Der koreanische Hersteller Samsung sowie der US-Gigant Apple
konnten im ersten Quartal ihren Anteil am chinesischen
Smartphone-Markt enorm steigern.
(25.03.2012, 19:00) Einem Bericht von „Woori Investment and
Securities Co.“ zufolge, kann Samsung im ersten Quartal geschätzte
28 Prozent des chinesischen Smartphone-Marktes für sich einnehmen.
Dies entspricht einem Anstieg von vier Prozent im Vergleich zum
vorigen Quartal.
Samsungs Verkaufszahlen am chinesischen Markt, dem weltweit größten
Markt für Smartphones, stiegen auf 9 Millionen Geräteeinheiten an.
Im letzten Quartal waren es noch rund 6,7 Millionen
Samsung-Smartphones, die über den Ladentisch gingen.
Apple konnte den Marktanteil ebenfalls drastisch
ausbauen. Von 8 Prozent stieg der Anteil des Konzerns aus
Kalifornien auf 19 Prozent an. Dafür verantwortlich
waren vor allem Mobilfunkanbieter wie China Unicorn und China
Telecom, die das iPhone im ersten Quartal 2012 in ihrem Sortiment
aufnahmen.
Hinsichtlich des Verkaufsvolumens konnte Apple somit im ersten
Quartal einen starken Aufstieg verzeichnen. Waren es zuvor noch 2,1
Millionen ausgelieferte iPhone am chinesischen Markt, konnten nun
6,2 Millionen Geräte verkauft werden.
Für Apple und Samsung sind die Steigerungen des Markanteils mehr
als erfreulich, da sich China im ersten Quartal zum größten
Smartphone-Markt der Welt entwickelt hat. Die Nachfrage nach
Smartphones stieg in China um 156 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.
Insgesamt konnten 32 Millionen Smartphones abgesetzt werden, was 22
Prozent des weltweiten Smartphone-Marktes ausmacht. Die verkauften
Smartphones stellen zudem 30 Prozent aller abgesetzten Geräte in
China dar.
Samsungs Erfolg in China basiert zum großen Teil auf der
Beliebtheit des Samsung Galaxy S II und der Nachfrage nach
Low-End-Geräten des koreanischen Konzerns. Der Nachfolger des
Galaxy Flaggschiffs, das Samsung Galaxy S3, wird in knapp einer
Woche in Europa eingeführt. Auch in China wird dieses Gerät die
Verkaufszahlen von Samsung mit Sicherheit noch weiter steigern
können.
Das ist schon Grund genug für den heutigen Kursanstieg.