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Störzucht mit Kaviarproduktion ist hochrentabel. Wir treten den Beweis an.

Diskussionsstatistik
eröffnet am 30.03.05 16:18:06
von
neuster Beitrag 25.05.05 14:46:23
von

Anzahl Beiträge: 24
Aufrufe gesamt: 13.250
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Diskussionsnr.: 970.377
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[ Seite: 123neuster Beitrag ]

Avatar
schrieb am 30.03.05 16:18:06
Beitrag Nr.1 
(16.253.812)
Antwort
Zitat
Störzucht und Kaviarproduktion gelten als Zukunftsmarkt und boomen weltweit. Fachleute vergleichen den heutigen Stand der Störzucht mit den Anfängen der Lachszucht vor 30 Jahren.
Bei gleichem - bzw. besserem (Kaviar) - Wertschöpfungspotential bedeutet das Milliardenumsätze auf einem neuen Sektor der internationalen Aquakultur .

Fischzüchter in den USA ( www.stoltseafarm.com ), Italien( www.agroittica.it )und Frankreich ( www.caviarfrance.com ) haben erkannt, dass der Stör als Speisefisch hochgeschätzt und gut bezahlt wird. Mit Beginn der Kaviarproduktion explodieren die Gewinne dann überproportional.

Diesen Sachverhalt ( mit dem Fleisch decke ich alle Kosten inkl."normale Gewinne"; der Kaviar ist dann die Super - Rendite )nutzt man seit 2000 auch in weiteren Ländern wie : Chile, Hawaii, China, Ungarn, Rumänien,Türkei,Bulgarien, Georgien sowie vermehrt auch in den Kaspi - Anrainer - Staaten ( Russland, Iran, Kasachstan ).

Doch wie beteiligt man sich an diesem Wachstum ?

Entweder sind die bestehenden Betriebe in der Hand internationaler Konzerne (Stoltseafarm) oder werden von Personen betrieben, die ausreichend verdienen und kein Anlegerkapital benötigen.

Folglich verbleibt nur der Ausweg, eigene Produktionsstätten
zu gründen.

Nach welchen Kriterien dabei vorzugehen ist, werden wir in den kommenden Wochen ausführlich beschreiben und auch gerne mit Ihnen konstruktiv diskutieren.

Wir freuen uns auf Ihre Kommentare.

MfG
Stoerprofi + ausgewiesene Fachleute
Avatar
schrieb am 30.03.05 16:23:21
Beitrag Nr.2 
(16.253.888)
Antwort
Zitat
hallo stoerprofi,

sehr interessant dein artikel.
es wäre hifreich, wenn du dich zu erkennen geben würdest.
welche funktion hast du auf diesem gebiet ?
kannst du genaueres über die caviar creator sagen ?
Avatar
schrieb am 30.03.05 16:40:32
Beitrag Nr.3 
(16.254.089)
Antwort
Zitat
:laugh:
Avatar
schrieb am 30.03.05 16:41:29
Beitrag Nr.4 
(16.254.103)
Antwort
Zitat
Das erinnert irgendwie an die Chinchillazüchter vergangener Zeiten.

Immer diese Kaviarfresserei:cry::cry::cry:
Avatar
schrieb am 30.03.05 16:42:11
Beitrag Nr.5 
(16.254.111)
Antwort
Zitat
ich hab mal in einem Forum von einem Betrugsfall gelesen - werd man nachschauen ob ich es wieder finde:)
Der dieses Thema betrifft!

loading....

gmorf
Avatar
schrieb am 30.03.05 16:50:14
Beitrag Nr.6 
(16.254.213)
Antwort
Zitat
hoppla es stinkt nach Fisch!!!

Meldeteuch auf
http://www.gomopa.net
an und lest selbst !!!

Ein Zeitungsbericht vom 18.01.2005 im OVB Rosenheim/Wirtschaftsteil und auch im Münchner Merkur/Wirtschaftsteil.



Caviar Creator sammelt Millionen für Störzucht ein
Staatsanwalt ermittelt wegen ...

gmorf
Avatar
schrieb am 30.03.05 16:53:21
Beitrag Nr.7 
(16.254.251)
Antwort
Zitat
Ein Zeitungsbericht vom 18.01.2005 im OVB Rosenheim/Wirtschaftsteil und auch im Münchner Merkur/Wirtschaftsteil.



Quote:
Caviar Creator sammelt Millionen für Störzucht ein
Staatsanwalt ermittelt wegen Kapitalanlagebetrugs

Von Christian Vordemann

München – Kaviar steht für Luxus. Das große Geschäft mit dem „schwarzen Gold“ wittert die Firma Caviar Creator. Kaviar ist sündteuer und der Nachschub aus dem Kaspischen Meer ist wegen verschmutzter Gewässer, Überfischung und Wilderei stark zurückgegangen. In diese Marktlücke will Caviar Creator hinein und hat sich dabei sehr ambitionierte Ziele gesetzt. 33 Tonnen Kaviar sollen in Demmin (Mecklenburg Vorpommern) in wenigen Jahren produziert werden. Das sei mehr als ein Drittel des derzeitigen Welthandels. Die deutschen Geschäftsführer der Firma mit Sitz in den USA haben mit den Verkäufen von Anteilen an einem geschlossenen Fonds und eigener Aktien schon Millionen eingesammelt. „ 2700 Aktionäre hat die CC Inc. „ sagte Frank Schaefer, Chef der Firma in Las Vegas und der Filiale in Düsseldorf – 120 der 160 Mitarbeiter arbeiten in Deutschland. 37 Millionen US-Dollar seien schon eingesammelt worden. Gehandelt wird die Aktie aber nicht, die Registrierung für den Börsengang in den US sei für April 2005 ins Auge gefasst. „2005 rechnen wir mit 54 Millionen nur aus dem Aktienverkauf“, sagte Schaefer in München. Da bleibt dann auch etwas für die Kosten übrig, etwa die für ein Presse-Lunch im noblen Tantris mit Sternekoch Eckart Witzigmann als „Botschafter für Caviar Creator“.
Doch die Sache hat einige Haken. Einmal davon abgesehen, dass der Erwerb von nicht an der Börse gehandelten Aktien oder eines geschlossenen Fonds eine sehr starke unternehmerische Beteiligung ist mit dem entsprechenden Risiko, gibt es noch einige interessante Details: In Düsseldorf wird gegen die Firma wegen Kapitalanlagebetrugs ermittelt, bestätigte Staatsanwältin Simone Kämpfer. „Das sind nur Vorermittlungen. Wir rechnen damit, dass sie diesen Frühjahr eingestellt werden“, wiegelt Schaefer ab. Das Landwirtschaftsministerium in Schwerin hält 3,35 Millionen Euro an Fördermitteln noch zurück, weil die Firma noch nicht Ihren Sitz im Land hat. Die Sitzverlegung des 1. Kaviar-Fonds sei laut Schaefer bereits angemeldet. „Ein 2. Kaviar-Fonds wird nur aufgelegt, wenn die Förderung für den ersten fließt.“ Die Mindestbeteiligung für den 1. Kaviar-Fonds lag bei 10.000 Euro.
Der DFI-Report riet nach der Auflage des Caviar Creator GmbH & Co. 1. Kaviar-Fonds wegen des Totalverlust-Risikos davon ab und schloss mit dem Fazit: „Dieser Fisch stinkt himmelwärts. Anlegern raten wir von einer Kostprobe ab. Das Risiko einer Fischvergiftung ist hoch.“
Avatar
schrieb am 30.03.05 16:55:10
Beitrag Nr.8 (16.254.277)
Moderiert
!
Dieser Beitrag wurde moderiert.
Avatar
schrieb am 30.03.05 19:28:29
Beitrag Nr.9 
(16.255.805)
Antwort
Zitat
oder siehe spiegel Nr.12 (21.03.05) seite 108
FISCHZUG OHNE GEWÄHR
Für die Weltgrößte geschlossene Kaviarfarm werden bei Anlegern million eingesammlt. Nun ermittelt die Staatsanwaltschaft.

sind die stoerprofis & ausgewiesenen fachleute wohl pusher von schaefer & koch-ikone witzigmann.. - zum totlachen,.. - netter pushversuch...:cry:
Avatar
schrieb am 30.03.05 19:41:24
Beitrag Nr.10 
(16.255.926)
Antwort
Zitat
INVESTITIONEN

Fischzug ohne Gewähr

Von Henryk Hielscher

Für die weltgrößte geschlossene Kaviarfarm wurden bei Anlegern Millionen eingesammelt. Gegen die Betreiber ermittelt die Staatsanwaltschaft.


Unternehmer Schaefer, Koch-Ikone Witzigmann: " Weltweit führendes Unternehmen"

Von kleinmütigen Charakteren hält Frank Schaefer, 49, nichts. Mit reichlich Gel im Haar und einer winterfesten Sonnenbräune, wie sie sonst nur bei Discobetreibern auf Ibiza zu besichtigen ist, kämpft der Vorstandsvorsitzende der Caviar Creator Inc. für eine kühne Vision: " Ziel des Unternehmens ist es, die weltweite Marktführerschaft für die Produktion von Stör, Kaviar und Stördelikatessen zu erlangen."

In fünf Jahren will Caviar Creator jährlich mindestens 400 Tonnen Kaviar und 10 000 Tonnen Störfleisch in den Markt drücken - viermal so viel wie die wichtigsten Exportländer Russland und Iran zusammen.

Während Branchenkennern bei solchen Zahlen der Atem stockt, präsentiert sich das Unternehmen so, als hätte es die Mission längst erfüllt: Briefpapier und Broschüren in dezentem Golddruck, die Düsseldorfer Filiale in bester Lage. In der vergangenen Woche wurde eigens Koch-Ikone und " Caviar Creator Botschafter" Eckart Witzigmann ins vorpommersche Demmin geladen, um der Eröffnungsfeier der " weltweit größten Aquakulturanlage" für Störe etwas Glanz zu verleihen.

In Sachen PR wird geklotzt und nicht gekleckert. Das muss die Firma wohl auch, denn die Realität ist trist - und kaum dazu angetan, Investoren anzulocken: Verbraucherschützer zweifeln an der Seriosität der Firma, die Staatsanwaltschaft Düsseldorf ermittelt gegen Schaefer und eine weitere Führungskraft. Der Verdacht: Kapitalanlagebetrug. " Alles Quatsch" , weist Schaefer die Anschuldigungen zurück.

Finanziert wird die Vision vom Zuchtkaviar vor allem mit dem Geld privater Anleger. Zwar hatte das Land Fördermittel in Höhe von 3,35 Millionen Euro zugesagt, doch weil die Firma ihren Sitz nicht nach Demmin verlegt habe, werde jetzt nochmals geprüft, ob das Geld überhaupt ausgezahlt wird. Im Internet behauptet das Unternehmen dennoch unverdrossen: " Caviar Creator erhält Fördergelder."

Auch bei der Kundenakquise ist die Vertriebstruppe nicht gerade zimperlich. Mit unerwünschten Telefonanrufen, sogenannten Cold Callings, und Versprechungen von bis zu 30 Prozent Rendite gehen die Vermittler mitunter auf Kundenfang.



" Mindestens 20-, eher 30-mal" habe es die Kaviartruppe bei ihm versucht, berichtet der baden-württembergische Unternehmer Marcus Steiner. Zusätzlich an die 20 Werbefaxe seien in seinem Büro gelandet. Ein Unternehmensberater aus Lohmar war von den forschen Verkäufern derart genervt, dass er Anzeige erstattete. Schaefer versichert dagegen: " Wir tun alles dafür, dass die Leute nicht belästigt werden, wir machen kein Cold Calling."

Mehr als 3500 Anleger haben nach Unternehmensangaben bislang investiert. 4,5 Millionen Euro hat Caviar Creator allein mit einem Fonds eingesammelt. Zusätzlich wurden mehrere Millionen Aktien der amerikanischen Muttergesellschaft verkauft. Die Papiere sind jedoch derzeit kaum handelbar. Erst Ende des Jahres will sich das Unternehmen mit offiziellem Sitz in Las Vegas an die Technologiebörse Nasdaq wagen. " Eine Gewähr kann jedoch hierfür nicht gegeben werden" , heißt es vorsorglich im Emissionsprospekt. Für Thomas Bieler von der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen handelt es sich deshalb um ein " äußerst riskantes und hochspekulatives Investment" .

Nicht weniger als elf Tonnen Kaviar pro Jahr soll die größte überdachte Störzucht der Welt in der ersten Ausbaustufe liefern, später sogar 33 Tonnen. Seit vergangener Woche ist die Anlage in Betrieb, doch nur in einem der 176 Becken tummeln sich ein paar Fische. Von den rund hunderttausend Stören, die hier dem Tag des Laichens entgegenschwimmen sollen, fehlt bislang jede Spur. " Die kommen noch" , versichert Vorstandschef Schaefer.

Die Gesellschaft rechnet im Fondsprospekt mit einem Preis von 670 Euro pro Kilo Kaviar. Für den Hamburger Großhändler Christian Zuther-Grauerholz ist das " utopisch" . Allenfalls die Hälfte ließe sich derzeit für Zuchtware erzielen. Andere Kalkulationen sind ähnlich gewagt. Legt man die Zahl der genehmigten Aktien der Muttergesellschaft und den aktuellen Emissionspreis zugrunde, ergibt sich ein Unternehmenswert von rund einer halben Milliarde Dollar.

Bisher allerdings erinnert die Firmenstruktur weniger an ein künftig " weltweit führendes Unternehmen" der Kaviarproduktion (Internet-Werbung) als an eine kleine Familienklitsche samt Geschäftskonto bei der Kreissparkasse Bitburg-Prüm.

Bis vor ein paar Jahren führte die damals 77-jährige Mutter Schaefers die Geschäfte der Caviar Creator Capital GmbH, die für den Vertrieb der Fondsanteile zuständig war und inzwischen mit einem anderen Tochterunternehmen verschmolzen wurde.

Die rüstige Rentnerin aus Meerbusch hatte die Firma laut Handelsregister ursprünglich gegründet, um mit PC-Zubehör zu handeln und Internet-Promotion zu betreiben, doch im Laufe der Jahre entdeckte Mutter Schaefer offenbar ihre Liebe zur Aquakultur und änderte den Unternehmensgegenstand.

Firmenchef Schaefer redet über die Vergangenheit nicht so gern, er spricht lieber über die Zukunft: " Jeder glaubt an den Erfolg."


http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,347299,00.html
--

EURO AM SONNTAG vom 20.03.2005

Caviar Creator: Keine Förderung

Für Caviar Creator läuft es nicht wie geplant. Die Firma, die für Aquakulturanlagen zur Gewinnung von Kaviar Geld bei Anlegern eingesammelt hat, muß für ihr Projekt in Demmin vorerst ohne die eingeplanten 3,35 Millionen Fördermittel des Landes Mecklenburg-Vorpommern auskommen, teilte eine Sprecherin des Schweriner Agrarministeriums mit. Und weiter: " Wir prüfen auch neuere Vorwürfe gegen die Firma" . EURO am Sonntag hatte mehrfach über das dubiose Umfeld von Caviar Creator berichtet und vor Investitionen in die Firma gewarnt. Auch die Staatsanwaltschaft Düsseldorf ermittelt.

[ Seite: 123neuster Beitrag ]

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