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    EON - die nächste Exxon ? - Beliebteste Beiträge (Seite 3)

    eröffnet am 15.11.08 12:27:01 von
    Macrocosmonaut [Blogger]

    neuester Beitrag 13.08.14 15:54:33 von
    sturzbach
    Beiträge: 228
    ID: 1.146.110
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    Macrocosmonaut [Blogger]
    schrieb am 12.09.11 18:46:27
    Beitrag Nr. 905 (42.076.565)
    Antwort auf Beitrag Nr.: 42.075.626 von MIRU am 12.09.11 16:01:51Glauben Sie alles was offiziell verkündet wird?

    Wenn da ein Strahlenleck aufgetreten ist, dann wird das eh nicht gross veröffentlicht - und wenn dann erst nach mehreren Monaten, wie in Fukushima.

    Mein Geigerzähler - ein amtlich geeichtes Gerät - zeigt schon seit 8 Wochen rund 40% höhere Gammaortsdosisleistungen an, als das Bundesamt für Strahlenschutz veröffentlicht. Seit April sind in meiner Stadt die 24-Stunden Gammaortsdosisleistungen im Schnitt um rund 20% angestiegen.

    Das sind keine Tagesschwankungen mehr, das ist ein Trend. Die hunderte Tonnen an radioaktiven Material in Fukushima schmelzen durch die Betonhülle verseuchen Grundwasser und die Umwelt. Sowas kann jederzeit auch hier passieren. Die Franzosen wissen warum sie die Mehrzahl ihrer Schrottmeiler an der deutschen Grenze positioniert haben. Denn wenn da ein Ding hochgeht, wird vor allem Deutschland den Fall out abbekommen.

    Tolles Europa, was wir da haben - echt toll.

    Catenom - ging vor einigen Tagen ans Netz und musste kurz darauf direkt wieder wegen eines Störfalls abgeschaltet werden, weil es ja so sicher ist.

    Wer glaubt, dass deutsche AKW´s besser sind, liest wohl zu viel Bildzeitung.

    M.

    Wie immer meine eigene Einschätzung und ohne Gewähr. Die gemachten Angaben stellen keine Handelsaufforderung dar. Aktien und Rohstoffe können steigen oder fallen. Jeder Investor handelt auf eigenes Risiko.
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    Macrocosmonaut [Blogger]
    schrieb am 13.09.11 18:47:16
    Beitrag Nr. 907 (42.082.034)
    Antwort auf Beitrag Nr.: 42.081.916 von Bigzock911 am 13.09.11 18:19:29Das Problem ist, dass das Unternehmen selbst unter Ertragsgesichtspunkten, die Schulden wird nicht zurückzahlen können.

    EON ist sozusagen nichts anderes als Griechenland im Unternehmensformat. Selbst wenn die wie blöd sparen, wird da auf Jahre nichts mehr laufen.

    Bei einer Währungsabwertung - egal in welcher Form - wird der Strom zudem rationiert werden.

    Das kann die Masse sich derzeit noch nicht vorstellen, aber es wird unvermeidbar sein.

    M.

    Wie immer meine eigene Einschätzung und ohne Gewähr. Die gemachten Angaben stellen keine Handelsaufforderung dar. Aktien und Rohstoffe können steigen oder fallen. Jeder Investor handelt auf eigenes Risiko.
    Avatar
    Macrocosmonaut [Blogger]
    schrieb am 14.09.11 11:15:07
    Beitrag Nr. 910 (42.084.763)
    Antwort auf Beitrag Nr.: 42.082.450 von MIRU am 13.09.11 20:11:06Wenn die Welt untergeht - und das wird sie früher oder später für den homo sapiens - dann geht EON ebenfalls mit unter.

    Die Katla Caldera in Island braucht nur hoch zugehen, dann wird im besten Fall nur EON & Co in den Konkurs gehen und die Menschhéit überleben - im schlimmsten Fall wird es Anarchie und nachfolgend ein Massensterben weltweit geben.

    Die Erde schert sich einen feuchten Kehrricht dabei um Threadteilnehmer - und erst recht um Aktionäre - gleich welcher Coleur.

    Die tektonischen Verschiebungen in den Epizentren von dormand vulcanos gefallen mir gar nicht.

    M.

    Nur meine Meinung - nicht mehr und nicht weniger.
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    herby24
    schrieb am 14.09.11 14:57:04
    Beitrag Nr. 914 (42.086.116)
    Antwort auf Beitrag Nr.: 42.085.710 von pedestrian am 14.09.11 13:55:14Mein persönliches Kursziel sehe ich bei 3 EUR...bietet jemand weniger :laugh:
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    pedestrian
    schrieb am 14.09.11 15:48:51
    Beitrag Nr. 915 (42.086.462)
    @herby,
    warum nicht 3 euro viele firmen sind schon so abgeschmiert.coba von 40 euro auf 1,60 euro.bei eon kann das auch passieren.wenn die lawine erstmal rollt.;);););)
    Avatar
    MIRU
    schrieb am 14.09.11 16:02:31
    Beitrag Nr. 916 (42.086.552)
    Antwort auf Beitrag Nr.: 42.086.116 von herby24 am 14.09.11 14:57:04Bei 1 € schlage ich zu. Und kaufe sofort 100 Stück !!!!

    Obwohl Conergy ist ja auch weit unter 1 € gerutscht.

    :confused::confused::confused::confused:


    Evtl. sollte man doch warten auf Kurse um 10 cent ?????

    :confused::confused::confused::confused::confused:


    Dann könnte man ja von der Dividende gleich mal die 10-fache Stückzahl zukaufen .

    :laugh::laugh::laugh::laugh::laugh::laugh::laugh::laugh:
    Avatar
    pedestrian
    schrieb am 19.09.11 18:36:08
    Beitrag Nr. 917 (42.107.096)
    Antwort auf Beitrag Nr.: 42.086.552 von MIRU am 14.09.11 16:02:31@miru,
    wenn man sich den chart von eon anschaut.kann das wirklich ein pennystock werden:eek::eek::eek::eek::eek:
    Avatar
    Macrocosmonaut [Blogger]
    schrieb am 20.09.11 17:49:43
    Beitrag Nr. 918 (42.112.026)
    Antwort auf Beitrag Nr.: 42.107.096 von pedestrian am 19.09.11 18:36:08Tja,

    die Kleinanleger dieses überschuldeten Ladens werden spätestens dann kapieren, dass sie Aktien eines Unternehmens gekauft haben, dass im Grunde bereits heute den Banken gehört, die der Aktiengesellschaft Milliarden über Milliarden an Schulden aufgebürdet haben - und dies ganz gewiss nicht ohne Sicherheiten.

    Spätestens aber wenn die Banken ihr Eigenkapital stärken müssen, werden diese Aktien liquidieren. Im nächsten Schritt dann auch wahrscheinlich die vorzeitige Schuldentilgung verlangen - sprich die gegebenen Kredite vorfällig stellen.

    Nur wird EON diese nicht zurückzahlen können - und dann wird die Insolvenz angemeldet bzw. verstaatlicht.

    Die Schulden bekommt die Allgemeinheit und die Filets aus der Konkursmasse die Gläubiger.

    Aktionäre werden gemolken bis zur Insolvenz.

    Denn irgendwie müssen die Fürsten in den Banken und die Vorstände ihre Millionengehälter finanzieren.

    Sehe hier nach wie vor keinen Grund auch nur eine Aktie zu kaufen - es sei denn man ist Masochist.

    M.

    Wie immer meine eigene Einschätzung und ohne Gewähr. Die gemachten Angaben stellen keine Handelsaufforderung dar. Aktien können steigen oder fallen. Jeder Investor handelt auf eigenes Risiko.
    Avatar
    RGensheimer
    schrieb am 20.09.11 20:26:50
    Beitrag Nr. 921 (42.112.773)
    Zitat von pedestrian
    @macro,
    eon ist wie die FDP

    Was soll man von jemandem halten, der offensichtlich rund um die Uhr Zeit hat, diesen geistigen Dünnpfiff zu verbeiten. Ewig ins gleiche Horn zu tuten. Wenn die Beiträge doch wenigstens geistreich oder lustig wären.

    Hartz 4 mit 24 Stunden Freizeit?
    Gehbehindert und an den PC gefesselt?
    Ehemaliger EON-Mitarbeiter wegen Unfähigkeit entlassen?
    Avatar
    pedestrian
    schrieb am 20.09.11 20:35:53
    Beitrag Nr. 922 (42.112.815)
    @RGensheimer,
    bist du ein eon aktionär der die nerven verliert?:laugh::laugh::laugh::laugh::laugh::laugh:


    wenn du meine postings aus der vergangenheit gelesen hättest wo eon noch bei 24 euronen stand(da habe ich schon geschrieben eon geht auf 15 euro).und nun?

    RGensheimer deine eon geht weiter baden.wenn du pleite bist kannste ja hartz 4 beantragen.
    Avatar
    Macrocosmonaut [Blogger]
    schrieb am 20.09.11 22:28:27
    Beitrag Nr. 923 (42.113.358)
    Antwort auf Beitrag Nr.: 42.112.773 von RGensheimer am 20.09.11 20:26:50Im Gegensatz zu überbezahlten Bankern, Steuerhinterziehern und Politverbrechern, liege ich niemandem auf der Tasche - ganz im Gegenteil.

    Ich arbeite - wenn andere meinen Party machen zu müssen - ich schlage mir in Notdiensten die Nächte um die Ohren und sehe wie abstrus und aberwitzig die Vorstellung der Menschen sind - die ganz in Vogelstraussmanier glauben, dass diese Schuldenkrise gut für sie ausgeht - was sie natürlich mit nichten wird.

    Wenn die ersten Staaten kippen - dann setzt ein Dominoeffekt ein der sich gewaschen hat - die Zwangsliquidierungen - als unweigerliche Folge einer Schuldenblase führen dann zum übelsten, was die Menschheit in den letzten 200 Jahren gesehen hat.

    Diese Welt wurde der Korruption übereignet - die von höchster Stelle abgesegnet wird - und offenbar bereichern sich die Politiker an den Menschen ungeniert, wie die Bonzen in irgendwelchen Banken und Aktiengesellschaften. Dafür bläht man auch die Schuldenberge nochmal so richtig auf, denn das steigert die Boni ganz gewaltig.

    Die Zeche darf der Aktionär zahlen, der mit auf pump finanzierten Dividenden geködert wird - das ist wie beim Fischen.

    Häng den ahnungslosen Aktionären nur ein kleinen Köder ins Wasser - und schon beissen sie an.

    Die Grosskapitalisten fischen dann den ahnungslosen Kleinaktionär heraus - und nehmen ihn vollständig aus - und am Ende bleibt nur noch das Gerippe zurück, während die Grosskapitalisten sich fürstlich am Feuer zu frisch zubereiteten Fisch amüsieren.

    Ich änder gerne meine Meinung, wenn EON

    a. keine AKW´s mehr hat

    und

    b. keine Schulden, die mehr als das 30-fache des Gesamtjahresertrages betragen und die zudem noch weiter steigen. Ein Valueinvestment ist das keinesfalls - eher ein Rohrkrepierer, der sich noch mal aufbäumt.

    c. die Welt wieder ein funktionierendes Geldsystem hat - ohne Schulden. Die Anpassung an ein solches Geldsystem wird aber massive Auswirkungen auf die globalen Volkswirtschaften haben und am Ende eine Depression nach sich ziehen, die ihresgleichen sucht.

    d. Gehört das Unternehmen doch in Wirklichkeit den Gläubigern - und nicht den Banken - oder glauben Sie allen ernstes, dass die so blöd sind und keine Sicherheiten verlangen. Sie glauben doch nicht allen ernstes dass Ackermann und Konsorten genauso dämlich sind wie die doofe Merkel - und die Schwachmanen in Berlin, die deutsche Ersparnisse ohne irgendwelche Sicherheiten für marode Staaten und Banken verpfänden.

    e. Das Unternehmen ist nach wie vor ein Kapitalvernichter - eben wegen der Schuldenberge. Zudem ist das Management offenbar unfähig Mehrwerte zu schaffen - stattdessen wird kontinuierlich Vermögenswerte zerstört, weil man in Hochrisikotechnologie seit Jahren investiert hat, die am Ende abgeschrieben werden muss.

    Sind die Abschreibungen auf die abgeschalteten AKW´s eigentlich schon in der Bilanz vorgenommen worden? Wie hoch werden die sein? Welche Lasten entstehen für den Rückbau dieser maroden Meiler.

    Da werden - zusätzlich zu den Schulden noch unzählige Milliarden an Belastungen auf die EON zu kommen.

    Wie wollen die diese Belastungen stemmen? Wahrscheinlich durch neue Schulden oder durch Kapitalerhöhungen - oder beidem...

    Nur meine Meinung.

    Gruss.

    M.

    Wie immer meine eigene Einschätzung und ohne Gewähr. Die gemachten Angaben stellen keine Handelsaufforderung dar. Aktien können steigen oder fallen. Jeder Investor handelt auf eigenes Risiko.
    Avatar
    Macrocosmonaut [Blogger]
    schrieb am 20.09.11 22:42:22
    Beitrag Nr. 924 (42.113.415)
    Antwort auf Beitrag Nr.: 42.113.358 von Macrocosmonaut am 20.09.11 22:28:2722 Milliarden an Belastungen sollen noch kommen bei RWE und EON.

    Die AKW´s sind am Ende ohne innneren Wert - im Gegenteil, die Abbruchkosten und die Entsorgung der hochradioativ belasteten Meiler darf, dann auch der Aktionär bezahlen.

    Ich glaube kaum, dass es der Bevölkerung vermittelbar ist, dass diese für den Profit einiger weniger auch noch die Abrisskosten bezahlen soll.

    Das wäre so, als wenn ein Imbissbudenbesitzerbesitzer die Currywurst verkauft - aber den Dreck der dabei entsteht einfach auf die Strasse wirft und nicht entsorgt.

    Im Grunde ist EON inzwischen - salopp formuliert - nichts anderes als eine überschuldete und mehr noch verstrahlte Imbissbude. Denn die meisten Atommeiler sind vom Netz - und produzieren statt Ertrag nur noch Kosten in Zukunft.

    Dazu die Schulden...

    Nein - EON wird am Ende der Telekom folgen - und einstellig Eurokurse aufweisen - und später wird sich beim aktuellen Statusquo die Frage stellen ob der Laden verstaatlicht wird - womit dann der Bürger die Altlasten der AKW´s entsorgen darf.

    Vorher haben die Banken aber noch mal so richtig abkassiert - und zwar bei Aktionären, Konsumenten und dem Volk.

    Die Altlasten landen dann im Rahmen der Verstaatlichung am Ende bei uns allen - sofern nicht vorher schon ein Super-Gau für das vorzeitige Aus sorgt.

    Warum sollte ich in abrissreife AKW´s investieren, die zudem mit exorbitant hohen Schulden belastet sind?

    Selbst ohne Schulden, wird irgendjemand die Kosten für den Rückbau der verstrahlten Atommeiler tragen müssen - und das wird der Aktionär sein - und niemand anderes....

    Erst Recht wenn Rot-Grün die Regierungsverantwortung übernehmen sollte.

    M.

    Wie immer meine eigene Einschätzung und ohne Gewähr. Die gemachten Angaben stellen keine Handelsaufforderung dar. Aktien können steigen oder fallen. Jeder Investor handelt auf eigenes Risiko.
    Avatar
    Macrocosmonaut [Blogger]
    schrieb am 20.09.11 22:45:42
    Beitrag Nr. 925 (42.113.432)
    Antwort auf Beitrag Nr.: 42.113.415 von Macrocosmonaut am 20.09.11 22:42:22http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,766494,00.html
    Avatar
    pedestrian
    schrieb am 21.09.11 07:29:34
    Beitrag Nr. 926 (42.113.839)
    @macro,
    sehr interessanter bericht.bei eon wird es massive kapitalerhöhungen geben,dieses geld wird weiter verbrannt.am ende wird eon unter der schuldenlast zusammenbrechen.der insolvenzverwalter übernimmt das ruder.
    Avatar
    Macrocosmonaut [Blogger]
    schrieb am 21.09.11 11:13:22
    Beitrag Nr. 927 (42.114.929)
    Antwort auf Beitrag Nr.: 42.113.839 von pedestrian am 21.09.11 07:29:34Das ist doch mein Reden, aber die Fürsten in den Banken, werden versuchen die Menschen in diesem Land solange als möglich wie eine Apfelsine auszuquetschen.

    Wenn die Banken verstaatlicht werden, wird EON folgen - denn der Gläubiger wird dann der Staat. Und wenn EON die Forderungen der Banken, die im Rahmen einer Verstaatlichung dann an den Staat gehen, nicht bedienen kann, dann wird EON & Co verstaatlicht, so wie die HRE vor 2 Jahren.

    Viele Grüsse.

    M.

    Wie immer meine eigene Einschätzung und ohne Gewähr. Die gemachten Angaben stellen keine Handelsaufforderung dar. Aktien können steigen oder fallen. Jeder Investor handelt auf eigenes Risiko.
    Avatar
    herby24
    schrieb am 21.09.11 21:26:31
    Beitrag Nr. 930 (42.118.355)
    Ich weiss nicht, ob ihrs schon bemerkt hat, aber hier entsteht gerade ein Milliardenmarkt für EON....


    06.05.2011, 17:14 Ausbau erneuerbarer Energien:
    Eon baut ersten Speicher für Windstrom

    Öko-Strom hat ein Problem: Er ist nicht immer verfügbar und lässt sich schlecht speichern. Der Düsseldorfer Konzern probiert eine Idee aus, um das zu lösen. von Michael Gassmann Düsseldorf Anzeige
    Angesichts der politischen Abkehr von der Atomkraft treiben die deutschen Stromkonzerne den Ausbau erneuerbarer Energien voran. Marktführer Eon steht vor dem Bau der ersten größeren Anlage für Wasserstoffelektrolyse in Deutschland. In ihr lässt sich mit Windstrom Ökogas erzeugen. "Wir werden eine Demonstrationsanlage in Norddeutschland bauen. Derzeit untersuchen wir mehrere Standortoptionen", sagte Technologievorstand Klaus-Dieter Maubach am Montagabend in Düsseldorf.
    Lösung für das Kernproblem
    Auch Eons Rivalen mühen sich, ihre Stromerzeugung unabhängiger von Kohle und Kernkraft zu machen. So nimmt RWE den Ausbau der Windkraft weitgehend von seinem Sparprogramm aus. EnBW begann erst Anfang der Woche den Betrieb von Baltic 1, des ersten kommerziellen Hochseewindparks in Deutschland.Kursinformationen und Charts

    Die Eon-Anlage könnte das größte Problem der Erneuerbaren lösen helfen: Sie können bislang nicht ausreichend gespeichert und bei Bedarf bereitgestellt werden. Bei der Elektrolyse wird mit Strom - vorzugsweise aus Offshore-Windparks - zunächst Wasserstoff erzeugt. Durch Reaktion mit CO2 entsteht Methan, das wie Erdgas nutzbar ist. So kann der Energiebedarf mehrerer Wochen in bestehenden Erdgasspeichern und -pipelines gebunkert werden. Techniken wie Pumpspeicherwerke können dies nur über kurze Zeiträume. Nachteil der Elektrolyse ist ihre noch geringe Energieeffizienz.
    "Ziel des Projekts ist, die technische und betriebliche Machbarkeit der Gewinnung von Wasserstoff aus Windstrom durch Elektrolyse nachzuweisen", sagte Maubach. Details würden derzeit festgelegt. Die Inbetriebnahme sei für 2012 oder 2013 geplant. Die Leistung liege zunächst bei etwa einem Megawatt, sei aber ausbaubar. Eon verfügt mit Ruhrgas über die größte deutsche Erdgasinfrastruktur und kann zu Zeiten hoher Strompreise das Ökomethan in seinen Kraftwerken profitabel wieder zu Strom machen.
    Festhalten an Atomkraft
    Avatar
    pedestrian
    schrieb am 22.09.11 07:37:01
    Beitrag Nr. 932 (42.119.235)
    der umbau wird mrd kosten.eon erwartet 8 mrd euro verlust.die idee ist gut mit den wasserstoff aber wie will eon das bezahlen?die bräuchten ja zig anlagen.
    Avatar
    pedestrian
    schrieb am 22.09.11 18:49:36
    Beitrag Nr. 937 (42.123.356)
    Antwort auf Beitrag Nr.: 42.122.066 von cash_is_king am 22.09.11 15:33:18wohlgemerkt,von macro im jahre 2008 geschrieben!!!!!!!!
    es stimmt alles!!!!!! meine hochachtung und allen respekt.





    Die Aktie von EON befindet sich in intakten übergeordnete Abwärtstrends innerhalb diese zuletzt trendbestätigende Konsolidierungen vollzog.

    Mit dem bestätigten signifikanten Bruch der 28.93 Euro marke wurde als nächstes Kursziel die 20.26 Euromarke aktiviert. Da bei einer solchen Bewegung mit Unterschreiten der 22.33 Euro weitere Verkaufssignale getriggert werden sind weitere Kursverluste in der Folge bis 13 Euro bzw. 11.40 Euro zu diskutieren.

    Sollte gar das Bewegungstief aus dem Jahre 2003 bei 11.38 Euro unterschritten werden, dann drohen weitere drastische Kursverluste in der Folgezeit bis in den Bereich von 6.40 Euro bzw. 4.50 Euro.

    Erst oberhalb von 41 Euro wäre eine Entspannung der Lage zu diskutieren.

    Trigger für eine weiteren drastischen Kursverfall sind vielfältig denkbar:

    - Verfall der Strompreise auf Grund nachlassender Energiepreise und verschärften Wettbewerbs und Verlust der Oligopolstellung - u.a durch EU-Auflagen u.a.

    - Umweltauflagen, steigende Refinanzierungskosten, Pandemie mit hoher Sterblichkeit, wegbrechende Nachfrage auf Seiten der Industrie

    - Abschaltung der AKW´s - verschärfte Klimaschutzbestimmungen

    - ausserplanmässige Firmenwertabschreibungen und die Kernschmelze des Eigenkapitals auf Grund exorbitanter Verschuldung in Höhe von derzeit 26 Milliarden Euro bei viel zu teueren Engagements in Russland, Spanien und Frankreich und einem überholten Energiekonzept basierend auf Atomstrom und Kohle.

    Die Strategie einer Expansion durch Aufnahme exorbitanter und dazu mit Zinskupons von 6% sehr teuren Fremdfinanzierungen stellt einen ganz erheblichen Risikofaktor für die Unternehmensfinanzen dar. Im Falle einer Pandemie könnten auf Grund einer hohen Sterblichkeit der Pandemieopfer hieraus ernstzunehmenden Zahlungsschwierigkeiten resultieren. Das Risikoprofil einer auf gigantischen Schulden basierenden Expansion ist inakzeptabel.

    EON Chef Wulf Bernotat mag dabei, wenn er einem aus dem Handelsblatt mit geöffneten Hemdkragen locker lässig entgegenlächelt eine Vision haben - aber wie solche Visionen die auf gnadenloser Überschuldung basieren enden können zeigte in der Vergangenheit bereits das Beispiel deutsche Telekom.

    Es ist als fahrlässig zu bezeichnen ein ehemals kerngesundes Unternehmen derart hoch zu überschulden - ohne die Risiken entsprechend zu managen. Die Einschätzungen des Vorstandes könnten sich schon bald als gnadenlose Fehleinschätzung der Gesamtlage erweisen.

    Allein der Refinanzierungsbedarf für die Jahre 2007 bis 2010 beläuft sich auf satte 30 Milliarden Euro - ob diese auch in Zukunft weiter so problemlos gelingt muss angesichts der enormen Schulden die das Unternehmen anhäuft in Frage gestellt werden.

    Auch das Aktienrückkaufprogramm ist nun beendet worden - kursstützende Impuls dürften somit zukünftig auch von dieser Seite wegfallen.

    EON läuft in eine schwerwiegende Schuldenfalle - die Russlandengagements sind bereits heute zu teuer bezahlt. Auch das festhaten am Atomstrom und der Kohleverbrennung als Hauptenergielieferant ist als strategische Fehlausrichtung anzusehen. Führerschaft in Sachen Energieversorgung wird nur das Energieunternehmen in den kommenden Jahren haben, welches die Geothermie anstatt von teuren und kostspieligen AKW´s für sich zu nutzen weiss.

    Da ist eine RWE derzeit sicherlich bilanzmässig - auch im Hinblick auf den Verschuldungsgrad besser aufgestellt.

    Kurs bei Besprechung
    28.15 Euro - Mittelfristiges Kursziel 14 Euro - langfristiges Kursziel bei unverändertem Status quo 4.50 Euro.

    M.

    Wichtiger Hinweis für den Thread:
    Avatar
    speciallando
    schrieb am 24.09.11 14:38:36
    Beitrag Nr. 940 (42.131.000)
    Antwort auf Beitrag Nr.: 42.130.951 von pedestrian am 24.09.11 13:57:427000 Kilowatt Leistung ;). Tippe auf 7 kWp und das wären dann je nach Lage max. 7000 kWh pro Jahr. Das wäre dann auf Dauer (selbst bei sehr guter Lage in guter deutscher Region)hoch gegriffen, denn man sollte je nach Qualität der Module eine Degradation über die Jahre berücksichtigen.

    Auch sonst ist die EON-Argumentation sehr fragwürdig, auch wenn ich von EON wenig halte. Die reduzierten Erlöse aus der Atomkraft sind im jetzigen Kurs schon eingepreist. Ich gehe davon aus, daß EON trotzdem in den folgenden Jahren noch ein "leichter Gewinn" in der Bilanz bleibt
    Avatar
    pedestrian
    schrieb am 24.09.11 19:33:41
    Beitrag Nr. 941 (42.131.417)
    Antwort auf Beitrag Nr.: 42.131.000 von speciallando am 24.09.11 14:38:36sage ich ja bis 7000kw pro jahr habe eine große fläche mit solarworldmodulen(garage,dach)
    nach 10 jahren verlieren die module ein teil ihrer leistung.aber es ist schon toll wenn man seinen eigenen strom produziert.anstatt einen dicken wagen lieber eine solaranlage.
    Avatar
    Macrocosmonaut [Blogger]
    schrieb am 28.09.11 09:54:17
    Beitrag Nr. 942 (42.144.102)
    Und wieder werden EON Aktionäre Milliarden an die Finanzoligarchie demnächst in Brüssel überweisen müssen, wenn die Vorwürfe zutreffen.

    http://www.focus.de/finanzen/boerse/aktien/gaskartell_aid_68302.html

    10% des Jahresumsatzes als Strafzahlung - 6.4 Milliarden !!! Woher nehmen wenn nicht stehlen?

    Natürlich wird man eine solche Strafe bei den Aktionären von EON und RWE eintreiben. Und selbstredend hat dieses Management die Preise nach meinem Dafürhalten abgesprochen um den Profit der Finanzmafia zu mehren. Shareholdervalue sieht anders aus.

    Offenbar reichen die Garantien des EFSF nicht aus um die maroden Staaten in der EU Zone zu stützen.

    An wen die Bussgelder gehen wird ja auch nicht genannt - nur an Brüssel - und von dort wahrscheinlich in dunkle Kanäle des organisierten Vebrechens - ganz bestimmt aber nicht an die geschädigten Endverbraucher. Die Aktionäre dürfen blechen...

    Niedlich wie N-TV heute morgen von Strafzahlungen in Millionenhöhe sprach - die totale Verarschung der Massen - eigentlich schon kriminell wenn ein Sender wie n-TV auch noch die Unwahrheit verbreitet und von Millionen spricht, wenn in Wirklichkeit mehrere Milliarden an Strafe drohen.

    Fakt ist, dass mehrere Milliarden gestemmt werden müssen, wenn die Vorwürfe zutreffen wovon ich ausgehe.

    Bemerkenswert ist aber vor allem, dass dies auch nach einem hair cut der Fall sein wird - sprich 10% des Jahresumsates sind dann an die Organisation X zur Zahlung fällig.

    Doch das Unternehmen steckt so tief in der Kreide, dass es gar nicht wird zahlen können - ohne eine massive Kapitalerhöhung durchführen zu können - und die Schulden sind damit immer noch nicht einmal im Ansatz bedient.

    Für RWE gilt ähnliches - dazu der Trend in Richtung dezentrale Energieversorgung...

    Für mich nur wieder eine Frage der Zeit bis die Aktionäre hier wieder abrasiert werden - daran ändert auch die technische Reaktion der letzten Tage nichts.

    Diese Kuh wird von der Hochfinanz gemolken bis sie bankrott ist.

    M.

    Wie immer meine eigene Einschätzung und ohne Gewähr. Die gemachten Angaben stellen keine Handelsaufforderung dar. Aktien können steigen oder fallen. Jeder Investor handelt auf eigenes Risiko.
    Avatar
    pedestrian
    schrieb am 28.09.11 10:09:11
    Beitrag Nr. 944 (42.144.170)
    Antwort auf Beitrag Nr.: 42.144.102 von Macrocosmonaut am 28.09.11 09:54:17@macro,
    eon muss unternehmensteile verkaufen,gesund schrumpfen ist angesagt(falls das noch möglich ist).
    eon steckt in der schuldenfalle.diese einschläge kann kein unternehmen auf dauer verkraften.

    mfg
    p
    Avatar
    Macrocosmonaut [Blogger]
    schrieb am 30.09.11 10:25:26
    Beitrag Nr. 947 (42.154.322)
    Tja - so wie es aussieht verschwindet demnächst ein Teil der Kanarischen Inseln von der Bildfläche und mit der Insel El Hiero auch die Wallstreet.

    Und sollte El Hiero wie der Tambora 1815 kollabieren, dann wird es für uns alle auf diesem Planeten ganz schön ungemütlich - egal ob New York dann von einem Tsunami weggespült wird oder nicht.

    Und wer glaubt das New York sich binnen 6 Stunden evakuieren liesse der glaubt auch noch das Atomkraftwerke unfehlbar seien...

    M.

    Wie immer meine eigene Einschätzung und ohne Gewähr. Die gemachten Angaben stellen keine Handelsaufforderung dar. Aktien können steigen oder fallen. Jeder Investor handelt auf eigenes Risiko.
    Avatar
    herby24
    schrieb am 06.10.11 12:45:13
    Beitrag Nr. 951 (42.177.737)
    Antwort auf Beitrag Nr.: 42.177.325 von Macrocosmonaut am 06.10.11 11:33:50Dislike!

    Gott sei Dank hast Du deinen Apokalipse-Schwachsinn mit Deinem Disclaimer versehen...ansonsten ist das gro Fahrlässig, was Du da verzapfst...


    "....Wie immer meine eigene Einschätzung und ohne Gewähr. Die gemachten Angaben stellen keine Handelsaufforderung dar. Aktien können steigen oder fallen. Jeder Investor handelt auf eigenes Risiko...."
    Avatar
    Macrocosmonaut [Blogger]
    schrieb am 07.10.11 01:04:45
    Beitrag Nr. 952 (42.181.480)
    Antwort auf Beitrag Nr.: 42.177.737 von herby24 am 06.10.11 12:45:13Apokalypse Schwachsinn?

    Offenbar fehlt Ihnen die Demut vor unserem Planeten Erde und ausreichende Kenntnisse zur Menschheitsgeschichte und der Evolution auf diesem Planeten.

    In naher Zukunft rechne ich bereits mit Naturkatastrophen vulkanischen Ursprungs, die sie sich nicht in ihren kühnsten Träumen vorstellen können, die ich mir aber beileibe nicht wünsche.

    Die Massenmedien schweigen zu alledem - und es wird die heile Welt verkauft, weil ansonsten sofort die Supermärkte leergefegt wären.

    Ich gehe davon aus, dass auf Island demnächst rund 60-70% der Bevölkerung durch eine Vulkaneruption ausgelöscht werden. Da wurde bereits von offizieller Seite aus gewarnt - im letzten Jahr durch den Staatschef persönlich.

    Mit ein bisschen Glück haben die Isländer noch ein paar Wochen oder Monate Zeit, ehe Europa unter einer dicken Schicht Vulkanasche versinkt.

    Lesen Sie sich mal die neusten Berichte des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz durch, dann wissen Sie dass der vermeintliche Apokalypse Schwachsinn, wie sie es nennen durchaus eine wissenschaftliche Grundlage hat.

    Wir zweifelsohne atomare und nukleare Risiken, neben einer Vielzahl weiterer Risiken.

    In Japan war man vor Fukushima genauso überheblich wie derzeit noch im Rest der Welt. Den Planeten wird es aber einen feuchten Kehrricht kümmern, was Aktionäre und Banken, Politiker und andere Institutionen denken. Das war schon immer so und wird auch in Zukunft so sein.

    M.

    M.


    Wie immer meine eigene Einschätzung und ohne Gewähr. Die gemachten Angaben stellen keine Handelsaufforderung dar. Aktien und Rohstoffe können steigen oder fallen. Jeder Investor handelt auf eigenes Risiko.
    Avatar
    StefanHofi
    schrieb am 07.10.11 07:10:16
    Beitrag Nr. 955 (42.181.604)
    Antwort auf Beitrag Nr.: 42.181.483 von Macrocosmonaut am 07.10.11 01:07:40@Maccrocosmonaut

    [Panikmodus on] Oh - mein Gott. Wir werden alle werden alle sterben. [Panikmodus off]
    Stimmt - das Leben endet mit dem Tode, allerdings habe ich vor mir mit den Erträgen meiner Eon-Aktien mein hoffentlich noch lange währendes Leben zu versüßen. Das es immer mal wieder eine Naturkatastrophe gibt und alle 1000 Jahre a la Krakatau oder Santorini ein Teil der Menschheit ein kollektives Trauma überstehen muss ist eine Tatsache. Aber was solls: Irgend was ist ja immer und nur in Angst leben weil einen etwas fiktiv treffen kann, lohnt sich nicht.
    Mir fällt jedenfalls keine Begründung ein, warum Ihre Untergangsstimmung gerade die Eon-Aktie betreffen sollte. Vielleicht wären Sie bei den Rückversicherern besser aufgehoben, als bei den Versorgern. Übrigens habe ich vor kurzem da auch investiert: Ich hoffe halt das ein ganz großer Knall erdgeschichtlich nicht mehr zu meiner Lebenszeit eintrifft ;)
    Avatar
    pedestrian
    schrieb am 07.10.11 09:02:41
    Beitrag Nr. 956 (42.181.928)
    @macro,
    eon's kursanstieg ist eine blase.merkel hat nun gestanden alle banken zu retten.das verleiht den dax flügel.solche impulse halten nicht lange.
    Avatar
    Macrocosmonaut [Blogger]
    schrieb am 07.10.11 20:56:35
    Beitrag Nr. 957 (42.186.218)
    Antwort auf Beitrag Nr.: 42.181.928 von pedestrian am 07.10.11 09:02:41Hallo Pede,

    ich ärgere mich etwas über mich selber, denn wie ich sehe hat die Aktie ein gap bei 17.50 Euro geschlossen, welches im Abwärtstrend gerissen wurde.

    Da hätte man etwas zocken können. Mit Gap close dürfte hier aber nunmehr die Bärenmarktrally ihr Ende finden. Denn da haben einige in 2 oder 3 Wochen doch rund 30% verdient.

    Die Welle 5 down wird meines Erachtens dann die Aktie gen Süden schicken - und neue Tiefs ausloten.

    Sind immer noch in der Hauptantriebswelle 3 in Richtung Süden - die impulsiv verläuft.

    Die Eigenkapitalquote bei den Banken ist dermasse gering, dass die im Grunde bei Staatsbankrotten grosse Teile ihre Aktienbeteiligungen werden zwangsliquidieren müssen.

    Es ist eh grotesk, dass man den Banken versucht Abermilliarden in die Taschen zu stecken, was man dem Bürger genommen hat - alles damit Ackermann und Konsorten ihre Bäuche und ihr Luxusleben weiter fröhnen können.

    Unfassbar - im übrigen lassen die Vorstände es sich bei den Schuldengeplagten DAX-Unternehmen ebenfalls sich fürstlich in selbstherrlicher Weise mit Millionen jedes Jahr ausstaffieren - während die das Unternehmen in einen Schuldensumpf ohne Ende stürzen und statt Mehrwert, weniger Werte schaffen.

    Als Arzt wäre ich da schon längst pleite - nur wird mir keine Merkel in paar Millionen mal eben zustecken, damit ich es mir richtig gut gehen lassen kann - im Gegenteil - man wird in Regress genommen. Haltlose Zustände sind das inzwichen in Deutschland und Europa.

    Viele Grüsse.

    M.



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    Macrocosmonaut [Blogger]
    schrieb am 07.10.11 21:07:21
    Beitrag Nr. 958 (42.186.256)
    Antwort auf Beitrag Nr.: 42.181.550 von FrauMoisl am 07.10.11 05:27:22Sie können Warnungen in den Wind schlagen oder für sich un ihre Familie umsetzen.

    Sprich Vorsorge betreiben oder wie Vogel Strauss den Kopf in den Sand stecken und so tun, als wenn diese Entwicklungen in Island oder auf den Kanaren sie nicht betreffen. Dann werden sie aber zu den Millionen an Menschen gehören die im worst Case Szenario am Tag X um ihr Überleben kämpfen - spätestens wenn die nationale Notreserve unseres Landes verbraucht ist.

    Ich sage nur, dass man Vorsorge treffen sollte und die ruhige Phase der letzten Jahrzehnte nicht als selbstverständlich sondern als ein Geschenk ansehen sollte.

    So wird es nicht auf Dauer bleiben - im Gegenteil.

    Die Menschen vertrauen darauf, dass die Stromversorgung immer funktioniert, dass die Supermärkte immer gefüllt sind und das die Wasserversorgung ebenso sichergestellt ist - ist sie denn wirklich sicher?

    Es gibt so viele Faktoren, die das System, was uns heute selbstverständlich erscheint binnen weniger Stunden zum Erliegen bringen können - dann bricht das just in time System in sich zusammen - und dann wird sich zeigen, wer Mist gequirlt hat - und wer nicht.

    Wer sich gut vorbereitet auf ein solches Szenario, dass wie gesagt meines Erachtens in den kommenden Monaten ansteht, der kann gelassen in die Zukunft schauen.

    Es kostet derzeit nicht einmal viel Vorsorge und Vorräte anzulegen - noch sind die Supermarktregale voll mit allem - aber wenn ein Extinction Level Event auftritt, dann bricht alles zusammen - sowohl die Stromversorgung, damit die Wasserversorgung und damit alle Systeme der Logistik der betroffenen Länder und Kontinente.

    Ich freue mich, wenn es nicht so kommt, und ich freue mich nicht, wenn es kommt. Denn eine solche Katastrophe wünsche ich niemandem auf der Welt.

    Allerdings soll niemand sagen, er wäre nicht vorher informiert worden, was da auf uns zukommen wird. Und es wird passieren - die Frage ist nur wann und nicht ob.

    Gruss.

    M.



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    Macrocosmonaut [Blogger]
    schrieb am 07.10.11 21:12:48
    Beitrag Nr. 959 (42.186.276)
    Antwort auf Beitrag Nr.: 42.181.604 von StefanHofi am 07.10.11 07:10:16Schon mal was von einem EMP gehört - oder einem Solarsturm?

    Wa glauben Sie wenn sowas, wie ca. 1850, erneut in der heutigen Zeit passiert?

    Und es wird irgendwann passieren - und die Systeme sind für einen solchen Partikelsturm nicht vorbereitet.

    Ich weiss noch nicht einmal ob die AKW´s gegen einen EMP gesichert sind. Wenn nicht, dann haben wir ein gewaltiges Problem - sowohl sicherheittechnischer, wie auch versorgungstechnischer Natur.

    http://www.focus.de/wissen/wissenschaft/tid-9901/technik-sind-auch-akws-gefaehrdet_aid_300430.html

    So wie es aussieht, kann aber ein Solarsturm die AKW´s in Deutschland, aber auch in anderen Ländern zu einem GAU führen. Dies wäre ein kollektiver GAU - gegen den Fukushima wahrscheinlich nur ein Grillfest war.

    Will mir das gar nicht weiter ausmalen, was das für uns in Deutschland bedeutet, wenn bei den Franzosen reihenweise die AKW´s durchschmelzen sollten.

    M.



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    Macrocosmonaut [Blogger]
    schrieb am 10.10.11 21:19:09
    Beitrag Nr. 962 (42.194.202)
    Spielen wir doch mal ein Szenario durch:

    Szenario A: Der heute registriere submarine Vulkanausbruch vor El Hierro an den kanarischen Inseln führt sekundär zu einer grossen magmaphreatischen Eruption - in Küstennähe. Die Druckwelle breitet sich mit Schallgeschwindigkeit aus und trifft auf die umliegenden kanarischen Inseln. Als Folge dieser supermassiven Druckwelle kommt es zu Inselabbrüchen und Inseleinstürzen. Die folgenden Tsunamis rollen mit Schallgeschwindigkeit über das Meer. Innerhalb weniger Minuten treffen Sie auf Marrokko in Form eines im worts case rund 100 Meter hohen Tsunamis.

    Mit sechstündiger Latens trifft der Tsunami auf die Ostküste von Nord und Südamerika. Seine Höhe beträgt dann im worst case rund 25 Meter - New York versinkt samt Wallstreet binnen weniger Minuten und dem Gold der Federal Reserve Bank im Meer. Die Zahl der Toten lässt sich nicht beziffern. Der Tsunami rollt bis zu 10 Meilen ins Landesinnere und mäht alles nieder was sich ihm in den Weg stellt. Sie glauben immer noch dies hätte keine Auswirkungen auf die globalen Aktienmärkte und auf die Kursentwicklung der EON-Aktie???

    Szenario B: Als Folge des parasitären Magmaausflusses des submarinen heutigen Vulkanausflusses - entleert sich eine Magmakammer gigantischen Ausmasse unter El Hierro - eine Magmakammer die bislang noch nicht identifiziert wurde. Als Folge dessen versinkt El Hierro komplette im Meer - eine sumarine Kaldera von mehreren Kilometern Durchmessern führt zu einer noch nie dagewesenen magmaphreatischen Eruption mit 100 km² Tephrausstoss. Als akute Folge tritt Szenario A in Kraft - lokal wird sich nach Ausbildung einer rund 900 Meter hohen Wassersäule der obengenannte Tsunami mit Schallgeschwindigkeit im gesamten Atlantik ausbreiten. Als sekundäre Folge der Ausbildung der submarinen Kaldera und des Tephraausstosse wird es für 2-3 Jahre stockfinster auf dem Planeten. Die globale Temperatur fällt um 3-5 Grad Celsius (eigene Schätzung) - Im Sommer frieren die Strassen in Europa zu - ebenso die Felder - massive Ernteausfälle folgen. Die Winter werden so kalt, dass die Stromnetze zusammenbrechen und die Menschen zum Teil in ihren Häusern erfrieren und in den Krankenhäusern werden nur noch stundenweise mit Notstromaggregaten operiert - bis auch dort auf Grund des Zusammenbruchs der Logistik die Dieselversorgung ausfällt - gilt im übrigen auch für die AKW´s in Europa -> Super-Gau einer nach dem anderen. Strahlenlecks und Hungersnot führen zu einer weiteren Verschlechterung der Lage in Europa - aber auch auf den anderen Kontinenten der Welt. Glauben Sie ein solches Szenario ist nicht möglich - nur weil es in der jüngeren Geschichte der Menschen noch keiner so erlebt hat?

    Szenario C: Die neu entstandenen Spannungen in der Plattentektonik führen zu einem supermassiven Erdbeben in Tokio - die Stärke übertrifft das Beben von Fukushima - zeitnah geht die Katlacaldera - nach dem Ausbruch des Ejafjüllkull im letzten Jahr ebenfalls hoch - Tephraausstoss 20-50 km³ - Eissommer und Eiswinter mit Zusammenbruch der Logisitik inklusive. Kurze Zeit nach dem Ausbruch des Katla auf Island, bei dem 2/3 der Bevölkerung ausgelöscht werden, bricht die Aira Caldera nach dem Ausbruch des Sakurajima in sich zusammen - die Folge ein weiterer supermassiver Vulkanausbruch - mit einem Tephraausstoss von möglicherweise über 100km³. Das ganze kurz nach dem grossen Beben in Tokyo. Der parasitär wirkende Vulkan entleerte Teile der Magmakammer wahrscheinlich schon im Januar und Februar diesen Jahres kurz vor dem Beben im März mit dem gewaltigen Tsunami in Japan. Die Folgen - ein vulkanischer Winter für mehrere Jahre. Als Folge dieser Entwicklung kommt es zu einer weiteren Destabilisierung der globalen Plattentektonik und Szenario D tritt ein.

    Szenario D: Vor Neuseeland löst sich Christchurch in Luft aus, denn eine weitere marine Kaldera mit einem Durchmesser von rund 30 x 40 Kilometern entsteht in einer Region von der man glaubte sie sei seit Millionen von Jahren erloschen. Leider zeigen die Entwicklungen dort aber in letzter Zeit eher das Gegenteil.Christchurch selber ist auf der Spitze eines Vulkankegels errichtet. Es macht Boom - Tephraausstoss 500-1000 km³ - vulkanischer Winter für 10-12 Jahre - globales Massensterben - alles ohne Folgen für EON?

    Ich denke es macht Sinn sich auf solche Szenarien vorzubereiten - und sich nicht nur auf den Staat zu verlassen. Hier soll keine Panik geschoben werden, sondern nur darauf hingewiesen werden wie fragil das System ist, in dem wir leben...

    Es kann jederzeit kippen. Die Medien berichten sicherlich nur das, was die Masse hören soll - heile Welt, alles unter Kontrolle - bis zum Tag, an dem alles sich ändert...

    M.

    Wie immer meine eigene Einschätzung und ohne Gewähr. Die gemachten Angaben stellen keine Handelsaufforderung dar. Aktien können steigen oder fallen. Jeder Investor handelt auf eigenes Risiko.
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    Macrocosmonaut [Blogger]
    schrieb am 10.10.11 22:46:59
    Beitrag Nr. 964 (42.194.607)
    Antwort auf Beitrag Nr.: 42.194.408 von 5002 am 10.10.11 22:02:56Ob das scheissegal ist wird man dann noch sehen - wenn sie wertlos verfallen.

    Mit dem Geld hätte man sich sicherlich anderweitig besser vorbereiten können.

    Aber macht nichts - jedem wie er will - die Märkte sind immer noch auf Droge. Zur Zeit ganz besonders...

    Wird aber nicht ewig so bleiben - am Ende geht den Junkies der Koks wieder aus - und dann wird der Entzug umso schlimmer.

    M.


    Wie immer meine eigene Einschätzung und ohne Gewähr. Die gemachten Angaben stellen keine Handelsaufforderung dar. Aktien können steigen oder fallen. Jeder Investor handelt auf eigenes Risiko.
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    MIRU
    schrieb am 11.10.11 01:13:06
    Beitrag Nr. 965 (42.194.907)
    Wundert mich, dass manche Menschen noch ruhig schlafen können, wo doch täglich oder auch nächtlich das Chaos über uns hereinbrechen kann.

    :laugh::laugh::laugh::laugh::laugh:


    Aber wenn die Wallstreet absäuft, dann würden sich wohl einige in Europa massiv freuen.
    :D:D:D:D:D
    Avatar
    Macrocosmonaut [Blogger]
    schrieb am 25.10.11 21:22:30
    Beitrag Nr. 971 (42.257.396)
    Antwort auf Beitrag Nr.: 42.256.172 von cash_is_king am 25.10.11 17:58:44Bitte nicht so naiv - EON hat meines Wissens nach 2008 einen Kraftwerkstausch mit Belgien betrieben - offenbar ist Tihange ebenso Bestandteil dieser Vertragskonstruktionen. In welcher Weise dies der Fall ist, das müsste man EON fragen...

    "...Eon erhält im selben Umfang Kapazitäten in Belgien: Das Steinkohlekraftwerk Langerlo mit 556 MW und das Gaskraftwerk Vilvoorde mit 385 MW sowie Strombezugsrechte aus den Kernkraftwerken Doel 1, Doel 2 und Tihange 1 im Gesamtvolumen von rund 770 MW. Eon erreicht damit nach eigenen Angaben einen Marktanteil an der Stromproduktion in Belgien von 12 Prozent und wird dort auf Anhieb der drittgrößte Anbieter. ..."

    http://www.handelsblatt.com/unternehmen/industrie/eon-tauscht-kraftwerke-mit-electrabel-und-enbw/3075548.html?p3075548=all

    Das heisst EON Kunden beziehen auch Strom aus Tihange - einem AKW, dass sicherheitstechnisch als Risiko-AKW klassifiziert werden muss, das Tschernobyl in nichts nachsteht - so sehe ich das zumindest.

    EON´s Geschäftspraktiken sind folglich mehr als problematisch. Keine Ahnung was in den Verträgen bezüglich Tihange steht - aber wer sagt mir nicht, dass Eon auch für die Risiken aus Tihange haftet - oder sprich die Aktionäre...

    M.

    Wie immer meine eigene Einschätzung und ohne Gewähr. Die gemachten Angaben stellen keine Handelsaufforderung dar. Aktien können steigen oder fallen. Jeder Investor handelt auf eigenes Risiko.
    Avatar
    pedestrian
    schrieb am 27.10.11 11:43:30
    Beitrag Nr. 975 (42.265.251)
    Antwort auf Beitrag Nr.: 42.265.219 von pedestrian am 27.10.11 11:39:43kurzes aufbäumen abkassieren und dann gute nacht eon.
    Avatar
    pedestrian
    schrieb am 28.10.11 19:45:48
    Beitrag Nr. 977 (42.274.020)
    nee is klar,96 mio werfen eon ganz weit nach vorne.
    damit können die 14 tage lang zinsen auf ihre schulden zahlen...
    Avatar
    Macrocosmonaut [Blogger]
    schrieb am 29.10.11 22:23:32
    Beitrag Nr. 980 (42.276.385)
    Antwort auf Beitrag Nr.: 42.272.327 von SkuMan01 am 28.10.11 13:58:27Lächerlich - die 96 Millionen dürfen die bestimmt demnächst wieder für einen Verstoss gegen Kartellgesetze oder wegen irgendwelcher Preisabsprachen an irgendeine EU-Kommission blechen, die das Geld dann an die Elite weiterleitet...

    Das Management hat den Anteilseignern Schuldenberge aufgehalst, die nicht schrumpfen sondern explodieren - mehrere Milliarden seit Auflegung dieses Threads - egal ob da 96 Millionen fliessen oder nicht.

    Die werden ihre Schulden nie bezahlen - allenfalls im Rahmen einer geordneten oder ungeordneten Insolvenz.

    Ungeordnet vor allem dann, wenn Tihange oder was auch immer die Atommeiler und Kraftwerke zum Einsturz bringt.

    Da reicht ja bekanntlich inzwischen schon im Fall Tihange ein Beben der Stärkte 6.5 auf der Richter Skala - bei einem Japan ähnlichen Erdbeben bricht bei RWE nicht nur ein Kraftwerk nach dem anderen wahrscheinlich zusammen, sondern auch das Stromversorgungsnetz - mit Milliarden an Zahlungsausfällen und der unmittelbaren Pleite, weil die Forderungen der Gläubiger nicht mehr bedient werden können.

    In dem Fall wird wohl verstaatlicht.

    M.

    Wie immer meine eigene Einschätzung und ohne Gewähr. Die gemachten Angaben stellen keine Handelsaufforderung dar. Aktien können steigen oder fallen. Jeder Investor handelt auf eigenes Risiko.
    Avatar
    pedestrian
    schrieb am 30.10.11 11:43:12
    Beitrag Nr. 981 (42.276.938)
    eon benötigt 50 mrd zum umbau.dieses geld ist nicht da.

    die lösung

    eine KE
    oder weitere schulden mit hohen zinsen.
    einfach ein teufelskreis...
    Avatar
    pedestrian
    schrieb am 30.10.11 16:52:35
    Beitrag Nr. 984 (42.277.402)
    welche drogen nimmst du denn?
    :laugh::laugh::laugh::laugh::laugh:
    hier der beweis miru fakten zählen.

    DIW: Energiewende kostet 200 Mrd Euro und erhöht Strompreise kaum

    Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) hat errechnet, dass die Energiewende die Stromkonzerne nicht mehr als 200 Milliarden Euro kosten wird. Die Strompreise soll dies aber kaum beeinflussen
    Steigen Strompreise durch Energiewende?

    Wie die Energie-Expertin des DIW, Claudia Kemfert, gegenüber der Rheinischen Post erklärte, beläuft sich der Investitionsbedarf für die deutsche Energiewirtschaft auf maximal 200 Milliarden Euro über die nächsten zehn Jahre. Hierin enthalten seien die Kosten für den Umbau der Energiesysteme und den Ausstieg aus der Atomenergie. Die Strompreise würden sich dadurch weder für die Privatkunden noch für die Industrie spürbar verteuern müssen, so die Einschätzung des DIW. Grund dafür seien die verschiedenen Faktoren, die sich bei der Be- und Entlastung der Energiekosten bemerkbar machten.
    Avatar
    pedestrian
    schrieb am 30.10.11 16:55:25
    Beitrag Nr. 985 (42.277.405)
    Antwort auf Beitrag Nr.: 42.276.961 von MIRU am 30.10.11 11:53:30bei 4 stromkonzernen beträgt der anteil für eon 50 mrd.manchmal denke ich du nimmst wirklich harte drogen:laugh::laugh::laugh::laugh:

    miru,beweis doch das gegenteil....
    Avatar
    pedestrian
    schrieb am 30.10.11 18:06:56
    Beitrag Nr. 986 (42.277.535)
    noch eine quelle.schlafen eon aktionäre?die bude,steckt in ernsten schwiergkeiten.macro hat in allen punkten bis jetzt recht.;);););)


    Einfach wird das nicht": Nach Einschätzungen des Vattenfall-Konzerns wird die Energiewende in den kommenden Jahren bis zu 200 Milliarden Euro verschlingen.

    München – Die Energiewende in Deutschland wird nach Einschätzung von Tuomo Hatakka, Chef von Vattenfall Europe, in den nächsten zehn Jahren Investitionen von 150 bis 200 Milliarden Euro notwendig machen. „Einfach wird das nicht“, sagte der Manager am Montag in München beim 6. Europäischen Energiekongress.

    Als Investor werde „man schon nachdenklich“ angesichts der Proteste gegen Großprojekte wie Stuttgart 21. „Wenn man es ernst meint mit der Energiewende, muss man auch für verlässliche Rahmenbedingungen sorgen“, forderte Hatakka.

    Der Vattenfall-Manager geht von steigenden Strompreisen und einer wachsenden Abhängigkeit von Stromimporten aus. Bei diesen Importen werde es sich auch häufig um Kernenergie handeln, sagte Hatakka.

    Als „Riesenherausforderung“ bezeichnete er den Ausbau der Netzinfrastruktur, die heute nicht auf Schwankungen eingestellt sei, künftig aber den unregelmäßig zur Verfügung stehenden Strom aus erneuerbaren Quellen einspeisen müsse.

    Kritik auch von Eon

    Der Vorstandsvorsitzende der Eon Energie AG, Ingo Luge, kritisierte mit Blick auf hohe Einspeisungsvergütungen gerade für Solarstrom, dass Markt und Wettbewerb „nicht mehr selbstverständlich“ die Energiewirtschaft lenkten. „Es kann nicht unser Ziel sein, immer mehr Kapazitäten aus dem Markt heraus zu nehmen“, sagte er. Eon wolle seinen Beitrag zur Energiewende leisten.

    Klar sei aber auch, dass erneuerbare Energiequellen die Versorgung „auf absehbare Zeit nicht leisten können.“
    Avatar
    cash_is_king
    schrieb am 31.10.11 11:02:40
    Beitrag Nr. 987 (42.279.240)
    Antwort auf Beitrag Nr.: 42.277.535 von pedestrian am 30.10.11 18:06:56Interessante Berechnungen, die Du da anstellst, Pedestrian. Aber wie kommst Du darauf, die 200 Mrd. genau durch vier zu teilen? Weil es so schön einfach ist? Einfach ist nicht immer richtig. Haben denn alle vier Konzerne die gleichen Marktanteile/Kapazitäten und den gleichen Investitionsbedarf?

    Lt. einer Studie von Frontier Economics hat E.ON einen Marktanteil in Deutschland von 14%. Sind es dann vielleicht doch nur 28 Milliarden und nicht 50? E.ON hat in den letzten Jahren rund 6 Mrd. EUR/Jahr investiert. 28 Mrd. wären also in gut vier Jahren stemmbar. Ich finde das nicht so unrealistisch. Mir leuchtet auch nicht ein, warum in den nächsten Jahren keine Strompreiserhöhungen machbar sein sollten. In den letzten Jahren hat das ja auch ganz wunderbar geklappt… ;-) Viele Leute wechseln zurzeit ja auch zu Ökostromtarifen. Die machen ihre Strompreiserhöhung sogar selbst und ganz freiwillig.

    Du hast sicher auch mitbekommen, dass E.ON die Brennelementesteuer erst mal wieder zurück bekommt (96 Millionen Euro), da sie möglicherweise gegen das Grundgesetz verstößt. An Desinvestitionen sind 15 Mrd. geplant. Nur mal so am Rande.

    Ehrlich gesagt finde ich Deine Berechnungen hier ein bisschen niedlich.
    Avatar
    Macrocosmonaut [Blogger]
    schrieb am 01.11.11 09:37:07
    Beitrag Nr. 991 (42.283.798)
    Jetzt steigt Belgien aus der Atomenergie aus. Da werden die Margen bei EON nochmals unter Druck kommen.

    Nur zu doof, dass man konvetionelle Kraftwerke gegen Atomdreck verkauft hat...

    Das Management ist meines Erachtens unfähig - oder die handeln mit Vorsatz - nach dem Motto - der deutsche Aktionär soll blechen - für die Siegermächte...

    Wie dem auch sei - man kann nur hoffen das Tihange so schnell wie möglich abgeschaltet wird - ehe das Ding in die Luft geht.

    EON dürfte dann wahrscheinlich neue Probleme kriegen...

    Das wird wahrscheinlich noch richtig teuer für die EON...

    M.


    Wie immer meine eigene Einschätzung und ohne Gewähr. Die gemachten Angaben stellen keine Handelsaufforderung dar. Aktien können steigen oder fallen. Jeder Investor handelt auf eigenes Risiko.
    Avatar
    migi20
    schrieb am 01.11.11 12:16:30
    Beitrag Nr. 992 (42.284.957)
    Viele Leute wechseln zurzeit ja auch zu Ökostromtarifen. Die machen ihre Strompreiserhöhung sogar selbst und ganz freiwillig

    bist du dir da sicher ? Als ich gewechselt habe vn ENbw zu einem Ökostromanbieter ist mein arbeitspreis von 0,25 €/kwh gesunken auf 0,23 €/kwh..

    also was ist jetzt teurer ? :-)

    immer diese lügen und falsche behauptungen
    Avatar
    Macrocosmonaut [Blogger]
    schrieb am 02.11.11 21:57:34
    Beitrag Nr. 1.002 (42.293.603)
    Antwort auf Beitrag Nr.: 42.290.782 von cash_is_king am 02.11.11 13:56:56Aktien die in der Girosammelverwahrung geführt werden, kann meines Wissens eine Bank verleihen und shortselltern zur Verfügung stellen, sofern diese Aktien nicht vom Leerverkaufsverbot betroffen sind. Bei Wallstreetonline gibt es bereits seit Jahren einschlägige Diskussionen zu dem Thema.

    Die Energieversorger stehen meines Wissens nach nicht auf der Liste der schützenswerten Unternehmen der Bundesregierung. Sie sind quasi zum Abschuss freigegeben - und damit die Ersparnisse des kleinen Mannes.

    Und ein wesentlich grösseres Problem ist aber meines Erachtens der Derivatemarkt - da werden mittels CFD´s, Zertifikaten jeglicher Coleur und anderen wertlosen Papierkonstruktionen das System künstlich aufgebläht.

    Eigentlich ein Unding. Erst wenn der Derivatemarkt sich in nichts aufgelöst hat wird die Krise vorbei sein - das wird der Zeitpunkt sein, in dem der Euro Dollar und Yen und andere Fiatgeldsysteme aufhören zu existieren. Wenn aber die Derivateblase platzt, dann kollabieren natürlich auch die Aktienkurse unisono - weil die Hebel allesamt sich in nichts auflösen.

    Abwärtsrisiken liegen dann wahrscheinlich bei 90 bis 99% - je nachdem wie lange die Politik dieses Spiel der globalen Irreführung noch treibt...

    M.

    Wie immer meine eigene Einschätzung und ohne Gewähr. Die gemachten Angaben stellen keine Handelsaufforderung dar. Aktien können steigen oder fallen. Jeder Investor handelt auf eigenes Risiko.
    Avatar
    Macrocosmonaut [Blogger]
    schrieb am 03.11.11 23:09:38
    Beitrag Nr. 1.005 (42.299.951)
    Antwort auf Beitrag Nr.: 42.295.531 von MIRU am 03.11.11 11:21:01So langsam wird es kriminell - jetzt bekommt man schon mit Morddrohungen.

    Lustig ist das nicht - im Gegenteil - da hört bei mir der Spass auf.

    Natürlich zahlt der kleine Mann die Zeche - der Casinozocker.

    Wenn mit Aktien der Kleinanleger gezockt und Kurse in jedwede Richtung gebogen werden, ohne dass der kleine Mann dies mitbekommt, dann ist das schon mehr als problematisch.

    Wer sagt mir denn nicht, dass die Aktien des Anleger nicht schon längst an Dritte verliehen wurden - sozusagen als Sicherheit für irgendwelche Kredite...

    M.
    Avatar
    Macrocosmonaut [Blogger]
    schrieb am 03.11.11 23:19:17
    Beitrag Nr. 1.006 (42.299.974)
    Antwort auf Beitrag Nr.: 42.295.246 von cash_is_king am 03.11.11 10:46:55Ich bin zu faul Ihnen jetzt auf solche Fragen noch zu antworten und die Passagen im Kleingedruckten zu suchen.

    Wenn Sie nicht in der Lage sind ein due dilligence durchzuführen, dann kann ich ihnen auch nicht helfen.

    Was glauben Sie wessen Aktien an die Leerverkäufer verliehen werden, bei den ganzen Brokern und Banken - und das ohne Wissen der Besitzer dieser Aktien...?

    Abzocke nicht nur bei den Gebühren sondern auch im Hintergrund...

    Die Banken stehen schon lange mit dem Rücken zur Wand. Und wenn die mehr verliehen haben, als sie überhaupt besitzen, was ich mal ganz dreist unterstelle, dann wird den Unternehmen einfach ein Kredit nach dem anderen aufgeschwatzt bis diese durch die Millionenfache Ausgabe neuer Aktien die Kredite bedienen und gleichzeitig somit ihren Verpflichtungen nachkommen.

    Ich vermute bei EON einen ähnlichen Mechanismus und ebenso bei RWE und anderen Aktiengesellschaften. Ziel durch solche Massnahmen ist es die Anleger aus den Positionen zu drängen.

    Und insofern würde es mich nicht überraschen wenn EON demnächst eine satte Kapitalerhöhung plant - ebenso RWE...

    Die Begründungen werden dann ebenso fadenscheinig sein...

    M.

    Wie immer meine eigene Einschätzung und ohne Gewähr. Die gemachten Angaben stellen keine Handelaufforderung dar. Aktien können steigen oder fallen. Jeder Investor handelt auf eigenes Risiko.
    Avatar
    MIRU
    schrieb am 04.11.11 15:11:48
    Beitrag Nr. 1.009 (42.303.357)
    Antwort auf Beitrag Nr.: 42.299.951 von Macrocosmonaut am 03.11.11 23:09:38Was bist du denn für eine Primel ?????

    Hier auf dicke Hose machen mit allen möglichen Weltuntergangs- und Hoororszenarien
    ("Die Energieversorger stehen meines Wissens nach nicht auf der Liste der schützenswerten Unternehmen der Bundesregierung. Sie sind quasi zum Abschuss freigegeben ")

    und sich dann beim MOD beschweren, wenn man dich zitiert, den Bezug verändert und eine personenbezogene Analogie satirisch ableitet !!!!

    Dann sollte man nicht mit Steinen werfen, wenn man die Antwort nicht verträgt !!!

    Morddrohung ????? Ich glaube dich überschätzt dich und deine Bedeutung ganz gewaltig. So wichtig bist du auch wieder nicht, als dass sich da jemand die Finger schmutzig machen will !!!

    Träum mal schön weiter von deiner Morddrohung !!! :laugh::laugh::laugh::laugh:

    Kannst ja profilaktisch ein paar Bodygards beschäftigen. Die helfen dir dann auch bei deinen Weltuntergangsszenarien ...........




    ...........besser auf die andere Seite zu kommen !!!!

    :laugh::laugh::laugh::laugh::laugh::laugh::laugh::laugh:


    DAS IST KEINE MORDDROHUNG !!!!!!

    :laugh::laugh::laugh::laugh:
    Avatar
    Macrocosmonaut [Blogger]
    schrieb am 05.11.11 22:37:49
    Beitrag Nr. 1.011 (42.307.570)
    Antwort auf Beitrag Nr.: 42.302.541 von cash_is_king am 04.11.11 13:13:49Schreiben Sie einfach ihrer Bank, dass sie ihr verbieten Aktien ihres Depots in jedeweder Form zu verleihen - z.B. für Shortselling und Leerverkäufe jedeweder Natur - oder auch in jedweder anderer Form an Dritte für welche Zwecke auch immer zu verleihen. Lassen Sie sich dies schriftlich bestätigen, dass dies nicht passiert - und lassen Sie sich nicht mit verbalen Floskeln oder anderem bla bla abspeisen.

    Wenn die Bank dies ablehnt, dann sollten Sie ihr Depot auflösen und sich ggf. die Stücke effektiv liefern lassen - oder zu einer Bank gehen, die ganz klar ihnen bestätigt, dass im Insolvenzfall ihr Aktienkapital Ihnen nicht Dritten gehört, an die möglicherweise die Aktien verliehen wurden.

    Fordern Sie dies in rechtsverbindlicher Schriftform ein.

    Viele Grüsse.

    M.
    Avatar
    Macrocosmonaut [Blogger]
    schrieb am 07.11.11 13:25:46
    Beitrag Nr. 1.014 (42.312.204)
    Antwort auf Beitrag Nr.: 42.310.629 von pedestrian am 07.11.11 09:12:59Den Banken und Firmen droht eh ein bilanzieller Schock - im Falle eines Austritts Griechenlands aus dem Euro dürften die Bilanzregeln zu Masseninsolvenzen führen - je nachdem wie mit dem Schuldenschnitt gefahren wird.

    Die Inlandsschulden versus Auslandsschulden bekommen dann ganz neue Dimensionen. Bleiben die Schulden und Verbindlichkeiten (Passiva) bestehen - während die Aktiva durch Währungsschnitt abwerten - dann brechen die Bilanzen der überschuldeten Unternehmen alle über Nacht zusammen - daraus resultiert die Insolvenz.

    Denn es liegt auf der Hand, dass eine Abwertung der Aktiva durch einen Euroaustritt - bei gleichzeitiger Aufwertung der Passiva - von keinem überschuldeten Unternehmen noch gestemmt werden kann. Pleitewellen in ganz Europa sind dann vorprogrammiert. Natürlich schweigen zu dieser Problematik die Propaganda und Quacksalbermedien allesamt - entweder vorsätzlich oder weil sie keine Ahnung haben...

    Gruss.

    M.


    Wie immer meine eigene Einschätzung und ohne Gewähr. Die gemachten Angaben stellen keine Handelsaufforderung dar. Aktien und Rohstoffe können steigen oder fallen. Jeder Investor handelt auf eigenes Risiko.




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