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Katastrophe bei Daimler

Diskussionsstatistik
eröffnet am 31.03.05 23:58:15
von
neuster Beitrag 09.04.05 10:04:14
von

Anzahl Beiträge: 41
Aufrufe gesamt: 1.568
Aufrufe heute: 0
Diskussionsnr.: 970.965
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[ Seite: 12345neuster Beitrag ]

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schrieb am 31.03.05 23:58:15
Beitrag Nr.1 
(16.270.952)
Antwort
Zitat
Rückruf für 1,3 Millionen Pkw:rolleyes:
Spannungsregler in Lichtmaschine wird überprüft

Probleme mit der Qualität: DaimlerChrysler. Wie der Konzern bekannt gab, soll bei den zwischen Juni 2001 und November 2004 gebauten Sechs- und Achtzylinder-Benzinern der Spannungsregler der Lichtmaschine geprüft und eventuell ausgetauscht werden. Bei der von Januar 2002 bis Januar 2005 gefertigten E- und CLS-Klasse werde eine verbesserte Software zur Stromversorgung eingespielt. Bei den E-, SL- und CLS-Klasse-Wagen aus dem Produktionszeitraum Juni 2001 bis März 2005 würden zudem die Bremsanlagen aktualisiert. Es ist die größte Rückruf in der Firmengeschichte von Mercedes-Benz:rolleyes:

Der groß angelegte Rückruf sei Bestandteil der Qualitätsoffensive von Mercedes-Chef Eckhard Cordes, erklärte das Unternehmen, das sich zu den entstehenden Kosten nicht äußern wollte. Betroffene Halter würden angeschrieben und um einen Werkstatttermin gebeten. Die Nachbesserungen sind kostenlos. Bei Fragen können sich Kunden über die Hotline 00 800/177 777 77 an Mercedes-Benz wenden.

Es gab bereits Unfälle:rolleyes:

Nach Angaben von DaimlerChrysler ist von dem Rückruf unter anderem auch eine gemeinsam mit Bosch entwickelte Bremse betroffen. "Es gab wegen der Bremse Unfälle mit geringen Sachschäden", teilte das Unternehmen mit. DaimlerChrysler schließt Schadenersatzansprüche an den Autozulieferer nicht aus. Bosch hatte Anfang des Jahres wegen fehlerhafter Dieselpumpen schon einmal für Schlagzeilen gesorgt. Mercedes-Benz war im vierten Quartal wegen der Qualitätsprobleme beinahe in die roten Zahlen gerutscht. Das Betriebsergebnis sackte auf 20 Millionen Euro ab. Cordes hatte daraufhin auf der Bilanzpressekonferenz ein massives Sparprogramm zur Kostensenkung angekündigt:rolleyes:
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Rüdiger Liedtke
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schrieb am 01.04.05 00:12:35
Beitrag Nr.2 
(16.271.041)
Antwort
Zitat
Die Meldung hat DCX heute aber nicht wirklich tangiert.
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schrieb am 01.04.05 00:18:07
Beitrag Nr.3 
(16.271.062)
Antwort
Zitat
Bosch ist doch wirklich die größten Würstchenfirma, die es gibt. :mad:

So ein Dilettanten-Verein :D
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schrieb am 01.04.05 00:25:32
Beitrag Nr.4 
(16.271.089)
Antwort
Zitat
...also "Dilettanten" ist vielleicht zu hart. Bosch wuchs einfach viel zu schnell die letzten Jahre - so verlor man wohl den Überblick: nun wurde man 2004 zum 1.Mal weltweit umsatzstärkster Automobilzulieferer!

Wer sagt denn, dass die Bosch-Defizite nur bei Mercedes sichtbar sein sollten?
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schrieb am 01.04.05 00:33:37
Beitrag Nr.5 
(16.271.121)
Antwort
Zitat
mal sehen ob mercedes mit dem massiven sparprogramm die qualitätsprobleme in den griff bekommt:laugh:
Avatar
schrieb am 01.04.05 00:38:29
Beitrag Nr.6 
(16.271.137)
Antwort
Zitat
@ballard1

das ist der imagesupergau. die gewinnmmarge wurde bisher bei mercedes verdient. die kunden waren bisher bereit für ein imageträchtiges, besseres auto mehr zu bezahlen. nicht für einen flickenteppich. mit jeder rückrufaktion steigt die stückzahl der zurückgerufenen fahrzeuge:rolleyes:
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schrieb am 01.04.05 00:39:16
Beitrag Nr.7 
(16.271.143)
Antwort
Zitat
#3
Immer wenn es zu Rückrufaktionen kommt, heißt es "Teil kommt von Bosch" :D

Bei so einem Zuliefere würde ich jedenfalls nichts mehr bestellen :mad:
Avatar
schrieb am 01.04.05 01:08:45
Beitrag Nr.8 
(16.271.205)
Antwort
Zitat
tja - made in gemany ist eben ein Qualitätsnachsweis.

Wenn man bedenkt, dass unser Außenhandelsüberschuß, auf den wir ja so stolz sind, hauptsächlich durch PKW und Maschinen kommt, könnnen wir ja ganz ruhig in die Zukunft sehen.
Avatar
schrieb am 01.04.05 02:42:57
Beitrag Nr.9 
(16.271.284)
Antwort
Zitat
:D
Avatar
schrieb am 01.04.05 03:32:13
Beitrag Nr.10 
(16.271.299)
Antwort
Zitat
Daimler ruft 1,3 Millionen Mercedes zurück


Der wegen Qualitätsproblemen in der Kritik stehende Autohersteller Daimler-Chrysler ruft zur Überprüfung von Elektronik und Bremsen 1,3 Millionen Autos zurück. Nach dem Dieselpumpen-Desaster Anfang des Jahres ist erneut der Automobilzulieferer Bosch wesentlich an den Problemen beteiligt. Die Aktion laufe im Rahmen der Qualitätsoffensive des neuen Mercedes-Chefs Eckhard Cordes, heißt es derweil beim Stuttgarter Autokonzern.



HB STUTTGART. Daimler-Chrysler teilte am Donnerstag in Stuttgart mit, von dem Rückruf betroffen seien Autos mit Sechs- und Achtzylinder- Benzinmotoren, die zwischen Juni 2001 und November 2004 gebaut wurden, E- und CLS-Klasse-Modelle aus der Produktion von Januar 2002 bis Januar 2005 sowie die aktuelle E-, SL- und CLS-Klasse aus der Produktion von Juni 2001 bis März 2005. Geprüft werden Spannungsregler der Lichtmaschine, die Software der Stromversorgung sowie Bremsanlagen.

Bei Fahrzeugen mit Sechs- und Achtzylinder-Benzinmotoren aus dem Produktionszeitraum Juni 2001 bis November 2004 wird in den Werkstätten der Spannungsregler der Lichtmaschine überprüft und gegebenenfalls ausgetauscht. Bei Fahrzeugen der Baureihe E- und CLS- Klasse aus dem Produktionszeitraum Januar 2002 bis Januar 2005 werde eine neue Software des Batteriesteuerungsgerätes für die Optimierung der Stromversorgung installiert.

Die Modelle der aktuellen E-, SL- und CLS-Klasse, die seit Juni 2001 gebaut wurden, haben Probleme mit den von Bosch gelieferten Brems-Druckpumpen. Die Bremsanlage werde nun „aktualisiert“, hieß es. Ein Sprecher des Unternehmens erklärte dazu, es werde in diese Fahrzeuge beim Bremssystem eine neue Pumpeneinheit eingebaut. Gleichzeitig werde ein Halter für den Kabelsatz, der zur Hydraulikeinheit führt, angebracht.

Die beanstandeten Bauteile kommen im Wesentlichen von Bosch. Namen nannte Daimler-Chrysler nicht. Doch ein Sprecher des Automobilzulieferers Bosch bestätigte, dass mindestens zwei der beanstandeten Komponenten aus seinem Haus geliefert wurden. Sowohl der Spannungsregler der Lichtmaschine als auch das Batteriesteuergerät stammten von Bosch und würden als Teil des Gesamtsystems in die Fahrzeuge eingebaut. Da es sich um kundenspezifische Systeme beziehungsweise Applikationen handle, seien andere Automobilzulieferer nicht betroffen. Auf die Bremsanlagen im Rahmen der Rückrufaktion angesprochen, sagte der Bosch-Sprecher, die Bremse sei eine gemeinsame Entwicklung von Daimler-Chrysler und Bosch. Bosch habe Einzelteile für die Bremse zugeliefert. Bereits Anfang Februar hatte bei Daimler-Chrysler in Sindelfingen für zwei Tage die Produktion wegen fehlerhafter Dieselpumpen von Bosch stillgestanden.

:laugh::eek:











http://www.handelsblatt.com/hbiwwwangebot/fn/relhbi/sfn/buildhbi/cn/bp_artikel/docid/879030/STRUCID/200012/PAGEID/200038/index.html

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