Antwort auf Beitrag Nr.:
33.222.200 von der.felix am 31.01.08
08:41:5306. Januar 2008
UmweltBank AG stärkt Rücklagen
Kreditzusagevolumen steigt um 22,5% auf 840 Mio. Euro / 8.899
Umweltprojekte gefördert / von Kreditkrise nicht betroffen /
Geschäftsvolumen 1,118 Mrd. Euro
Nürnberg, 06. Februar 2008 – Als börsennotierte grüne Förderbank,
die ausschließlich ökologische Projekte in ganz Deutschland
fördert, ist die UmweltBank von der weltweiten Kreditkrise nicht
betroffen. „Für uns gibt es in Deutschland noch mehr als genug zu
tun, denn die Idee aus der die UmweltBank vor über 10 Jahren
entstand, ist heute aktueller denn je“, so der Vorstandsvorsitzende
Horst P. Popp.
Ende 2007 hatte die UmweltBank 8.899 Umweltprojekte in der
finanziellen Förderung, allein im vergangenen Jahr kamen über 2.000
neu hinzu. Das Kreditzusagevolumen stieg von 685,9 Mio. auf 840
Mio. Euro. Wie auch im Vorjahr lag vor allem die Nachfrage nach
zinsgünstigen Solarfinanzierungen vorne: 2007 betrug der Anteil der
Solarkredite 44 Prozent (Vj: 33 Prozent) am Kreditportfolio der
UmweltBank. Ökologische Baufinanzierungen lagen mit 28 Prozent an
zweiter Stelle (Vj: 31 Prozent), gefolgt von Wind- und
Wasserkraftprojekten mit 15 Prozent (Vj: 20 Prozent). Auf Biomasse-
und Biogasanlagen, ökologische Landwirtschaft sowie weitere
umweltfreundliche Projekte entfallen demgemäß 13 Prozent des
Kreditvolumens.
Zur Refinanzierung setzt die UmweltBank sowohl auf staatliche
Fördermittel als auch auf die Einlagen ihrer Kunden. Aufgrund
attraktiver Konditionen erhöhte sich das Volumen der Spareinlagen
und Tagesgelder im Vergleich zu 2006 von 516 Mio. auf rund 628 Mio.
Euro (plus 21,7 Prozent). Das Wachstum im Anlage- und Kreditbereich
spiegelt sich auch in der Erhöhung der Bilanzsumme von 810,3 Mio.
auf 1.025, 3 Mio. Euro wider (plus 26,5 Prozent).
Für das geplante weitere Wachstum und zur Unterlegung des
Förderkreditgeschäfts hat die UmweltBank ihre Eigenkapitalbasis
durch zwei Genußschein-Emissionen im Februar und Dezember 2007
sowie die Bildung von Rücklagen um 33 Prozent auf rund 68 Mio. Euro
aufgestockt.
Während die Verwaltungsaufwendungen durch sparsames Wirtschaften
mit knapp 4,17 Mio. Euro (Vj: 4,15 Mio. Euro) nahezu unverändert
geblieben sind, erhöhte sich der Personalaufwand um 26,1 Prozent
auf 4,2 Mio. Euro. Um die mittlerweile über 60.000
UmweltBank-Kunden betreuen zu können, hat die grüne Förderbank aus
Nürnberg die Mitarbeiterzahl auf 136 bzw. die Mitarbeiterleistung
(40 Stunden-Basis) um 14,5 Prozent auf 90,7 erhöht. Für 2008 ist
auch eine Erweiterung des Vorstands in Planung.
Zwar stieg der Zinsüberschuss aufgrund der Zinsentwicklung im
vergangenen Jahr nur verhalten auf 11,9 Mio. Euro (ein Plus von 1,4
Prozent). Doch aufgrund des Verkaufs der Aktien-Anteile an der
Schmack Biogas AG verbesserte die UmweltBank das Zins- und
Finanzergebnis gegenüber dem Vorjahr um rund 41 Prozent auf 19,2
Mio. Euro. „Der Schmack-Erlös wird nach Abzug von Steuern zur
Stärkung unserer Rücklagen verwendet, um das weitere Wachstum der
Bank zu untermauern“, erklärt Vorstand Popp. Der vorläufige
Jahresüberschuss stieg von 4,3 Mio. auf 6,5 Mio. Euro. Nach
Zuführung zu den Gewinnrücklagen in Höhe von 2,3 Mio. Euro stieg
der Bilanzgewinn um knapp 11 Prozent auf 4,2 Mio. Euro.
„Wir beabsichtigen vor dem Hintergrund der bevorstehenden
Abgeltungssteuer, an die Aktionäre eine Dividende in Höhe von 50
Cent (Vj: 69 Cent) auszuschütten und aus dem Bilanzgewinn weitere
1,4 Mio. Euro den Rücklagen für das Wachstum in 2008 zuzuführen, “
so der Vorstand.
Nürnberg, den 06. Februar 2008
UmweltBank AG
Der Vorstand