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P&I (WKN 691340) - Deutschlands billigste Wachstumsaktie!! ( Seite 100)
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schrieb am 08.10.08 13:49:04
Antwort auf Beitrag Nr.:
35.475.656 von CharlieMunger am 08.10.08
13:25:30Da sie überproportional verloren haben, denke
ich ,dass man jetzt durchaus kaufen kann. Mittelfristig werden
sicherlich 2 Euro reallisierbar sein. Kann man ja gut gebrauchen,
wenn Weihnachten vor der Tür steht.
gruss bb
PS: Aber du siehst das sicherlich anders.
schrieb am 08.10.08 14:07:01
Antwort auf Beitrag Nr.:
35.476.178 von blasenbruch am 08.10.08
13:49:04Nö, sehe ich auch so. Pro P&I spricht:
- hoher Anteil Wartungserlöse, d.h. wiederkehrende Umsätze
- extrem solide Bilanz
- sehr schlanke Strukturen
- hervorragendes Management
- latente Übernahmephantasie (Oracle, ADP, BPOs???)
Insofern wüßte ich nicht, welches Softwareunternehmen eine
Rezession überleben sollte, wenn nicht P&I.
schrieb am 09.10.08 13:45:17
Moin,
schön, dass hier mal wieder ein bischen Leben aufkommt. Fundamental
ist P&I absolut gesund. Knapp 25% der Bilanzsumme (abzügl. der
getätigten Akquisition) bestehen aus Cash. Das Ergebnis in diesem
Jahr sollte von dem Wegfall einmaliger Kostenbelastungen aus dem
SAR-Programm und diversen anderen Faktoren deutlich
profitieren.
Ein Unsicherheitsfaktor stellt natürlich die Konjunktur dar.
Bekanntlich kommen Softwareunternehmen aufgrund ihrer
Wartungserlöse besser durch diese Phasen als z.B. hochzyklische
Maschinenbauer. Mir wäre Angst und Bange, wenn ich bei P&I eine
absurde Bewertung erkennen könnte. Dies ist aber nicht der Fall,
weder auf Ebene der Umsatzbewertung noch auf Ebene der Bewertung
des operativen Ergebnisses. Das Gegenteil ist der Fall.
Aus irgendwelchen Gründen scheint hier jemand gezwungen zu sein,
Positionen abbauen zu müssen. Das ist ärgerlich von denjenigen aber
für uns ein Glücksfall, weil wir Gelegenheit haben, eine äußerst
solide Aktie zu tiefen Preisen zu kaufen. Das muss natürlich nicht
heißen, dass 13 Euro der Boden für die Aktie ist, aber ein
EV/EBITDA von 4,3 ist wirklich bemerkenswert für eine
Cashflow-Maschine wie P&I.
Viele Grüße
babbelino
schrieb am 09.10.08 16:03:44
Die Aktionärsstruktur ist ja geradezu prädestiniert für
Zwangsverkäufe...
5,38 % Invesco PLC, Großbritannien
5,35 % Axxion S.A., Luxemburg
5,03 % Deutsche Balaton AG, Deutschland
4,87 % Hermes Administration Services Limited, Großbritannien
4,68 % Hauck & Aufhäuser Investment Gesellschaft S.A.,
Luxemburg
3,83 % DWS Investment GmbH, Deutschland
3,61 % Kinney Asset Management, U.S.A.
3,29 % Farringdon Capital Management, Luxemburg
3,20 % Lazard Asset Management LLC, U.S.A.
3,18 % Armor Capital Management, U.S.A.
schrieb am 09.10.08 16:24:34
warum?
Keine von denen war in den Nachrichten.
Aktien und Fonds sind Sondervermögen.
schrieb am 09.10.08 16:25:33
Hier dürfte bald eine Gewinnwarnung fällig sein. Die Auftragslage
zum 30.6. war ja schon so schwach wie seit Jahren nicht mehr, und
nun hat sich die Lage in der Branche nochmal verschärft (siehe
SAP).
Klar, die solide Bilanz und die festen Wartungserlöse begrenzen das
Risiko. P&I ist auch in der Rezession noch hochprofitabel. Ich
denke, man kann für 2009/10 worst case von 1€ EPS
ausgehen.
@babbelino
Knapp 25% der Bilanzsumme (abzügl. der getätigten Akquisition)
bestehen aus Cash.
Das ist ein Stichtagseffekt zum Jahresabschluss (31.3.), weil die
Kunden zu Beginn des Kalenderjahres ihre jährlichen
Wartungsverträge bezahlen. Bis zum 31.12. ist der Cashbestand dann
jeweils weitgehend aufgebraucht. Die Heuschrecke hat so viel Cash
rausgezogen, dass P&I gerade noch so ohne Kreditaufnahme über
die Runden kommt.
schrieb am 09.10.08 16:29:18
Hi CharlieMunger,
da muss jemand raus. Niedrige Limits reinlegen und den Verkäufer
ausbluten lassen.
VG
babbel
schrieb am 09.10.08 16:45:55
@O3
Das ist mit Verlaub Unsinn. Ende des ersten Quartals hat sich der
Saldo aus Zahlungsmitteln und Wertpapieren im Vergleich zum
Geschäftsjahresende nicht verändert, wohingegen die über das Jahr
aufzulösenden Wartungserlöse (gebucht in den Rechnungsabgrenzungen)
sich um 5,5 Mio. ermäßigt haben. Zu einer Gewinnwarnung sollte es
schon allein aufgrund der hohen einmaligen Kosten im Vorjahr nicht
kommen.
schrieb am 09.10.08 18:14:52
Antwort auf Beitrag Nr.:
35.497.954 von babbelino am 09.10.08
16:45:55Nö, ist kein Unsinn. Schau Dir mal den Cashflow
der - sagen wir mal - letzten acht Einzelquartale an (Verkaufserlös
LOGA/400 als a.o. Effekt bereinigen), und mach mal einen aktuellen
Realitätsabgleich für die im Q1-Bericht bestätigte Prognose:
"Geschäftsjahr 2008/2009: den Umsatz durch organisches Wachstum im
Produktbereich (Lizenz- und Wartungsumsatz) in zweistelliger
Größenordnung zu steigern und die Verbesserung der EBIT-Marge."
schrieb am 10.10.08 14:38:49
Hallo O3,
Deine Aussagen halten einer kritischen Überprüfung nicht stand.
Carlyle hat über Dividendenzahlungen dafür gesorgt, dass insgesamt
30,8 Mio. Euro Cash aus dem Unternehmen geflossen sind. Als Carlyle
im Jahr 2004 einstieg, waren aber nur 25 Mio. Euro liquide Mittel
(Cash plus Wertpapiere abzügl. Finanzverbindlichkeiten) im
Unternehmen. Und nun sind schon wieder 25 Mio. Euro Cash da und
fürs letzte Jahr gabs 0,6 Euro bzw. 4,62 Mio. Euro Dividende.
Daneben wurden zahlreiche Akquisitionen getätigt.
Vor diesem Hintergrund sind Aussagen wie "P&I kommt gerade noch
so ohne Kreditaufnahme über die Runden" einfach Schwachsinn.
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