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    Das Euro-Desaster - Beliebteste Beiträge

    eröffnet am 11.07.12 19:40:14 von
    erfg

    neuester Beitrag 14.10.14 16:12:31 von
    Blue Max
    Beiträge: 34
    ID: 1.175.481
    Aufrufe heute: 3
    Gesamt: 10.839


    Beitrag schreiben Ansicht: Beliebteste Beiträge
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    erfg
    schrieb am 11.07.12 19:40:14
    Beitrag Nr. 1 (43.375.593)
    Sehr interessanter Aufsatz zur Fehlgeburt des Euro und die sich durch ihn verschärfende Systemkrise:

    http://www.scribd.com/doc/99210338/Das-Euro-Desaster%3Cbr%20…

    Jeder sollte sich überlegen,ob er sich zur Schlachtbank führen lassen will:

    http://buendnis-buergerwille.de/index.php?id=190%3Cbr%20/%3E
    Avatar
    daxhasser
    schrieb am 11.07.12 22:53:33
    Beitrag Nr. 3 (43.376.371)
    Antwort auf Beitrag Nr.: 43.375.593 von erfg am 11.07.12 19:40:14Hallo!Die EU-(EUDSSR) ist nicht "EUROPA"!Aufwachen Deutschland!EU-Entwicklung/Geschichte
    Moloch EU und Strippenzieher Jean Monnet...
    ,http://eu-austritt.blogspot.de/p/die-entstehungsgeschichte-d…...Wie ein Wallstreet-Banker die europäischen Staaten um ihre Souveränität brachte!Die heutige EU hat eine doppelte Geschichte. Eine vordergründige, die in den meisten Geschichtsbüchern zu lesen ist, und eine hintergründige, über die niemand etwas erfahren soll – eine Geschichte, die schon lange vor der uns allen bekannten Geschichte begonnen hat. Jean Monnet war das Scharnier zwischen diesen beiden Geschichtsversionen.
    Im deutschsprachigen Raum ist es Andreas Bracher und seinem Buch ´Europa im amerikanischen Weltsystem. Bruchstücke zu einer ungeschriebenen Geschichte des 20. Jahrhundertsª (2001, ISBN 3-907564-50-2) zu verdanken, dass es kritische Fragen zur offiziellen Biographie des ansonsten für sakrosankt erklärten Gründervaters Europas gibt. Fragen, welche die Geschichte des Aufbaus eines supranationalen Gebildes nach dem Zweiten Weltkrieg in einem anderen Licht erscheinen lassen: nicht mehr als ein Projekt für eine Zusammenarbeit der Völker Europas und zur Sicherung des Friedens, sondern als ein Projekt im anglo-amerikanischen Weltmachtinteresse mit Jean Monnet als ´Erfinder und Lenker von Institutionen einer übernationalen Zusammenarbeit und als ein Zentrum angelsächsischer Einflussnahme auf dem Kontinent.
    Denn das supranationale Europa der Nachkriegsjahre, so Bracher weiter, beruhte auf Initiativen, die häufig von Geldern aus den USA, nicht zuletzt vom Geheimdienst CIA, mitfinanziert wurden. Monnet war dabei das Werkzeug einer langfristig angelegten Politik, zu deren Zielen eben offenbar auch der europäische Einheitsstaat gehört...Weiterlesen...
    Avatar
    daxhasser
    schrieb am 11.07.12 23:05:55
    Beitrag Nr. 5 (43.376.410)
    Antwort auf Beitrag Nr.: 43.376.380 von sukraman am 11.07.12 22:55:40Wenn du meinst!Das ist deine Meinung!Dann lass dich halt enteignen...
    Avatar
    erfg
    schrieb am 12.07.12 01:54:45
    Beitrag Nr. 6 (43.376.572)
    Sehr sehenswertes Interview:

    http://www.youtube.com/watch?v=KIig8oZOZyY&noredirect=1

    Die Frage ist, schafft sich das Bundesverfassungsgericht selbst ab?
    Avatar
    erfg
    schrieb am 04.09.13 18:48:31
    Beitrag Nr. 71 (45.386.211)
    Deutsche Steuerzahler sollen Altlasten der europäischen Pleite-Banken schlucken

    Griechenland und Irland wollen die Milliarden-Schulden für die geretteten Banken heimlich in den ESM verschieben. Das könnte auch Spanien und Zypern gefallen. Damit würden den europäischen Steuerzahlern die Altlasten der Pleite-Banken untergejubelt. Finanzminister Schäuble sieht diese Möglichkeit „eigentlich“ nicht.
    „Eigentlich“ ist ein sehr gefährliches Wort in der Euro-Krise...


    http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2013/09/04/deutsc…
    Avatar
    erfg
    schrieb am 08.04.14 09:26:10
    Beitrag Nr. 81 (46.784.121)
    Antwort auf Beitrag Nr.: 46.784.085 von Blue Max am 08.04.14 09:21:15Seit wann gehört Vorderasien zu Europa?

    Demnächst gibt es wohl noch Beitrittsverhandlungen mit Georgien?
    Avatar
    Marvin1992
    schrieb am 11.07.12 22:15:03
    Beitrag Nr. 2 (43.376.230)
    Immens gute Analyse, kann nur jeden empfehlen sich Link#1 durchzulesen!
    Vielen Dank fürs reinstellen!
    Avatar
    erfg
    schrieb am 12.07.12 02:04:01
    Beitrag Nr. 7 (43.376.579)
    Hochinteressanter Vortrag (Video auf der rechten Seite)
    von Prof. Dr. Schachtschneider:

    http://www.kaschachtschneider.de/de/videos.html
    Avatar
    pascot
    schrieb am 15.07.12 12:35:59
    Beitrag Nr. 12 (43.387.553)
    schaut jemand den phoenix presseclub...?

    eine comedyveranstaltung die sich anmasst,vergleiche zum internationalen frühschoppen zu ziehen.
    eine zusammenkunft von linientreuen schwachköpfen/ferngelenkten robotern,deren daseinsberechtigung nur darin besteht.
    den michel so lang es geht,für doof zu verkaufen.
    Avatar
    erfg
    schrieb am 17.07.12 13:04:03
    Beitrag Nr. 19 (43.394.019)
    ...Ging es nicht vorher auch ohne Euro?

    "Scheitert der Euro, scheitert Europa", sagen Sie, und deswegen muss gerettet werden, um jeden Preis, auch das, was nicht mehr gerettet werden kann. Aber haben wir nicht bereits ohne Euro gut miteinander gelebt? Und hat nicht erst der Euro wieder jene Zwietracht hervorgebracht, die wir überwunden glaubten? Glauben Sie wirklich, der Zwang zur gemeinsamen Währung könnte die Völker Europas dazu bringen, nach einem einzigen Rezept selig zu werden?

    Deutschland hat einst profitiert von seiner Kleinstaaterei, die für den Handel hinderlich gewesen sein mochte, aber durch Konkurrenz das Geschäft belebte. Wäre das nicht auch das Richtige für Europa?

    Wir brauchen Europa, weil wir ein starkes Gegengewicht zu den USA oder China brauchen, heißt es immer wieder. Das verstehe ich. Doch Europa ist durch den Euro nicht stärker geworden, sondern schwächer. Niemanden beeindruckt ein Zusammenschluss von Fußkranken....

    http://www.welt.de/debatte/kommentare/article108305679/Wird-…
    Avatar
    Blue Max
    schrieb am 17.07.12 14:18:37
    Beitrag Nr. 20 (43.394.308)
    Antwort auf Beitrag Nr.: 43.394.019 von erfg am 17.07.12 13:04:03#19

    "...Wir brauchen Europa, weil wir ein starkes Gegengewicht zu den USA oder China brauchen, heißt es immer wieder..."

    Komisch, dass die Politiker in Staaten wie Schweiz, Norwegen, Lichtenstein, Monaco, Andorra, Dubai usw nie derartiges Geschwätz vonwegen Gegengewicht von sich geben, und die Menschen dort auch ganz ohne Euro nicht verelenden...

    :eek:
    Avatar
    erfg
    schrieb am 18.07.12 06:00:04
    Beitrag Nr. 24 (43.396.857)
    Das Merkel-Märchen

    Dagegen nähert sich Angela Merkels und Wolfgang Schäubles Euro-Ideologie fast schon einem religiösen Wahn. Europa wird wie eine tickende Zeitbombe behandelt, die nur mit einem dicken Kokon aus Euroscheinen daran zu hindern wäre in die Luft zu gehen. Wer regiert hat im Fall der Fälle die Darlegungs- und die Beweislast für die Rechtmäßigkeit und Richtigkeit seines Tuns. Und er hat in medialen Zeiten auch die Kommunikationslast, dem einfachen Bürger sein Tun verständlich zu erläutern. Alle drei Pflichten verletzen Merkel und Schäuble und ihre Anhänger beharrlich seit zwei Jahren in Sachen Euro-und Finanzkrise.

    http://www.wiwo.de/politik/europa/bettina-roehl-direkt-die-e…
    Avatar
    erfg
    schrieb am 05.09.12 10:22:21
    Beitrag Nr. 55 (43.569.874)
    Euro-Krise Wettbewerb der Armseligkeit

    Autor: Roland Klaus | 30.08.2012, 13:09 | 1638 Aufrufe | 1 |

    Wenn von einem Auseinanderbrechen des Euro die Rede ist, dann wird gerne ein Totschlagargument ausgepackt, um die Diskussion möglichst schnell zu beenden. Ein Ende der Währungsunion verbiete sich alleine schon deshalb, weil danach die deutsche Währung durch die Decke schießen würde. So sagte jüngst Alt-Bundeskanzler Schröder: "Welche Auswirkungen das auf unsere so exportorientierte Wirtschaft haben würde, ist gar nicht auszudenken. Wir könnten einpacken."

    Diese Meinung ist weitgehend Konsens unter deutschen Politikern und auch unter vielen Volkswirten. Und sie zeigt, in welche gedanklichen Sackgassen wir uns bei der Bekämpfung der Krise manövriert haben. Die Argumentation, eine starke Währung schade einer Wirtschaft ist in etwa so schlüssig, wie der Ratschlag, ein guter Schüler sollte sich im Unterricht gefälligst zurückhalten, denn bei zu guten Zensuren würden ihn seine Mitschüler auf dem Heimweg verprügeln.Keine Frage: Deutschland hat in den vergangenen zehn Jahren mit einer zu niedrigen Währung gelebt. Ein Rückkehr zur Mark oder ein Aufbrechen der Währungsunion in mehrere Blöcke würde dazu führen, dass das deutsche Geld an Wert gewinnt. Die Folge wäre ein schmerzhafter Anpassungsprozess für die Exportwirtschaft und ein Anstieg der Arbeitslosigkeit. Diese Effekte darf man nicht verharmlosen. Man sollte sie jedoch genauso wenig dämonisieren. Die Auswirkungen, die sich durch einen Austritt Deutschlands aus dem Euro ergeben würden, sind im Detail nicht zu beziffern. Schätzungen, die von einem Anstieg auf zehn Millionen Arbeitslose sprechen, halte ich jedoch für absolut übertrieben. Sie sind Teil einer Maschinerie, die am liebsten bereits den Gedanken an solche Optionen verbieten will.

    Deutschland war bereits zu Zeiten der D-Mark Exportweltmeister und würde sein Stärke in diesem Bereich wiedergewinnen. Möglicherweise müsste die Politik durch Steuergelder oder Sonderkredite den Anpassungsschock abmildern. Setzt man diese Gelder jedoch temporär und mit Augenmass ein, dann sind sie sinnvoller verwendet als in irgendwelchen intransparenten Transferkonstrukten zur Rettung der Eurozone.

    Was vielfach übersehen wird, ist der Nachteil für die breite Bevölkerung, der mit einer schwindsüchtigen Währung einher geht. Oder anders gesagt: Der Vorteil einer starken Währung. Sie schafft Volksvermögen, stärkt die Kaufkraft im Ausland und ist der vielleicht wirksamste Schutzwall vor Inflation. Die einzig relevante Größe, um darüber zu urteilen, wer wirklich vom Euro profitiert hat, ist die Entwicklung des verfügbaren Haushaltseinkommens seit Einführung der Gemeinschaftswährung. Eine Studie der UBS hat dies für den Zeitraum von 2000 bis 2010 untersucht und kommt zu dem klaren Schluss: In Griechenland, Portugal und Spanien haben die Menschen profitiert. Deutschland und Österreich waren die Verlierer.

    Man kann das auch anders ausdrücken: Die Einwohner jener Länder, die ohne den Euro eine schwächere Währung gehabt hätten, haben von der Stärke des Euro profitiert. Jene Staaten, die ohne den Euro eine stärkere Währung gehabt hätten, haben unter der Gemeinschaftswährung gelitten. Es gibt also keinen Grund für Angst vor einer starken Währung, ganz im Gegenteil!

    Eine starke Währung ist wie eine gute Zensur der Finanzmärkte für die Wirtschaft und Wirtschaftspolitik eines Landes. Sie zeigt, dass eine Devise ein attraktives Mittel zur Wertaufbewahrung ist und dass in diesem Währungsraum einiges richtig läuft. Dennoch ist die Wirtschaftsgeschichte voll von Beispielen, in denen Regierungen versucht haben, ihre Währungen künstlich zu schwächen, um damit die Wirtschaft (sprich: den Export) zu stärken. Mit Ausnahme einzelner Maßnahmen wie der aktuellen Deckelung des Schweizer Frankens sind solche Abwertungsabläufe nichts anderes als ein Wettbewerb der Armseligkeit und ein Diebstahl am Vermögen der Bevölkerung.

    http://www.wallstreet-online.de/nachricht/4993914-euro-krise…
    Avatar
    erfg
    schrieb am 19.10.13 07:46:26
    Beitrag Nr. 74 (45.656.687)
    Die große Enteignung: Zehn Prozent „Schulden-Steuer“ auf alle Spar-Guthaben

    Die große weltweite Enteignung wird konkret: Der Internationale Währungsfonds verlangt eine allgemeine „Schulden-Steuer“ in Höhe von 10 Prozent für jeden Haushalt in der Euro-Zone, der auch nur über geringe Ersparnisse verfügt. Das Geld soll für den Schulden-Dienst verwendet werden. Damit sollen die Forderungen der Banken befriedigt und das Schulden-System gerettet werden. Dieses Konzept habe sich bereits nach dem Ersten Weltkrieg in Europa bewährt. Der Vorstoß sollte jeden Sparer in höchste Alarm-Bereitschaft versetzen...

    http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2013/10/17/die-gr…
    Avatar
    sukraman
    schrieb am 11.07.12 22:55:40
    Beitrag Nr. 4 (43.376.380)
    Antwort auf Beitrag Nr.: 43.376.371 von daxhasser am 11.07.12 22:53:33Das ist wohl richtiger Blödsinn.
    Avatar
    erfg
    schrieb am 13.07.12 17:25:21
    Beitrag Nr. 9 (43.384.024)
    Bemerkenswerte Antworten von einem Prof. W. Sinn:

    http://www.youtube.com/watch?v=reTBVI2uXXw
    Avatar
    erfg
    schrieb am 14.07.12 00:57:23
    Beitrag Nr. 10 (43.385.470)
    Prof. Sinn zur Situation des Euro im Februar 2012:

    http://www.youtube.com/watch?v=OGGDl_eJte8
    Avatar
    erfg
    schrieb am 15.07.12 09:52:19
    Beitrag Nr. 11 (43.387.278)
    Avatar
    erfg
    schrieb am 18.07.12 17:53:27
    Beitrag Nr. 25 (43.399.889)
    Eurozone kann in der jetzigen Form nicht bestehen bleiben:

    http://www.wallstreet-online.de/nachricht/4965083-ex-ezb-che…
    Avatar
    erfg
    schrieb am 20.07.12 14:55:52
    Beitrag Nr. 27 (43.407.646)
    Hellenische Insolvenz-Verschleppung
    14:51 20.07.12

    Den Griechen geht wieder einmal das Geld aus. Die Regierung ist auf der Suche nach einem Überbrückungskredit bei internationalen Geldgebern, um über die nächsten Monate zu kommen. Ohne Hilfe der Euro-Partnerländer und des Internationalen Währungsfonds (IWF) wird dem Land innerhalb weniger Wochen das Geld ausgehen. Denn die nächste Tranche aus dem Hilfspaket für Griechenland wird voraussichtlich erst im September ausgezahlt. Das auch nur unter der Vorraussetzung, dass die aus Europäischer Zentralbank (EZB), IWF und EU-Kommission bestehende Troika ihr Plazet dazu gibt. Schon jetzt ist aber klar, dass bisher 80 % der Auflagen nicht erfüllt wurden. Das scheint die Herren Politiker nicht zu stören und daher zweifelt kaum jemand daran, dass Griechenland, obwohl es nicht in der Lage ist, die Reformen umzusetzen, trotzdem diesen Überbrückungskredit erhält. Gebetsmühlenartig wird immer wieder darauf hingewiesen, dass man eine große Familie sei und sich gegenseitig stützt. Im Unternehmensbereich nennt man ein derartiges Vorgehen Insolvenzverschleppung.

    Dass hierbei gegen Verträge und Auflagen verstoßen wird, scheint niemanden zu interessieren. Es kann sein, dass unsere Volksvertreter erst nach einem möglichen Italienkollaps die Dramatik erkennen werden, aber dann ist es zu spät! Und bis zur Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts am 12. September kann die Welt bereits eine ganz andere sein.
    Avatar
    erfg
    schrieb am 09.08.12 22:44:48
    Beitrag Nr. 49 (43.477.716)
    Rettungsstrategien zahlen am Ende die Deutschen

    Rettungsstrategien hingegen, die nur darauf setzten, unbegrenzt Mittel zuzuschießen – Summen, die am Ende gerade die deutschen Steuerzahler tragen müssten – würden nicht zum Ziel führen.

    Im Gegenteil, sagt der frühere Notenbanker und macht seinen Standpunkt deutlich: "Man hilft Europa nicht, wenn man Deutschland auch in Not bringt, indem es sich übernimmt mit immer mehr Haftung für die Schulden anderer."

    Er selbst, erzählt Issing dann noch, bekomme die tiefe Sorge seiner Mitbürger beinahe täglich zu spüren. "Ich wage es in meinem Tennisclub kaum noch, mich irgendwo länger aufzuhalten oder meine Schuhe zu wechseln, weil ich sofort auf die Euro-Krise angesprochen werde. Die Menschen sind sehr besorgt – das sollte man nicht länger ignorieren."


    http://www.welt.de/finanzen/article108562553/Deutscher-Vater…
    Avatar
    erfg
    schrieb am 21.08.12 15:41:01
    Beitrag Nr. 52 (43.516.410)
    Wir befinden uns damit unglücklicherweise ziemlich genau auf dem Weg, den ich in meinem Buch „Wirtschaftliche Selbstverteidigung“ für die Eurozone vorgezeichnet habe. Die Monetarisierung der Staatsschulden durch die Notenbank ist der letzte Schritt vor einem immer stärker werdenden Vertrauensverlust der Menschen in ihre Währung. Bei jenen, die sich intensiver mit unserem Wirtschafts- und Geldsystem beschäftigen, ist diese Angst schon längst angekommen. Sie zeigte sich erst in den steigenden Goldpreisen und nun in dem Run auf Immobilien an guten deutschen Standorten.

    Die breite Masse der Bevölkerung hat diese Angst bisher kaum erreicht. Doch das dürfte nur noch eine Frage der Zeit sein, wenn die EZB ihre Pläne wahr macht. Die Folge wird dann sein, dass auch dieser Teil der Bevölkerung dem Geld immer weniger als langfristiges Wertaufbewahrungsmittel vertraut. Die Antwort wird hier jedoch nicht im Kauf von Immobilien bestehen, sondern darin, das Geld durch verstärkten Konsum möglichst schnell wieder auszugeben. Dies dürfte die Umlaufgeschwindigkeit des Geldes erhöhen und damit für Preissteigerung sorgen. Eine Zersetzung der Währung und letztlich ein Aufsprengen der Eurozone wären die Folge.

    http://www.wallstreet-online.de/nachricht/4988150-buechse-pa…
    Avatar
    erfg
    schrieb am 08.09.12 10:43:57
    Beitrag Nr. 56 (43.582.246)
    Fehlkonstruktion: Warum der Euro Europa in den Abgrund reißen wird

    ...Vor einigen Monaten hat der Volkswirt Richard Koo von der japanischen Nomura Bank in einer interessanten Notiz den Kernfehler der Euro-Zone ausgemacht. Er beschrieb, wie Deutschland zwischen 2001 und 2003 die Europäische Zentralbank (EZB) dazu zwang, die Zinsen zu senken. Deutschland stand im Gefolge von Wiedervereinigung und Blasen der Neuen-Markt-Blase vor einer Deflation. Nicht die vielgepriesenen Schröder-Reformen (Hartz IV), sondern der Druck auf die EZB, die Zinsen auf ein dauerhaft niedriges Niveau zu senken, rettete Deutschland. Der unweigerliche Nebeneffekt war jedoch, wie Mark Dittli in einer aufschlussreichen Zusammenfassung (hier) der Ereignisse zeigt, dass Irland, Portugal, Spanien und Italien durch die niedrigen Zinsen in die Falle getrieben wurden: Angestachelt vom billigen Geld – und getrieben von den Investoren, die stets hohe Renditen erwarten – bauten sich in den eigentlich stabilen Ländern Blasen auf und führten zu regional höheren Inflationsraten....

    http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2012/09/08/fehlko…
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    erfg
    schrieb am 16.12.12 08:00:00
    Beitrag Nr. 59 (43.932.213)
    Bundesbank finanziert Kapitalflucht:

    ...Am 30. September 2012 beliefen sich die ausstehenden Target2 Forderungen der Bundesbank auf 700 Milliarden Euro; bis zum Jahresende werden sie voraussichtlich auf 750 bis 800 Milliarden ansteigen. Die Target2-Kredite der Bundesbank an andere Zentralbanken im EZB-System belaufen sich auf etwa zwei Drittel der Bilanzsumme der Bundesbank; sie sind durch keinerlei Sicherheiten gedeckt. Durch ihre Target2-Kredite finanziert die Bundesbank neben Dienstleistungen und reinem Kapitalexport aus den schwache Eurostaaten – im Klartext der Kapitalflucht aus diesen Staaten - einen Großteil der deutschen Exporte in die Euro-Zone, weil viele der GIIPS-Staaten (Griechenland, Irland, Italien, Portugal, Spanien) überhaupt nie das Geld hatten, deutsche Industrie- und Konsumgüter in solchem Maße einzuführen.

    http://www.handelsblatt.com/meinung/gastbeitraege/gastbeitra…
    Avatar
    erfg
    schrieb am 23.06.13 17:37:57
    Beitrag Nr. 68 (44.904.681)
    "Irgendwann kommt in Europa der große Knall"
    von Tim Rahmann

    Walter Krämer, Initiator des Ökonomen-Aufrufs von 2012, glaubt nicht an eine Wende zum Guten in der Euro-Krise. Im Interview erklärt der Wirtschaftsprofessor, wie der Euro unseren Wohlstand gefährdet, wieso es keinen zweiten Protestbrief geben wird - und warum er griechische Staatsanleihen hält.

    http://www.wiwo.de/politik/europa/walter-kraemer-irgendwann-…
    Avatar
    erfg
    schrieb am 08.07.13 06:04:47
    Beitrag Nr. 69 (44.999.601)
    Zinskommentar Euroland - ein chaotisches Boot, das zu kentern droht

    Autor: Robert Haselsteiner

    06.07.2013, 10:05 | 2391 Aufrufe
    Die Worte eines Mannes bestimmen derzeit das Schicksal der europäischen Kapitalmärkte. Während die europäischen Politiker sich angesichts einer neu aufflammenden Diskussion über die Reformierbarkeit Griechenlands und die tatsächlichen Sanierungsfortschritte in Portugal in altbewährten Durchhalte-Floskeln üben, haben die Finanzmärkte wieder mit zunehmender Nervosität reagiert. Steigende Zinsen in den Krisenländern, Rückschläge am Aktienmarkt und höhere Risikoaufschläge für Unternehmenskredite deuten seit Tagen wieder an, dass die Krise in Euroland bei weitem gelöst ist. Mario Draghi, Präsident der Europäischen Zentralbank (EZB), hat sich daher nach der gestrigen EZB-Sitzung einmal mehr genötigt gesehen, mit klaren Aussagen die Märkte zu beruhigen. Er hat das in einer bemerkenswerten Klarheit gemacht, indem er starke Formulierungen verwendet hat, die zumindest kurzfristig den Aktienmarkt unterstützt hat und auch die Zinsmärkte beruhigen soll.

    Das Euroland ist wie ein chaotisches Boot

    Draghi möchte noch auf längerer Sicht die Leitzinsen auf oder sogar unter dem aktuellen Niveau von 0,50 Prozent belassen. Er macht sich große Sorgen um die Kreditversorgung der Wirtschaft in den Krisenländern und er sieht die ökonomischen Daten in vielen Ländern auf einem besorgniserregend schwachen Niveau. Daher wird die EZB weiterhin alles tun, um die monetären Rahmenbedingungen für eine Verbesserung zu schaffen. So weit Draghi.

    Damit wird sehr deutlich, dass sich Euroland an einem ganz anderen Punkt im Zyklus befindet als die USA, wo die Notenbank zuletzt von einem Ende der Kreditversorgung zu Nullzinsen gesprochen hat. Euroland hat kein klassisches Konjunkturproblem, sondern ein dramatisches Strukturproblem, das seine Wurzeln in den Konstruktionsfehlern der gemeinsamen Währung hat.

    Euroland ist wie ein großes Ruderboot mit 17 Ruderern. Maximal vier davon rudern bewusst und freiwillig im gleichen Takt. Der Rest rudert zwar auch, aber entweder in andere Richtungen, mit anderer Frequenz, mit geringerem Krafteinsatz oder einfach nur mit zu kurzen und zu schwachen Rudern. Die Trainer (Politiker) dieses Bootes stehen an Land und erzählen ständig, dass das Boot auf Kurs ist und durchaus im Stande das Rennen zu gewinnen, obwohl für jeden Zuschauer längst klar ist, dass an Bord völliges Chaos herrscht, das Boot hinter den anderen zurückbleibt und es nur eine Frage der Zeit ist, bis das Boot kentert. Da die für die Sicherheit der 17 Ruderer verantwortliche Wasserrettung aber nicht sehenden Auges auf das Desaster warten kann, hat sie inzwischen das Boot ins Schlepptau genommen, um es zu stabilisieren.

    Die Euroland-Wasserrettung ist die Draghi-EZB. Im wirklichen Leben würde man nach der Stabilisierung aber beginnen, die Trainer zur Verantwortung zu ziehen und deren Kompetenz anzuzweifeln. Warum sitzen gerade diese 17 Ruderer eigentlich in einem Boot, die offensichtlich in dieser Zusammenstellung nicht funktionieren? Warum hat man gerade einen 18. Ruderer mit einem kurzen Ruder und ohne Erfahrung in ein Boot gesetzt, das mit 17 schon nicht funktioniert? Warum können die Trainer keine Disziplin unter den 17 Ruderern erreichen, damit alle in eine Richtung und mit gleichem Einsatz rudern? Wie kann es sein, dass sich die Trainer einfach und immer wieder auf die Wasserrettung verlassen? Warum lassen sich die Zuschauer, die ja auch für die Eintrittskarten zahlen müssen und für die das Chaos an Bord schon längst erkennbar ist, weiter von denselben Trainern vorführen?

    Euro-Währung droht mittelfristig zu scheitern

    Die Frage bleibt, wie oft Herr Draghi die Märkte noch beruhigen kann. Wenn die Politik nicht beginnt, die Strukturprobleme der Eurozonen-Länder in Bezug auf Arbeitsmarkt, Berufsausbildung, Steuerrecht, Subventionspolitik etc. nachhaltig zu lösen, wird die gemeinsame Währung mittelfristig nicht funktionieren. Die schwachen Mitglieder werden schwächer und die starken werden entweder auf Kosten der schwachen stärker oder sie werden zu Subventionszahlern und damit geht irgendwann der Reiz verloren, an der eigenen Stärke zu bauen. Die ganze Eurozone wird dann immer mehr an Wettbewerbsfähigkeit verlieren.

    Derzeit bekommen die Euro-Politiker von Herrn Draghi, der sich mit seinen Äußerungen und Handlungen selbst am verfassungsrechtlichen Abgrund bewegt, noch eine Übergangsfrist. Lange wird diese aber nicht mehr dauern, da die Schäden in den Krisenländern jeden Monat größer werden und immer schwerer zu korrigieren sind. Ein sechs Milliarden Euro Maßnahmenpaket gegen Jugendarbeitslosigkeit auf Europaebene zeigt die ganze Hilflosigkeit der Akteure. Das ist so, als ob das Trainerteam meinen würde, dass ein Müsliriegel für die zwei schwächsten Ruderer das Boot wieder auf Siegerkurs bringt. Allein dafür würde man die Trainer sofort entlassen.

    Aktuelle Zinslage für Bauvorhaben nutzen

    Herr Draghi hat jedenfalls mit seinen gestrigen Aussagen sichergestellt, dass die Zinsen für langfristige deutsche Staatsanleihen und damit auch die Hypothekenzinsen in Deutschland für die nächsten Wochen stabil bleiben sollten. Eine gewisse Abkopplung von eventuellen Zinsanstiegen in den USA ist zu erwarten. Damit bleiben für Baufinanzierungskunden die Rahmenbedingungen gut. Auch wenn die Zinsen zuletzt etwas angestiegen sind, im historischen Vergleich sind die Baugeldzinsen weiterhin extrem tief. Das sollte man nutzen. Besonders lange Laufzeiten sind daher zu empfehlen und auch die Tilgung sollte höher gewählt werden, damit nicht in zehn Jahren immer noch ein Großteil des Darlehens aussteht.

    http://www.wallstreet-online.de/nachricht/6257475-zinskommen…
    Avatar
    daxhasser
    schrieb am 01.10.13 17:33:41
    Beitrag Nr. 73 (45.549.211)
    Zitat von erfgWie verblendete Politiker Europa ruinieren und unsere Demokratie zerstören
    2. aktualisierte und erweiterte Ausgabe

    September
    2013

    http://www.querschuesse.de/wp-content/uploads/2013/09/Das-Eu…


    Roland Baader: "Schlußendlich werden sie alle fallen, weil das gesamte System marode ist"!!,
    Avatar
    AHEO
    schrieb am 19.10.13 09:04:18
    Beitrag Nr. 75 (45.656.803)
    Antwort auf Beitrag Nr.: 45.656.687 von erfg am 19.10.13 07:46:26wenn sie das machen, dann können sie auch gleich Kapitalkontrollen wie in Zypern einführen (maximal 300 Euro pro Tag am Automat). Dann ist das Vertrauen in den Euro endgültig auch in der breiten Masse gescheitert sobald es an Riester Renten und Lebensversicherungen geht. Jeder weis das man mit 10 Prozent nicht die Welt retten kann. In 2 Jahren wäre die nächste Enteignung fällig.
    Avatar
    Argot
    schrieb am 25.03.14 13:00:35
    Beitrag Nr. 78 (46.696.821)
    Ifo-Index im Krim-Modus

    Das vom Ifo-Institut ermittelte Geschäftsklima zeigt: In den Chefetagen der deutschen Wirtschaft herrscht sorgenvolle Stimmung. Der Ifo-Index war sogar schlechter als erwartet. Doch an der Börse beunruhigt das niemanden.
    Avatar
    erfg
    schrieb am 08.04.14 06:54:03
    Beitrag Nr. 79 (46.783.373)
    Was glaubt ihr wohl, wer für eventuelle Ausfälle gerade steht:

    http://www.t-online.de/wirtschaft/schuldenkrise/id_68885568/…

    ...Am 23. April will das EU-Statistikamt Eurostat die endgültigen Zahlen veröffentlichen. Doch schon jetzt kommen Zweifel auf, ob beim griechischen Wunder alles mit rechten Dingen zugegangen ist. Denn nach bereits vorliegenden Eurostat-Zahlen für die ersten neun Monate des Jahres schlug im ersten und zweiten Quartal 2013 noch ein gewaltiges Defizit von insgesamt 17,6 Milliarden Euro zu Buche, das auch im dritten Quartal nur minimal gelindert werden konnte. Es müsste im letzten Quartal also sensationell gut gelaufen sein, um für das Gesamtjahr einen Überschuss ausweisen zu können...

    Und griechische Reeder bezahlen weiterhin keine Steuern!
    Avatar
    Blue Max
    schrieb am 08.04.14 09:21:15
    Beitrag Nr. 80 (46.784.085)
    Antwort auf Beitrag Nr.: 46.783.373 von erfg am 08.04.14 06:54:03http://www.rtl.de/cms/news/rtl-aktuell/juncker-plaediert-fue…

    Juncker plädiert für weitere EU-Beitrittsverhandlungen mit der Türkei

    05.04.2014

    ---

    Um den Türkei-Beitritt wird ja auch erst seit rund 50 Jahren verhandelt, und die Türkei hat es innerhalb der letzten 50 Jahre nicht geschafft sich zu einem zivilisierten Staat zu entwickeln, also verhandelt man wohl einfach nochmal 50 Jahre...

    :eek:
    Avatar
    erfg
    schrieb am 24.08.14 22:00:32
    Beitrag Nr. 85 (47.597.100)
    Avatar
    erfg
    schrieb am 12.09.14 22:15:07
    Beitrag Nr. 86 (47.771.217)
    EU bereitet Richtlinie für Blitz-Zugriff auf Bank-Konten vor

    Um die Banken-Krise in Europa nicht im Crash münden zu lassen, werden Zwangs-Beteiligungen von Sparern und Einlegern künftig viel schneller exekutiert als in Zypern: Eine Banken-Rettung wird an einem einzigen Wochenende durchgezogen. Der Bank-Kunde sieht erst am Montagmorgen, dass sein Konto belastet wurde...

    http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2013/04/09/eu-ber…
    Avatar
    AHEO
    schrieb am 08.10.14 22:37:32
    Beitrag Nr. 87 (47.979.850)




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