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MERZ HAUT EICHEL RICHTIG AUF DEN SACK GERADE.. ( Seite 8)

Diskussionsstatistik
eröffnet am 23.11.04 10:25:32
von
neuster Beitrag 26.11.04 18:02:05
von

Anzahl Beiträge: 86
Aufrufe gesamt: 1.923
Aufrufe heute: 0
Diskussionsnr.: 928.537
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[ Seite: 123789neuster Beitrag ]

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schrieb am 24.11.04 16:34:58
Beitrag Nr.71 
(15.182.547)
Antwort
Zitat
:yawn:

Toll, Bundestag in Klein bei Wallstreet Online!

Hier wird diskuttiert wer uns verarscht hat, wer uns verarscht, und wer uns verarschen wird.

Im Bundestag wirft die Regierung der Opposition vor die Leute verarscht zu haben und deshalb haben wir jetzt den Salat.

Die Opposition wirft der Regierung vor die Leute heute zu verarschen.

Wer sich heute mal eine Bundestagssendung von vor 7 Jahren ansieht wird als neutraler Beobachter keinen Unterschied in den Argumenten erkennen. Nur die Parteien haben getauscht.

Für manche scheint hier der politische Standpunkt zu einem Ersatzglauben mutiert zu sein.
Zweifel und differenzierte Meinungen sind unerwünscht. Vorurteile werden ständig am glimmen gehalten.

Fast so wie unter verfeindeten Fussballfans. Ich hab ja noch nie verstanden wie man ein fanatischer Anhänger werden kann. Ob im Sport oder der Politik oder bei sonst was. Extrem viele brauchen das wohl! Einen Glauben an etwas. Ein Richtungsdenken. Eine Gruppenzugehörigkeit. Und natürlich am wichtigsten:
Einen Feind.

:rolleyes:

Das sieht man selbst bei unseren "liberalen" Parteien.

Grüne und FDP werden wohl nie Freunde! ;)
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schrieb am 24.11.04 19:14:53
Beitrag Nr.72 
(15.183.886)
Antwort
Zitat
# 68 Genosse Willy,
Die Blabla-Rede von Eichel war ein Offenbarungseid erster Klasse.

in die Details möchte ich mich nicht einmischen;

aber weshalb antwortet ein ausscheidender
Amigo-Kasper, der Kategorie IIb, wie der Genosse Merz,
auf die Nonses-Rede des Genossen Eichel....
hätte es nicht auch sein Redenschreiber tun dürfen :confused:
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schrieb am 24.11.04 20:21:42
Beitrag Nr.73 
(15.184.296)
Antwort
Zitat
# 71BigM

Extrem viele brauchen das wohl! Einen Glauben an etwas. Ein Richtungsdenken. Eine Gruppenzugehörigkeit. Und natürlich am wichtigsten Einen Feind .



Du vergißtt, schon Gustav Gründgens hatte die Erkenntnis:

"Ein tüchtiger Feind
bringt uns weiter
als ein Dutzend
untüchtiger Freunde"


Der Versuch der CDU die Eigenheimzulage schön zu rechnen, war schon ganz schön schwachsinnig. Man geht eben nur von einem Baurückgang von 10 % aus. Dafür über 4 Mrd. € einsparen, wäre schon nicht schlecht. Erst recht, da die, die dann nicht bauen können, das Geld anders verwenden (ausgeben), oder eben 1 oder 2 Jahre später bauen, weil sie etwas länger sparen müssen.

Mein Befürchtung wäre allerdings bei dieser Regierung, das sie das Geld nicht einsparen würden, sondern anderweitig verpulvert.

Wenn man das einkalkulierte Minus für das 2005, die Privatisierung, und die eigerechnete Summe, die Eichel sich von der Bahn und Telekom holen will, dafür aber die Pansionsverpflichtungen übernimmt, macht Eichel über 40 Mrd. € minus. Das ist absoluter Rekord.

Und das ist die heutige Planung. Bis jetzt hat Eichel in jedem Haushaltsjahr immer noch einmal nachgelegt. Des weiteren geht der Haushalt von einem Wachstum von 1,7 % aus. Daran glaubt auch nur noch die Regierung.

Was den Gesundheitshaushaltsvorschlag der CDU betrifft, kann ich nur die Bedenken von Seehofer unterschreiben.


Inzwischen ist wirklich unser Problem, dass die CDU anscheinend jede Profilierung verliert.

Momentan herrscht bei allen das geistige Chaos.

Ich kapiere nicht, was sich Merkel bei der Gesundheitsreform gedacht hat. Kann mir das mal jemand erklären ?

Zur Zeit stellt sich wirklich die Frage, wer das kleinere Übel ist. Was in den letzten Wochen von der CDU kommt, ist doch auch nur eine reine Katastrophe.
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schrieb am 24.11.04 22:08:22
Beitrag Nr.74 
(15.185.001)
Antwort
Zitat
# 72 GillyBaer,

was hast Du dagegen, daß der beste Mann der CDU/CSU nochmal geredet hat?Noch hat er sein Amt. Ist mir schon klar. Natürlich paßt es Sozen nicht, wenn jemand Klartext spricht.
Ich hab es in diesen Tagen wieder gemerkt. Wenn man nicht aufpaßt, wird man verarscht.Redet die eine Partei, denkt man, die haben recht, dann kommt die Gegenpartei und man denkt wieder, die haben recht. Es gibt immer Gründe und Gegengründe, die geschickt präsentiert werden können, um von eigenen Unzuläglichkeiten abzulenken.
Es stellt sich manchmal die Frage, ob man durch dieses Politikergesülze nicht mehr irritiert wird, als daß man schlauer wird über die wirkliche Lage und Zukunftsperspektiven.Man sollte sich mehr auf Fakten verlassen, und die sehen im Augenblick in Europa für uns nicht gut aus bei Arbeitslosen,Verschuldung, Wachstum.
wilbi
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schrieb am 24.11.04 22:38:01
Beitrag Nr.75 
(15.185.326)
Antwort
Zitat
#74,

bei Dir habe ich die Hoffnung noch nicht aufgegeben. Du müßtest nur mal die schwarze Brille absetzen.:kiss:
Avatar
schrieb am 25.11.04 15:39:58
Beitrag Nr.76 
(15.190.264)
Antwort
Zitat
Bei 70.000 Euro kommen ca. 2900 Euro netto (Steuerklasse4) raus. Versuche mal mit diesem Gehalt in einem Ballungsgebiet ein Grundstück plus Haus zu kaufen.Bei Steuerklasse 3 hätte die Familie ca. 3600 netto.
Laut einer neuen Umfrage von GFK haben nur 8% aller deutschen Haushalte ein Einkommen von 4000 Euro oder mehr.

Man könnte einen Kompromiss schließen und die Einkommesngernzen nochmal absenken und insbesondere Familien mit Kindern fördern .

Die Bauindustrie kann nicht weiter rationalisieren.Aufgrund der schlechten Lage am Bau unterbieten sich die Hersteller doch jetzt schon und gehen reihenweise pleite.Sobald die Zinsen stärker ansteigen ist es mit der Wohnbauindustrie sowieso vorbei.

Die ursprüngliche Kopfpauschale war angeblich wirklich gut. Sie hätte, bis auf wenige Ausnahmen, nur die Bestverdiener erheblich mehr belastet. Auch die Finanzierung war gesichert. So der "Spiegel" in seiner Ausgabe vor 4 Wochen.Sogar der Sachverständigenrat und SPD-Mann Rürrup (übwiegend SPDler)war für die ursprünliche Kopfpauschale.Was schlecht ist, ist der jetzt gefundene Kompromiss.Leider ist die von der SPD angekündigte Bürgerversicherung noch ungeeigneter, da sie die Arbeitgeberanteile nicht deckelt und dadurch die Lohnnebenkosten auf Dauer weiter steigen.So wiederrum stand`s im Spiegel, der ja nicht gerade als konservativ gilt.

Insgesamt ist es wirklich erschreckend zu sehen, was wir in Deutschland für Politiker haben (damit meine ich alle Parteien). Ich vertraue schwarz/gelb mehr, da ich auf deren besseres Verständnis für ökonomische Zusammenhänge
hoffe.Schlimmer werden kann`s ja nicht mehr.
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schrieb am 25.11.04 15:52:44
Beitrag Nr.77 
(15.190.388)
Antwort
Zitat
Ich vertraue schwarz/gelb mehr, da ich auf deren besseres Verständnis für ökonomische Zusammenhänge
hoffe.Schlimmer werden kann`s ja nicht mehr.


Fidel,

gut, dass du da "hoffe" schreibst. Den Beweis sind die leider bisher schuldig geblieben. Mit der ursprünglichen "Kopfpauschale" stimme ich dir zu, obwohl ich da Betroffener gewesen wäre und jetzt zu den Gewinnern zählen darf.
Leider, und das gilt sowohl für die Bürgerversicherung als auch die Kopfpauschale, setzen beide nur bei den Einnahmen an. Das Problem der ausufernden Ausgaben bekommen beide dadurch nicht in den Griff. Hier fehlt der Wettbewerb auf der Anbieterseite.
Bei der jetzigen Form dieser "Gesundheitsprämie" werden die Kostensteigerungen gewaltig auf die Beitragszahler voll durchschlagen. Da werden sich, sollte sie denn (wovon niemand ausgeht wirklich kommen) eine Vielzahl von UNIONS-Wählern dann die Augen reiben.
Avatar
schrieb am 25.11.04 17:42:20
Beitrag Nr.78 
(15.191.383)
Antwort
Zitat
# 74 willi

was hast Du dagegen, daß der beste Mann der CDU/CSU nochmal geredet hat?

das ist ja noch schlimmer als ich dachte ..
mehr hat die Oppositions-Liga nicht ?
nur einen ?
der Softie, der nun anhaut
dann ade .. mit der Übernahme der Regierungsverantwortung
Avatar
schrieb am 25.11.04 17:44:07
Beitrag Nr.79 
(15.191.401)
Antwort
Zitat
sorry, muss heissen abhaut,
und vor der Altgenossin Merkel kuscht :laugh:
Avatar
schrieb am 25.11.04 20:59:20
Beitrag Nr.80 
(15.192.649)
Antwort
Zitat
HB BERLIN. Der Ifo-Index fiel auf 94,1 von 95,3 Punkten im Oktober, wie das Münchner Institut für Wirtschaftsforschung (Ifo) am Donnerstag mitteilte. „Neben den Standortproblemen, die die Binnenkonjunktur von der Weltkonjunktur abgekoppelt haben, fordern der hohe Ölpreis und die Euroaufwertung ihren Tribut“, erklärte Ifo-Chef Hans-Werner Sinn. Die rund 7000 befragten Unternehmen bewerteten sowohl ihre aktuelle Geschäftslage als auch ihre Erwartungen schlechter als noch im Vormonat.

Damit markierte der wichtigste deutsche Frühindikator für die Konjunkturentwicklung den tiefsten Stand seit September vergangenen Jahres. Analysten hatten im Schnitt nur mit einem Rückgang des Index auf 94,7 Zähler gerechnet. Der Teilindex zur Lageeinschätzung gab erstmals seit Juni nach auf 93,8 von 94,7 Punkten. Der Teilindex zu den Geschäftserwartungen fiel auf 94,3 von 95,9 Punkten, wie das Ifo weiter mitteilte.

"Das Wunder ist, dass die Weltwirtschaft so stark wächst wie seit 28 Jahren nicht mehr und Deutschland daran nicht teilnimmt“, sagte Sinn dem Sender CNBC. Wegen der hohen Arbeitskosten investierten die Firmen lieber im Ausland und die um ihre Jobs bangenden Arbeitnehmer hielten sich beim Konsum zurück. Der Ifo-Konjunkturexperte Gernot Nerb sagte Reuters, der grundsätzliche Trend einer ganz langsamen Konjunkturerholung in Deutschland sei durch die schwächeren Daten nicht gefährdet: „Die erhoffte Dynamik kann man aber noch nicht erkennen.“

HANDELSBLATT, Donnerstag, 25. November 2004, 11:14 Uhr

[ Seite: 123789neuster Beitrag ]

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