein Handwerk als ein älterer. Wir alle haben die Chance mit der Börse groß zu werden und das Handwerk zu erlernen, je früher desto besser!

Zum Schluss noch ein Zitat von “Ed Seykota”: “everyone gets out of the markets what they deserve”

Valentin


aus daytrading.de

Avatar  #593 von parkettkosmetiker Benutzerinfo Nachricht an Benutzer Beiträge des Benutzers ausblenden 04.10.09 02:57:21    Beitrag Nr.: 38.110.546
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Folgende Antwort bezieht sich auf Beitrag Nr.: 38.071.848im neuen Fenster öffnen von MrRipley am 28.09.09 19:29:45
Ich habe einige Seiten des Threads gelesen und konnte mich in vielen Beiträgen selbst erkennen. Obwohl ich "erst" 2 Jahre aktiv dabei bin, habe ich leider schon ziemliche Tiefen mitmachen müssen. Das tut richtig weh, wen man sich abends ins Auto setzt, nach Hause fährt und gedanklich die Verluste vor Augen führt, die gerade an dem Tag und der letzten Woche, den letzten Monat... gelaufen sind. Klar muss das jeder vorher wissen, wenn er mit macht. Aber vorher wissen und wirklich die Erfahrung machen, sind zweierlei Dinge. Ich habe für mich einiges daraus gelernt. Geduld haben und sich nicht die Laune verderben lassen, das ist zunächst einmal das Wichtigste. Geduld heißt aber nicht immer, alles auszusitzen, sondern ruhig an Lösungen ran zu gehen. Ganz, ganz wichtig war für mich aber eine Strategie zu finden, hinter der ich auch wirklich stehe und diese diszipliniert durchhalte. Diese Strategie muss natürlich immer wieder hinterfragt und getestet werden, aber auf keinem Fall alles innerhalb von Minuten über Bord werfen, nur weil irgend etwas nicht so gelaufen ist, wie erwartet (erhofft). Eigentlich muss man auf alle möglichen Entwicklungen vorher schon eine Antwort bereit haben. Allen hier, viel Glück.

Avatar  #592 von MrRipley Benutzerinfo Nachricht an Benutzer Beiträge des Benutzers ausblenden 29.09.09 18:03:43    Beitrag Nr.: 38.079.143
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Folgende Antwort bezieht sich auf Beitrag Nr.: 37.798.526im neuen Fenster öffnen von MrRipley am 17.08.09 23:00:23
29.09.2009 17:19
Todesfall nach Impfung mit "Cervarix" von GlaxoSmithKline


LONDON ( Dow Jones )--Nach dem Tod eines 14-jährigen Mädchens im Anschluss an eine Impfung gegen Gebärmutterhalskrebs haben britische Behörden die Ermittlungen zur Ursache aufgenommen. Um den Fall aufzuklären, will der Hersteller des Impfstoffs "Cervarix", der britische Pharmakonzern GlaxoSmithKline, mit der zuständigen Gesundheitsbehörde zusammenarbeiten, wie Manager Pim Konder gegenüber dem Fernsehsender "BBC" sagte.

Das Mädchen habe die Spritze am Montag in der Schule bekommen und sei kurz darauf gestorben, erklärte die örtliche Leiterin der Gesundheitsbehörde NHS, Caron Grainger, am Dienstag. Mehrere andere Mädchen der Schule in Coventry wurden nach der Impfung mit Schwindel und Übelkeit nach Hause geschickt. Eine Verbindung zwischen der Impfung und dem Todesfall wollte Granger nicht herstellen.

GlaxoSmithKline hat die Packung, aus der die dem Mädchen verabreichte Impfspritze gekommen war, bereits sichergestellt. Der Konzern glaubt nicht, dass der Impfstoff selbst für den Tod des Mädchens verantwortlich ist. Denkbar seien Probleme bei der Verabreichung der Spritze.


Avatar  #591 von MrRipley Benutzerinfo Nachricht an Benutzer Beiträge des Benutzers ausblenden 28.09.09 19:29:45    Beitrag Nr.: 38.071.848
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Ein neuer und frischer Link, bitte merken!Lächeln

http://www.liberaler-verteiler.de/index.html



Avatar  #590 von MrRipley Benutzerinfo Nachricht an Benutzer Beiträge des Benutzers ausblenden 17.08.09 23:00:23    Beitrag Nr.: 37.798.526
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Für alle Impffreunde, denen die Freude daran hiermit vergehen dürfte:


Swine flu jab link to killer nerve disease: Leaked letter reveals concern of neurologists over 25 deaths in America

jab(Spritze)
link(Verbindung)

By Jo Macfarlane
Last updated at 11:05 PM on 15th August 2009


A warning that the new swine flu jab is linked to a deadly nerve disease has been sent by the Government to senior neurologists in a confidential letter



(...)
It refers to the use of a similar swine flu vaccine in the United States in 1976 when:

* More people died from the vaccination than from swine flu.
* 500 cases of GBS were detected.
* The vaccine may have increased the risk of contracting GBS by eight times.
* The vaccine was withdrawn after just ten weeks when the link with GBS became clear.
* The US Government was forced to pay out millions of dollars to those affected.
(...)


http://www.dailymail.co.uk/news/article-1206807/Swine-flu-ja…



Avatar  #589 von MrRipley Benutzerinfo Nachricht an Benutzer Beiträge des Benutzers ausblenden 13.06.09 17:02:16    Beitrag Nr.: 37.387.203
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Folgende Antwort bezieht sich auf Beitrag Nr.: 37.386.020im neuen Fenster öffnen von Procera am 13.06.09 07:35:49
Ich habe meinen Gierlevel dreimal rapide gesenkt!Zwinkern

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