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AUDI - Abfindungsfantasie / Perle im VW Konzern
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Diskussionsnr.: 974.135
Audi
WKN: 675700
ISIN: DE0006757008
Symbol: NSU
Xetra (EUR), 25.05.12 | 10:03
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schrieb am 12.04.05 11:21:37
Ja, es gibt diese Aktie wirklich noch an der Börse...
WKN: 675700
Kurs: aktuell 245,00 Euro / Börse Stuttgart
Audi-Chef Martin Winterkorn hatte Ende Februar für 2005 erneut ein
Rekordjahr angekündigt. „Wir erwarten, dass das Jahr 2005 durch die
volle Verfügbarkeit unserer jungen Produktpalette ein weiteres
Rekordjahr für Audi wird“, hatte er gesagt. Beim Absatz hatte die
VW-Tochter 2004 mit 779 441 Einheiten bereits das elfte Rekordjahr
in Folge verzeichnet. Die Marke von einer Million ausgelieferter
Audi-Fahrzeuge soll 2008 erreicht werden.
Neben der guten operativen Geschäftsentwicklung bei AUDI und
Lamborghini zieht diese Aktie ihren Reiz aus den außergewöhnlichen
Beteiligungsverhältnissen:
Ca. 99 % der Stücke liegen bei VW.
Große Pakete vom freien Restvolumen (1%) halten noch die
Effecten-Spiegel AG sowie Mitglieder der Familie Porsche.
Denkbar sind jetzt Szenarien wie eine Zwangsabfindung durch VW
(sog. squeeze-out Verfahren) mit anschließendem
gerichtlichen Spruchstellenverfahren zur Festlegung eines
möglichen, deutlich höheren Preises.
Des weiteren wird an einer EU-Gesetzesbestimmung gearbeitet, die
auf der anderen Seite den Minderheitsaktionären die Möglichkeit der
Einleitung eines Abfindungsprozesses ermöglicht.
Die Vergangenheit hat gezeigt, dass der "Squeeze-out" - Ansatz für
die restlichen Aktionäre oftmals sehr lukrativ gewesen ist.
Ziel: 380-450 Euro

schrieb am 12.04.05 12:57:07
Hier mal einige Zahlen:
Umsatz 2004 € 24,5 Mrd
Aktien 43 Mio
MCap Basis € 245,- € 10,535 Mrd
KUV 2005: 0,41
EPS 2004 € 20,26
EK € 140,- pro Aktie
Dividende wie die von VW Stammaktie
HV 11. Mai
Bilanz mit gut 2 Mrd Nettofinanzmitteln
Wenn man in 2005 und 2006 jeweils 10% Gewinnplus rechnet, ergäbe
sich ein EPS 2006 von € 24,50 und ein KGV von 10. Die Audi AG hat
ein langfristiges Wachstum in Umsatz und Gewinnen. Für einen
Finanzinvestor wäre der aktuelle Kurs ein netter Fang. Evt. wird ja
gleich der ganze marode VW Konzern neu geordnet und die Audi
Minderheiten mit in diesem Zusammenhang.
CU, goldmine
schrieb am 12.04.05 14:08:59
warum sollte sich daran was ändern?
Die Mutter steht unter dem Einfluss von Politikern und bringt es
darum gerade mal auf 14.172.422.258 € Kapitalisierung. Da sind die
Vorzüge schon dabei. Google ist fast viermal so viel wert.
Nur mit einer Änderung des VW - Gesetzes werden hier Werte für die
Aktionäre gehoben. Solange das nicht fällt, ist sowohl die VW
Aktie, als auch die Audi Aktie nur zum traden geeignet. Die Audi
Aktie trade ich zwischen 220 und 260 bei geringem Risiko nach
unten, aufgrund der von Dir beschriebenen Substanz.
21.03.2005 | EuGH: Klage gegen VW-Gesetz eingegangen
Im Streit um das deutsche Volkswagen-Gesetz ist die angekündigte
Klage der EU-Kommission beim Europäischen Gerichtshof (EuGH) in
Luxemburg eingegangen. Das teilte der Gerichtshof am Freitag mit.
Die EU-Kommission hatte diesen Schritt bereits im Oktober
angekündigt und erklärt, sie sehe in dem Gesetz ein Hindernis für
ausländische Investoren. Ein Termin für die Verhandlung beim EuGH
steht noch nicht fest. Ein Urteil weir voraussichtlich erst in
gut anderthalb Jahren ergehen.
schrieb am 12.04.05 19:20:59
Endlich hat sich einer erbarmt und einen AUDI-Thread aufgemacht.
Ich dachte schon ich muß das selber machen. (Ich weiß garnicht wie
das geht.)
Vielen Dank Red Devil !!
Ich stufe AUDI auch als sehr solide mit guten Zukunfts-Chancen ein,
habe aber vorwiegend wegen der Squeeze-out Phantasie gekauft. Ich
habe irgendwo gelesen, daß die Regelung für den durch
Minderheitsaktionäre veranlassten Squeeze-out bereits ab 2006
gilt.????
Falls nicht, dann wird der Wert weiter vor sich hindümpeln.
Die Trading-Idee hört sich nicht schlecht an.
Zu VW: Falls das VW-Gesetz kippt, dann ist (VW) ein Fall
für eine Übernahme. Den Kaufpreis könnte man schon mit der
AUDI-Beteiligung bezahlen. Kurzfristig erwarte ich aber nicht viel
Bewegung. Deshalb habe ich mir ein paar preiswerte, langlaufende OS
ins Depot gelegt.
Zu AUDI gibt es bei dem freefloat wohl keine Derivate???
schrieb am 13.04.05 12:10:18
Mir sind keine Derivate bekannt. Bei Spekulationen wie
Audi gilt bei mir kaufen und liegenlassen.
Vgl. Allianz Leben, jetzt auch BHW...
schrieb am 13.04.05 15:59:17
Das VW übernommen wird, halte ich für völlig abwegig. Wer käme den
für solch eine Übernahme realistisch in Frage? Der einzige
Autokonzern der solch eine Übernahme locker stemmen könnte, wäre
wohl Toyota, und so blöd sind sie nicht, das sich sich solch einen
Klotz ans Bein binden.
Die Audiaktie halte ich auch für relativ uninteressant, vor allem
wen man bedenkt, das wahrscheinlich die Launen von Bolko Hoffmann
und seinen Jüngern, einen größeren Einfluss auf den Aktienkurs
haben als die Fundamentaldaten von Audi selbst.
Gruß tt
schrieb am 13.04.05 16:05:49
Audi muss wegen eines bestehenden (seit den 60er Jahren)
Unternehmensvertrages sowieso den gesamten Gewinn abführen und die
Aktionäre erhalten eine mickrige (weil nach den Verhältnissen von
damals bemessene) Ausgleichszahlung. VW wäre schön blöd, wenn sie
jetzt bei den Zahlen ein Squeeze-out betreiben würden...
schrieb am 13.04.05 17:22:28
Wenn man von den gut 10 Mrd MCap die gut 2 Mrd cash abzieht,
bleiben 8 Mrd. übrig für einen seit vielen Jahren mit guten
Renditen wachsenden Premiumautohersteller.
KUV 0,32 und KGV 10 oder ex-cash 8. Scheint mir doch recht wenig zu
sein.
Free float von 0,5% sind 52 Mio.
CU, goldmine
schrieb am 13.04.05 19:20:15
Uns was nützt mir als freier Aktionär ein niedriges KGV und ein
tolle Bilanz, wenn VW alles einstreicht? Selbst wenn sich Audi noch
viel besser entwickeln würde, was haben die freien Aktionäre
davon?
Gruß tt
schrieb am 14.04.05 12:18:06
[posting]16.365.564 von thomtrader am 13.04.05
15:59:17[/posting]Warum muß denn unbedingt ein Autokonzern als
Interessent in Frage kommen???
Da gibt es dann noch Kartellprobleme.
Ich könnte mir sehr gut vorstellen, daß einige Verwalter
einschlägiger amerikanischer Fonds mit Anlagesuchenden 2-3
stelligen Mrd.-Beträgen diverse lukrative und auch größere
Unternehmen in D im Visier haben.
VW (ohne VW- Gesetz natürlich) wäre unter anderen Firmen ein sich
selbst finanzierendes Investment.
Man muß den Laden nur zerlegen, eine stramme Sanierung der
verkrusteten Bereiche vornehmen und einzeln weiterverkaufen:
AUDI (Lambo separat)---
VW-Bank----Leasing-Aktivitäten---Seat----Skoda---Bugatti----
und was weiß ich was da noch alles an Beteiligungen existiert.
Rendite für den coporate raider min. 50-100%. Relativ risikolos
wenn gute Vorarbeit geleistet wurde.
Zeitraum: ca. 2 Jahre.
Das hört sich alles sehr unwahrscheinlich an, aber wenn man sich
mal ansieht was ein Dormann mit Hoechst gemacht hat, nicht
unmöglich. (TOYOTA!!!).
Mike
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