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Seite 400 von 900

SAP - Der Koloss wankt ( Seite 400)

Diskussionsstatistik
eröffnet am 15.04.05 07:51:45
von
neuster Beitrag 22.05.12 22:52:30
von

Anzahl Beiträge: 9.000
Aufrufe gesamt: 797.575
Aufrufe heute: 2
Diskussionsnr.: 974.860
Chartsignal zu SAP
Neues 13-Wochentief (short)

SAP

Chart
WKN: 716460
ISIN: DE0007164600
Symbol: SAP
45,79
 
-0,82 %
-0,380
Xetra (EUR), 25.05.12 | 17:35
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[ Seite: 123399400401898899900neuster Beitrag ]

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schrieb am 27.04.07 21:59:16
Beitrag Nr.3991 
(29.036.710)
Antwort
Zitat
Antwort auf Beitrag Nr.: 29.034.134 von Trendfighter am 27.04.07 18:14:20richtig!und ne einmalige chance langfristig sap billig ins depot legen.in 3 jahren stehen wir bei 70E und die noergler jammern....:laugh:
Crashkurs: Weltwirtschaftskrise oder Jahrhundertchance
Crashkurs: Weltwirtschaftskrise oder Jahrhundertchance

Dirk Müller
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schrieb am 28.04.07 09:11:06
Beitrag Nr.3992 
(29.038.194)
Antwort
Zitat
Ich für mein Teil bin bei 33.60 eingestiegen und kaufe halt bei 35 nochmal nach. Ich bin sehr gut im Plus und sehe positive in dieses noch junge Jahr. Sap wird hier noch viele auf dem falschen Fuß erwischen, bin jedenfalls jetzt dabei und nicht erst bei 40 Euro :laugh::lick:
Ist meine Meinung, am Jahresende werden wir sehen wer Recht hatte. Bis dann !:)
Avatar
schrieb am 28.04.07 09:25:44
Beitrag Nr.3993 
(29.038.233)
Antwort
Zitat
Innovationen durch Zusammenarbeit - Cisco und SAP gehen gemeinsame Wege
26.04.2007 | Autor: Martin Hensel

Neue Lösungen für mehr Flexibilität in Geschäftsnetzwerken wollen Cisco und SAP künftig zusammen entwickeln. Insbesondere die Abstimmung von Geschäftsanwendungen und IT-Netzwerken soll verbessert werden. Erste gemeinsame Produkte sollen noch in diesem Jahr die Marktreife erlangen.

Im Rahmen der Kundenmesse Sapphire `07 kündigten SAP und Cisco eine Innovationspartnerschaft an. Zusammen wollen die Unternehmen Lösungen entwickeln, um Geschäftsanwendungen und IT-Prozesse besser aufeinander abzustimmen. Diese sollen für mehr Flexibilität in Geschäftsnetzwerken zwischen Kunden, Partnern, Lieferanten und Mitarbeitern sorgen, die über geografisch verteilte IT-Systeme zusammenarbeiten.

SAP wird dazu seine serviceorientierte Architektur für Geschäftsanwendungen (Enterprise SOA) und die NetWeaver-Plattform beisteuern, während Cisco kontextbezogene Informationen aus der servicebezogenen Netzwerkarchitektur (SONA) liefert. Die neuen Lösungen tragen die Bezeichnung »Network-Aware Solutions«. Sie sollen die künstliche Trennung zwischen Anwendungen und Netzwerkinfrastruktur aufheben, um Datenströme intelligent und auf den jeweiligen geschäftlichen Zusammenhang bezogen zu steuern.

Die Unternehmen planen die Entwicklung eines ganzen Portfolios an vorkonfigurierten und zusammengesetzten Anwendungen für unterschiedliche Kundenbedürfnisse. Erste Lösungen sollen im Bereich Governance, Risk und Compliance (GRC) zum Einsatz kommen. Sie verbinden Risikomanagement und Kontrollmechanismen von SAP mit Echtzeitbenachrichtigungen, Eskalation und Steuerung (Enforcement) aus Ciscos SONA. Die ersten drei GRC-Anwendungen sollen die Segmente Datenschutz und -sicherheit, IT- und Netzwerksicherheit sowie die Einhaltung von Service-Levels abdecken.

Anwender können mit der Lösung für Datenschutz und -sicherheit den Traffic ihres Netzwerks analysieren, um Informationsinhalte von eMails und anderer Korrespondenz zu prüfen. Nach vorab definierten Regeln entscheidet die Anwendung, ob der Informationsaustausch zugelassen oder im Interesse des Datenschutzes geblockt wird.

Die Variante für IT- und Netzwerksicherheit soll die Einhaltung gesetzlicher Auflagen mittels kontinuierlicher Überwachung und regelmäßiger Tests der Netzwerk- und IT-Sicherheitsmechanismen sicherstellen. Fortlaufende Tests zur Einhaltung von Servicevereinbarungen sind dagegen die Domäne der dritten angekündigten Lösung. Sie soll die Kontrolle zeitbezogener interner und externer Geschäftsvereinbarungen wie etwa Lieferzeiten oder Produktverfallsdaten ermöglichen.

SAP und Cisco wollen die ersten Anwendungen noch im Laufe dieses Jahres präsentieren.


http://www.it-business.de/index.cfm?pid=2481&pk=64277

Avatar
schrieb am 28.04.07 10:38:26
Beitrag Nr.3994 
(29.038.477)
Antwort
Zitat
Antwort auf Beitrag Nr.: 29.038.194 von ralbon am 28.04.07 09:11:06
Mit dem „auf dem falschen Fuß erwischen“.
Das kann man so oder so erleben.

Ich sehe SAP neutral, das heist ich sehe keinen Grund investiert zu sein.
Viele sehen nur die Underperformanz der letzten Jahre.
Bei SAP sind aber in den letzten Jahren die Wachstumsraten deutlich zurückgegangen.
Der Ausblick ist in meinen Augen solide aber positive Überraschungen eher unwahrscheinlich.

SAP war viele Jahre der Liebling der Börsianer.
Solche Wachstumsraten wie SAP sie in den 90 iger Jahren Quartal für Quartal vorgelegt hat sind nie wieder zu erreichen .
SAP ist damals im Schnitt 30 - 50% pro Jahr gewachsen.

Avatar
schrieb am 28.04.07 11:26:13
Beitrag Nr.3995 
(29.038.875)
Antwort
Zitat
Wir lassen uns nicht nervös machen“

17.04.2007 Ausgabe 05/07

Léo Apotheker, 53, Vertriebsvorstand und stellvertretender Vorstandsvorsitzender des weltweit viertgrößten Softwarekonzerns SAP, über Wachstumschancen im Mittelstand, den Erzrivalen Oracle und die Kursverluste der SAP-Aktie.

€uro: Herr Apotheker, kürzlich hat Produktvorstand Shai Agassi SAP verlassen und Sie sind stellvertretender Vorstands-Chef geworden. Wie wirkt sich das aus? Immerhin steht SAP derzeit ohne Produktvorstand da.
Léo Apotheker: Sie müssen bedenken, dass Shai im Bereich Entwicklung und Technologie zwar der sichtbarste Visionär war, aber auf keinen Fall der einzige. Wir haben viele Führungskräfte, die zu unserer technologischen Führung beitragen. Der Vertrieb bleibt in meiner Verantwortung.


"Sowohl bei Mittelständlern als auch bei Großkonzernen sind wir Marktführer – und zwar in allen Regionen der Welt."


€uro: SAP wird in diesem Jahr eine neue Software für Mittelstandskunden auf den Markt bringen, um das Wachstum zu beschleunigen. Was ist das Neue daran?
Apotheker: Das Produkt wird standardisierter, weniger komplex und wesentlich leichter benutzbar sein. Auch der Vertrieb wird neu organisiert. Bislang haben wir unsere Software nur über eigene oder externe Vertriebsleute verkauft. Für die neue Software werden wir auch das Internet als Vertriebskanal nutzen. Das wird dann so ähnlich wie beim US-Konzern Apple , der Musik in seinem i-Tunes-Store verkauft. SAP-Kunden und Firmen, die es werden wollen, werden die vorkonfigurierte Software im Internet ausprobieren, herunterladen und sofort nutzen können.

€uro: Aber vielen Mittelständlern ist der persönliche Kontakt zu Geschäftspartnern immer noch lieber.
Apotheker: Kunden, die Unterstützung von SAP-Spezialisten möchten, können diese wie bisher vor Ort oder per Telefon bekommen. Über einen Zeitraum von zwei Jahren investieren wir 300 bis 400 Millionen Euro in Vertrieb und Service für das neue Produkt.

€uro: Viele Experten glauben, dass SAP-Software zu kompliziert für den Internetvertrieb sei. Wie ist Ihr Plan, sollten die Skeptiker Recht behalten?
Apotheker: Ich weiß nicht, welche Software die von Ihnen zitierten Experten als Maßstab nehmen. Unser neues Produkt wird natürlich so konzipiert sein, dass es sich für den Internetvertrieb eignet. SAP schreibt seinen Kunden aber nicht vor, auf welchem Weg sie ihre Software kaufen sollen. Wer das neue Produkt nicht per Internet kaufen will, kann das auch über SAP direkt oder unsere externen Partner machen.

€uro: Wann erwarten Sie erste Umsätze mit dem neuen Produkt?
Apotheker: Im Jahr 2008 werden die ersten relevanten Umsätze kommen. 2009 und 2010 wird der Absatz massiv steigen. Um Missverständnisse zu vermeiden: Von den aktuell weltweit 40000 SAP-Kunden sind bereits heute 27000 Mittelständler, also nach unserer Definition Firmen mit höchstens 2500 Mitarbeitern und bis zu einer Milliarde Euro Umsatz. Diese steuern heute schon 30 Prozent zum Softwareumsatz bei. Sowohl bei Mittelständlern als auch bei Großkonzernen sind wir Marktführer – und zwar in allen Regionen der Welt. Mit der neuen Software wollen wir unsere Führung im Mittelstand lediglich ausbauen.

€uro: Bis 2010 möchte SAP die Zahl seiner Kunden auf 100000 mehr als verdoppeln. Davon sollen 80000 Mittelständler sein. Wie viel Prozent werden diese dann zum Konzernumsatz beisteuern?
Apotheker: Wir planen, bis 2010 rund 40-45 Prozent unseres Auftragseingangs aus dem Mittelstand zu generieren. Das Gros unseres Wachstums wird künftig da herkommen, weil die meisten Großkonzerne dieser Welt bereits unsere Kunden sind. Bei denen wollen wir allerdings durch neue Anwendungen die Nutzerzahlen massiv erhöhen.

€uro: Mit der neuen Mittelstandssoftware will SAP schneller als der Wettbewerb wachsen. Was heißt das konkret?
Apotheker: Analysen zufolge wächst der Gesamtmarkt für betriebswirtschaftliche Software weltweit um rund vier Prozent jährlich, das Mittelstandssegment um etwa acht Prozent. Die SAP liegt mit ihrer Umsatzprognose für 2007 deutlich über diesem Wachstum. Das Mittelstandssegment soll noch mal überproportional zulegen.


"Das Gros unseres Wachstums wird künftig aus dem Mittelstand kommen."


€uro: In Deutschland ist SAP bei Mittelständlern mit über 100 Mitarbeitern Marktführer. Im unteren Segment, bei Firmen mit 50 bis 100 Mitarbeitern, liegen Sie hinter dem britischen Wettbewerber Sage und dem US-Konzern Microsoft . Wie wollen Sie die einholen?
Apotheker: Wir sind seit mehr als drei Jahrzehnten im Geschäft und konnten betriebswirtschaftliche Konzepte verschiedenster Branchen in unsere Software einarbeiten. Das ist ein wichtiger Teil der Innovationen, die Kunden verlangen: betriebswirtschaftliche, nicht nur technologische Innovation. Diese Innovationskraft und unser immer größer werdendes externes Partnernetz sind eine langfristig unschlagbare Kombination.

€uro: Marktbeobachter meinen, SAP führe im unteren Mittelstandssegment Scheingefechte. Angeblich wollen Sie Sage und Microsoft dort ordentlich beschäftigen, um diese im Wettbewerb um lukrativere größere Kunden zu schwächen. Was ist dran an dem Gerücht?
Apotheker: Gar nichts. Wir nehmen das Segment der kleineren Firmen ernst. Unser Produkt für diese Zielgruppe verkauft sich gut und bringt schöne Zuwachsraten, die wir auch künftig sehen wollen. Ich will jetzt nicht diskutieren, ob wir hier die Größten werden wollen oder nicht. Fakt ist, wir wollen auch bei kleinen Mittelständlern wachsen.

€uro: Hier zu Lande buhlen außer SAP, Sage und Microsoft auch weitere rund 350 Wettbewerber um Käufer für Unternehmenssoftware. Wie wird sich der Markt entwickeln?
Apotheker: Die Zahl der Anbieter wird nicht nur in Deutschland, sondern auch weltweit abnehmen. Zudem werden immer mehr kleinere Anbieter ihre Software auf den Plattformen weniger großer wie SAP aufbauen, weil es für die Kleinen immer schwerer wird, teure Innovationen in Unternehmens- und Ländergrenzen überschreitende Software zu finanzieren.

€uro: Ihr langjähriger Vertriebs- und Entwicklungspartner IDS Scheer vertreibt seit kurzem auch Produkte Ihres amerikanischen Erzrivalen Oracle . Ärgert Sie das?
Apotheker: Nein. Das ist doch deren gutes Recht. Wir haben auch Partner angeworben, die neben SAP- auch Oracle- oder Microsoft-Partner sind. Wenn einer unserer Partner meint, auch ein bisschen Oracle oder Microsoft verkaufen zu wollen: Kein Problem. Es gibt auch Autohändler, die mehrere Marken anbieten.


"Softwareentwickler leben langfristig vor allem von Innovationen."


€uro: Oracle hat seit 2004 fast 30 Firmen für 22 Milliarden US-Dollar zugekauft – vor allem um in SAP-Märkten zu wildern. Dagegen will SAP weitgehend ohne Zukäufe wachsen. Warum glauben Sie, so Ihre Marktführerschaft verteidigen zu können?
Apotheker: Softwareentwickler leben langfristig vor allem von Innovationen. Ein Beispiel für die Dynamik: Unser Softwareumsatz im Jahr 2006 bestand etwa zur Hälfte aus Anwendungen, die es 2000 noch gar nicht gab. Vor zehn Jahren war auch die Globalisierung kein Thema. Heute ist sie Normalität. Die Geschäftsbedingungen von Unternehmen ändern sich derart rasant, dass Unternehmenssoftware-Anbieter, die nicht permanent innovieren, irgendwann nur noch Softwarewartungsfirmen sind. Und ich glaube, bei allem Respekt, Oracle wird langsam aber sicher eine Wartungsfirma. Oracle kauft Konkurrenten auf und hofft, dadurch wenigstens kleine Wachstumsschübe zu bekommen. Das ist nicht besonders innovativ.

€uro: Oracle behauptet, SAP im wichtigen US-Markt Anteile abzunehmen. SAP behauptet das Gegenteil. Wem können Investoren da glauben?
Apotheker: Schauen Sie sich doch die Fakten an. Zum Beispiel erwirtschaftete SAP im Jahr 2006 zweieinhalb Mal mehr Umsatz mit Unternehmenssoftware als Oracle. Unser Vorsprung vergrößert sich seit Jahren – trotz deren Akquisitionen. Allein seit Ende 2005 haben wir weltweit mehr als 500 Kunden gewonnen, die vorher bei Oracle waren. Studien zeigen zudem, dass SAP-Kunden im Durchschnitt profitabler als Oracle-Kunden sind. SAP bringt Mehrwert! Und wenn wir wie Oracle ständig Wettbewerber aufkaufen würden, würde uns deren Integration derart von der Produktentwicklung ablenken, dass das unsere Kunden Mehrwert kosten statt bringen würde.

€uro: Dennoch haben die Aktien von Oracle seit Ende 2005 per saldo ein Drittel an Wert gewonnen, während die von SAP rund zehn Prozent verloren haben. Werden Sie von den Investoren missverstanden?
Apotheker: Seit einiger Zeit bewerten die Aktienmärkte Akquisitionen höher als Investitionen ins eigene Unternehmen. Ich glaube, das ist ein Irrtum. Es weiß doch jeder, dass zwei Drittel der Fusionen und Zukäufe am Ende des Tages nicht die erhofften Ergebnisse bringen. SAP beweist seit 35 Jahren, dass es durch Investitionen in sich selbst hohe Margen erzielen und Marktanteile gewinnen kann. Sobald der Markt erkennt, dass wir das auch weiterhin schaffen, wird die Aktie wieder steigen.

€uro: Angenommen, die Aktie verliert weiter an Wert. Beugt sich der SAP-Vorstand irgendwann dem Druck der Finanzmärkte und ändert seine Strategie?
Apotheker: Seien Sie versichert, dass wir uns nicht von ungeduldigen Marktteilnehmern nervös machen lassen, sondern weiter auf die erfolgreiche Strategie des organischen Wachstums setzen.

€uro: Herr Apotheker, vielen Dank für das Gespräch.
VITA
Lèo Apotheker, 53, wurde am 18. September 1953 in Aachen geboren. Im Jahr 1975 beendete er sein Studium der Internationalen Beziehungen und Volkswirtschaft an der Hebräischen Universität in Jerusalem/Israel. Danach arbeitete er in verschiedenen IT-Firmen bis er 1988 Chef von SAP in Frankreich wurde. Ab 1997 verantwortete Apotheker die Region Südwesteuropa, ab 1999 ganz Europa, den Mittleren Osten und Afrika. 2002 stieg er zum Vertriebs- und Marketingvorstand auf. Zudem wurde er Ende März 2007 Stellvertreter des SAP-Vorstands-Chefs Henning Kagermann. Léo Apotheker, der deutsch, hebräisch, englisch, niederländisch und französisch spricht, hat zwei erwachsene Kinder und lebt mit seiner Frau in Paris. Das Gespräch führte €uro-Redakteur Mario Müller-Dofel .
Avatar
schrieb am 28.04.07 12:48:08
Beitrag Nr.3996 
(29.039.611)
Antwort
Zitat
auf jeden Fall charttechnisch wieder angeschlagen und das trotz einer regelrechten Großoffensive bei den Kaufempfehlungen.


Avatar
staubundschatten
schrieb am 28.04.07 12:55:47
Beitrag Nr.3997 
(29.039.677)
Antwort
Zitat
mann-oh-mann. wie kann man nur so verknallt in eine aktie sein wie ihr. wenn hoffenheim aufsteigt, beflügelt das nach eurer meinung bestimmt auch noch den kurs. herr apotheker wird übrigens fürstlich dafür bezahlt, gute laune zu verbreiten. wird zeit, dass die aktie steigt, damit ihr vor der nächsten baisse noch sauber rauskommt.

es gibt auch aktien, die steigen!
Avatar
schrieb am 28.04.07 14:42:38
Beitrag Nr.3998 
(29.040.614)
Antwort
Zitat
Antwort auf Beitrag Nr.: 29.039.677 von staubundschatten am 28.04.07 12:55:47wird zeit, dass die aktie steigt, damit ihr vor der nächsten baisse noch sauber rauskommt.

Ich wiederhole nochmals meinen Eindruck, dass grosse Adressen dabei sind ihre Bestände teilweise kursschonend abzubauen. Zumindest deuten die seit Wochen anhaltende Großoffensive der Analystengilde und der Kursverlauf darauf hin.

Aber Erfolg können sie letztlich nur haben, wenn es eine treue Fangemeinde gibt, die mit "Ihrem Verein" durch dick und dünn geht. Insofern ist zu hoffen, dass Hoffenheim bis in die erste Bundesliga durchmarschiert.
Avatar
schrieb am 28.04.07 15:15:12
Beitrag Nr.3999 
(29.041.640)
Antwort
Zitat
stay long...
Avatar
schrieb am 28.04.07 18:11:01
Beitrag Nr.4000 
(29.047.400)
Antwort
Zitat
Antwort auf Beitrag Nr.: 29.039.677 von staubundschatten am 28.04.07 12:55:47"es gibt auch aktien, die steigen"

ja, die gibt' s.
Aber für etliche andere DAX-Titel gilt, genau wie für SAP, dass der steigende €uro irgendwann mal ein Problem wird.

Im letzten Jahr wurde ja noch als "magische Problemzone" die 1.35 im Euro-Dollar-Spot genannt.
Und der €uro steigt ja nicht nur gegen den Dollar.
Noch dramatischer sieht das ja gegen den Yen aus, mit den entsprechenden Wettbewerbsvorteilen für die Japsen.

Irgendwie wird dieses Problem in der veröffentlichten Meinung konsequent ignoriert oder schöngeredet.

Früher oder später wird das aber so nicht weiter laufen.

Denke, spätestens wenn das alte ATH beim Euro/Dollar fällt und der €uro weiter marschiert, werden die Bedenkenträger auf der Matte stehen, die z.Z noch aus der zweiten Reihe pfeifen.

Die Politik der Stützungskäufe beim Dollar, scheint jetzt wohl entgültig der Vergangenheit anzugehören und die schon seit einiger Zeit gehegte Vermutung, die Asiaten könnten sich allmählich mal von ihren übergrossen Dollarreserven trennen, scheint eine Realität zu werden, denn selbst die moderaten Zinserhöhungen in den us in der Vergangenheit, konnten den Trend nicht stoppen.

Schon lustig, wenn Leute da glauben, gegen derartige Währungsturbulenzen könnten sich Unternehmen tatsächlich irgendwie komplett absichern.

Wenn das so weitergeht, wird die Party wohl eher beim Gold laufen, der POG wird wohl mittelfristig seine tops aus der jüngsten Vergangenheit wiedersehen.
(für Freunde eines stabilen Trends: beim POG habt ihr einen.....:D )
ist jedenfalls meine Meinung.

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