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    Diskus Werke AG - Eine Perle? (Seite 17)

    eröffnet am 08.07.05 12:56:59 von
    Muckelius

    neuester Beitrag 23.03.14 15:42:02 von
    R-BgO
    Beiträge: 215
    ID: 992.106
    Aufrufe heute: 0
    Gesamt: 19.230


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    Muckelius
    schrieb am 04.01.08 14:31:09
    Beitrag Nr. 161 (32.939.116)
    Antwort auf Beitrag Nr.: 32.893.148 von Muckelius am 29.12.07 08:04:54gsc-research hat heute einen kostenpflichtigen Bereich zur aoHV veröffentlicht.
    Avatar
    Muckelius
    schrieb am 12.02.08 16:44:31
    Beitrag Nr. 162 (33.343.779)
    Antwort auf Beitrag Nr.: 32.939.116 von Muckelius am 04.01.08 14:31:09anbei News aus der Branche:

    VDW
    Deutsche Werkzeugmaschinenindustrie läuft weiter auf Hochtouren
    12.02.2008 | Redakteur/Autor: Ulrike Gloger

    Frankfurt am Main (si) – Der deutsche Werkzeugmaschinenbau bleibt optimistisch. Für 2008 erwartet die Branche nach einem Rekordjahr nochmals einen Produktionsanstieg von 10%, sagte Carl Martin Welcker, Vorsitzender des Vereins Deutscher Werkzeugmaschinenfabriken (VDW), auf der Jahrespressekonferenz am Dienstag in Frankfurt am Main.


    Alle Indikatoren sprechen dafür, heißt es in einer Mitteilung des VDW weiter: Die Werkzeugmaschinen-Hersteller sind voll ausgelastet, der hohe Auftragsbestand reicht bis weit in das laufende Jahr. Die Branche verfügt über einen zweistelligen Auftragsüberhang, der nur langsam abgearbeitet werden kann. Die Ausrüstungsinvestitionen sollen 2008 noch einmal um 4% steigen.

    Die meisten großen Abnehmer des Werkzeugmaschinenbaus planen laut Angaben, ihre Produktion auf sehr hohem Niveau nochmals auszuweiten. Schließlich profitiert die Branche vom anhaltend überproportionalen Wachstum wichtiger Absatzmärkte wie China, Indien, Russland und Osteuropa.

    Werkzeugmaschinenbau erreicht Produktionsvolumen von 12,5 Mrd. Euro

    Im Jahr 2007 hat die deutsche Werkzeugmaschinenindustrie im vierten Wachstumsjahr in Folge den eigenen Vorjahresrekord wiederum weit übertroffen. Mit einem Zuwachs von 16% auf 12,5 Mrd. Euro erreichte die Produktion abermals einen Höchststand. Insgesamt hat sich das Wachstum in den vergangenen vier Jahren auf nunmehr 37% summiert.

    Neben dem Export trieb die Investitionstätigkeit im Inland das Wachstum 2007 voran. Der Markt hat sich um mehr als ein Viertel vergrößert auf 7,1 Mrd. Euro. „Viele große Abnehmer haben mit zweistelligen Zuwachsraten in die Modernisierung und Erweiterung ihrer Produktionsanlagen investiert“, erläutert Welcker. Entsprechend zogen die Inlandsbestellungen von Werkzeugmaschinen um ein Drittel an.

    Export bleibt wichtiges Zugpferd für die Werkzeugmaschinen-Hersteller

    Erfolge feierte der deutsche Werkzeugmaschinenbau auch im Ausland. Mit geschätzten 7,8 Mrd. Euro und einem Zuwachs von 10% erklomm der Export ein Rekordniveau, wie der Werkzeugmaschinen-Verband berichtet.

    Ganz besonders konnte die Branche davon profitieren, dass der Heimatmarkt Europa mit einem Fünftel Zuwachs den Ton angab. Nachdem sich die Rekordnachfrage der vergangenen Jahre beruhigt hat, blieben die deutschen Lieferungen nach Asien mit 1% Zuwachs nahezu auf Vorjahresniveau. Die Ausfuhren nach Amerika sanken 5% unter Vorjahr.

    China wird wichtigster Werkzeugmaschinen-Absatzmarkt für deutsche Hersteller

    Mit Abstand wichtigster Markt, nunmehr bereits im vierten Jahr, war allerdings China mit einem Zuwachs von 14%. Nach wie vor boomten die Käufe der dortigen Automobilindustrie.

    Demgegenüber blieb der zweitwichtigste Abnehmer USA deutlich auf Distanz. Der Rückgang der Ausfuhren um 18% signalisiert, dass sich der starke Euro massiv auswirkt, heißt es. Um gegenzuhalten, beliefern deutsche Hersteller den Markt jedoch verstärkt aus dem Land heraus. Bereits 2006 hatten sie ihre Produktion in den USA um fast 30% ausgeweitet.

    Im November 2007 beschäftigte der deutsche Werkzeugmaschinenbau rund 67700 Menschen. Das entsprach einem Zuwachs von 3,8%, leicht unterproportional im Vergleich zum Gesamtmaschinenbau. Laut Welcker kann die Branche derzeit kaum die benötigten hoch qualifizierten Fachkräfte auf dem Arbeitsmarkt finden.

    Deutsche Werkzeugmaschinen-Hersteller bleiben weltweit an der Spitzen

    2007 ist die internationale Werkzeugmaschinenproduktion wechselkursbereinigt um 14% gestiegen. Auf Eurobasis betrug das Wachstum laut Angaben 8% auf einen Produktionswert von 51,9 Mrd. Euro ohne Teile und Zubehör. Im Ranking lag Deutschland mit einem weitgehend stabilen Weltmarktanteil von 18% auf Platz zwei hinter den Japanern. Dabei hat sich der Abstand zwischen den beiden Wettbewerbern wieder verringert.

    Einen sehr hohen Produktionszuwachs meldet der chinesische Branchenverband. Mit einem Anstieg von 43% auf Dollarbasis steht die chinesische Werkzeugmaschinenindustrie unangefochten auf Platz drei vor Italien, wie es heißt.

    Im internationalen Exportranking konnte Deutschland den Weltmeistertitel behaupten. Auf Eurobasis stiegen die Ausfuhren um stattliche 12%; die Japaner meldeten lediglich 7% Exportzuwachs.

    „Deutsche Anbieter können im internationalen Vergleich deshalb so gut mithalten, weil sie technisch führend sind, über ein ausgesprochen breites Produktspektrum verfügen und, angespornt von internationalen Wettbewerbern und internationalen Kunden, immer wieder neue, kreative Lösungen anbieten“, begründet der VDW-Vorsitzende das gute Abschneiden der Branche.
    Avatar
    Muckelius
    schrieb am 29.02.08 15:06:26
    Beitrag Nr. 163 (33.516.182)
    Antwort auf Beitrag Nr.: 33.343.779 von Muckelius am 12.02.08 16:44:31DISKUS WERKE AG
    Frankfurt am Main
    - ISIN : DE 000 553 860 7 -
    Bekanntmachung gemäß § 246 AktG


    Gegen den auf der außerordentlichen Hauptversammlung der DISKUS WERKE AG am 28. Dezember 2007 in Frankfurt am Main gefassten Beschluss über die Zustimmung zu einem Beteiligungserwerb wurde Anfechtungsklage erhoben. Der Termin der mündlichen Verhandlung wurde auf Dienstag, den 20.05.2008, beim Landgericht Frankfurt am Main festgelegt.

    Aktenzeichen: 3-05 O 26/08



    Frankfurt am Main, im Februar 2008

    Der Vorstand
    Avatar
    Muckelius
    schrieb am 06.03.08 12:53:19
    Beitrag Nr. 164 (33.566.958)
    Antwort auf Beitrag Nr.: 33.516.182 von Muckelius am 29.02.08 15:06:26Artikel vom 04.03.2008 - 20.04 Uhr

    Naxos: In der Gruppe zu neuen Umsatzrekorden


    Butzbach (wz). Ein Druck auf den roten Knopf und schon ging am Montag bei der Firma Naxos-Diskus eine gigantische neue Drehmaschine ans Werk. Die »Pittler TV 1250« gibt den Schleifscheiben den letzten Schliff. Eigens zum Stapellauf war Hessens Wirtschaftsminister Dr. Alois Riehl nach Butzbach gekommen.


    Natürlich auch, um sich hautnah ein Bild zu machen von der Produktionskette im ältesten Schleifmittelwerk Europas, das seinen Standort mit derzeit rund 100 Mitarbeitern 1992 von Frankfurt ins Butzbacher Industriegebiet Ost verlegte. Der Gast aus Wiesbaden erfuhr bei einem Rundgang, dass man mit der innovativen Präzisionsanlage, weiteren Maschinen und Gebäuden 700 000 Euro in den Standort Butzbach investiert, außerdem die Belegschaft um 20 Prozent und den Anteil der Auszubildenden auf sieben Prozent erhöht habe.

    Zuvor hatten sich Minister Riehl und Landtagspräsident Norbert Kartmann von einer Expertenrunde in Firmengeschichte und -philosophie, in Arbeitsschwerpunkte, Markt- und Standortvorteile einweihen lassen. Nach bewegten Zeiten des 1871 gegründeten Unternehmens und einer überstandenen Insolvenz schloss sich der einstige deutsche Marktführer 2005 der DVS-Gruppe (Drehen, Verzahnen, Schleifen) an. Man sei auf gutem Weg zurück an die Spitze, erläuterten Naxos-Geschäftsführer Ernst Löffler und DVS-Geschäftsführer Josef Preis.

    Von der Gruppenstärke profitieren seither zehn artverwandte, aber unabhängige Firmen mit rund 1100 Mitarbeitern und Standorten in ganz Hessen sowie Eisenach, Sinsheim und München. Zum feierlichen Anlass waren Vertreter der Schwesterunternehmen nach Butzbach gekommen, ebenso DVS-Eigner Günter Rothenberger.

    Unter anderem gehört zur DVS-Gruppe die Heyligenstaedt Werkzeugmaschinen GmbH in Gießen und die Buderus Schleiftechnik in Aßlar, wo im kommenden Jahr eine neue Produktionshalle in Betrieb genommen werden soll. Den Jahresumsatz der Gruppe bezifferte Preis auf 155 Millionen Euro in 2007, rund 105 Millionen mehr als im Jahr 2000. Für das laufende Jahr werden 180 Millionen Umsatz angepeilt. Das jährliche organische Wachstum will DVS bei 15 Prozent stabil halten. Geliefert werde vor allem an die Automobilindustrie und zunehmend an Energietechnikfirmen (Schwerpunkt Windkraft), hieß es. Im Verbund könne man Kunden zwischen Amerika und Asien individuelle Komplettlösungen anbieten. Also Produkte, die nicht von der Stange kämen, in Marktnischen passten und die Wettbewerbsfähigkeit der Kunden erhöhten. »Wir sind uns sicher, den Wirtschaftsstandort Hessen langfristig zu sichern«, bekräftigte Preis, die Fertigung keinesfalls ins Ausland zu verlagern. Die Nähe der selbstständigen und damit flexiblen kleinen Gruppeneinheiten sei viel zu kostbar, unterstrich Preis die »Stärke durch Verbundenheit«.

    Die Butzbacher Naxos-Diskus Schleifmittelwerke haben sich im Lauf ihrer über 135-jährigen Geschichte auf die Entwicklung und Herstellung hochwertiger Schleifwerkzeuge aus Korund, Siliziumkarbid, dem Mehrschichtenschneidstoff CBN und Diamant spezialisiert. Rund 200000 Rezepturen für maßgeschneiderte Schleifscheiben habe man in dieser Zeit entwickelt, gefertigt und geliefert, berichtete DVS-Marketingexperte Nick Hohmann.

    Die Scheiben, denen die neue Butzbacher Drehmaschine rundum den Feinschliff verpasst, durchlaufen eine Qualitätskontrolle, werden signiert, absolvieren einen Probelauf und gehen erst dann an den Kunden. Abnehmer sind neben der Autoindustrie auch Schiffsbauer, die für ihre Kurbelwellen derart große Schleifscheiben brauchen, wie sie in Butzbach individuell gefertigt werden können.

    http://www.giessener-allgemeine.de
    Avatar
    Muckelius
    schrieb am 18.03.08 19:36:10
    Beitrag Nr. 165 (33.677.085)
    Antwort auf Beitrag Nr.: 33.566.958 von Muckelius am 06.03.08 12:53:19Offenbar baut man weiter an dem Aufbau des "Konzernz":

    Von http://www.handelsregisterbekanntmachungen.de:


    Amtsgericht Frankfurt (Frankfurt/Main) Aktenzeichen: HRB 6617: Bekannt gemacht am: 17.03.2008 12:00 Uhr

    Veröffentlichungen des Amtsgerichts Frankfurt am Main Die in () gesetzten Angaben der Geschäftsanschrift und des Geschäftszweiges erfolgen ohne Gewähr.

    Veränderungen

    10.03.2008


    Diskus Werke AG, Frankfurt am Main (Gutleutstr. 175, 60327 Frankfurt am Main). Bestellt als Vorstand: Loehr, Axel, Münster, *25.07.1960, einzelvertretungsberechtigt.
    Avatar
    Muckelius
    schrieb am 19.03.08 16:40:16
    Beitrag Nr. 166 (33.687.346)
    Antwort auf Beitrag Nr.: 33.677.085 von Muckelius am 18.03.08 19:36:10anbei die entsprechende News von heute:

    News - 19.03.08 08:30

    DGAP-News: DISKUS WERKE AG (deutsch)

    Diskus Werke AG: DISKUS WERKE AG erweitert Vorstand
    DISKUS WERKE AG / Sonstiges
    19.03.2008
    Veröffentlichung einer Corporate News, übermittelt durch die DGAP - ein Unternehmen der EquityStory AG.
    Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich. ---------------------------------------------------------------------------
    DISKUS WERKE AG erweitert Vorstand
    +++ Axel Loehr ist neuer CFO
    Frankfurt, 19.
    März 2008: Die DISKUS WERKE AG gibt mit Beschluss des Aufsichtsrats die Erweiterung des Vorstands bekannt. Dipl.-Ing. Axel Loehr wird künftig die Position des CFO - Chief Financial Officer - übernehmen. Somit wird der bisherige Vorstand der Werkzeugmaschinenbau-Holding, bestehend aus Dipl.-Ing. Josef Preis und Dr. Sven Rothenberger, von einem weiteren Mitglied mit nationaler sowie internationaler Erfahrung unterstützt.
    Als langjähriger Vorstand und Geschäftsführer innerhalb der BASF Gruppe verfügt Axel Loehr über wesentliche kaufmännische Kenntnisse und Erfahrungen auf dem Gebiet des Restrukturierungsmanagements. In seiner Tätigkeit als CFO der DISKUS WERKE AG soll Loehr Unternehmenschancen identifizieren und die weitere strategische Ausrichtung des Unternehmens entscheidend mitbestimmen.
    'Wir freuen uns mit Axel Loehr einen sehr erfahrenen Manager und ausgewiesenen Branchenkenner begrüßen zu dürfen. Er hat gezeigt, dass er Veränderungsprozesse gestalten kann und wird daher für die weitere Wachstumsstrategie der DISKUS WERKE AG und der Gestaltung ihrer Tochtergesellschaften einen entscheidenden Beitrag leisten können', so Aufsichtsratsvorsitzender Günter Rothenberger.
    Über DISKUS WERKE AG Die DISKUS WERKE AG ist ein deutsches Holdingunternehmen, das Beteiligungen an verschiedenen renommierten Unternehmen aus der Werkzeugmaschinenbau- und Schleifmittelbranche sowie an Grundstücksgesellschaften hält. Die DISKUS WERKE AG ist die Muttergesellschaft der DVS-Gruppe (Drehen, Verzahnen, Schleifen), die als Dachverbund von einer Vielzahl strategisch vernetzter Werkzeugmaschinenbauunternehmen den Wertschöpfungsprozess innerhalb der Werkstückbearbeitung mit Hilfe der Produktpalette ihrer Tochterunternehmen abdeckt. Durch die Abstimmung von Aktivitäten einzelner Verbundpartner auf die Bedürfnisse der Kunden sowie durch die daraus entstehenden Synergien kann ein stetiger Ausbau von Wettbewerbsvorteilen gewährleistet werden.
    Unternehmenskontakt: DISKUS WERKE AG Gutleutstraße 175 60327 Frankfurt am Main www.diskus-werke.ag
    Tel.: +49 (0)69 240 008 0 Fax: +49 (0)69 240 008 49 info@diskus-werke.ag
    Investor Relations Kontakt: GFEI Gesellschaft für Effekteninformation mbH Hamburger Allee 26-28 60486 Frankfurt am Main www.gfei.de
    Tel.: +49 (0)69 743 037 00 Fax: +49 (0)69 743 037 22 ir-diskus@gfei.de
    19.03.2008 Finanznachrichten übermittelt durch die DGAP
    ---------------------------------------------------------------------------

    Quelle: dpa-AFX
    Avatar
    Muckelius
    schrieb am 05.04.08 10:18:28
    Beitrag Nr. 167 (33.815.985)
    Antwort auf Beitrag Nr.: 33.687.346 von Muckelius am 19.03.08 16:40:16Kurs inzwischen bei über 16 Euro angelangt.

    In der aktuellen Ausgabe des Nebenwerte Journals findet sich ein etwas längerer Bericht über die Diskus Werke AG. Der Bericht beinhaltet soweit keine bahnbrechenden neuen Erkenntnisse. Ist aber soweit ganz positiv formuliert.

    Nebenbei bemerkt: Der Jahresabschluss der Günter Rothenberger Industries GmbH (soll zu 76% in die Diskus Werke AG eingebracht werden) für 2006 ist inzwischen im elektr. Bundesanzeiger veröffentlicht worden.
    Avatar
    Muckelius
    schrieb am 23.06.08 17:00:18
    Beitrag Nr. 168 (34.355.227)
    Antwort auf Beitrag Nr.: 33.815.985 von Muckelius am 05.04.08 10:18:28aus dem elektr. Bundesanzeiger:


    Diskus Werke AG
    Frankfurt am Main


    Gemäß § 248a i.V. mit §§ 246, 249 AktG geben wir bekannt:

    Das Verfahren, in dem Aktionäre beim Landgericht Frankfurt gegen den Beschluss der Hauptversammlung vom 28. 12. 2007 Anfechtungs- und Nichtigkeitsklage erhoben haben (Aktenzeichen 3 – 5 O 26/08, führend), wurde durch gerichtlich festgestellten Vergleich beendet.

    Verfahrensbeteiligte:
    1.

    Pomoschnik-Rabotajet GmbH, vertr. durch den Geschäftsführer, Herrn Tino Hofman, Berlin,
    - Klägerin -


    Prozessbevollmächtigter: Rechtsanwalt Zachriat, Berlin
    2.

    JKK Beteiligungs-GmbH, vertr. durch den Geschäftsführer Dipl.-Kfm. Jochen Knoesel, Würzburg,
    - Klägerin -


    Prozessbevollmächtigter: Rechtsanwalt Axel Conzelmann, Hechingen
    3.

    Graf von Wolkenstein-Trostburg GmbH, vertreten durch den Geschäftsführer Georg Klöcker, Köln,
    - Klägerin -


    Prozessbevollmächtigter: Rechtsanwalt Rainer Crusius, Dresden
    4.

    Dr. Tammo Seemann, Oldenburg,
    - Kläger -


    Prozessbevollmächtigter: Rechtsanwalt Dr. Tammo Seemann, Oldenburg
    5.

    Ulpian GmbH, vertr. durch den Geschäftsführer Thomas Höder, Bad Tölz,
    - Streithelferin der Kläger -


    Prozessbevollmächtigter: Rechtsanwalt Dr. Meier, c/o Marzillier Dr. Meier, München
    6.

    Christa Götz, Baden-Baden,
    - Streithelferin der Klägerin -


    Prozessbevollmächtigter: Rechtsanwalt Dr. Götz, Baden Baden
    7.

    Diskus Werke AG, vertr. durch den Vorstand Josef Friedrich Preis, Dr. Sven Rothenberger, Frankfurt und den Aufsichtsrat Günter Rothenberger, Rolf Hartmann, Peter Heinz, Frankfurt am Main,
    - Beklagte -


    Prozessbevollmächtigter: Rechtsanwalt Dr. Eberhard Vetter, c/o Luther Rechtsanwaltsgesellschaft mbH, Köln
    8.

    Arno H. Menzel, Offenbach,
    - Streithelfer der Beklagten -


    Prozessbevollmächtigter: Rechtsanwalt Jung, Stuttgart
    9.

    Günther Rothenberger, Frankfurt am Main,
    - zum Vergleichsschluss beigetreten -
    10.

    Rothenberger 4 x S Vermögensverwaltungs GmbH, Bad Homburg, v.d.H., vertr. durch den Geschäftsführer Herr Steen Günter Rothenberger
    - zum Vergleichsschluss beigetreten -


    Prozessbevollmächtigter zu 9) u. 10): Rechtsanwalt Dr. Eberhard Vetter, c/o Luther Rechtsanwaltsgesellschaft mbH, Köln


    Der Vergleich hat folgenden Inhalt:
    Gerichtlicher Vergleich
    Zwischen


    1.

    Graf von Wolkenstein-Trostburg GmbH, vertreten durch den Geschäftsführer Georg Klöcker, Köln, „Klägerin zu 1“


    Prozessbevollmächtigter: Rechtsanwalt Rainer Crusius, Dresden
    2.

    JKK Beteiligungs- GmbH, vertreten durch den Geschäftsführer Dipl.-Kfm. Jochen Knoesel, Würzburg, „Klägerin zu 2“


    Prozessbevollmächtigter: Rechtsanwalt Axel Conzelmann, Hechingen,
    3.

    Pomoschnik-Rabotajet GmbH, vertreten durch den Geschäftsführer, Tino Hofmann, Berlin, „Klägerin zu 3“


    Prozessbevollmächtigter: Rechtsanwalt Ole Hagen Zachriat, Berlin
    4.

    Dr. Tammo Seemann, Oldenburg, „Kläger zu 4“


    Prozessbevollmächtigter: Rechtsanwalt Dr. Tammo Seemann, Oldenburg
    - nachfolgend gemeinsam „Kläger“ genannt -
    und


    Diskus Werke AG, Frankfurt am Main, vertreten durch den Vorstand und Aufsichtsrat
    - nachfolgend „Beklagte“ genannt -


    Prozessbevollmächtigter: Rechtsanwalt Dr. Eberhard Vetter, Luther Rechtsanwaltsgesellschaft mbH, Köln
    und


    Günter Rothenberger, Frankfurt
    sowie


    Rothenberger 4 x S Vermögensverwaltung GmbH, Bad Homburg, vertreten durch den Geschäftsführer, Steen Günter Rothenberger
    - nachfolgend gemeinsam „Verkäufer“ genannt -

    Die Kläger sind Aktionäre der Beklagten.

    Die Hauptversammlung der Beklagten hat am 28. Dezember 2007 die Zustimmung zum Erwerb von insgesamt 76 % der Geschäftsanteile an der Günter Rothenberger Industries GmbH, Frankfurt, zu einem Kaufpreis von insgesamt 51,5 Mio. € erteilt. Verkäufer waren Herr Günter Rothenberger in Höhe von 2 % der Geschäftsanteile sowie die Rothenberger 4 x S Vermögensverwaltung GmbH in Höhe von 74 % der Geschäftsanteile (insgesamt nachfolgend: „Geschäftsanteile“). Gegen diesen Hauptversammlungsbeschluss haben die Kläger jeweils Anfechtungs- und Nichtigkeitsklage beim Landgericht Frankfurt erhoben. Sämtliche Klagen sind zusammengelegt worden. Das Verfahren wird dort unter dem (führenden) Aktenzeichen 3 – 5 O 26/08 geführt.

    Auf Initiative der Beklagten und nach Anraten des Gerichts sind die Parteien zur Vermeidung eines langwierigen und kostenintensiven Rechtsstreits und unter Berücksichtigung des ungewissen Verfahrensausgangs zu einer vergleichsweisen Einigung bereit.

    Dementsprechend vereinbaren die Parteien was folgt:
    A.

    Bewertung der erworbenen Geschäftsanteile
    1.

    Die Beklagte wird Wirtschaftsprüfer Dr. Martin Jonas, Warth & Klein, Düsseldorf , beauftragen eine Bestätigung zu erstellen, aus der sich ergibt, dass die erworbenen Geschäftsanteile zum 31.12.2007 einen Wert von mindestens 51,5 Mio. € erreichen. Der Vorstand soll in der nächsten ordentlichen Hauptversammlung der Beklagten über das Ergebnis der Bestätigung und die tragenden Gesichtspunkte berichten.
    2.

    Sollte der von dem Wirtschaftsprüfer nach Ziff. A.1. festgestellte Wert der Geschäftsanteile (nachfolgend „Minderwert“) den Betrag von 51,5 Mio. € unterschreiten, verpflichten sich die Verkäufer und die Beklagte zu folgendem:

    a.

    Soweit die Beklagte entsprechend § 3 i.V. mit § 2.4. (i) des Kauf- und Abtretungsvertrages vom
    28. Dezember 2007 zwischen der Beklagten und den Verkäufern (nachfolgend „Kauf- und Abtretungsvertrag“) die Kaufpreisforderung von nominal EUR 51.500.000,00 (nachfolgend „Kaufpreisforderung“) durch Ausgabe neuer Aktien der Beklagten an die Verkäufer gegen Einlage der Kaufpreisforderung erfüllt, werden Aktien der Beklagten an die Verkäufer nicht für den Nominalwert der Kaufpreisforderung, sondern höchstens für den Minderwert ausgegeben. Die dergestalt erfolgende Ausgabe der Aktien erkennen die Verkäufer als vollständige Erfüllung der Kaufpreisforderung aus dem Kauf- und Abtretungsvertrag an.
    b.

    Soweit die Beklagte entsprechend § 3 i.V. mit § 2.4. (ii) oder (iii) des Kauf- und Abtretungsvertrag die Kaufpreisforderung – gleich aus welchen Mitteln – bar erfüllt, wird die Beklagte den Verkäufern bei Fälligkeit nicht den Nominalwert der Kaufpreisforderung auszahlen. Eine Auszahlung durch die Beklagte erfolgt vielmehr höchstens bis zum Minderwert. Die dergestalt erfolgte Zahlung erkennen die Verkäufer als vollständige Erfüllung der Kaufpreisforderung aus dem Kauf- und Abtretungsvertrag an.
    c.

    Soweit die Beklagte entsprechend § 3 i.V. mit § 2.4. (iv) des Kauf- und Abtretungsvertrag die Kaufpreisforderung teils nach Maßgabe der Ziff. A.2.a. und teils nach Maßgabe der Ziff. A.2.b. dieses Vergleichs erfüllt, wird die Beklagte bei dieser kombinierten Erfüllung durch Ausgabe neuer Aktien und Barleistung nicht bis zur Höhe des Nominalwerts der Kaufpreisforderung sondern nur bis zur Höhe des Minderwerts an die Verkäufer leisten. Die dergestalt erfolgende Ausgabe der Aktien und Barleistung erkennen die Verkäufer als vollständige Erfüllung der Kaufpreisforderung aus dem Kauf- und Abtretungsvertrag an.
    B.

    Rücknahme der Klagen gegen den Hauptversammlungsbeschluss vom 28. Dezember 2007

    In Ansehung und im Zuge dieses Vergleiches verpflichten sich die Kläger ihre Klagen gegen den Hauptversammlungsbeschluss vom 28. Dezember 2007 unverzüglich zurückzunehmen. Die Kläger werden – weder direkt noch indirekt – auch keine sonstigen rechtlichen Schritte gegen die Beklagte, die Mitglieder ihrer Organe oder sonstige Personen im Zusammenhang mit dem Gegenstand der Tagesordnung und dem Beschluss der außerordentlichen Hauptversammlung der Beklagten vom 28. Dezember 2007 einleiten und keine Ansprüche gegen die Beklagte oder die Mitglieder ihrer Organe aus und im Zusammenhang mit dem Beschluss der Hauptversammlung vom 28. Dezember 2007 geltend machen.
    C.

    Kosten

    Unter dem Vorbehalt der Rücknahme sämtlicher Klagen verpflichtet sich die Beklagte die gerichtlichen und außergerichtlichen Kosten des Klageverfahrens sowie dieses Vergleiches gemäß den nachfolgenden Bestimmungen zu übernehmen.

    Die Beklagte trägt die gerichtlichen und außergerichtlichen Kosten des Rechtsstreits und dieses Vergleichs auf der Basis eines Streitwerts von EUR 50.000,00 für die Hauptsache und EUR 350.000,00 für diesen Vergleich auf der Grundlage des Rechtsanwaltsvergütungsgesetzes (RVG).

    Im Einzelnen verpflichtet sich die Beklagte zur Übernahme folgender Gebühren:


    1,3 Verfahrensgebühr gem. §§ 2,13 i.V.m. Nr. 3100 VV RVG aus einem Streitwert in Höhe von EUR 50.000,00.


    0,8 Verfahrensgebühr gem. §§ 2,13 i.V.m. Nr. 3101 Nr.2 VV RVG aus einem Streitwert in Höhe von EUR 350.000,00.


    1,2 Terminsgebühr gem. §§ 2,13 i.V.m. Nr. 3104 VV RVG aus EUR 400.000,00.


    1,5 Einigungsgebühr gem. §§ 2,13 i.V.m. Nr. 1000 VV RVG aus EUR 350.000,00.


    1,0 Einigungsgebühr gem. §§ 2,13 i.V.m. Nr. 1003 VV RVG aus EUR 50.000,00.


    Es erfolgt ein Abgleich nach §15 III RVG.


    Zzgl. Auslagenpauschale.


    Zzgl. gesetzliche Mehrwertsteuer.

    Die von den Klägern gezahlten Vorschüsse auf die Gerichtskosten werden von der Beklagten auf Nachweis an den jeweiligen Kläger erstattet. Die Kläger verpflichten sich, unverzüglich nach Abschluss dieses Vergleichs die Rückerstattung der jeweils nicht verbrauchten Anteile der von ihnen eingezahlten Kostenvorschüsse bei Gericht einzufordern. Nach Erhalt haben die Kläger die erstatteten Gerichtskostenvorschüsse binnen 7 Tagen an die Beklagte (Eingang bei der Beklagten) zu zahlen und zugleich der Beklagten eine Kopie des Erstattungsnachweises zu übersenden.

    Die Beklagte verpflichtet sich, die mit diesem Vergleich übernommenen Zahlungsverpflichtungen binnen 30 Tagen nach Abschluss des Vergleichs zu erfüllen. Die Parteien erkennen die in diesem Vergleich festgelegten Werte als verbindlich an, unabhängig von einer etwaigen abweichenden gerichtlichen Streitwertfestsetzung.

    Die Beklagte verpflichtet sich weiterhin nach Klagerücknahme keinen Kostenantrag zu stellen.

    Aus diesem Vergleich ergeben sich keine Ansprüche etwaiger Nebenintervenienten in dem Anfechtungsverfahren auf Erstattung von Kosten und Auslagen.
    D.

    Weitere Pflichten des Beklagten

    Die Beklagte verpflichtet sich, den Vergleich gemäß §§ 248 a, 149 Abs. 2 AktG unverzüglich im Volltext, - jedoch ohne Adressangaben der Parteien sowie ihrer Prozessbevollmächtigten - im elektronischen Bundesanzeiger zu veröffentlichen.

    Die Beklagte erklärt, dass nach ihrer Kenntnis über diesen bekannt zu machenden Vergleich hinaus keine nicht veröffentlichten Vereinbarungen und Nebenabreden im Zusammenhang mit der Erledigung des Verfahrens zwischen den Parteien getroffen worden sind. Die Leistungen der Beklagten an die Kläger anlässlich dieses gerichtlichen Vergleichs sind in diesem vollständig beschrieben. Auch im Fall einer unvollständigen Bekanntmachung i. S. v. § 149 Abs. 2 Satz 3 AktG bleibt es bei allen Leistungspflichten der Parteien, die vereinbart worden sind.
    E.

    Reichweite des Vergleichs

    Mit Erfüllung der in diesem Vergleich übernommenen wechselseitigen Verpflichtungen sind alle gegenseitigen Ansprüche der Parteien dieses Vergleichs aus dem Rechtsstreit sowie dessen Beendigung im Verhältnis der Parteien zueinander erledigt. Weitere Ansprüche bestehen nicht.
    F.

    Schlussbestimmungen

    Sollte eine Bestimmung dieses Vertrages ganz oder teilweise unwirksam oder undurchführbar sein oder werden, berührt dies die Gültigkeit der übrigen Vertragsbestimmungen nicht. Die Vertragsparteien verpflichten sich, anstelle der unwirksamen oder undurchführbaren Bestimmung eine angemessene Regelung zu vereinbaren, die im Rahmen des rechtlich zulässigen dem am Nächsten kommt, was die Parteien gewollt haben oder nach dem Sinn und Zweck dieses Vertrages gewollt hätten, hätten sie dies im Lichte der Unwirksamkeit oder Undurchführbarkeit bedacht. Dies gilt auch entsprechend für Lücken dieses Vergleichs.


    _______________________________________
    Rechtsanwalt Rainer Crusius
    in Vertretung der Klägerin zu 1


    _______________________________________
    Rechtsanwalt Axel Conzelmann
    in Vertretung der Klägerin zu 2


    _______________________________________
    Rechtsanwalt Ole Hagen Zachriat
    in Vertretung der Klägerin zu 3


    _______________________________________
    Rechtsanwalt Dr. Tammo Seemann
    Kläger zu 4


    _______________________________________
    Rechtsanwalt Dr. Eberhard Vetter, Luther Rechtsanwaltsgesellschaft mbH
    in Vertretung für die Beklagte


    _______________________________________
    Günter Rothenberger


    _______________________________________
    Steen Günter Rothenberger für die
    Rothenberger 4 x S Vermögensverwaltung GmbH



    Der Vorstand
    Avatar
    Muckelius
    schrieb am 21.07.08 16:06:54
    Beitrag Nr. 169 (34.552.301)
    Antwort auf Beitrag Nr.: 34.355.227 von Muckelius am 23.06.08 17:00:18man hat so einiges vor. Aus dem elektr. Bundesanzeiger:

    Diskus Werke AG
    Frankfurt am Main
    - ISIN DE 0005538607 -
    - ISIN DE000A0WMQ12 -
    Einladung zur ordentlichen Hauptversammlung


    Wir laden hiermit unsere Aktionäre herzlich zu der am Donnerstag, den 28. August 2008, um 10.30 Uhr im Arabella Congress-Hotel, Lyoner Straße 44-48, 60528 Frankfurt am Main – Niederrad, stattfindenden ordentlichen Hauptversammlung ein.



    Tagesordnung

    1.

    Vorlage des festgestellten Jahresabschlusses und des gebilligten Konzernabschlusses der Diskus Werke AG zum 31.12.2007, des Konzernlageberichts sowie des Berichts des Aufsichtsrats für das Geschäftsjahr 2007.


    Die vorgenannten Unterlagen können in den Geschäftsräumen der Diskus Werke AG, Gutleutstraße 175, 60327 Frankfurt am Main, eingesehen werden. Auf Verlangen werden sie jedem Aktionär unverzüglich und kostenlos übersandt.


    2.

    Beschlussfassung über die Verwendung des Bilanzgewinns


    Vorstand und Aufsichtsrat schlagen vor, den in der Bilanz zum 31. Dezember 2007 ausgewiesenen Bilanzgewinn in Höhe von EUR 1.931.492,47 wie folgt zu verwenden:




    -


    Ausschüttung einer Dividende in Höhe von EUR 0,15 auf jede
    der gewinnanteilsberechtigten 3.994.836 Aktien:


    EUR 599.225,40


    -


    Vortrag auf neue Rechnung:


    EUR 1.332.267,07


    3.

    Beschlussfassung über die Entlastung des Vorstands


    Vorstand und Aufsichtsrat schlagen vor, den Mitgliedern des Vorstands für das Geschäftsjahr 2007 Entlastung zu erteilen.


    4.

    Beschlussfassung über die Entlastung des Aufsichtsrats


    Vorstand und Aufsichtsrat schlagen vor, den Mitgliedern des Aufsichtsrats für das Geschäftsjahr 2007 Entlastung zu erteilen.


    5.

    Wahl des Abschlussprüfers für das Geschäftsjahr 2008


    Der Aufsichtsrat schlägt vor, Heydt Krieg und Partner, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Steuerberatungsgesellschaft, Darmstadt, zum Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr 2008 zu wählen.


    6.

    Beschluss über eine Kapitalerhöhung gegen Sach- und Bareinlage


    Vorstand und Aufsichtsrat schlagen vor zu beschließen:

    a.

    Das Grundkapital der Gesellschaft wird von EUR 15.480.000,00 um bis zu EUR 7.740.000,00 auf bis zu EUR 23.220.000,00 durch Ausgabe von bis zu 2.996.127 neuen, auf den Inhaber lautenden Stückaktien mit einem auf die einzelne Stückaktie entfallenden anteiligen Betrag des Grundkapitals von rund EUR 2,58 gegen Sach- und gegen Bareinlagen erhöht.


    Die neuen Aktien sind ab dem 1. Januar 2008 gewinnanteilsberechtigt.


    Die neuen Aktien werden teils gegen Sacheinlage, teils gegen Bareinzahlung mit einem Bezugsverhältnis von 2 : 1, also für je zwei Aktien der Diskus Werke AG eine Aktie, zu einem Bezugspreis von EUR 10,40 wie folgt ausgegeben:

    aa.

    Die Aktionärin Rothenberger 4 x S Vermögensverwaltung GmbH, Bad Homburg v.d. Höhe, eingetragen im Handelsregister des Amtsgerichts Bad Homburg v.d. Höhe unter HRB 7588, bezieht durch Ausübung der auf sie entfallenden Bezugsrechte neue, auf den Inhaber lautende Stückaktien gegen Leistung einer Sacheinlage. Die Sacheinlage besteht aus einer Forderung gegen die Diskus Werke AG in Höhe von bis zu EUR 25.918.189,60, welche der Rothenberger 4 x S Vermögensverwaltung GmbH aus dem Verkauf von Geschäftsanteilen der Günter Rothenberger Industries GmbH an die Diskus Werke AG durch Vertrag vom 28. Dezember 2007, geändert durch Vertrag vom 9. Juni 2008, nach Abtretung eines Teilbetrags von EUR 4.000.000,00 an die Günter Rothenberger Beteiligungen GmbH noch zusteht. Der Gesamtbetrag der von der Rothenberger 4 x S Vermögensverwaltung GmbH einzubringenden Forderung ist das Produkt aus der Anzahl der Aktien, zu deren Bezug sie berechtigt ist, und EUR 10,40. Die Rothenberger 4 x S Vermögensverwaltung GmbH wird die einzubringende Teilforderung Zug um Zug gegen Ausgabe der neuen Aktien an die Diskus Werke AG abtreten.
    bb.

    Die Aktionärin Günter Rothenberger Beteiligungen GmbH, Frankfurt am Main, eingetragen in das Handelsregister des Amtsgerichts Frankfurt am Main unter HRB 28711, bezieht durch Ausübung der auf sie entfallenden Bezugsrechte neue, auf den Inhaber lautende Stückaktien gegen Leistung einer Sacheinlage. Die Sacheinlage besteht aus einer Forderung gegen die Diskus Werke AG in Höhe von bis zu EUR 4.000.000,00. Diese Forderung ist der Teilbetrag einer Forderung, welche ursprünglich in vollem Umfang der Rothenberger 4 x S Vermögensverwaltung GmbH aus dem Verkauf von Geschäftsanteilen der Günter Rothenberger Industries GmbH an die Diskus Werke AG durch Vertrag vom 28. Dezember 2007, geändert durch Vertrag vom 9. Juni 2008, noch zustand und welche die Günter Rothenberger Beteiligungen GmbH durch Abtretung von ihr erworben hat. Der Gesamtbetrag der von der Günter Rothenberger Beteiligungen GmbH einzubringenden Forderung ist das Produkt aus der Anzahl der Aktien, zu deren Bezug sie berechtigt ist, und EUR 10,40. Die Günter Rothenberger Beteiligungen GmbH wird die einzubringende (Teil-) Forderung Zug um Zug gegen Ausgabe der neuen Aktien an die Diskus Werke AG abtreten.
    cc.

    Die verbleibende Anzahl der neuen, auf den Inhaber lautenden Stückaktien, die in Durchführung der unter diesem Tagesordnungspunkt 6 zu beschließenden Kapitalerhöhung auszugeben sind, werden gegen Bareinlagen ausgegeben. Die Rothenberger 4 x S Vermögensverwaltung GmbH und die Günter Rothenberger Beteiligungen GmbH können Aktien gegen Bareinlage nur in dem Umfang beziehen, in dem sie die ihnen zustehenden Bezugsrechte nicht bereits durch Bezug von neuen Stückaktien gegen Leistung der in lit. aa. und lit. bb. beschriebenen Sacheinlage ausgeübt haben.


    Das gesetzliche Bezugsrecht zum Bezug von Aktien gegen Bareinlage wird den Aktionären im Wege des mittelbaren Bezugsrechts gemäß § 186 Abs. 5 Satz 1 AktG unter Einschaltung eines Kreditinstituts eingeräumt. In dem Umfang, in dem Aktionäre Bezugserklärungen abgeben, wird das Kreditinstitut die neuen Aktien zum Ausgabebetrag von EUR 2,59 je Aktie mit der Verpflichtung übernehmen, sie den Aktionären im Verhältnis 2 : 1, also für je zwei Aktien der Diskus Werke AG eine Aktie, zu einem Bezugspreis von EUR 10,40 zum Bezug anzubieten und den Mehrerlös (Bezugspreis abzüglich Ausgabebetrag) nach Abzug einer angemessenen Provision und der Kosten an die Gesellschaft abzuführen.


    Die Frist für die Annahme des Bezugsangebots wird vom Vorstand mit Zustimmung des Aufsichtsrats festgesetzt und endet frühestens zwei Wochen nach Bekanntmachung des Bezugsangebots. Ein Handel der Bezugsrechte ist nicht vorgesehen. Die Kapitalerhöhung wird nur in dem Umfang durchgeführt, in dem die Bezugsrechte ausgeübt werden.


    Soweit das im Rahmen dieser Kapitalerhöhung festgelegte Bezugsverhältnis dazu führt, dass rechnerisch Ansprüche der Aktionäre auf Bruchteile von Aktien entstehen und diese nicht zusammengelegt werden können, haben die Aktionäre hinsichtlich der entstehenden Spitzenbeträge keinen Anspruch auf Lieferung von Aktien. Das Bezugsrecht für solche Spitzenbeträge ist ausgeschlossen.


    Der Vorstand wird ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats die weiteren Einzelheiten der Kapitalerhöhung und ihrer Durchführung festzulegen.


    Der Vorstand und der Vorsitzende des Aufsichtsrats haben den Beschluss über die Erhöhung des Grundkapitals unverzüglich zur Eintragung in das Handelsregister anzumelden. Der Beschluss wird ungültig, wenn und soweit die Durchführung der Kapitalerhöhung nicht innerhalb von drei Monaten zur Eintragung im Handelsregister angemeldet wird, nachdem der Beschluss über die Kapitalerhöhung im Handelsregister eingetragen worden ist.
    b.

    Der Aufsichtsrat wird ermächtigt, § 3 der Satzung entsprechend der Durchführung der Kapitalerhöhung anzupassen.


    7.

    Schaffung eines neuen Genehmigten Kapitals


    Das Genehmigte Kapital 2006/I ist vollständig ausgeschöpft. Vorstand und Aufsichtsrat schlagen vor, zur Schaffung eines neuen Genehmigten Kapitals 2008/I wie folgt zu beschließen:

    a.

    Der Vorstand wird ermächtigt, das Grundkapital bis zum 27. August 2013 mit Zustimmung des Aufsichtsrats durch Ausgabe neuer auf den Inhaber lautender Stückaktien einmal oder mehrmals gegen Bareinlagen und/oder gegen Sacheinlagen um bis zu insgesamt EUR 7.740.000 zu erhöhen (Genehmigtes Kapital 2008/I). Bei der Kapitalerhöhung gegen Sacheinlagen ist der Vorstand ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats das Bezugsrecht der Aktionäre auszuschließen, soweit diesen ein entsprechendes Bezugsrecht gegen Bareinlagen oder ein diesem Bezugsrecht wirtschaftlich entsprechendes Erwerbsrecht von neuen Aktien gewährt wird. Für Spitzenbeträge kann das Bezugsrecht ausgeschlossen werden. Der Aufsichtsrat wird ermächtigt, § 3 der Satzung entsprechend der jeweiligen Ausnutzung des Genehmigten Kapitals oder nach Ablauf der Ermächtigungsfrist anzupassen.
    b.

    Der derzeitige Text von § 3 der Satzung wird § 3 Abs. (1). Nach § 3 Abs. (1) wird folgender Abs. (2) eingefügt:


    „Der Vorstand ist ermächtigt, das Grundkapital bis zum 27. August 2013 mit Zustimmung des Aufsichtsrats durch Ausgabe neuer auf den Inhaber lautender Stückaktien einmal oder mehrmals gegen Bareinlagen und/oder gegen Sacheinlagen um bis zu insgesamt EUR 7.740.000 zu erhöhen (Genehmigtes Kapital 2008/I). Bei der Kapitalerhöhung gegen Sacheinlagen ist der Vorstand ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats das Bezugsrecht der Aktionäre auszuschließen, soweit diesen ein entsprechendes Bezugsrecht gegen Bareinlagen oder ein diesem Bezugsrecht wirtschaftlich entsprechendes Erwerbsrecht von neuen Aktien gewährt wird. Für Spitzenbeträge kann das Bezugsrecht ausgeschlossen werden. Der Aufsichtsrat ist ermächtigt, § 3 der Satzung entsprechend der jeweiligen Ausnutzung des Genehmigten Kapitals oder nach Ablauf der Ermächtigungsfrist anzupassen.“


    8.

    Beschlussfassung über die Ermächtigung zum Erwerb eigener Aktien gemäß § 71 Abs. 1 Nr. 8 AktG sowie zum Ausschluss des Bezugsrechts


    Die in der Hauptversammlung 2006 beschlossene Ermächtigung zum Erwerb eigener Aktien gemäß § 71 Abs. 1 Nr. 8 AktG ist am 28. Februar 2008 ausgelaufen. Aus diesem Grund soll der Vorstand erneut zum Erwerb eigener Aktien ermächtigt werden.


    Vorstand und Aufsichtsrat schlagen vor zu beschließen:

    a.

    Die Gesellschaft wird gemäß § 71 Abs. 1 Nr. 8 AktG ermächtigt, bis zum 27. Februar 2010 außer zum Zweck des Handels in eigenen Aktien eigene Aktien mit einem darauf entfallenden anteiligen Betrag in Höhe von bis zu 10 % des zum Zeitpunkt der Beschlussfassung der Hauptversammlung bestehenden Grundkapitals zu erwerben. Dabei dürfen auf die aufgrund dieser Ermächtigung erworbenen Aktien zusammen mit anderen Aktien der Gesellschaft, welche die Gesellschaft bereits erworben hat und noch besitzt oder die ihr gemäß den §§ 71d oder 71e AktG zuzurechnen sind, zu keinem Zeitpunkt mehr als 10 % des jeweiligen Grundkapitals entfallen.


    Der Erwerb erfolgt nach Maßgabe der nachfolgenden Bestimmungen über die Börse. Der von der Gesellschaft gezahlte Gegenwert je Aktie (jeweils ohne Erwerbsnebenkosten) darf den Durchschnitt ihres Eröffnungs- und Schlusskurses im XETRA®-Handel (oder einem an dessen Stelle tretenden funktional vergleichbaren Nachfolgesystem) während der jeweils vorangegangenen fünf Börsentage um nicht mehr als 10 % über- bzw. unterschreiten.


    Die Ermächtigung kann ganz oder in Teilbeträgen, einmal oder mehrmals durch die Gesellschaft, durch ihre Konzernunternehmen oder für ihre oder deren Rechnung durch Dritte ausgenutzt werden.


    Die hiermit erteilte Ermächtigung endet, ohne dass es einer ausdrücklichen Aufhebung bedarf, mit Wirksamkeit einer neuen Ermächtigung zum Erwerb eigener Aktien gemäß § 71 Abs. 1 Nr. 8 AktG. Unabhängig davon endet die hier erteilte Ermächtigung spätestens am 27. Februar 2010.
    b.

    Der Vorstand wird ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats eine Veräußerung der aufgrund dieser Ermächtigung oder aufgrund einer früheren Ermächtigung erworbenen eigenen Aktien in anderer Weise als ganz oder teilweise über die Börse vorzunehmen, wenn die erworbenen eigenen Aktien gegen Barzahlung zu einem Preis veräußert werden, der den Börsenpreis von Aktien der Gesellschaft gleicher Ausstattung nicht um mehr als 10 % unterschreitet. Als maßgeblicher Börsenpreis im Sinne der vorstehenden Regelung gilt der Durchschnitt des Eröffnungs- und Schlusskurses der Aktien der Gesellschaft im XETRA®-Handel (oder einem an dessen Stelle tretenden funktional vergleichbaren Nachfolgesystem) während der fünf letzten Börsentage vor der Veräußerung der Aktien. Die Ermächtigung nach diesem lit. b. beschränkt sich auf insgesamt höchstens 10 % des Grundkapitals der Gesellschaft.
    c.

    Der Vorstand wird weiter ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats eigene Aktien der Gesellschaft, die aufgrund dieser Ermächtigung oder aufgrund einer früheren Ermächtigung erworben worden sind, als (Teil-)Gegenleistung im Rahmen von Unternehmenszusammenschlüssen oder zum Erwerb von Unternehmen, Beteiligungen an Unternehmen oder Unternehmensteilen oder sonstigen Sachgegenständen zu verwenden.
    d.

    Der Vorstand wird weiter ermächtigt, die eigenen Aktien der Gesellschaft, die aufgrund dieser Ermächtigung oder aufgrund einer früheren Ermächtigung erworben worden sind, mit Zustimmung des Aufsichtsrats ohne weiteren Hauptversammlungsbeschluss ganz oder teilweise einzuziehen.
    e.

    Das Bezugsrecht der Aktionäre wird im Vollzug der Maßnahmen unter lit. b. und c. ausgeschlossen.
    f.

    Die unter lit. b. bis d. genannten Ermächtigungen können ganz oder in Teilbeträgen ausgenutzt werden.


    Berichte des Vorstands an die Hauptversammlung
    1.

    Bericht des Vorstands zur Ausnutzung des Genehmigten Kapitals 2006/I


    Der Vorstand der Gesellschaft hat aufgrund seines Beschlusses vom 10. Juni 2008 mit Zustimmung des Aufsichtsrats vom 11. Juni 2008 das Genehmigte Kapital 2006/I ausgenutzt und das Grundkapital der Gesellschaft von derzeit EUR 10.320.00,00 um EUR 5.160.000,00 auf EUR 15.480.000,00 durch Ausgabe von 1.997.418 neuen, auf den Inhaber lautenden Stammaktien ohne Nennbetrag (Stückaktien) mit einem auf die einzelne Stückaktie entfallenden anteiligen Betrag des Grundkapitals von rund EUR 2,58 gegen Sacheinlagen zu einem Ausgabebetrag von EUR 10,40 erhöht. Der Aufsichtsrat der Gesellschaft hat durch Beschluss vom 11. Juni 2008 seine Zustimmung zu diesem Beschluss erteilt. Zur Zeichnung sind Herr Günter Rothenberger mit 52.567 und die Rothenberger 4 x S Vermögensverwaltung GmbH mit 1.944.851 Aktien zugelassen worden. Gegenstand der Sacheinlagen waren Teilbeträge von Forderungen, die Herrn Rothenberger und der Rothenberger 4 x S Vermögensverwaltung GmbH aus dem Verkauf von Geschäftsanteilen der Günter Rothenberger Industries GmbH an die Diskus Werke AG zustanden, und zwar Herrn Rothenberger in Höhe von EUR 546.696,80 und der Rothenberger 4 x S Vermögensverwaltung GmbH in Höhe von EUR 20.226.450,40. Das Bezugsrecht der übrigen Aktionäre ist ausgeschlossen worden. Jedoch ist ihnen, gemäß § 3 Abs. (2) der Satzung in der Fassung vom 2. Oktober 2006, ein Erwerbsrecht eingeräumt worden, das wirtschaftlich dem Bezug neuer Aktien durch die Sacheinleger entsprach. Sie können voraussichtlich ab dem 21. Juli 2008 von Herrn Günter Rothenberger und der Rothenberger 4 x S Vermögensverwaltung GmbH bis zu 1.277.918 Aktien der Diskus Werke zum Preis von EUR 10,40 erwerben, und zwar im Verhältnis 2 : 1, also eine Aktie der Diskus Werke AG für je zwei Aktien, die sie am 16. Juli 2008, abends, hielten.


    Herr Günter Rothenberger und die Rothenberger 4 x S Vermögensverwaltung GmbH haben die Teilforderungen inzwischen im Wege der Abtretung in die Gesellschaft eingebracht. Die Kapitalerhöhung ist damit durchgeführt. Sie ist am 16. Juli 2008 im Handelsregister eingetragen worden.


    Der Ausschluss des Bezugsrechts der übrigen Aktionäre war sachlich gerechtfertigt. Denn zum einen konnte die Gesellschaft durch die Einbringung der Forderungen im Wege der Sachkapitalerhöhung einen Teil ihrer Verbindlichkeiten ohne Aufwendung von Barmitteln oder der Inanspruchnahme eines Darlehens und damit auf liquiditätsschonende Weise tilgen. Zum anderen war gewährleistet, dass sich der bestehende Streubesitz nicht verringert. Denn die vom Bezugsrecht ausgeschlossenen Aktionäre können durch Ausübung ihres Erwerbsrechts ihre Beteiligungsquote halten.


    Insbesondere ist sichergestellt, dass der Preis für die Ausübung des Erwerbsrechts dem rechnerischen Ausgabebetrag für die gegen Sacheinlage gewährten Aktien entspricht. Denn der Teilbetrag, zu dem Herr Günter Rothenberger und die Rothenberger 4 x S Vermögensverwaltung GmbH ihre Forderungen einzubringen hatten, ist dadurch ermittelt worden, dass die Zahl der jeweils gegen Sacheinlage ausgegebenen Aktien mit dem Ausgabebetrag von EUR 10,40 multipliziert worden ist. Auch das Erwerbsrecht der übrigen Aktionäre kann zum Preis von EUR 10,40 ausgeübt werden. Damit entspricht dieser Preis dem Ausgabebetrag der neuen Aktien. Wegen der Werthaltigkeit der Teilforderungen wird auf den nachfolgenden Bericht des Vorstands zu TOP 6 verwiesen. Das dort im Zusammenhang mit der vorgeschlagenen Kapitalerhöhung gegen Sach- und Bareinlagen genannte Bewertungsgutachten der Warth & Klein GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Düsseldorf, betrifft eine Teilforderung derselben Kaufpreisforderung.


    Durch ihr Erwerbsrecht wird eine Verwässerung der Vermögens- und Stimmrechtsinteressen der vom Bezugsrecht ausgeschlossenen Aktionäre vermieden. Etwas anders gilt nur dann, wenn das Erwerbsrecht der Aktionäre infolge des Erwerbsverhältnisses von 2 : 1 nicht auf eine ganze Zahl an Aktien bezogen ist, weil in diesem Fall das Erwerbsrecht auf die nächste ganze Zahl von neuen Aktien abgerundet wird und ein Aktien-Teilrecht unberücksichtigt bleibt. Dies ist unvermeidlich, um die Abwicklung des Erwerbsangebots technisch zu ermöglichen, und der daraus resultierende Verwässerungseffekt ist gering.


    Das Erwerbsangebot ist damit insgesamt wirtschaftlich gleichwertig einem entsprechenden unmittelbaren Bezugsrecht gegen Bareinlage ausgestaltet. Es ist zudem kostengünstiger als die andernfalls erforderliche Zeichnung der Aktien durch ein Kreditinstitut mit der Verpflichtung, sie den Aktionären zum Bezug anzubieten.


    Der Vorstand hat den Ausschluss des Bezugsrechts aus den vorgenannten Gründen als erforderlich, geeignet, angemessen und im Interesse der Gesellschaft geboten erachtet.
    2.

    Bericht des Vorstands zu TOP 6 (Kapitalerhöhung gegen Sach- und Bareinlage)


    Vorstand und Aufsichtsrat haben unter TOP 6 vorgeschlagen, das Grundkapital der Gesellschaft um bis zu EUR 7.740.000,00 durch Ausgabe von bis zu 2.996.127 neuen, auf den Inhaber lautenden Stückaktien mit einem auf die einzelne Stückaktie entfallenden anteiligen Betrag des Grundkapitals von rund EUR 2,58 gegen Sach- und gegen Bareinlagen zu erhöhen.


    Mit der Durchführung dieser Kapitalerhöhung vollzieht die Gesellschaft einen weiteren Schritt bei der Finanzierung der Verbindlichkeiten, die durch den Erwerb von 76 % der Anteile an der Günter Rothenberger Industries GmbH entstanden sind. Dem Anteilserwerb hatte die außerordentliche Hauptversammlung der Gesellschaft am 28. Dezember 2007 zugestimmt. Der Erwerb dieser Forderungen im Wege der Sacheinlage ist aktienrechtlich geboten und liquiditätsschonend.


    Um den derzeit bestehenden Streubesitz trotz des Erwerbs der Forderungen von zwei Aktionären der Gesellschaft nicht zu verringern, ist die Kapitalerhöhung als Bezugsrechtskapitalerhöhung ausgestaltet. Allen Aktionären wird daher der Bezug von Stückaktien der Diskus Werke AG zu einem einheitlichen Bezugspreis im Verhältnis 2 : 1 angeboten. Die Rothenberger 4 x S Vermögensverwaltung GmbH und die Günter Rothenberger Beteiligungen GmbH können die auf sie entfallenen Bezugsrechte durch Leistung einer Sacheinlage ausüben.


    Die Warth & Klein GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Düsseldorf, hat eine Bewertung der gegen Sacheinlage einzubringenden (Teil-)Forderungen durchgeführt und festgestellt, dass der Wert der Forderungen ihrem Nennwert entspricht. Das Bewertungsgutachten liegt vom Tag der Einberufung der Hauptversammlung an in den Geschäftsräumen der Gesellschaft, Gutleutstraße 175, 60327 Frankfurt am Main, zur Einsichtnahme durch die Aktionäre aus. Auf Verlangen wird das Bewertungsgutachten jedem Aktionär unverzüglich und kostenlos übersandt.


    Alle Aktionäre können ihre Bezugsaktien zu einem Bezugspreis von EUR 10,40 erwerben. Das gilt auch für die Rothenberger 4 x S Vermögensverwaltung GmbH und die Günter Rothenberger Beteiligungen GmbH, soweit sie Aktien gegen Leistung einer Sacheinlage beziehen. Der Gesamtbetrag der von der Rothenberger 4 x S Vermögensverwaltung GmbH und der Günter Rothenberger Beteiligungen GmbH einzubringenden Forderungen wird dadurch ermittelt, dass die Anzahl der Aktien, zu deren Bezug sie berechtigt sind, mit dem Bezugspreis von EUR 10,40 multipliziert wird. Dadurch entspricht der Ausgabebetrag der neuen, gegen Leistung der Sacheinlage auszugebenden Stückaktien dem Bezugspreis.


    Hinsichtlich der Aktien der Kapitalerhöhung, die gegen Bareinlage ausgegeben werden, wird das Bezugsrecht gemäß § 186 Abs. 5 S. 1 AktG unter Einschaltung eines Kreditinstituts gewährt. In dem Umfang, in dem Aktionäre Bezugserklärungen abgeben, wird das Kreditinstitut die neuen Aktien mit der Verpflichtung übernehmen, sie den Aktionären zum Bezug zu einem Bezugspreis in Höhe von EUR 10,40 anzubieten. Damit ist sichergestellt, dass der Bezugspreis dem rechnerischen Ausgabebetrag für die gegen Sacheinlage zu gewährenden Aktien entspricht.


    Nur für Spitzenbeträge wird das Bezugsrecht ausgeschlossen, um ein technisch durchführbares Bezugsverhältnis ermöglichen zu können. Der mögliche Verwässerungseffekt ist aufgrund der Beschränkung auf Spitzenbeträge gering. Vorstand und Aufsichtsrat halten den Ausschluss des Bezugsrechts für Spitzenbeträge daher für sachlich gerechtfertigt und gegenüber den Aktionären für angemessen.


    Die Rothenberger 4 x S Vermögensverwaltung GmbH hat gegenüber der Diskus Werke AG erklärt, die auf sie entfallenden Bezugsrechte in vollem Umfang ausüben zu wollen.
    3.

    Bericht des Vorstands zu TOP 7 (Schaffung eines neues Genehmigten Kapitals)


    Vorstand und Aufsichtsrat haben unter TOP 7 vorgeschlagen, den Vorstand zu ermächtigen, das Grundkapital der Gesellschaft bis zum 27. August 2013 mit Zustimmung des Aufsichtsrats durch Ausgabe neuer auf den Inhaber lautender Stückaktien einmal oder mehrmals gegen Bareinlagen und/oder gegen Sacheinlagen um bis zu insgesamt EUR 7.740.000,00 zu erhöhen (Genehmigtes Kapital 2008/I). Dabei ist den Aktionären ein Bezugsrecht zu gewähren. Bei der Kapitalerhöhung gegen Sacheinlagen ist der Vorstand ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats das Bezugsrechts der Aktionäre auszuschließen, soweit diesen ein entsprechendes Bezugsrecht gegen Bareinlagen oder ein diesem Bezugsrecht wirtschaftlich entsprechendes Erwerbsrecht von neuen Aktien gewährt wird. Für Spitzenbeträge kann das Bezugsrecht ausgeschlossen werden.


    Das vorgeschlagene genehmigte Kapital räumt unseren Aktionären grundsätzlich ein Bezugsrecht ein. Um jedoch der Gesellschaft zu ermöglichen, Sacheinlagen gegen Ausgabe neuer Aktien zu erwerben, soll es möglich sein, das Bezugsrecht bei der Kapitalerhöhung gegen Sacheinlagen formal auszuschließen, wenn gleichzeitig den vom Bezugsrecht ausgeschlossenen Aktionären entweder ein entsprechendes Bezugsrecht gegen Bareinlagen oder ein diesem Bezugsrecht wirtschaftlich entsprechendes Erwerbsrecht von neuen Aktien gewährt wird. So ist sichergestellt, dass die vom Bezugsrecht ausgeschlossenen Aktionäre durch Ausübung ihres Bezugs- oder Erwerbsrechts ihre Beteiligungsquote halten können. Eine Verwässerung der Vermögens- und Stimmrechtsinteressen der Aktionäre, die ihr Bezugs- oder Erwerbsrecht ausüben, findet nicht statt.


    Der Ausschluss des Bezugsrechts für Spitzenbeträge kann erforderlich sein, um ein technisch durchführbares Bezugsverhältnis zu erreichen. Der mögliche Verwässerungseffekt ist aufgrund der Beschränkung auf Spitzenbeträge gering. Vorstand und Aufsichtsrat halten den Ausschluss des Bezugsrechts deshalb für sachlich gerechtfertigt und gegenüber den Aktionären für angemessen.


    Der Vorstand wird über die Ausnutzung des Genehmigten Kapitals jeweils in der nächsten Hauptversammlung berichten.
    4.

    Bericht des Vorstands zu TOP 8 (Erwerb eigener Aktien)


    Vorstand und Aufsichtsrat haben unter TOP 8 vorgeschlagen, die Verwaltung zu ermächtigen, bis zum 27. Februar 2010 Aktien der Gesellschaft zu erwerben und wieder zu veräußern, deren rechnerischer Anteil am Grundkapital der Gesellschaft 10 % des zum Zeitpunkt der Beschlussfassung der Hauptversammlung bestehenden Grundkapitals nicht übersteigen darf.


    Die vorgeschlagene Ermächtigung zum Erwerb eigener Aktien gehört zum international üblichen Finanzierungsinstrumentarium von Aktiengesellschaften.


    Erwerb und Veräußerung der Aktien werden unter Beachtung des Grundsatzes der Gleichbehandlung aller Aktionäre erfolgen. Im Falle des Erwerbs wird dieser Grundsatz dadurch gewahrt, dass der Erwerb nur über die Börse erfolgen darf. Dabei darf der von der Gesellschaft gezahlte Kaufpreis je Aktie den Durchschnitt ihres Eröffnungs- und Schlusskurses im XETRA®-Handel (oder einem an dessen Stelle tretenden funktional vergleichbaren Nachfolgesystem) während der fünf Börsentage, die dem Erwerb vorausgehen, um nicht mehr als 10 % über- bzw. unterschreiten.


    Die Veräußerung der erworbenen Aktien wird in der Regel ebenfalls über die Börse erfolgen.


    Der Vorstand soll aber darüber hinaus ermächtigt werden, die erworbenen Aktien mit Zustimmung des Aufsichtsrats in anderer Weise als ganz oder teilweise über die Börse zu veräußern, wenn die erworbenen eigenen Aktien gegen Barzahlung zu einem Preis veräußert werden, der den Börsenpreis von Aktien der Gesellschaft gleicher Ausstattung zum Zeitpunkt der Veräußerung nicht um mehr als 10 % unterschreitet. Diese Ermächtigung beschränkt sich – auch bei mehrfacher Ausnutzung – auf insgesamt höchstens 10 % des Grundkapitals der Gesellschaft. Als maßgeblicher Börsenpreis gilt der Durchschnitt des Eröffnungs- und Schlusskurses der Aktien der Gesellschaft im XETRA®-Handel (oder einem an dessen Stelle tretenden funktional vergleichbaren Nachfolgesystem) während der fünf letzten Börsentage vor der Veräußerung der Aktien. Das Bezugsrecht der Aktionäre wird im Vollzug dieser Maßnahme ausgeschlossen.


    Die Ermächtigung des Vorstands, die erworbenen Aktien mit Zustimmung des Aufsichtsrats als (Teil-)Gegenleistung im Rahmen von Unternehmenszusammenschlüssen oder zum Erwerb von Unternehmen, Beteiligungen an Unternehmen oder Unternehmensteilen einzusetzen, soll die Verwaltung in die Lage versetzen, bei sich bietenden Gelegenheiten schnell und flexibel reagieren zu können und in geeigneten Einzelfällen Unternehmen oder Beteiligungen an Unternehmen oder andere Vermögensgegenstände gegen Gewährung von Aktien zu erwerben. Die Veräußerer gerade von Unternehmen oder Unternehmensbeteiligungen sind häufig nicht an einer Geldzahlung interessiert, sondern bestehen auf einer Gegenleistung in Form von Aktien der Gesellschaft.


    Die Verwaltung soll die aufgrund der genannten oder früherer Ermächtigungen erworbenen Aktien auch ohne weiteren Beschluss der Hauptversammlung einziehen können.


    Der Vorstand wird der Hauptversammlung jeweils darüber berichten, in welchem Umfang er von der Ermächtigung Gebrauch gemacht hat.


    Nach Abwägung aller Umstände ist der Vorstand überzeugt, dass der im Rahmen der Beschlüsse zu TOP 8 vorgesehene Bezugsrechtsausschluss in den beschriebenen Grenzen erforderlich, geeignet und angemessen sowie im Interesse der Gesellschaft und ihrer Aktionäre geboten ist.


    Dieser Bericht zu TOP 8 liegt von der Einberufung der Hauptversammlung an in den Geschäftsräumen der Gesellschaft aus. Auf Verlangen wird der Bericht jedem Aktionär unverzüglich und kostenlos übersandt.


    Teilnahme an der Hauptversammlung

    Aktionäre, die an der Hauptversammlung teilnehmen und das Stimmrecht ausüben wollen, müssen sich zur Hauptversammlung anmelden und ihre Berechtigung nachweisen:

    Für den Nachweis der Berechtigung reicht ein in Textform erstellter besonderer Nachweis des Anteilsbesitzes durch das depotführende Institut aus. Der Nachweis über nicht in Girosammelverwahrung befindliche Aktien kann auch von der Gesellschaft oder einem Kreditinstitut gegen Einreichung der Aktien ausgestellt werden.

    Der Nachweis des Anteilsbesitzes muss sich auf den Beginn des 7. August 2008 beziehen. Die Anmeldung und der Nachweis des Anteilsbesitzes müssen der Gesellschaft spätestens bis Ablauf des 21. August 2008 unter folgender Adresse zugehen:


    Diskus Werke AG
    c/o Commerzbank AG
    ZTB M 3.2.4 General Meetings/Proxy Voting
    60261 Frankfurt am Main.


    Stimmrechtsvertretung

    Auf die Möglichkeit der Ausübung des Stimmrechts durch einen Bevollmächtigten, auch durch eine Vereinigung von Aktionären, wird hingewiesen


    Anträge und Vorschläge von Aktionären

    Anträge und Wahlvorschläge von Aktionären zu einem bestimmten Punkt der Tagesordnung sind ausschließlich zu richten an die


    Diskus Werke AG
    Vorstandssekretariat
    Gutleutstrasse 175
    60327 Frankfurt am Main


    Telefon: 069/240008-0
    Telefax: 069/24000849
    E-Mail: info@diskus-werke.ag



    Frankfurt am Main, im Juli 2008

    Diskus Werke AG

    Der Vorstand
    Avatar
    Muckelius
    schrieb am 21.07.08 16:07:31
    Beitrag Nr. 170 (34.552.307)
    Antwort auf Beitrag Nr.: 34.355.227 von Muckelius am 23.06.08 17:00:18und noch eine Veröffentlichung:


    Diskus Werke AG
    Frankfurt am Main
    ISIN DE0005538607


    Das nachstehende Angebot richtet sich ausschließlich an die Aktionäre der Diskus Werke AG, mit Ausnahme von Herrn Günter Rothenberger und der Rothenberger 4xS Vermögensverwaltung GmbH, die am 16. Juli 2008 Aktionär waren, und ist kein öffentliches Angebot von Aktien.

    Der Vorstand der Diskus Werke AG hat mit Zustimmung des Aufsichtsrats aufgrund § 3 Absatz 2 der Satzung (in der Fassung des am 2. Oktober 2006 eingetragenen Beschlusses der Hauptversammlung vom 29. August 2006, genehmigtes Kapital) beschlossen, das Kapital um Euro 5.160.000,00 auf Euro 15.480.000,00 durch Ausgabe von 1.997.418 neuen Stückaktien gegen Sacheinlage zu erhöhen. Zur Zeichnung wurden Herr Günter Rothenberger, geschäftsansässig: Gutleutstraße 175, 60327 Frankfurt am Main, und die Rothenberger 4xS Vermögensverwaltung GmbH, Güldensöllerweg 79, 61350 Bad Homburg v.d. Höhe, zugelassen. Die Durchführung der Kapitalerhöhung wurde am 16. Juli 2008 in das Handelsregister beim Amtsgericht Frankfurt am Main eingetragen. Die neuen Stückaktien wurden zum Ausgabebetrag von Euro10,40 je Aktie und mit Gewinnanteilberechtigung ab 1. Januar 2008 ausgegeben. Die neuen Stückaktien der Diskus Werke AG tragen die ISIN DE000A0WMQ12.

    Den Aktionären der Diskus Werke AG mit Ausnahme von Herrn Günter Rothenberger und der Rothenberger 4xS Vermögensverwaltung GmbH, die am 16. Juli 2008, um 20.00 Uhr, Aktionär waren, wird angeboten, aus dem Besitz von Herrn Günter Rothenberger und der Rothenberger 4xS Vermögensverwaltung GmbH bis zu insgesamt Stück 1.277.918 Aktien der Diskus Werke AG zu folgenden Bedingungen zu erwerben:

    Die zum Erwerb berechtigten Aktionäre haben in der Zeit vom 21. Juli 2008 bis zum 4. August 2008 einschließlich die Möglichkeit, im Verhältnis 2:1, also für je zwei Aktien der Diskus Werke AG, die sie am 16. Juli 2008, abends, hielten, eine Aktie zum Preis von Euro 10,40 über ihre Depotbank bei der Commerzbank AG, Frankfurt am Main, zu erwerben. Es werden Aktien mit Dividendenberechtigung ab 1. Januar 2008 (ISIN DE000A0WMQ12) zur Verfügung gestellt. Die Erwerbsrechte (ISIN DE000A0WMQ04) werden den Aktionären auf ihre Bestände vom 16. Juli 2008, 20.00 Uhr, eingebucht. Die Lieferung der Aktien erfolgt ausschließlich im Girosammelwege über die Clearstream Banking AG. Die Erwerbsrechte sind nicht handelbar. Nicht genutzte Erwerbsrechte werden nach Ablauf der Erwerbsfrist als wertlos ausgebucht.

    Aktionäre, die von dem Erwerbsangebot Gebrauch machen wollen, werden aufgefordert, ihren Wunsch bei ihrer Depotbank geltend zu machen. Hierbei ist zu beachten, dass Aktionäre, die effektive Aktienurkunden in Streifband- oder Eigenverwahrung halten, den Gewinnanteilschein Nr. 18 zu ihren Diskus Werke AG- Aktien über ihre Depotbank bzw. direkt bei der Commerzbank AG, Frankfurt am Main, innerhalb der Erwerbsfrist einreichen müssen. Der Kaufpreis zuzüglich der üblichen Effektenprovision ist bei Annahme des Erwerbsangebots, spätestens jedoch am 4. August 2008 zu entrichten. Die Banken werden gebeten, die Kaufaufträge der Aktionäre gesammelt bis spätestens 04. August 2008, 16.00 Uhr, der Commerzbank AG aufzugeben und den Kaufpreis für die neuen Aktien ebenfalls bis spätestens zum 4. August 2008 auf das Konto 930240702 der Commerzbank AG, Frankfurt am Main, BLZ 500 400 00, einzuzahlen. Als Nachweise gelten die eingebuchten Erwerbsrechte bzw. der Gewinnanteilschein Nr. 18 zu den alten Aktien der Diskus Werke AG. Diese sind spätestens mit Ablauf der Erwerbsfrist auf das bei der Clearstream Banking AG geführte Konto Nr. 7004 der Commerzbank AG zu übertragen.



    Frankfurt am Main, im Juli 2008

    Rothenberger 4xS Vermögensverwaltung GmbH

    Günter Rothenberger