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Die europäischen Börsen präsentierten sich am Montag freundlich. Angesichts der behaupteten Wall Street konnte auch in Europa weitgehend gute Stimmung aufkommen.
Unter den Einzelwerten stand besonders Danone im Fokus. Die Aktie des französischen Nahrungsmittelkonzerns brach nach der Mitteilung von Pepsi ein, nachdem der US-Getränkekonzern keine Übernahmepläne für Danone hegt. Bei Vodafone wurden heute die Kundenzahlen für das erste Quartal präsentiert. Quartalszahlen wurden zudem. von Volvo, Austrian Airlines und Kühne & Nagel vorgelegt.
Schlussstände:
Dow Jones EURO STOXX 50: 3.298,27 (+0,16 Prozent)
Dow Jones STOXX 50: 3.115,12 (+0,65 Prozent)
EURONEXT 100: 749,48 (+0,15 Prozent)
Unternehmensmeldungen:
Die Aktie des französischen Nahrungsmittelkonzerns Groupe Danone S.A. (ISIN FR0000120644/ WKN 851194) verliert am heutigen Montag deutlich an Wert, nachdem die amerikanische PepsiCo Inc. (ISIN US7134481081/ WKN 851995) den französischen Behörden mitgeteilt hatte, dass sie kein Interesse an einem Übernahmeangebot für Danone hat. Die Anteilsscheine des weltweit sechstgrößten Lebensmittelkonzerns haben seit den Spekulationen über eine Akquisition durch den weltweit zweitgrößten Softdrink-Anbieter Anfang Juli rund 27 Prozent zulegen können. Das französische Magazin \"Challenges\" hatte berichtet, dass der US-Konzern bereit ist, bis zu 30 Mrd. Euro (36 Mrd. Dollar) für Danone zu zahlen. PepsiCo hat daraufhin jedoch Behauptungen zurückgewiesen, nach denen man sich bisher mit 3 Prozent am weltgrößten Yoghurt-Hersteller beteiligt hat.
Die Vodafone Group plc (ISIN GB0007192106/ WKN 875999) gab am Montag die Kundenzahlen für das erste Quartal 2005/06 bekannt. Demnach konnte der britische Mobilfunkkonzern die Zahl der Kunden um 35 Prozent auf 4,1 Millionen steigern. Insgesamt steigerte der Vodafone-Konzern seine Kundenzahl auf über 165 Millionen, was einem organischem Wachstum von 12,3 Prozent entspricht. Darin sind 6 Millionen Nutzer aus der TIW-Transaktion in Rumänien und der Tschechischen Republik enthalten. Der Mobilfunkumsatz konnte im ersten Quartal um 8,6 Prozent gesteigert werden.
Der niederländische Großbank ABN AMRO Holding N.V. (ISIN NL0000301109/ WKN 880026) wurden im Rahmen ihres Übernahmeangebots für die italienische Bankgesellschaft Banca Antonveneta S.p.A. (ISIN IT0003270102/ WKN 575489) insgesamt 2,88 Prozent der ausstehenden Aktien des italienischen Kreditinstituts angedient. Wie ABN AMRO am Montag bekannt gab, erhielt das Kreditinstitut bis zum Ablauf der Übernahmeofferte am Freitag dem 22. Juli insgesamt 6,283,038 Aktien der Banca Antonveneta. Damit erhöht sich die Beteiligung von ABN AMRO an dem italienischen Kreditinstitut auf nunmehr 29,98 Prozent. Damit wurde das ursprüngliche Ziel der von ABN AMRO vorgelegten Übernahmeofferte in Höhe von 26,50 Euro je Aktie verfehlt, eine Mehrheit von mindestens 50 Prozent plus eine Aktie am Grundkapital der italienischen Bankgesellschaft zu erreichen.
Die schwedische Volvo AB (ISIN SE0000115446/ WKN 855689), der größte Lkw-Hersteller in Europa, meldete am Montag, dass sie ihren Gewinn im zweiten Quartal um 40 Prozent steigern konnte, was auf eine starke Nachfrage in den USA zurückzuführen ist. Der Nettogewinn belief sich auf 3,93 Mrd. Schwedische Kronen (SEK) bzw. 9,67 SEK pro Aktie, nach revidierten 2,81 Mrd. SEK bzw. 6,65 SEK pro Aktie im Vorjahr. Analysten hatten im Vorfeld einen Gewinn von 3,85 Mrd. SEK erwartet. Der Umsatz erhöhte sich im Berichtszeitraum um 15 Prozent auf 61,1 Mrd. SEK.
Die Fluggesellschaft Austrian Airlines AG (ISIN AT0000620158/ WKN 875224) musste im ersten Halbjahr aufgrund gestiegener Kerosinkosten einen deutlich höheren Verlust ausweisen. Wie die österreichische Fluglinie am Montag bekannt gab, lag der Verlust vor Zinsen und Steuern (EBIT) im Berichtszeitraum bei auf bereinigter Basis bei 63,5 Mio. Euro, nachdem im Vorjahreshalbjahr ein Minus von 8,5 Mio. Euro angefallen war. Der Vorsteuerverlust erhöhte sich von 18,3 Mio. Euro auf 83,3 Mio. Euro. Der Nettoverlust weitete sich gegenüber der Vorjahresperiode von 41,0 Mio. Euro auf 79,1 Mio. Euro aus. Der Konzernumsatz erhöhte sich hingegen leicht von 1,05 Mrd. Euro auf 1,08 Mrd. Euro, wobei die Anzahl der beförderten Passagiere im ersten Halbjahr um 1,8 Prozent auf 4,499 Millionen anstieg. Angesichts der anhaltend hohen Treibstoffpreise geht Austrian Airlines für das laufende Fiskaljahr von einem negativen EBIT aus.
Der schweizerische Logistikdienstleister Kühne & Nagel International AG (ISIN CH0012541816/ WKN 938311) verbuchte im ersten Halbjahr aufgrund der starken Entwicklung in allen Geschäftsbereichen einen deutlichen Ergebnisanstieg. Wie der Konzern am Montag bekannt gab, lag der Gewinn vor Zinsen und Steuern (EBIT) im Berichtszeitraum bei 186,5 Mio. Schweizer Franken (CHF), nach 146,3 Mio. CHF im Vorjahreszeitraum. Der Vorsteuergewinn kletterte von 148,9 Mio. CHF auf 191,5 Mio. CHF. Beim Nettogewinn verzeichnete der Konzern einen Anstieg von 96,7 Mio. CHF bzw. 4,12 CHF je Aktie auf 130,0 Mio. CHF bzw. 5,90 CHF je Aktie. Der Konzernumsatz kletterte von 5,43 Mrd. CHF auf 6,41 Mrd. CHF.
Der belgisch-niederländische Finanzdienstleister Fortis S.A.
(ISIN BE0003801181/ WKN 982570) hat das Factoring-Geschäft von
Atradius übernommen. Dies gaben beide Unternehmen am Montag
bekannt. Im Rahmen der Transaktion wird Fortis die
Factoring-Aktivitäten von Atradius in Dänemark, Schweden,
Frankreich, Deutschland und Italien in die Geschäftssparte Fortis
Commercial Finance (FCF) integrieren. In Zusammenhang mit der
Übernahme geht Fortis von keinerlei Auswirkungen auf das
Konzernergebnis aus. Finanzielle Einzelheiten der Transaktion
wurden nicht bekannt gegeben.
Wertpapiere des Artikels:
DANONE
ABN AMRO HOLDING N.V.
VODAFONE GROUP PUBLIC LIMITED COMPANY
Autor: SmartHouseMedia (© wallstreet:online AG / SmartHouse Media
GmbH),18:50 25.07.2005
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