Beitrag schreiben
Ansicht
-
Umgekehrte Sortierung (neuste zuerst)
-
Die letzten 30 Beiträge
-
500 Beiträge pro Seite
[ Seite: 1, 2, 3, 4, neuster Beitrag ]
schrieb am 03.02.06 09:54:03
Wie man sehen kann, das Wissen um eine bestehende Gold
Preismanipulation durch einige Zentralbanken und Gold Bullion
Banken beginnt sich langsam immer mehr zu etablieren.
Credit Agricole Brokerage`s Gold Report Says:
Start Hoarding Gold
http://www.gata.org/CheuvreuxGoldReport.pdf500KB
schrieb am 24.05.06 14:45:02
Wow, das alles ist schon ein starkes Stück!
Wäre es jetzt nicht besser physisch in Silber zu investieren als in
Gold?
schrieb am 24.05.06 15:02:52
diese aussage liegt etwa 1 jahr zurück
15 von bsindilar 03.09.05 12:55:39
Beitrag Nr.: 17.777.460
Dieses Posting: versenden | melden | drucken | Antwort
schreiben
@Siam2
Bin zufällig über deinen Thread gestoßen und bin entsetzt!
Dass man mit Verschwörungstheorien heutzutage (leider) immer
noch zivilisierte Leute ansprechen kann, sei dahingestellt.
Menschen sind so...
Eine Verschwörungstheorie als ein Push für Goldinvestitionen ist
m.M.n eine Frechheit!
Allein dieser Satz aus deinem ersten Posting
Der Goldpreis musste auf jeden Fall geknebelt werden. US-Fed-Chef
Greenspan, der sich im Gold auskennt, hat es ja selbst öffentlich
gesagt: Sollte der Goldpreis steigen, dann werden die Zentralbanken
Gold in steigenden Mengen auf den Markt werfen, damit das
verhindert wird.
zeigt wie wenig Ahnung du von Wirtschaft hast.
Eine Währung an Goldreserven zu knüpfen war der größte
wirtschaftliche Schwachsinn der Neuzeit. Das ist auch der Grund
warum es abgeschafft wurde.
Übrigens, das Papier oder die Papiere, egal welche (Banknoten,
Aktien, etc.), haben keinen Wert. Der Wert ist das was die
Wirtschaft, die Unternehmen und somit die Menschen
erwirtschaften.
bsindilar
PS: Wer heute in Gold auf diesem Niveau investiert geht ein sehr
großes Risiko ein. Gilt übrigens auch für Öl.
kein wunder ,daß sich der poster wie in der luft aufgelösst hatte
und nie wieder dazu stellung nahm
blöde sprüche klopfen kann jeder-um zu gestehen,daß man total
falsch gelegen hat braucht man gewisse portion kurage und wie es
scheint ist das für viele ein fremdwort
schrieb am 24.05.06 15:27:59
Mit eurem Fach- und Expertenwissen wie seht ihr die aktuelle
Veranlagungsstrategie?
Wie wäre ein Teil Explorertitel und physisches Gold & Silber)
?
schrieb am 25.05.06 10:55:01
Antwort auf Beitrag Nr.: 21.781.432
von markh8 am 24.05.06 15:27:59Hallo, bin auch
kein ausgewiesener Experte.
Aber schau mal in Thread
Thread: 10 Spekulative
Gold-Silber-Uran-Gas Explorer / Produzenten mit 300 ++%
Chancen!! rein, da findest Du bestimmt eine Antwort.
Gruss
schrieb am 26.05.06 21:22:54
Antwort auf Beitrag Nr.: 21.781.432
von markh8 am 24.05.06 15:27:59Physisches Gold
wird kein Fehler sein, Explorer, mehrere gut
gestreut langfristig bestimm auch interessant.
Selbst informieren,überdenken,und dann investieren !!!!!
Ein kleines Problem ist , dass man selbst schuld ist,



wenn man Verluste einfährt !!
Happy Trading
yogi7777
schrieb am 26.05.06 23:01:25
#24 Looe
Extrem starkes Posting vom September 05 (siehe unten). Habe es
gerade erst gelesen.
Wo bist Du eigentlich? Man hört gar nichts mehr von Dir! Bist Du
schon wieder beim Segeln in Sizilien? Melde Dich mal wieder!!!
Gruß
wuzge
Bin zufällig über Dein Posting gestoßen und bin belustigt!
eine Währung an Goldreserven zu knüpfen ...war der größte
Schwachsin.. etc
Wir müssen nicht bis in die Antike zurückgehen, um diese "
mainstream-these" zu widerlegen:
1. Zwischen dem sagen wir mal 17. Jahrhundert und dem Beginn des 1.
Weltkrieges, waren alle wichtigen Währungen zwar nicht goldgedeckt
aber goldunterlegt, so das Britsche Pfd. und die Goldmark, der Fr.
Franc und der Rubel.
2. Niemand wird wohl ernsthaft behaupten, daß es in diesem Zeitraum
kein Wirtschaftswachstum und keinen Aufschwung, keine Ausweitung
des internat. Handels etc gegeben hat. Im Gegenteil: Es war eine
Phase kontinuierlichen Wachstums, die nur ztwlg. von Kriegen
(Napoleon) unterbrochen wurde. Es war auch eine Zeitspanne mit sehr
geringer Inflation.Sogar der Beginn unserer Sozialversicherung fiel
in diese Zeit
Die spekulativen Auswüchse hielten sich in Grenzen und waren nicht
systemgefährdend.Blasen gab es nicht.Schulden, auch Staatsschulden
mußten und konnten zurückgezahlt werden. Einen Derivat-Handel in
heutigem Ausmaß gab es nicht.Die These, daß eine Weltwirtschaft mit
goldunterlegten Währungen real nicht wachsen kann, ist also
Unsinn.
3. Erst mit Beginn des 1. Weltkrieges, der auch ökonomisch ein
totaler Krieg war, mußte man sich entscheiden: entweder
Beibehaltung der partiellen Golddeckung und damit Beendigung des
Krieges Ende 1914 mangels Gold und Kredit oder Einführung von
Papierwährungen (Kriegsanleihen in 100derten von Milliarden)
gedeckt durch das Versprechen auf den Endsieg. Man entschied sich
für die 2. Variante, gab sein " Gold für Eisen" , zeichnete
Kriegsanleihen (heute: Bundesanleihen genannt )und kämpfte noch 4
Jahre weiter bis zur totalen physischen und psychischen
Erschöpfung.Anschließend war man Pleite! Das war der eigentliche
Grund für die Abschaffung von Gold als Währungsmetall Der Rest ist
Geschichte und wird als bekannt vorausgesetzt.
Wenn wir jetzt mal einen Sprung in die Gegenwart machen, in der ja
alles so toll läuft, sind die Währungen nach Deiner Aussage durch
die Wirtschaft bzw. Unternehmen und Menschen gedeckt.Das müssen wir
uns näher ansehen. Nur zur Erinnerung: Die Aufrüstung des 3.
Reiches zwischen 1935-1939 war so ähnlich gedeckt, durch die
deutsche Arbeitskraft, wie man es damals nannte.
Nun wissen wir ja alle, daß zwischen 1970 und jetzt der
Papiergeld-und Kreditumlauf um den Faktor 40 und die
Waren-Güterproduktion nur um den Faktor 4-5 gewachsen ist. Wie kann
das angehen, nach Deinem Deckungsprinzip ??
Wir wissen auch, daß der Derivat-Handel bei Rohstoffen z.b.tlws. 90
x größer ist , als der physische.Wie ist denn das gedeckt ??
Wir wissen seit langem, daß Staatsschulden niemals mehr getilgt
werden können. Das gilt auch für die Zinsen. Wenn sie denn der
tatsächlichen Inflationsrate von 6-8 % z.b. in den USA angepaßt
würden (gilt auch für Deutschland), müßten diese nominal bei ca.
8-10 % liegen, um einen positiven Realzins zu ermöglichen und wären
somit nicht mehr bezahlbar.
Den Wert des Geldes an Unternehmen zu binden, die wie
General-Motors und Ford mittlerweile 500 Mia. $ Schulden und damit
bereits " Junk-Bond-Status" erreicht haben,(Vorstufe zu Chapter 11,
wie man weiß), würde mir ebenfalls schlaflose Nächte bereiten.Und
wenn ich mir den industrieellen Niedergang der USA und Westeuropas
(Stichwort: Globalisierung) ansehe, werde ich auch nicht
optimistischer.
Tja, was bleibt denn nun noch ? Woran sollen wir unsere
exponentiell wachsenden Papiergeldmengen--insbesondere als
Wertaufbewahrungsmittel--, binden ??
Natürlich. An die Versprechungen unserer Regierungen. Das ist
sicher und solide und hat sich immer bewährt.Könnte man meinen.
Wenn da nicht die Geschichte wäre!! Allein zwischen 1871 (Gründung
d.Dt.Kaiserreiches) und 1990 , (Wiedervereinigung )d.h. in 120
Jahren -) sind in Deutschland 4 x (in Worten: vier) die staatlichen
und ökonomischen Strukturen zusammengebrochen, 1. das Kaisereich,
2. Weimarer Republik, 3. Reich und 1990 die DDR. Das ist eine
schlimme Bilanz, auch und gerade hinsichtlich der Stabilität von
Papierwährungen.
Selbst wenn wir den Sonderfall " DDR" außen vor lassen, heißt dies:
alle 40 Jahre gab es neues Papiergeld.
Über die Solidität des US-Dollars, dessen industrielle
Basis konsequent nach China etc. " outgesourct" wird und dessen
politische Führung gerade ihr " Waterloo" im Süden der USA erlebt,
was langfristig noch dramatischere Konsequenzen haben wird als die
Irak-Pleite, muß sich jeder so seine eigenen Gedanken machen.Für
mich nur eine Bestätigung meiner bisherigen Anlagephilosophie.
Fazit: Wer nicht erst heute, wie Du schreibst, sondern schon ein
seit ein paar Jahren in Öl/Uran/Rohstoffen und Gold (auch physisch)
investiert ist, hat schon mal ganz gut verdient und wird nach
meiner Einschätzung auch weiterhin verdienen. Wieviel, wird sich
zeigen. Wer aber in George Bush und Greenspan investiert, wird noch
viele schlaflose Nächte haben ! Das, was wir gerade " Live"
erleben, ist erst das Ende vom Anfang-wie Churchill zu sagen
pflegte- warte mal ab, bis der Anfang vom Ende kommt.Wenn schon ein
Hurrican ein unlösbares Problem für die US-Weltmacht und ihren
größenwahnsinnigen Präsidenten ist, wie soll das bei einem
drohenden Zusammenbruch der Derivat-Märkte etc. aussehen ??
Das gerade deutsche Sparer und Investoren so unerschütterlich an
ihre Regierungen glauben, obwohl doch von der Inflationsrate bis
zur Verschuldung, von der Arbeitslosigkeit zum " Aufschwung Ost"
alles gelogen und getürkt ist, bleibt mir ein ewiges Rätsel.Aber
ich muß es ja auch gar nicht verstehen, ich muß nur die richtigen
Rückschlüsse daraus ziehen
Trotzdem vielen Dank für deine Warnung in Sachen Öl und Gold.Werde
mal darüber nachdenken.Falls Du langfristig falsch liegen
solltest,macht nix! Auch Kontraindikatoren werden an der Börse
gebraucht! Eine der ältesten Börsenregeln lautet sinngemäß: Wer
gegen den allgemeinen Trend (zu ungedeckten Papierwährungen)
spekuliert, dessen Grundannahmen zwar bequem aber ökonomisch und
auch historisch völlig falsch sind , nämlich 1.Schulden müssen
nicht zurückbezahlt werden, 2. Inflation kann man
verheimlichen,
3. zukünftig wachsen wir wieder mit 4-5-6-oder sogar 7 %,
4. wir drucken soviel Papier,wie wir wollen,
der kann nicht ganz falsch liegen. So einfach ist das.
Gruß Looe
Beitrag zu dieser Diskussion schreiben