DER BÖRSENHANDEL WIRD EHER EINGESTELLT !!!
allein schon der streubesitz von über 72% sagt alles !!!
ihr wolltet ja alle nicht und jetzt ist der markt settop boxen
schon vergeben
http://de.wikipedia.org/wiki/Amiga
Der Amiga heute [Bearbeiten]
Weiterentwicklung ab 1994 [Bearbeiten]
PowerPC 604e 233 MHz
Obwohl das Mutterunternehmen Commodore bereits 1994 liquidiert
wurde, wurde die Entwicklung des Amiga nie ganz beendet.
Durch den auf Commodore folgenden Eigentümer an den Rechten, die
deutsche PC-Handelskette ESCOM AG (Heppenheim), wurde das neue
Unternehmen Amiga Technologies GmbH (in Bensheim, Deutschland)
gegründet und von diesem wurden die Modelle Amiga 1200 und Amiga
4000T neu aufgelegt. Das geplante Nachfolgemodell Walker (wurde
inoffiziell auch als Amiga 1300 bezeichnet), das bereits auf der
CeBit 1996 vorgestellt wurde, ist jedoch nicht mehr erschienen.
ESCOM ging in Konkurs. Auch das geplante Advanced Amiga
Architecture Chip Set (AAA oder Triple-A Chip Set)[4] hat daher nur
noch legendenhaften Charakter.
Ein Übernahmeversuch von VisCorp – unter der Leitung des heutigen
Genesi-CEO Bill Buck – scheiterte nach langwierigen Bemühungen.
1997 übernahm der PC-Direktversender Gateway 2000 die Amiga-Rechte
und vertrieb die vorhandene Hardware über dessen neu gegründete
Tochtergesellschaft Amiga International in Deutschland weiter.
Im Jahr 2000 wurde dann alles an ein Unternehmen ehemaliger
Gateway-Mitarbeiter namens Amino Development verkauft, das dann in
Amiga Inc. (in USA) umfirmiert hat.
Von ehemaligen Entwicklungsingenieuren und Managern der Amiga
Technologies wurde auch das Unternehmen PIOS Computer AG gegründet,
das später zur Metabox AG umfirmiert wurde. Zunächst wurde bei
PIOS-Metabox die Idee von PowerPC-basierten Rechnern bzw.
Powermac-Clones auf CHRP-Basis verfolgt. Diese Idee scheiterte an
der geänderten Lizenzpolitik von Apple, so dass später lediglich
noch Turbokarten für Mac-Rechner gefertigt wurden. Inspiriert von
phase5, die ab 1996 ebenfalls PPC-Turbokarten für Powermacs und
Amiga-Rechner entwickelten, startete Metabox mit der AmiJoe
(basierend auf der joeCard) eigene Anstrengungen. Später wurde der
Einstieg in den Set-Top-Box-Markt versucht, der in einem Fiasko für
Metabox und deren Entwickler endete. Teilweise ist die begonnene
Software-Entwicklung jedoch in MorphOS eingeflossen – der
Open-Source-AmigaOS-Clone AROS stellt hier eines der Bindeglieder
dar.
Die PowerPC-Anstrengungen von phase5 endeten zwar mit dem Konkurs
des Unternehmens – die Karten wurden danach aber noch eine Zeit
lang von DCE gefertigt und verkauft. Die bereits verkauften
Cyberstorm- und Blizzard-Prozessorkarten können mit den
verschiedensten Betriebssystemen betrieben werden. Neben OS3.9, das
diese Hybride unterstützt, gab es das Powerup System, das von
Phase5 für genau diese Karten entwickelt wurde (eine Art
System-Plug-In ins vorhandene AmigaOS 3.x). Das konnte sich – trotz
der besseren Speicherverwaltung – nicht gegen das aufkommende
WarpOS von Haage&Partner durchsetzen. Angepasst wurden u. a.
auch AmigaOS4, NetBSD, Linux, Morphos.
Das Unternehmen Amiga, Inc. konzentrierte sich zunächst auf die
Entwicklung des AmigaDE (Digital Environment) auf Basis von
TAO/Intent sowie dem zugehörigen SDK für Windows- und
Unix/Linux-Rechner. Danach folgte AmigaAnywhere unter anderem für
PocketPC basierte PDA-Systeme. Um dem ungebrochenen Interesse einer
Weiterführung der jetzt Classic Amiga getauften Produktlinie
nachzukommen, suchte sich Amiga, Inc. Partner für eine Neubelebung
der Amiga-Plattform: Eyetech und Hyperion Entertainment.
Im Jahr 2003 ist schließlich die Hardware eines offiziellen
Nachfolgers – des AmigaOne von Eyetech – erschienen, die statt der
veralteten 680x0-CPUs von Motorola moderne PowerPC-CPUs enthält.
Anfangs stand für diesen Computer nur Linux/PPC zur Verfügung – die
erste öffentliche Version des von Hyperion Entertainment
entwickelten neuen AmigaOS 4.0 ist erst später, im Juni 2004, als
Developer Pre-Release an die bisherigen Käufer ausgeliefert worden.
Als inoffizielle Konkurrenz zum AmigaOne hat sich der – ebenfalls
CHRP-basierte – Pegasos-Rechner von Genesi etabliert, der
allerdings eher in der Tradition von phase5 und VisCorp zu sehen
ist.
Mitte 2003 sind die Rechte am Amiga-Betriebssystem durch das
Unternehmen KMOS gekauft worden, im Juli 2004 wurde auch Amiga,
Inc. von KMOS übernommen.
Am 24. Dezember 2006 stellte das Unternehmen Hyperion nach fünf
Jahren Entwicklung AmigaOS 4.0 fertig. Diese Betriebssystemversion
läuft nativ auf PowerPC-Systemen.
Im Mai 2007 kündigte Amiga Inc. zwei neue Rechner an. Das
Einstiegsmodell sollte 489 US$ kosten, der große Rechner 1.498 $.
Der Verkauf sollte ab Winter 2007 erfolgen.[5] Dies geschah
allerdings nicht.
AmigaOne X1000 mit AmigaOS 4.1
Im August 2008 veröffentlichte Hyperion Entertainment AmigaOS 4.1,
wobei es sich um die erste Version von AmigaOS handelt, die eine
reine PPC-Hardware voraussetzt und dadurch nicht mehr auf
klassischen Amigas mit PowerUP-Erweiterung läuft. Die Version 4.1
war damit vorerst nur mit AmigaOne-Hardware zu gebrauchen, obwohl
dieser zum Zeitpunkt der Veröffentlichung nicht mehr erhältlich
war.
Wenige Monate später gaben die italienischen Unternehmen Acube
Systems und Hyperion bekannt, dass AmigaOS 4.1 auf Rechnern mit
einer aktualisierten Version des SAM440-Motherboards von Acube
lauffähig ist. Da die Rechte der Marke Amiga bei dem Unternehmen
Amiga Inc. liegen und die Unterstützung der SAM440-Hardware von
AmigaOS 4.1 nur durch die erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen
Hyperion und ACUBE entstanden ist, gibt es Zweifel darüber, ob
diese Lösung rechtens ist. Amiga Inc. gab mehrfach bekannt, neue
Amiga-Hardware von anderen Herstellern produzieren zu lassen, ohne
diese Ankündigung umzusetzen, so dass Hyperion als Hersteller des
Betriebssystems selbständig nach einem Anbieter von geeigneter
Hardware für sein Betriebssystem suchte. Inzwischen (Dezember 2009)
hat Hyperion eine Klage gegen Amiga, Inc. gewonnen und hat damit
die vollen Nutzungsrechte am AmigaOS 3.1, sowie den
eigenentwickelten Versionen 4.0 und Folgesystemen, sowie an der
Nutzung des Namen Amiga und AmigaOS, sowie des Boingball-Logos. Im
Januar 2010 gab Hyperion bekannt, über die neu gegründete
Tochterfirma A.Eon einen neuen Computer namens AmigaOne X1000 zu
bauen. Bekannt ist bereits, dass dieser neue Rechner einen FPDGA
namens Xena haben wird, außerdem einen Prozessor aus der Familie
des PowerPC. Verfügbar soll der neue Amiga-Nachfolger ab Ende 2011
sein. Acube hingegen stellte im September 2011 mit dem AmigaOne 500
ebenfalls ein Komplettsystem auf Basis des SAM460ex-Mainboards und
AmigaOS 4.1 vor.[6]