Neue Snoehvit-Bohrungen
Die Partner zur Entwicklung des Snoehvit-Feldes in der Barentsee
wollen einen Abgrenzungsbrunnen bohren, um die potentiellen
Oelresourcen zu kartografieren.
Dies Bedeutung eine Aenderung von frueheren Beschluessen, die
Oelsuche fallen zu lassen. Das Oel liegt im Snoehvit-Feld unter den
Gasvorkommen, die ausgebeutet werden sollen. Nach den bisherigen
Berechnungen der Snoehvit-Partner ist die Ausbeutung der
Oelvorkommen nicht gewinnbringend.
"Wir wuenschen uns eine verantwortungsvolle Verwaltung der
Ressourcen, die es im Snoehvit-Feld gibt. Eine genauere
Kartografierung der Reserven des Feldes kann es uns ermoeglichen,
die Untersuchung der Realisierung des Oelprojektes fortzusetzen",
sagt Geir Pettersen, Statoils Direktor fuer die Region
Tromsoeflaket.
Auslaender sagen nein
Das schreibt Statoil in einer Pressemitteilung vom Mittwoch
nachmittag.
Statoil ist der Operateur des Snoehvit-Feldes und haelt einen
Anteil von 33,53%. Die staatliche Oeleigentumsgesellschaft Petoro
haelt 30%. Total, Gaz de France, Amareda Hess und RWE DEA Norge
sind die weiteren Partner.
Die Mehrheit der Auslaender war am 10 Januar gegen einen solchen
Abgrenzungsbrunnen, waehrend Statoil und Petoro dafuer waren.
Letzte Woche wurde allerdings deutlich, dass ein solcher
Abgrenzungsbrunnen wieder aktuell sein koennte.
Die Gasproduktion soll planmaessig im Herbst 2007 beginnen, es
wurde frueher aber beschlossen, dass eine Oelgewinnung sich nicht
lohnen wuerde. Der hohe Oelpreis hat dazubeigetragen, dass die
Oelgewinnung wieder aktuell sein koennte.
Sowohl Landes- als auch Lokalpolitiker und Gewerkschaften haben
sich fuer eine Oelgewinnung auf Snoehvit eingesetzt. Auch das
Oeldirektorat war dafuer, der Oelgewinnung eine neue Chance zu
geben.
http://e24.no/boers-og-finans/article1642856.ece#AF