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schrieb am 21.07.05 21:14:08
Kann Dreistigkeit noch überboten werden ? Seit heute muß die
Antwort mit einem klareem JA beantwortet werden. Nämlich
dann, wenn Scheinheiligkeit mit Dreistigkeit gepaart wird, so wie
heute durch die Leute des BullVestors geschehen. An erster Stelle
muß ich meinem Unmut Luft machen und die Frage stellen:
„Für wie dumm halten Sie uns denn, sehr geehrte Herren des
BullVestor Teams ???“
Die Antwort kann ich allen Interessierten hier gleich geben und
auch erläutern. „Für sehr dumm !!!“ Eine anderslautende
Antwort kann es, nach dem heutigen scheinheiligen Versuch zur
Rückgewinnung von Seriösität, nicht geben.
GEGEN "FRONTRUNNING"
Zu bullvestor: Uns ist aufgefallen, dass unsere
Hotline-Empfehlungen veröffentlicht werden. Dies ist nicht
zulässig! Überlegen Sie: Erstens betrügen Sie jene, die sich die
Informationen gegen Entgelt geholt haben um die Exklusivität,
zweitens schmälern Sie unsere Einnahmen.
Wir lehnen "Frontrunning" (Kauf von Aktien vor Empfehlungen) ab,
deshalb sind wir auf die Einnahmen aus unserer Hotline
angewiesen.
Wir werden in Kürze eine einzigartige Initiative gegen das
Frontrunning von Börsenbriefen starten. Sie dürfen gespannt
sein.
Soweit so gut. Sollte man meinen. Dies stellt allerdings lediglich
den Versuch dar, das Geschehene bei Rapa Mining und zuletzt extrem
bei Amera und den daraus resultierenden Gegenwind und
Vertrauensverlust, wieder wett zu machen. Allerdings erreicht man
bei näherer Betrachtung wohl eher das Gegenteil, denn auch hier ist
der Aufbau der Meldung schwammig, blendend und von der Qualität
ihres Inhaltes nur ein weiterer Gipfel der Dreistigkeit.
Mittlerweile bin ich an einem Punkt angelangt, wo ich mich frage,
kann man wirklich so dreist sein, oder handelt es sich hier auch
um eine gehörige Portion Unwissenheit ? Eigentlich egal,
welcher der beiden Punkte es ist, würden doch beide sämtliche
Qualität bisheriger und zukünftiger Empfehlungen überschatten.
So aber nun zu dem heutigen Absatz am Ende einer wieder mal
„konservativen“ Empfehlung.
Uns ist aufgefallen, dass unsere Hotline-Empfehlungen
veröffentlicht werden. Dies ist nicht zulässig!
So ist ihnen das aufgefallen ? Na das ist doch immerhin schon mal
etwas. Zu ihrer Aussage, das ihre Hotline Empfehlung nicht
veröffentlicht werden dürfen. Zum rechtlichen: Es wird nirgends,
weder auf ihrer Internetseite bzw. auf der Hotline selbst, darauf
hingewiesen. Es gibt also kein Verbot dessen. Selbst wenn es
dieses gäbe, könnten sie den Informationsaustausch wie er in diesem
Fall via Wallstreet Online geschieht, nicht verhindern, bzw. hätten
keine rechtliche Handhabe dagegen.
Sobald Ihre Hotline geschaltet ist, handelt es sich somit um, für
jeden zugängliche Informationen. Von diesem Moment an handelt es
sich also nicht mehr um „Frontrunning“. Es stellt sich sowie so die
Frage ob der Begriff Frontrunning im Hinblick auf eine
Börsenbriefempfehlung überhaupt Bestand hat, aber nennen wir es
ruhig weiterhin so. Also bitte informieren Sie sich, bevor Sie mit
schwammigen Aüßerungen und Ankündigungen nach außen gehen.
Das nun aber auch noch ihre Kunden, die Leute, welche Ihnen ihr
Geld in Form der Hotline Gebühren überweisen, als Sündenböcke
herhalten sollen und von Ihnen in einem kriminellen Licht
dargestellt werden, darf mit Verlaub „Gipfel der
Dreistigkeit“ genannt werden.
WANN geschah denn das eigentliche „Frontrunning“ ??? Bereits
2 – 3 Tage VOR Ihrer Hotline Empfehlung. Und WER
kommt denn hier als „Frontrunner“ in Frage ??? Sicherlich nicht
einer ihrer treuen Hotlinekunden oder Abonnenten. Vielleicht suchen
Sie die „Verantwortlichen“ erst mal in Ihrem eigenen Umfeld.
Also versuchen Sie jetzt bitte nicht ihren Imageschaden zu
Lasten Ihrer Kunden wieder auf zu polieren. Geschmackloser geht es
ja kaum mehr.
Erstens betrügen Sie jene, die sich die Informationen gegen
Entgelt geholt haben um die Exklusivität, zweitens schmälern Sie
unsere Einnahmen.
Dieser Satz bedarf , so denke ich, absolut keines Kommentares.
Wir werden in Kürze eine einzigartige Initiative gegen das
Frontrunning von Börsenbriefen starten. Sie dürfen gespannt
sein.
Und wie gespannt ich darauf bin.
Alles in allem bleibt fest zu halten, dass die letzten Tage
sicherlich wieder in die unrühmliche Seite der Börsengeschichte
eingehen werden. Ich wünsche Ihnen vom BullVestor noch genügend
„dumme“ Kunden, welche Ihren Fortbestand sichern.
schrieb am 21.07.05 21:54:16
wie lange gibt es bullvestor eigentlich schon ????
was sind altempfehlungen und wo sind die
bisher hingelaufen ???
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