Fondsfinder Immobilienfonds
Immobilienfonds - offene Immobilienfonds - beinhalten ein rechtliches Sondervermögen. Immobilienfonds bündeln die Gelder der Anleger mit dem Ziel der Investition in Immobilien mit zum Teil unterschiedlichen Nutzungsarten wie Büro, Einzelhandel, Logistik, Hotel oder Wohnanlagen. Die meisten in Deutschland zugelassenen offenen Immobilienfonds investieren in Gewerbeimmobilien. Unterschieden werden Publikumsfonds, die für Privatanleger offen stehen, und Spezialfonds, die sich zumeist an einen institutionellen Anlegerkreis richten. Offene Immobilienfonds können global, regional oder länderspezifisch ausgerichtet sein. Bei offenen Immobilienfonds können die Anleger in der Regel börsentäglich über ihre Anteile verfügen. Der Wert des Fondsanteils errechnet sich im Wesentlichen aus den Einnahmen aus Vermietung und Verpachtung, der Wertsteigerung des Objektes und den Veräußerungsgewinnen. Um die tägliche Verfügbarkeit der Anteile zu gewährleisten, muss ein offener Immobilienfonds eine Liquiditätsreserve von mindestens 5 Prozent des Fondsvermögens aufweisen. Dieser Anteil wird von dem Fondsmanagement zumeist in kurzfristig verfügbare Geldmarktpapiere investiert. Immobilienfonds gelten als eine konservative und wertbeständige Anlage in Sachwerte. Allerdings gerieten einige offene Immobilienfonds im Zuge der Finanzkrise in Schieflage, als große Investoren zugleich ihr Geld abzogen und die Liquiditätsreserve unterschritten wurde.
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