Neu auf wallstreet:online?
Jetzt registrieren | Login
x
Benutzername:

Passwort:

Angemeldet bleiben
Passwort vergessen?
Seite 3 von 4

!! Gold-Preis-Betrug !! ( Seite 3)

Diskussionsstatistik
eröffnet am 12.08.05 10:48:20
von
neuster Beitrag 26.05.06 23:01:25
von

Anzahl Beiträge: 37
Aufrufe gesamt: 8.316
Aufrufe heute: 0
Diskussionsnr.: 999.577
Beitrag schreiben
Ansicht

[ Seite: 1234neuster Beitrag ]

Avatar
schrieb am 04.09.05 13:57:14
Beitrag Nr.21 
(17.780.900)
Antwort
Zitat
[posting]17.532.215 von multix06 am 12.08.05 12:17:27[/posting]St.Barbara Mining AU / Gallery Gold AU / Tan Range CA /
und Metex AU

Wünsche Dir viele 1000% Rendite.
Avatar
schrieb am 04.09.05 17:20:57
Beitrag Nr.22 
(17.781.976)
Antwort
Zitat
irgendwo mal gelesen

der Satz zu den Zinssenkungen sollte zum
nachdenken anregen.
Auch der Jahrhundertcrash, der im Herbst 1929 begann, wurde von der amerikanischen Federal Reserve mit ständigen Zinssenkungen begleitet



Der LTCM Crash


Das auf 860 Milliarden Dollar gestiegene Anlagevolumen der schätzungsaweise 6000 international agierender Hedgefonds
(siehe Posting # 955 ) könnte Anlaß sein, sich mal wieder mit dem LTCM Crash zu befassen...


Der Hedge-Fonds Long Term Capital Management (LTCM) wurde 1994 von John Meriwether gegründet. Er galt als Star unter den Bondhändlern und wurde im Buch " Liars Poker" verewigt. Unter seinen Partnern im Fonds befanden sich auch zwei Nobelpreisträger, Robert Merton und Myron Scholes. Beide erhielten den Nobelpreis der Wirtschaft im Jahr 1997, da sie eine neue Methode zur Bestimmung des Wertes von Derivaten entwickelt hatten. 1996 hatte der LTCM bereits mehr als 100 Mitarbeiter und die Teilhaber waren mit insgesamt mit 1,4 Milliarden Dollar an dem Fond beteiligt. Unglaublich ist auch, dass sogar die seriöse UBS (Union Bank of Switzerland) ihre bisherigen Einwände aufgab und ein Geschäft mit Long Term einging. Der Hedge-Fond wurde dank dem Einfluss von Ron Tannenbaum zum größten Kunden der UBS. Nur Ramy Goldstein, der Leiter von UBS` Aktienderivaten, erkannte Long Term als Konkurrenten.

Die Herren Nobelpreisträger hatten mit ihren jungen und hochintelligenten Mitarbeitern in den Jahren zuvor hochgeheime Finanzprogramme ausgetüftelt. Die flinken Techniker galten als Geheimwaffe der Investmentbanken, ihre Formeln wurden schärfer geschützt als manche CIA-Operation.

Das Geheimnis der " Quants" , wie die Programmierer genannt wurden, war eine Software, die den Kosmos aus Tausenden von Aktien und Anleihen ständig nach neuen Kaufgelegenheiten durchforstete. Die Computer spürten Werte auf, die sich normalerweise parallel entwickeln, aber zeitweise um winzige Prozentpunkte von ihrer Normalkurve abgewichen waren. (Convergence-Strategie)Dann setzten die Käufer darauf, daß sich die Werte wieder an die Normalspanne annäherten.

Wer sich mal ein wenig mit den Quadrigafonds befasst hat, wird dieser charttechnische Ansatz bekannt vorkommen …

Die " Quants" verhalfen Bankiers und Spekulanten zu gewinnträchtigen Wetten mit vermeintlich kalkulierbarem Risiko, doch in Krisenzeiten versagten ihre Programme.

Aber die Milliardenverluste des LTCM entstanden nicht allein durch fehlerhafte Software, es war wohl eher die Gier exzentrischer Spekulanten.

Was also war los, damals im August 1998 ?

Es begann in Russland. Die Regierung war im August 1998 plötzlich zahlungsunfähig und musste ein Schuldenmoratorium erlassen. die Aktien fielen ins Bodenlose, der Rubel wurde abgewertet.

Die Entwicklung der russische Volkswirtschaft, die mit knapp 150 Millionen Menschen gerade mal das Bruttoinlandsprodukt der 5 Millionen Niederländer erwirtschaftet hatte, folgte damit der Schockwelle, die ein Jahr zuvor in Asien ausgelöst wurde.

Es wussten zwar alle, daß es mit der Wirtschaft seit 1989 bergab ging und die russische Regierung ihr Budget u.a. nur mit dem Vier-Milliarden-Mark-Kredit von Helmut Kohl decken konnte, aber die Gier in den Emerging Markets zu spekulieren war einfach zu groß…
Neben den russischen Obligationen spekulierte der LTCM übrigens auch mit dänischen Grundstückshypotheken und Derivaten, die auf dem Wert des britischen Pfunds basierten. Dass dabei eine Short-Position von ca. 300 Tonnen Gold geführt wurde, wurde bis heute weder bestätigt noch entkräftet. Klar ist allerdings, daß der Gold-Carry-Trade, ein todsicher Tipp in der Branche war. (Dietmar Siebholz)

1997 erwarteten die LCTM Manager eine generelle Angleichung der Zinsen zwischen Staatspapieren und high-yield Unternehmensanleihen und kauften große Mengen von relativ illiquiden Obligationen von schwach " gerateten" Schuldnern. Zudem wurden kurzfristige liquide Staatspapiere geshortet.

1998 hatte der LTCM bei einem Eigenkapital von 4.8 Milliarden USD bereits eine Bilanzsumme von 120 Milliarden sowie nicht-bilanzierte Optionenverpflichtungen von etwa 1.3 Trilliarden USD. Das war schon recht heftig…

Dass spekulative Fonds fünf- oder zehnmal soviel bewegen, wie sie Kapital haben, war schon immer üblich und kann als normal angesehen werden. Der LTCM aber kontrollierte im Sommer bei Eigenmitteln in Höhe von nur 2,2 Milliarden Dollar zeitweilig einen Wertpapierbestand von 125 Milliarden Dollar.

Die Einstellung der Tilgungs- und Zinszahlungen Russlands führte zu einer generellen Flucht aus risikobehafteten in sicherere Anlagen. Dies bewirkte, dass die Zinsdifferenz zwischen Staatsanleihen der großen Industrienationen und denen der Emerging Markets sprunghaft anstieg. Dabei kam es außerdem zu Engpässen in der Liquidität und ein Verkauf war nur noch mit deutlichen Preisabschlägen möglich.

Aufgrund der gestiegenen Risiken mussten die kreditgebenden Banken ihre Sicherungsforderungen erhöhen, doch für den LTCM gab es keine Käufer mehr. Niemand wollte die fälligen Nachschußzahlungen für den auf margin handelnden Fond abdecken. Damit war 1998 auf dem Obligationenmarkt etwas ganz ähnliches eingetreten wie beim Börsenkrach von 1929, bei dem ebenfalls Nachschußforderungen eine wichtige Rolle spielten.

Am Ende stand der LTCM vor dem Bankrott. Die Fed befürchtete, dass die Nichterfüllung der Optionsverpflichtungen einen Dominoeffekt auslösen - und das gesamte Weltfinanzsystem destabilisierten könnte. In letzter Sekund wurde daher mit 15 Banken und Maklerfirmen ein Rettungspaket geschnürt um den Supergau gerade noch zu verhindern.

Ein Grossteil der Banken, die zur Rettung von LTCM auf Druck der FED herbeieilen mussten, waren gleichzeitig Gegenparteien bei den Derivatgeschäften. Sie mußten zum Teil Milliardenverluste abschreiben. So verlor z.B. die Schweizer UBS etwa 950 Millionen Franken - die Führungsriege des angesehenen Hauses mußte zurücktreten.

Der dramatische Vorfall im August 1998 hat aber einen nachhaltigen Eindruck auf dem Markt der alternativen Anlagen hinterlassen. Jetzt versuchen die Vermögensverwalter mit sogenannten " value-at-risk models" (VAR) herauszufinden, wieviel Kapital sie denn als Sicherheit für ihre Handelspositionen zurücklegen müssen.

Aber der Traum, mit ausgefeilten Computerprogrammen die Märkte überlisten zu können, ist wohl ausgeträumt. - Allerdings gibt es im WO-Chartforum immer wieder irgendwelche " Hajos" die glauben mit den richtigen finanzmathematischen Ingridenzien irgendwann wie Phoenix aus der Asche steigen zu können … )

…doch wie meinte schon der kaum noch geliebte John Maynard Keynes:
" Markets can remain irrational, longer than you can remain solvent"

Den LCTM-Crash hat damals (!) auch Bandulet kommentiert. Nachzulesen im Magazin " Schweizerzeit" :


Spekulanten-Dämmerung -
1998 begann die gefährlichste Krise seit 1929

Dr. Bruno Bandulet


Was 1997 mit dem Zusammenbruch der südostasiatischen Währungen und Aktienmärkte begann und von den meisten Beobachtern als rein regionales Ereignis missverstanden wurde, hat 1998 in immer neuen und grösseren Wellen die ganze Welt erfasst.

Dies ist keine normale Korrektur der Aktienmärkte, wie die Neue Zürcher Zeitung glaubt, sondern der Einsturz eines Kartenhauses, das über viele Jahre hinweg in einer Orgie der Spekulation aufgetürmt wurde. Die zweite Oktoberhälfte brachte eine Atempause, aber ein Ende der Krise ist nicht in Sicht. Im Casino gehen die Lichter aus.


1.
Das jüngste Kapitel der Crash-Serie betraf einen der 4`000 bis 5`000 Hedge-Fonds, die meist in Steueroasen domiziliert sind und keineswegs Absicherungsgeschäfte betreiben, wie die euphemistische Bezeichnung unterstellt, sondern mit grossem Hebel und entsprechendem Risiko an sämtlichen Finanz- und Rohstoffmärkten spekulieren. Solche Hedge-Fonds sind den kleinen Anlegern verschlossen, sie arbeiten mit dem Geld reicher Leute. Abgesehen von den schwarzen Schafen der Branche, konnten diese Fonds seit langem überdurchschnittliche Renditen erzielen. Denn dort werden die besten Köpfe der Finanzindustrie beschäftigt. Vieles, was sich in den vergangenen Jahren an den Märkten für Devisen, Aktien und Anleihen abgespielt hat, erklärt sich aus den Aktivitäten der Hedge-Fonds. Sie sorgten dafür, dass die Märkte einmal unter-, einmal überbewertet sind – denn nur nicht-effiziente Märkte mit «falschen» Preisen bieten ideale Gewinnchancen.


2.
Da die Hedge-Fonds unreguliert sind und keiner Pflicht zur umfassenden Berichterstattung unterliegen, bleiben ihre Engagements und ihr Vorgehen undurchsichtig. Als der amerikanische Long Term Capital Management Fund (LTCM) im September am Rande des Abgrundes stand, erfuhr man zum ersten Mal, mit welch unglaublicher Hebelwirkung hier gearbeitet wird.
Dass spekulative Fonds fünf- oder zehnmal (10-fache)soviel bewegen, wie sie Kapital haben, war schon immer üblich und kann als normal angesehen werden. Der LTCM aber kontrollierte im Sommer bei
Eigenmitteln in Höhe von nur 2,2 Milliarden Dollar zeitweilig einen Wertpapierbestand von 125 Milliarden (125:2,2= 56,8-fache). Das war ein Hebel («leverage») von 56,8! Das ist ungefähr so, als ob Sie sich auf Ihr Haus im Wert von einer Million 56,8 Millionen leihen, um an die Börse zu gehen.


3.
Erste Reaktion des staunenden Beobachters: Das ist deren Problem, jeder möge so spekulieren, wie er Lust hat. Dann stellt sich aber sofort die Frage: Wer hat Fonds wie den LTCM eigentlich finanziert? Antwort: die Banken. Dieselben Banken, die einem mittelständischen Betrieb bei ungenügender Sicherheit eine halbe Million verweigern, machten Abermilliarden locker, damit im grossen Casino des Weltfinanzsystems die Kugel rollte. Nicht nur das: die Grossbanken, darunter auch die grösste in der Schweiz, beteiligten sich auch noch selbst am LTCM – und nicht nur sie, sondern auch Notenbanken wie die italienische!


4.
Seit der LTCM-Affäre ist das moralische Ansehen der Geschäftsbanken und der Notenbanken (jedenfalls eines Teils davon) lädiert. Die Kurse der Bankaktien sind meist um die Hälfte zusammengebrochen, teilweise bis auf ein Niveau, das zuletzt in den achtziger Jahren erreicht wurde. Tatsache ist: die Banken haben mit den Hedge-Fonds zusammengearbeitet, sie haben die Kredite vorgestreckt – niemand sonst. Während die Investitionen in die reale Wirtschaft vernachlässigt wurden (allein in den USA sind Tausende von Brücken baufällig), war immer genügend Geld da, um das grosse Rad zu drehen. Aber schliesslich haben die Trading Desks der Grossbanken, die seit Jahren in grossem Massstab auf eigene Rechnung spekulieren, im Prinzip nichts anderes getan als die Hedge-Fonds. Es war die Zeit einer grotesken Derivaten-Schwemme – künstlicher Finanzprodukte, die natürlich auch den kleinen Anlegern aufgeschwatzt wurden. Man werfe nur einen Blick in die Anzeigenseiten der Wirtschaftspresse.


5.
Das System ist korrumpiert. Es ist ein System der Finanzkapitalisten und Oligarchen, die sich gegenseitig in die Tasche wirtschaften. Die Gewinne fliessen auf das eigene Konto, die Verluste werden notfalls sozialisiert, mit Hilfe der Notenbanken abgefangen oder auch dem Steuerzahler aufgebürdet. An dieser offenen Verschwörung zu Lasten des Gemeinwohls waren viele beteiligt: One-World-Organisationen wie der Internationale Währungsfonds, der in Asien völlig versagt und immer nur die falschen Rezepte verschrieben hat – er gehört abgeschafft; die Banken, die den Entwicklungsländern überflüssige und fatale Kredite aufgedrängt haben; und die Zentralbanken, die dem Treiben nicht nur zusahen, sondern sich in den letzten Jahren sogar einbildeten, sie müssten nun auch ihre Profite maximieren anstatt ihre Währungsreserven sicher und seriös und mit Blick auf einen immer möglichen Ernstfall zu verwalten. Nur vor dem Hintergrund dieser perversen Philosophie war es denkbar, dass so viele Notenbanken ihr Gold zu Ausverkaufspreisen verschleuderten oder es ausliehen – ein verantwortungsloses Verhalten. Als der LTCM dann am 23. September von einem Konsortium amerikanischer und europäischer Banken gerettet wurde, stand der amerikanische Notenbankchef Allan Greenspan Pate. Da fragt man sich, wessen Interessen er und seine Bank eigentlich vertreten.


6.
Möglich wurde der wahnsinnige Aufbau dieser internationalen Kreditpyramide nur durch die Lösung vom Gold im Sommer 1971, als Präsident Nixon das sogenannte Goldfenster schloss. Bis dahin waren die Devisenreserven der Notenbanken jederzeit in Gold einlösbar. Die Notenbanken konnten Dollars präsentieren und dafür Gold verlangen. Seit 1971 hat das Papiergeld seinen Bezug zu einem realen Wert verloren. Es wurde beliebig vermehrbar. Die Spieler konnten sich reich rechnen. Die Finanzblase wurde grösser und grösser, jetzt wird sie kleiner und kleiner. Was in den letzten Wochen und Monaten passierte, war genaugenommen noch keine «Flucht in die Qualität», sondern eine beginnende, kopflose Absetzbewegung aus allen möglichen Finanzanlagen. Wer in diesem Sommer aus den Aktien in Anleihen wechselte, floh nicht in «Qualität», sondern in Papiere, die nur auf kurze oder mittlere Sicht dafür gut sind, Geld zu parken, deren Wert jedoch im Zuge der unvermeidlich kommenden Reflationierung zerstört werden wird. Eine Flucht ins Gold, das wäre eine Flucht in die Qualität gewesen. Aber dazu kam es noch nicht, durfte es nicht kommen.

7.
Was wir derzeit erleben, ist eine Kreditkontraktion, eine Flucht in das Bargeld. Das hat konkret zur Folge, dass auch gute Firmen in Japan und anderswo von ihrer Bank keine Kredite mehr bekommen und deswegen nicht investieren können. Dieser Effekt – er hat Europa noch kaum erreicht – ist dabei, sich auf die gesamte Weltwirtschaft auszubreiten. Greenspan versuchte, mit der jüngsten Diskontsatzsenkung gegenzusteuern. Das Problem ist nur: um das Zusammenfallen der Finanzblase aufzuhalten, sind im Notfall immer größere Gelder notwendig. Wenn beispielsweise auf der Basis einer Geldmenge von tausend Milliarden zehnmal soviel an Krediten mobilisiert wurde und wenn dieser Hebel von zehn auf fünf reduziert wird, kann eine Notenbank eine solche Kreditkontraktion kaum ausgleichen. Sie müsste dafür Tag und Nacht Geld drucken. Auch Zinssenkungen als solche können dann nicht verhindern, dass das Soufflé in sich zusammenfällt.

Dass steigende Zinsen immer schlecht für die Börse sind und fallende immer gut, ist eine Legende. Auch der Jahrhundertcrash, der im Herbst 1929 begann, wurde von der amerikanischen Federal Reserve mit ständigen Zinssenkungen begleitet. Die Fed machte das Geld billiger, um das Schlimmste zu verhindern. Es war vergeblich. Innerhalb von zwei Jahren sank der US-Diskontsatz von 6% auf 1,5% – aber die Aktien fielen und fielen. Nicht anders war es in den vergangenen Jahren in Japan. Umgekehrt war die Börsenhausse 1924 bis 1929 an der Wall Street von einer Verdoppelung des Diskontsatzes begleitet.

Wie groß die notwendige Dosis an Geldspritzen am Ende werden kann, zeigt der Fall Japan: Im Oktober beschloss das Unterhaus, 60 Billionen Yen (620 Milliarden Franken) in das marode Bankensystem zu pumpen. Japan belastet sich mit einer drückenden Staatsverschuldung, die nach menschlichem Ermessen nur durch eine spätere Inflation erträglich zu machen ist. Besonders wichtig: auch am Beginn der katastrophalen Entwicklung in Japan stand keineswegs ein Versagen der realen Wirtschaft, sondern die Überspekulation am Aktien- und Immobilienmarkt. Überall und immer wieder wackelt der Schwanz (= Finanzkapitalismus) mit dem Hund (= reale Wirtschaft).


8.
Das Tragische an dieser Entwicklung: sie war unnötig. Selbst der Kollaps in Südostasien, der viele Millionen Menschen in bitterste Armut gestürzt hat, war überflüssig. Wie die Financial Times am 21. September berichtete, beliefen sich in den neunziger Jahren die Kapitalzuflüsse in die Entwicklungsländer auf nicht mehr als 10% der inländischen Investitionen. Und davon ging die Hälfte in die offiziellen Währungsreserven. Mit anderen Worten: Diese Nationen haben sich ruiniert, weil sie Kredite in Fremdwährungen aufnahmen, die sie im Grunde nicht brauchten und die sie wegen des Kollapses ihrer eigenen Währung 1997/98 nicht mehr bedienen konnten – und das alles wegen 5% ihrer Gesamtinvestitionen und einer zusätzlichen Beschleunigung des Wirtschaftswachstums, für die jetzt ein zu hoher Preis errichtet werden muss. Richtiger wäre es gewesen, sich langsamer, solider und aus eigener Kraft zu entwickeln. Aber dann wäre der Finanzindustrie ein blendendes Geschäft entgangen.


9.
Die Entwicklungsländer (gemeint sind die sogenannten Emerging Markets) fanden sich plötzlich in der Situation von Banken, von denen alle ihr Geld abheben wollen. Der Fluch des Systems ist Kurzfristigkeit und Kreditexzess. Nicht die Globalisierung als solche! Auch im 19. Jahrhundert – zur Zeit des Goldstandards – war die Welt in dem Sinne globalisiert, dass das Kapital frei über die Grenze fließen konnte. Nur vollzog sich dies damals langfristig und ohne die – am Beispiel von LTCM erklärte – fatale Hebelwirkung.

Wie Wirtschaftshistoriker herausfanden, waren es nicht mehr als 5‘000 britische und 20‘000 wohlhabende kontinentaleuropäische Familien, die ihr Geld auf lange Sicht in Aktien und Anleihen der Entwicklungsländer steckten und damit beispielsweise Eisenbahnen in Amerika und Goldminen in Südafrika finanzierten. Ab und zu ging eine Mine oder ein Schuldner pleite, aber nie auf Kosten der Steuerzahler! Das damalige System hatte auch seine Krisen und Crashs, aber sie waren kurz, das System korrigierte sich von alleine. Und der Goldstandard garantierte, dass Geld und Kredit nicht beliebig vermehrt werden konnten. Auch in unserer Zeit müsste es profitabel sein, in Südamerika und Südostasien zu investieren – wenn der moderne Finanzkapitalismus, der im Grunde mit der Marktwirtschaft gebrochen hat, das System nicht missbraucht und denaturiert hätte.


10.
Die Krise ist nicht ausgestanden, sie wird wieder und wieder an anderen Stellen ausbrechen. Brasilien erlebt seit Wochen hohe Kapitalabflüsse. Und selbst Argentinien, dessen Währung fest an den Dollar gekoppelt ist, wird sich wohl nicht halten lassen. Auf der Tagung von Weltbank und IWF im Oktober konnten sich die Argentinier zwar neue Kredite in Höhe von 5,7 Milliarden Dollar sichern. Aber diese reichen gerade aus, um den Schuldendienst bis zum ersten Quartal 1999 leisten zu können. Und was passiert dann? Dass Argentinien inzwischen den Rest seiner Goldreserven verschleudert hat, war entweder ein Akt der Dummheit oder der Verzweiflung. Es wäre besser gewesen, die Südamerikaner und die Asiaten hätten sich nie in die Abhängigkeit der internationalen Banken und Finanzorganisationen begeben und hätten sich – wie im 19. Jahrhundert – statt dessen langfristiges privates Kapital für rentable und vernünftige Projekte gesichert.


11.
In den Stürmen, die 1998 durch das Weltfinanzsystem fegten, stand Europa wie eine Festung – abgesehen von den Aktienmärkten, die hierzulande sogar schneller als in New York fielen, weil die Akteure Bargeld brauchten. (In einer Liquiditätskrise wird eben alles verkauft, ungeachtet der Qualität. Sie hätten auch Gold verkauft, wenn sie welches gehabt hätten.) Die Politiker reden sich nun ein, die relative Ruhe in Europa sei dem wunderbaren Projekt Euro zu verdanken. Man hat offenbar bereits vergessen, dass die Bundesbank in ihrem berühmten Konvergenz-Bericht klipp und klar feststellte, dass die meisten Euro-Teilnehmer die Voraussetzungen für das Währungsexperiment nicht erfüllen konnten. Wenn es schief geht, kann die Bundesbank nachher mit Recht darauf verweisen, dass sie gewarnt und nie ihr Placet gegeben hat. Sie hat sich lediglich der politischen Entscheidung gebeugt. Wahr ist nach wie vor, dass der Maastrichter Vertrag schwerste Mängel aufweist, dass der Euro noch völlig unerprobt ist und dass Europa nur deswegen bisher von der Krise halbwegs verschont blieb, weil die Verantwortung für die Stabilität des Finanzsystems in den bewährten Händen der Deutschen Bundesbank lag, an der sich die Nachbarn orientierten. Im Januar 1999 muss diese Deutsche Bundesbank die Verantwortung abgeben. Aber niemand weiß bisher, an wen. Die Aufgabenteilung zwischen Europäischer Zentralbank und nationalen Notenbanken ist keineswegs eindeutig geklärt: Aufgrund der dubiosen Konstruktion des Maastrichter Vertrages kann die EZB in Krisenzeiten nur schwer als «lender of last resort» tätig werden, und dazu wird die unqualifizierte Einflussnahme sozialistischer Politiker in Bonn und Paris kommen. Die Zinskonvergenz in der EU, durch die italienische Staatsanleihen wunderbarerweise fast auf den Wert deutscher Bundesanleihen angehoben wurden, war pikanterweise den Spekulationsgeschäften der Hedge-Fonds zu verdanken, die damit der Politik einen Gefallen taten. So ließ sich die heile Euro-Welt vorgaukeln. Den Verantwortlichen ist nur zu raten, spätestens im Dezember die Lira und einige andere südeuropäische Währungen ein weiteres Mal abzuwerten.


12.
Stellen Sie sich darauf ein, dass das Währungschaos noch einige Jahre andauert, dass auch der Euro unter Beschuss gerät, dass der Dollar dann wieder gefragt sein könnte, dass sich die Aktienbaisse nach dem Ende der derzeitigen Atempause fortsetzt, dass der globale Finanzkapitalismus 1998 den Zenit seiner Macht überschritten hat, dass die Devisen- und Kapitalmärkte wieder mehr kontrolliert und reguliert werden, dass auch in den Büchern der europäischen Banken weitere faule Kredite versteckt sind, dass sich die russische Krise verschärft und ihre Schatten auf ganz Europa wirft, dass im schlimmsten Fall die Banken für ein paar Tage zumachen müssen – und dass sich am Ende der Krise neue langfristige Anlagemöglichkeiten bieten, nicht zuletzt in Japan und den Entwicklungsländern.

Vergessen Sie alles, was in den Zeitungen steht, auch über Gold. Das Problem des Goldes ist weniger ein Überangebot, sondern eine manipulativ zurückgestaute Nachfrage. Es wird immer auf die offiziellen Goldreserven verwiesen, aber diese sind winzig im Vergleich zum internationalen Finanzmarkt. Allein ein einziger Hedge-Fonds wie LTCM hätte die gesamten europäischen Goldreserven übernehmen können! Statt dessen haben die Fonds und die Grossbanken (im stillschweigenden Einvernehmen mit den Notenbanken!) Gold gedrückt, indem sie wie im Yen eine gigantische Short-Position aufbauten. Die Verantwortlichen fürchten, dass Gold steigen könnte, denn erst eine Goldhausse wäre das offensichtliche Indiz dafür, dass das Papiergeldsystem gescheitert ist. Gold stellt keine Zahlungsverpflichtung dar, steht für kein Kreditverhältnis. Es geht nie pleite, trägt kein Länderrisiko. Jetzt, 1998, schlüge die Stunde des Goldes – würde der Zeiger nicht angehalten.
Avatar
schrieb am 04.09.05 18:36:56
Beitrag Nr.23 
(17.782.274)
Antwort
Zitat
[posting]17.778.283 von Siam2 am 03.09.05 17:05:38[/posting]@Siam2

Genauer lesen hilft. In meinem Posting steht nirgendwo, dass der Satz von dir stammt, sondern ist aus deinem Posting entnommen. Das ist ein Unterschied.

Entsetzt bin ich nicht über die Verschörungstheorien, sondern über deinen Versuch, weniger erfahrene Anleger zum Goldkauf zu animieren.

Gold vermehrt sich nicht und hat einen symbolischen Wert, genauso wie eine Swatch-Uhr oder ein Ölgemälde. Sind sie bei den Sammlern begehrt, so haben sie einen mehr oder weniger hohen Wert, sonst nicht!

Die Wirtschaft wächst kontinuierlich, solange Menschen auf der Erde leben und sie sich vermehren. Das ist der feine Unterschied. Menschen haben diesen Antrieb, mehr Geld zu verdienen, zum Wohlstand zu kommen, einfach weiter zu kommen.

Diese Verschwörungstheorien um Rothschild, Banken, Weltherschaft sind einfach lächerlich. Den Autoren geht es dabei nur darum, mehr Geld zu verdienen! Und das gelingt ihnen ganz gut, solange Siam2 und Konsorten die Bücher kaufen.

bsindilar

PS: Die einzigen Gewinner bei den Gold Rushes waren die Verkäufer vom Werkzeug, nicht die Goldsucher!
Sicher mit Anlagemetallen - simplified
Sicher mit Anlagemetallen - simplified

Mikael Henrik Nauckhoff
kaufen
Avatar
schrieb am 04.09.05 19:15:42
Beitrag Nr.24 
(17.782.418)
Antwort
Zitat
# 15 bsindilar

Bin zufällig über Dein Posting gestoßen und bin belustigt!

eine Währung an Goldreserven zu knüpfen ...war der größte Schwachsin.. etc

Wir müssen nicht bis in die Antike zurückgehen, um diese "mainstream-these" zu widerlegen:
1. Zwischen dem sagen wir mal 17. Jahrhundert und dem Beginn des 1. Weltkrieges, waren alle wichtigen Währungen zwar nicht goldgedeckt aber goldunterlegt, so das Britsche Pfd. und die Goldmark, der Fr. Franc und der Rubel.
2. Niemand wird wohl ernsthaft behaupten, daß es in diesem Zeitraum kein Wirtschaftswachstum und keinen Aufschwung, keine Ausweitung des internat. Handels etc gegeben hat. Im Gegenteil: Es war eine Phase kontinuierlichen Wachstums, die nur ztwlg. von Kriegen (Napoleon) unterbrochen wurde. Es war auch eine Zeitspanne mit sehr geringer Inflation.Sogar der Beginn unserer Sozialversicherung fiel in diese Zeit
Die spekulativen Auswüchse hielten sich in Grenzen und waren nicht systemgefährdend.Blasen gab es nicht.Schulden, auch Staatsschulden mußten und konnten zurückgezahlt werden. Einen Derivat-Handel in heutigem Ausmaß gab es nicht.Die These, daß eine Weltwirtschaft mit goldunterlegten Währungen real nicht wachsen kann, ist also Unsinn.
3. Erst mit Beginn des 1. Weltkrieges, der auch ökonomisch ein totaler Krieg war, mußte man sich entscheiden: entweder Beibehaltung der partiellen Golddeckung und damit Beendigung des Krieges Ende 1914 mangels Gold und Kredit oder Einführung von Papierwährungen (Kriegsanleihen in 100derten von Milliarden) gedeckt durch das Versprechen auf den Endsieg. Man entschied sich für die 2. Variante, gab sein "Gold für Eisen", zeichnete Kriegsanleihen (heute: Bundesanleihen genannt:D)und kämpfte noch 4 Jahre weiter bis zur totalen physischen und psychischen Erschöpfung.Anschließend war man Pleite! Das war der eigentliche Grund für die Abschaffung von Gold als Währungsmetall Der Rest ist Geschichte und wird als bekannt vorausgesetzt.
Wenn wir jetzt mal einen Sprung in die Gegenwart machen, in der ja alles so toll läuft, sind die Währungen nach Deiner Aussage durch die Wirtschaft bzw. Unternehmen und Menschen gedeckt.Das müssen wir uns näher ansehen. Nur zur Erinnerung: Die Aufrüstung des 3. Reiches zwischen 1935-1939 war so ähnlich gedeckt, durch die deutsche Arbeitskraft, wie man es damals nannte.
Nun wissen wir ja alle, daß zwischen 1970 und jetzt der Papiergeld-und Kreditumlauf um den Faktor 40 und die Waren-Güterproduktion nur um den Faktor 4-5 gewachsen ist. Wie kann das angehen, nach Deinem Deckungsprinzip ??
Wir wissen auch, daß der Derivat-Handel bei Rohstoffen z.b.tlws. 90 x größer ist , als der physische.Wie ist denn das gedeckt ??
Wir wissen seit langem, daß Staatsschulden niemals mehr getilgt werden können. Das gilt auch für die Zinsen. Wenn sie denn der tatsächlichen Inflationsrate von 6-8 % z.b. in den USA angepaßt würden (gilt auch für Deutschland), müßten diese nominal bei ca. 8-10 % liegen, um einen positiven Realzins zu ermöglichen und wären somit nicht mehr bezahlbar.
Den Wert des Geldes an Unternehmen zu binden, die wie General-Motors und Ford mittlerweile 500 Mia. $ Schulden und damit bereits "Junk-Bond-Status" erreicht haben,(Vorstufe zu Chapter 11, wie man weiß), würde mir ebenfalls schlaflose Nächte bereiten.Und wenn ich mir den industrieellen Niedergang der USA und Westeuropas (Stichwort: Globalisierung) ansehe, werde ich auch nicht optimistischer.
Tja, was bleibt denn nun noch ? Woran sollen wir unsere exponentiell wachsenden Papiergeldmengen--insbesondere als Wertaufbewahrungsmittel--, binden ??
Natürlich. An die Versprechungen unserer Regierungen. Das ist sicher und solide und hat sich immer bewährt.Könnte man meinen. Wenn da nicht die Geschichte wäre!! Allein zwischen 1871 (Gründung d.Dt.Kaiserreiches) und 1990 , (Wiedervereinigung )d.h. in 120 Jahren -) sind in Deutschland 4 x (in Worten: vier) die staatlichen und ökonomischen Strukturen zusammengebrochen, 1. das Kaisereich, 2. Weimarer Republik, 3. Reich und 1990 die DDR. Das ist eine schlimme Bilanz, auch und gerade hinsichtlich der Stabilität von Papierwährungen.
Selbst wenn wir den Sonderfall "DDR" außen vor lassen, heißt dies: alle 40 Jahre gab es neues Papiergeld.
Über die Solidität des US-Dollars, dessen industrielle
Basis konsequent nach China etc. "outgesourct" wird und dessen politische Führung gerade ihr "Waterloo" im Süden der USA erlebt, was langfristig noch dramatischere Konsequenzen haben wird als die Irak-Pleite, muß sich jeder so seine eigenen Gedanken machen.Für mich nur eine Bestätigung meiner bisherigen Anlagephilosophie.
Fazit: Wer nicht erst heute, wie Du schreibst, sondern schon ein seit ein paar Jahren in Öl/Uran/Rohstoffen und Gold (auch physisch) investiert ist, hat schon mal ganz gut verdient und wird nach meiner Einschätzung auch weiterhin verdienen. Wieviel, wird sich zeigen. Wer aber in George Bush und Greenspan investiert, wird noch viele schlaflose Nächte haben ! Das, was wir gerade "Live" erleben, ist erst das Ende vom Anfang-wie Churchill zu sagen pflegte- warte mal ab, bis der Anfang vom Ende kommt.Wenn schon ein Hurrican ein unlösbares Problem für die US-Weltmacht und ihren größenwahnsinnigen Präsidenten ist, wie soll das bei einem drohenden Zusammenbruch der Derivat-Märkte etc. aussehen ??
Das gerade deutsche Sparer und Investoren so unerschütterlich an ihre Regierungen glauben, obwohl doch von der Inflationsrate bis zur Verschuldung, von der Arbeitslosigkeit zum "Aufschwung Ost" alles gelogen und getürkt ist, bleibt mir ein ewiges Rätsel.Aber ich muß es ja auch gar nicht verstehen, ich muß nur die richtigen Rückschlüsse daraus ziehen:D
Trotzdem vielen Dank für deine Warnung in Sachen Öl und Gold.Werde mal darüber nachdenken.Falls Du langfristig falsch liegen solltest,macht nix! Auch Kontraindikatoren werden an der Börse gebraucht! Eine der ältesten Börsenregeln lautet sinngemäß: Wer gegen den allgemeinen Trend (zu ungedeckten Papierwährungen) spekuliert, dessen Grundannahmen zwar bequem aber ökonomisch und auch historisch völlig falsch sind , nämlich 1.Schulden müssen nicht zurückbezahlt werden, 2. Inflation kann man verheimlichen,
3. zukünftig wachsen wir wieder mit 4-5-6-oder sogar 7 %,
4. wir drucken soviel Papier,wie wir wollen,
der kann nicht ganz falsch liegen. So einfach ist das.

Gruß Looe
Avatar
schrieb am 04.09.05 19:49:09
Beitrag Nr.25 
(17.782.715)
Antwort
Zitat
@bsindilar

Ich habe Dich doch gebeten Deine Aussage

"Eine Währung an Goldreserven zu knüpfen war der größte wirtschaftliche Schwachsinn der Neuzeit. Das ist auch der Grund warum es abgeschafft wurde."


Etwas zu erklären und zu begründen.

Kannst Du das nicht?

Was Du heute hier schreibst, ist genauso wie das was Du in Deinem ersten Postig verlauten lassen hast, absolut wertlos, wenn Du es nicht auch begründen kannst.

Nur wieder die selben Unterstellungen, und Mutmasungen zu widerholen reicht dazu sicher nicht.

Dem Umstand, dass Du Dir gerade erst seit 3 Monaten bei WO Deine Sporen abverdienst, und wohl erst sehr, sehr wenig von dem, was alles über Goldpreis Manipulation, und nicht etwa zu irgendwelchen Weltverschwörungen, hier von mir, und vielen anderen Postern in verschiedenen Threads bei WO zur Diskussion gestellt wurde, gelesen haben kannst, ist es wohl zuzuschreiben, dass Du glaubst hier würden unerfahrene Anleger zu risikoreichen Goldinvestitionen verleitet.

Persönlich denke ich, dass Du es selbst bist der die Materie Gold nicht kennst.

Wir können ja einmal versuchen sachlich darüber zu diskutieren falls Dir überhaupt etwas daran liegen sollte.


Siam2
Avatar
schrieb am 05.09.05 00:11:18
Beitrag Nr.26 
(17.784.839)
Antwort
Zitat
@ bsindilar

unter www.goldseiten.de---hier Autorenliste mit ca. 100 Autoren -kannst Du zu diesem Thema Hunderte Aufsätze und Beiträge von Fachautoren-und Analysten lesen, ebenso unter www. kitco.com. Einige dieser Autoren , wie M.Faber, J.Rogers, Sinclair, Russels, um nur einige zu nennen, sind anerkannte Investmentlegenden und keine Dummschwätzer.
Bis Du alles durch hast, wirst Du ein paar Jahre lesen müssen:D, so wie die meisten von uns. Wir sind keine Amateure mehr.
Viel Spaß beim Lesen.

Gruß Looe
Avatar
schrieb am 05.09.05 01:13:33
Beitrag Nr.27 
(17.785.048)
Antwort
Zitat
http://groups.yahoo.com/group/gata/message/3312

Mit Vorteil am besten täglich einmal reinschauen!

Meldungen die woanders nur selten zu lesen sind.

http://groups.yahoo.com/group/gata/
Avatar
schrieb am 05.09.05 02:06:11
Beitrag Nr.28 
(17.785.119)
Antwort
Zitat
Es ist zu hoffen, dass die Menschen auch hier zu Lande bald beginnen Gold aus dieser weitsichtigen Perspektive zu sehen.

Special: ‘View gold imports as a symbol of wealth’


Published on September 05, 2005

One of the Kingdom’s biggest gold-importers has asked the government to consider the importation of gold as symbolic of wealth and sovereignty rather than a major factor of trade deficits.

“Gold imports represent the country’s wealth, which once phased the country out of its economic crisis. We consider these imports as comparable to an accumulated reserve fund which any country with a strong economy should have,” said Kritcharat Hirunyasiri, president of MTS Group, a leading gold-importer as well as wholesaler and retailer of gold ornaments under the “Mea Thongsuk” brand.

He added that in the near future gold would play a more important role than the US dollar as a high-value reserve fund. In fact, some developed countries now accumulate gold for their reserves instead of dollars, he noted.

He questioned whether .............

http://www.nationmultimedia.com/2005/09/05/business/index.ph…
Avatar
schrieb am 16.09.05 23:27:52
Beitrag Nr.29 
(17.931.322)
Antwort
Zitat
[posting]17.784.839 von Looe am 05.09.05 00:11:18[/posting]@Looe und Siam2

Wie ich sehe, ihr seid keine Amateure. Wollte euch nicht zu nahe treten!

Meine Postings richteten sich an die anderen Anleger, die üblicherweise auch in diesen Foren lesen. Denen wollte ich Alternativen aufzeigen.

Natürlich könnte ich Euch zahlreiche Links und Publikationen liefern, die besagen, die frühere Bindung der Währung an Gold hat über Jahre hinweg Wirtschaftswachstum gebremst (um nicht sogar zu sagen, es hat es gar nicht erst ermöglicht).

Wer meine anderen Postings gelesen hat, weiss warum ich das nicht tue.

Übrigens, wenn ich Eure Postings lese so denke ich mir, es ist schon ein Jammer was zur Zeit in Deutschland gejammert wird!

Weltuntergangsstimmungen gab es schon immer. Trotzdem, in 10 Jahren spricht niemand mehr von Bush oder bin Laden. Warum ich das weiss, Menschenkenntnis und Lebenserfahrung.

Wenn ihr Gold kaufen wollt, dann schenkt eurer Libsten einen schönen Ring. Das hat wesentlich mehr Wert als ein Investment in Gold, das weder Dividende noch Miete abwirft.

Und erzählt mir jetzt nicht, der Goldpreis kennt nur eine Richtung, gegen Norden... dann ist euch nicht mehr zu helfen!

Gruß

PS: Das war mein letzter Beitrag in diesem Forum.
Avatar
schrieb am 23.09.05 17:29:33
Beitrag Nr.30 
(18.011.831)
Antwort
Zitat
sorry bsindila,

diese deine antwort hatte an keiner stelle das fundierte niveau deiner "gegenredner" hier im chat.

man kann gerne kritisch sein, aber eben mit argumenten.

gruss, confi

@ siam2


bist länger nicht mehr in deinen threads zu hören. was ist los? Urlaub?

[ Seite: 1234neuster Beitrag ]

Beitrag zu dieser Diskussion schreiben

Meistdiskutierte Aktien (24h)
WertpapierBeiträge
728
197
116
76
67
63
62
61
57
54