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schrieb am 27.04.07 21:59:16
Antwort auf Beitrag Nr.:
29.034.134 von Trendfighter am 27.04.07
18:14:20richtig!und ne einmalige chance langfristig sap
billig ins depot legen.in 3 jahren stehen wir bei 70E und die
noergler jammern....
schrieb am 28.04.07 09:11:06
Ich für mein Teil bin bei 33.60 eingestiegen und kaufe halt bei 35
nochmal nach. Ich bin sehr gut im Plus und sehe positive in dieses
noch junge Jahr. Sap wird hier noch viele auf dem falschen Fuß
erwischen, bin jedenfalls jetzt dabei und nicht erst bei 40 Euro


Ist meine Meinung, am Jahresende werden wir sehen wer Recht hatte.
Bis dann !
schrieb am 28.04.07 09:25:44
Innovationen durch Zusammenarbeit - Cisco und SAP gehen gemeinsame
Wege
26.04.2007 | Autor: Martin Hensel
Neue Lösungen für mehr Flexibilität in Geschäftsnetzwerken wollen
Cisco und SAP künftig zusammen entwickeln. Insbesondere die
Abstimmung von Geschäftsanwendungen und IT-Netzwerken soll
verbessert werden. Erste gemeinsame Produkte sollen noch in diesem
Jahr die Marktreife erlangen.
Im Rahmen der Kundenmesse Sapphire `07 kündigten SAP und Cisco eine
Innovationspartnerschaft an. Zusammen wollen die Unternehmen
Lösungen entwickeln, um Geschäftsanwendungen und IT-Prozesse besser
aufeinander abzustimmen. Diese sollen für mehr Flexibilität in
Geschäftsnetzwerken zwischen Kunden, Partnern, Lieferanten und
Mitarbeitern sorgen, die über geografisch verteilte IT-Systeme
zusammenarbeiten.
SAP wird dazu seine serviceorientierte Architektur für
Geschäftsanwendungen (Enterprise SOA) und die NetWeaver-Plattform
beisteuern, während Cisco kontextbezogene Informationen aus der
servicebezogenen Netzwerkarchitektur (SONA) liefert. Die neuen
Lösungen tragen die Bezeichnung »Network-Aware Solutions«. Sie
sollen die künstliche Trennung zwischen Anwendungen und
Netzwerkinfrastruktur aufheben, um Datenströme intelligent und auf
den jeweiligen geschäftlichen Zusammenhang bezogen zu steuern.
Die Unternehmen planen die Entwicklung eines ganzen Portfolios an
vorkonfigurierten und zusammengesetzten Anwendungen für
unterschiedliche Kundenbedürfnisse. Erste Lösungen sollen im
Bereich Governance, Risk und Compliance (GRC) zum Einsatz kommen.
Sie verbinden Risikomanagement und Kontrollmechanismen von SAP mit
Echtzeitbenachrichtigungen, Eskalation und Steuerung (Enforcement)
aus Ciscos SONA. Die ersten drei GRC-Anwendungen sollen die
Segmente Datenschutz und -sicherheit, IT- und Netzwerksicherheit
sowie die Einhaltung von Service-Levels abdecken.
Anwender können mit der Lösung für Datenschutz und -sicherheit den
Traffic ihres Netzwerks analysieren, um Informationsinhalte von
eMails und anderer Korrespondenz zu prüfen. Nach vorab definierten
Regeln entscheidet die Anwendung, ob der Informationsaustausch
zugelassen oder im Interesse des Datenschutzes geblockt wird.
Die Variante für IT- und Netzwerksicherheit soll die Einhaltung
gesetzlicher Auflagen mittels kontinuierlicher Überwachung und
regelmäßiger Tests der Netzwerk- und IT-Sicherheitsmechanismen
sicherstellen. Fortlaufende Tests zur Einhaltung von
Servicevereinbarungen sind dagegen die Domäne der dritten
angekündigten Lösung. Sie soll die Kontrolle zeitbezogener interner
und externer Geschäftsvereinbarungen wie etwa Lieferzeiten oder
Produktverfallsdaten ermöglichen.
SAP und Cisco wollen die ersten Anwendungen noch im Laufe dieses
Jahres präsentieren.
http://www.it-business.de/index.cfm?pid=2481&pk=64277
schrieb am 28.04.07 10:38:26
Antwort auf Beitrag Nr.:
29.038.194 von ralbon am 28.04.07
09:11:06
Mit dem „auf dem falschen Fuß erwischen“.
Das kann man so oder so erleben.
Ich sehe SAP neutral, das heist ich sehe keinen Grund investiert zu
sein.
Viele sehen nur die Underperformanz der letzten Jahre.
Bei SAP sind aber in den letzten Jahren die Wachstumsraten deutlich
zurückgegangen.
Der Ausblick ist in meinen Augen solide aber positive
Überraschungen eher unwahrscheinlich.
SAP war viele Jahre der Liebling der Börsianer.
Solche Wachstumsraten wie SAP sie in den 90 iger Jahren Quartal für
Quartal vorgelegt hat sind nie wieder zu erreichen .
SAP ist damals im Schnitt 30 - 50% pro Jahr gewachsen.
schrieb am 28.04.07 11:26:13
Wir lassen uns nicht nervös machen“
17.04.2007 Ausgabe 05/07
Léo Apotheker, 53, Vertriebsvorstand und stellvertretender
Vorstandsvorsitzender des weltweit viertgrößten Softwarekonzerns
SAP, über Wachstumschancen im Mittelstand, den Erzrivalen Oracle
und die Kursverluste der SAP-Aktie.
€uro: Herr Apotheker, kürzlich hat Produktvorstand Shai Agassi SAP
verlassen und Sie sind stellvertretender Vorstands-Chef geworden.
Wie wirkt sich das aus? Immerhin steht SAP derzeit ohne
Produktvorstand da.
Léo Apotheker: Sie müssen bedenken, dass Shai im Bereich
Entwicklung und Technologie zwar der sichtbarste Visionär war, aber
auf keinen Fall der einzige. Wir haben viele Führungskräfte, die zu
unserer technologischen Führung beitragen. Der Vertrieb bleibt in
meiner Verantwortung.
"Sowohl bei Mittelständlern als auch bei Großkonzernen sind wir
Marktführer – und zwar in allen Regionen der Welt."
€uro: SAP wird in diesem Jahr eine neue Software für
Mittelstandskunden auf den Markt bringen, um das Wachstum zu
beschleunigen. Was ist das Neue daran?
Apotheker: Das Produkt wird standardisierter, weniger komplex und
wesentlich leichter benutzbar sein. Auch der Vertrieb wird neu
organisiert. Bislang haben wir unsere Software nur über eigene oder
externe Vertriebsleute verkauft. Für die neue Software werden wir
auch das Internet als Vertriebskanal nutzen. Das wird dann so
ähnlich wie beim US-Konzern Apple , der Musik in seinem
i-Tunes-Store verkauft. SAP-Kunden und Firmen, die es werden
wollen, werden die vorkonfigurierte Software im Internet
ausprobieren, herunterladen und sofort nutzen können.
€uro: Aber vielen Mittelständlern ist der persönliche Kontakt zu
Geschäftspartnern immer noch lieber.
Apotheker: Kunden, die Unterstützung von SAP-Spezialisten möchten,
können diese wie bisher vor Ort oder per Telefon bekommen. Über
einen Zeitraum von zwei Jahren investieren wir 300 bis 400
Millionen Euro in Vertrieb und Service für das neue Produkt.
€uro: Viele Experten glauben, dass SAP-Software zu kompliziert für
den Internetvertrieb sei. Wie ist Ihr Plan, sollten die Skeptiker
Recht behalten?
Apotheker: Ich weiß nicht, welche Software die von Ihnen zitierten
Experten als Maßstab nehmen. Unser neues Produkt wird natürlich so
konzipiert sein, dass es sich für den Internetvertrieb eignet. SAP
schreibt seinen Kunden aber nicht vor, auf welchem Weg sie ihre
Software kaufen sollen. Wer das neue Produkt nicht per Internet
kaufen will, kann das auch über SAP direkt oder unsere externen
Partner machen.
€uro: Wann erwarten Sie erste Umsätze mit dem neuen Produkt?
Apotheker: Im Jahr 2008 werden die ersten relevanten Umsätze
kommen. 2009 und 2010 wird der Absatz massiv steigen. Um
Missverständnisse zu vermeiden: Von den aktuell weltweit 40000
SAP-Kunden sind bereits heute 27000 Mittelständler, also nach
unserer Definition Firmen mit höchstens 2500 Mitarbeitern und bis
zu einer Milliarde Euro Umsatz. Diese steuern heute schon 30
Prozent zum Softwareumsatz bei. Sowohl bei Mittelständlern als auch
bei Großkonzernen sind wir Marktführer – und zwar in allen Regionen
der Welt. Mit der neuen Software wollen wir unsere Führung im
Mittelstand lediglich ausbauen.
€uro: Bis 2010 möchte SAP die Zahl seiner Kunden auf 100000 mehr
als verdoppeln. Davon sollen 80000 Mittelständler sein. Wie viel
Prozent werden diese dann zum Konzernumsatz beisteuern?
Apotheker: Wir planen, bis 2010 rund 40-45 Prozent unseres
Auftragseingangs aus dem Mittelstand zu generieren. Das Gros
unseres Wachstums wird künftig da herkommen, weil die meisten
Großkonzerne dieser Welt bereits unsere Kunden sind. Bei denen
wollen wir allerdings durch neue Anwendungen die Nutzerzahlen
massiv erhöhen.
€uro: Mit der neuen Mittelstandssoftware will SAP schneller als der
Wettbewerb wachsen. Was heißt das konkret?
Apotheker: Analysen zufolge wächst der Gesamtmarkt für
betriebswirtschaftliche Software weltweit um rund vier Prozent
jährlich, das Mittelstandssegment um etwa acht Prozent. Die SAP
liegt mit ihrer Umsatzprognose für 2007 deutlich über diesem
Wachstum. Das Mittelstandssegment soll noch mal überproportional
zulegen.
"Das Gros unseres Wachstums wird künftig aus dem Mittelstand
kommen."
€uro: In Deutschland ist SAP bei Mittelständlern mit über 100
Mitarbeitern Marktführer. Im unteren Segment, bei Firmen mit 50 bis
100 Mitarbeitern, liegen Sie hinter dem britischen Wettbewerber
Sage und dem US-Konzern Microsoft . Wie wollen Sie die
einholen?
Apotheker: Wir sind seit mehr als drei Jahrzehnten im Geschäft und
konnten betriebswirtschaftliche Konzepte verschiedenster Branchen
in unsere Software einarbeiten. Das ist ein wichtiger Teil der
Innovationen, die Kunden verlangen: betriebswirtschaftliche, nicht
nur technologische Innovation. Diese Innovationskraft und unser
immer größer werdendes externes Partnernetz sind eine langfristig
unschlagbare Kombination.
€uro: Marktbeobachter meinen, SAP führe im unteren
Mittelstandssegment Scheingefechte. Angeblich wollen Sie Sage und
Microsoft dort ordentlich beschäftigen, um diese im Wettbewerb um
lukrativere größere Kunden zu schwächen. Was ist dran an dem
Gerücht?
Apotheker: Gar nichts. Wir nehmen das Segment der kleineren Firmen
ernst. Unser Produkt für diese Zielgruppe verkauft sich gut und
bringt schöne Zuwachsraten, die wir auch künftig sehen wollen. Ich
will jetzt nicht diskutieren, ob wir hier die Größten werden wollen
oder nicht. Fakt ist, wir wollen auch bei kleinen Mittelständlern
wachsen.
€uro: Hier zu Lande buhlen außer SAP, Sage und Microsoft auch
weitere rund 350 Wettbewerber um Käufer für Unternehmenssoftware.
Wie wird sich der Markt entwickeln?
Apotheker: Die Zahl der Anbieter wird nicht nur in Deutschland,
sondern auch weltweit abnehmen. Zudem werden immer mehr kleinere
Anbieter ihre Software auf den Plattformen weniger großer wie SAP
aufbauen, weil es für die Kleinen immer schwerer wird, teure
Innovationen in Unternehmens- und Ländergrenzen überschreitende
Software zu finanzieren.
€uro: Ihr langjähriger Vertriebs- und Entwicklungspartner IDS
Scheer vertreibt seit kurzem auch Produkte Ihres amerikanischen
Erzrivalen Oracle . Ärgert Sie das?
Apotheker: Nein. Das ist doch deren gutes Recht. Wir haben auch
Partner angeworben, die neben SAP- auch Oracle- oder
Microsoft-Partner sind. Wenn einer unserer Partner meint, auch ein
bisschen Oracle oder Microsoft verkaufen zu wollen: Kein Problem.
Es gibt auch Autohändler, die mehrere Marken anbieten.
"Softwareentwickler leben langfristig vor allem von
Innovationen."
€uro: Oracle hat seit 2004 fast 30 Firmen für 22 Milliarden
US-Dollar zugekauft – vor allem um in SAP-Märkten zu wildern.
Dagegen will SAP weitgehend ohne Zukäufe wachsen. Warum glauben
Sie, so Ihre Marktführerschaft verteidigen zu können?
Apotheker: Softwareentwickler leben langfristig vor allem von
Innovationen. Ein Beispiel für die Dynamik: Unser Softwareumsatz im
Jahr 2006 bestand etwa zur Hälfte aus Anwendungen, die es 2000 noch
gar nicht gab. Vor zehn Jahren war auch die Globalisierung kein
Thema. Heute ist sie Normalität. Die Geschäftsbedingungen von
Unternehmen ändern sich derart rasant, dass
Unternehmenssoftware-Anbieter, die nicht permanent innovieren,
irgendwann nur noch Softwarewartungsfirmen sind. Und ich glaube,
bei allem Respekt, Oracle wird langsam aber sicher eine
Wartungsfirma. Oracle kauft Konkurrenten auf und hofft, dadurch
wenigstens kleine Wachstumsschübe zu bekommen. Das ist nicht
besonders innovativ.
€uro: Oracle behauptet, SAP im wichtigen US-Markt Anteile
abzunehmen. SAP behauptet das Gegenteil. Wem können Investoren da
glauben?
Apotheker: Schauen Sie sich doch die Fakten an. Zum Beispiel
erwirtschaftete SAP im Jahr 2006 zweieinhalb Mal mehr Umsatz mit
Unternehmenssoftware als Oracle. Unser Vorsprung vergrößert sich
seit Jahren – trotz deren Akquisitionen. Allein seit Ende 2005
haben wir weltweit mehr als 500 Kunden gewonnen, die vorher bei
Oracle waren. Studien zeigen zudem, dass SAP-Kunden im Durchschnitt
profitabler als Oracle-Kunden sind. SAP bringt Mehrwert! Und wenn
wir wie Oracle ständig Wettbewerber aufkaufen würden, würde uns
deren Integration derart von der Produktentwicklung ablenken, dass
das unsere Kunden Mehrwert kosten statt bringen würde.
€uro: Dennoch haben die Aktien von Oracle seit Ende 2005 per saldo
ein Drittel an Wert gewonnen, während die von SAP rund zehn Prozent
verloren haben. Werden Sie von den Investoren missverstanden?
Apotheker: Seit einiger Zeit bewerten die Aktienmärkte
Akquisitionen höher als Investitionen ins eigene Unternehmen. Ich
glaube, das ist ein Irrtum. Es weiß doch jeder, dass zwei Drittel
der Fusionen und Zukäufe am Ende des Tages nicht die erhofften
Ergebnisse bringen. SAP beweist seit 35 Jahren, dass es durch
Investitionen in sich selbst hohe Margen erzielen und Marktanteile
gewinnen kann. Sobald der Markt erkennt, dass wir das auch
weiterhin schaffen, wird die Aktie wieder steigen.
€uro: Angenommen, die Aktie verliert weiter an Wert. Beugt sich der
SAP-Vorstand irgendwann dem Druck der Finanzmärkte und ändert seine
Strategie?
Apotheker: Seien Sie versichert, dass wir uns nicht von
ungeduldigen Marktteilnehmern nervös machen lassen, sondern weiter
auf die erfolgreiche Strategie des organischen Wachstums
setzen.
€uro: Herr Apotheker, vielen Dank für das Gespräch.
VITA
Lèo Apotheker, 53, wurde am 18. September 1953 in Aachen geboren.
Im Jahr 1975 beendete er sein Studium der Internationalen
Beziehungen und Volkswirtschaft an der Hebräischen Universität in
Jerusalem/Israel. Danach arbeitete er in verschiedenen IT-Firmen
bis er 1988 Chef von SAP in Frankreich wurde. Ab 1997 verantwortete
Apotheker die Region Südwesteuropa, ab 1999 ganz Europa, den
Mittleren Osten und Afrika. 2002 stieg er zum Vertriebs- und
Marketingvorstand auf. Zudem wurde er Ende März 2007 Stellvertreter
des SAP-Vorstands-Chefs Henning Kagermann. Léo Apotheker, der
deutsch, hebräisch, englisch, niederländisch und französisch
spricht, hat zwei erwachsene Kinder und lebt mit seiner Frau in
Paris. Das Gespräch führte €uro-Redakteur Mario Müller-Dofel .
schrieb am 28.04.07 12:48:08
auf jeden Fall charttechnisch wieder angeschlagen und das trotz
einer regelrechten Großoffensive bei den Kaufempfehlungen.
schrieb am 28.04.07 12:55:47
mann-oh-mann. wie kann man nur so verknallt in eine aktie sein wie
ihr. wenn hoffenheim aufsteigt, beflügelt das nach eurer meinung
bestimmt auch noch den kurs. herr apotheker wird übrigens fürstlich
dafür bezahlt, gute laune zu verbreiten. wird zeit, dass die aktie
steigt, damit ihr vor der nächsten baisse noch sauber
rauskommt.
es gibt auch aktien, die steigen!
schrieb am 28.04.07 14:42:38
Antwort auf Beitrag Nr.:
29.039.677 von staubundschatten am
28.04.07 12:55:47wird zeit, dass die aktie steigt,
damit ihr vor der nächsten baisse noch sauber rauskommt.
Ich wiederhole nochmals meinen Eindruck, dass grosse Adressen dabei
sind ihre Bestände teilweise kursschonend abzubauen. Zumindest
deuten die seit Wochen anhaltende Großoffensive der Analystengilde
und der Kursverlauf darauf hin.
Aber Erfolg können sie letztlich nur haben, wenn es eine treue
Fangemeinde gibt, die mit "Ihrem Verein" durch dick und dünn geht.
Insofern ist zu hoffen, dass Hoffenheim bis in die erste Bundesliga
durchmarschiert.
schrieb am 28.04.07 18:11:01
Antwort auf Beitrag Nr.:
29.039.677 von staubundschatten am
28.04.07 12:55:47"es gibt auch aktien, die
steigen"
ja, die gibt' s.
Aber für etliche andere DAX-Titel gilt, genau wie für SAP, dass der
steigende €uro irgendwann mal ein Problem wird.
Im letzten Jahr wurde ja noch als "magische Problemzone" die 1.35
im Euro-Dollar-Spot genannt.
Und der €uro steigt ja nicht nur gegen den Dollar.
Noch dramatischer sieht das ja gegen den Yen aus, mit den
entsprechenden Wettbewerbsvorteilen für die Japsen.
Irgendwie wird dieses Problem in der veröffentlichten Meinung
konsequent ignoriert oder schöngeredet.
Früher oder später wird das aber so nicht weiter laufen.
Denke, spätestens wenn das alte ATH beim Euro/Dollar fällt und der
€uro weiter marschiert, werden die Bedenkenträger auf der Matte
stehen, die z.Z noch aus der zweiten Reihe pfeifen.
Die Politik der Stützungskäufe beim Dollar, scheint jetzt wohl
entgültig der Vergangenheit anzugehören und die schon seit einiger
Zeit gehegte Vermutung, die Asiaten könnten sich allmählich mal von
ihren übergrossen Dollarreserven trennen, scheint eine Realität zu
werden, denn selbst die moderaten Zinserhöhungen in den us in der
Vergangenheit, konnten den Trend nicht stoppen.
Schon lustig, wenn Leute da glauben, gegen derartige
Währungsturbulenzen könnten sich Unternehmen tatsächlich irgendwie
komplett absichern.
Wenn das so weitergeht, wird die Party wohl eher beim Gold laufen,
der POG wird wohl mittelfristig seine tops aus der jüngsten
Vergangenheit wiedersehen.
(für Freunde eines stabilen Trends: beim POG habt ihr
einen.....

)
ist jedenfalls meine Meinung.