Hannover Grund - Wohnportfolio 01 Profil
Investitionskonzept
Die Fondsgesellschaft "Hannover Grund Wohnportfolio Eins GmbH & Co. KG" ist mit
94,9 Prozent an der "Hannover Grund Wohnportfolio Eins Objektholding GmbH & Co.
KG" (Objektgesellschaft) beteiligt. Die Objektgesellschaft plant ein Portfolio
von gepflegten Wohnimmobilien in Deutschland aufzubauen. Der Schwerpunkt liegt
auf Wohnimmobilien in mittleren bis guten Wohnlagen, die zu mindestens zwei
Dritteln des Gesamtportfolios in den westlichen Bundesländern einschließlich
Berlin liegen sollen. Es ist eine langfristige Haltedauer der Objekte
vorgesehen. Ein Leerstand von 15 Prozent im Gesamtportfolio soll zum Zeitpunkt
des Kaufs nicht überschritten werden. Der Kaufpreis pro Objekt soll zwischen
0,5 und 7,5 Millionen Euro liegen, wobei die Preise im Portfoliodurchschnitt
das 14-fache der Jahresnettokaltmiete nicht übersteigen dürfen. Auf Objektebene
sind die Einkaufsfaktoren nach unten durch das 12-fache, nach oben durch das
16-fache der Jahresnettokaltmiete begrenzt. Als Zielmärkte für die
Investitionen sind 15 Großstädte ausgewählt worden, denen eine Studie des
Instituts der deutschen Wirtschaft, Köln, eine positive Bevölkerungsentwicklung
prognostiziert und deren Wohnimmobilienmärkte vom Feri Standort-Rating
mindestens mit C bewertet werden. Einzelne Objekte standen zum Zeitpunkt der
Prospektaufstellung noch nicht fest, es handelt sich somit um ein sogenanntes
Blind-Pool-Konzept. Der Erwerb der Immobilien soll bis zum 01.07.2010 erfolgen.
Das Portfolio wird voraussichtlich aus insgesamt aus 8 bis 15 Wohnimmobilien
bestehen. Der Investitionsprozess sieht insgesamt fünf Phasen vor, in denen die
Objekte auf der Grundlage definierter Investitionskriterien sowie externer
Gutachten der Feri EuroRating Services AG ausgewählt werden; die Details sind
dem Fondsprospekt zu entnehmen. Die Vorauswahl der einzelnen Wohnimmobilien
wird von der ZBI vorgenommen. Anschließend prüft ein von der ZBI unabhängiger
Investitionsausschuss die ausgewählten Objekte hinsichtlich der Übereinstimmung
mit den Investitionskriterien. Die drei Mitglieder des Investitionsausschusses
sind seit vielen Jahren in der Immobilienwirtschaft in verantwortlichen
Positionen tätig. Das notwendige Fremdkapital wurde zum Zeitpunkt der
Prospektaufstellung noch nicht endgültig aufgenommen, es lag der
Objektgesellschaft jedoch von einer deutschen Hypothekenbank ein
unverbindliches Finanzierungsangebot (Termsheet) vor. Bezogen auf die geplanten
Kaufpreise der Immobilien beträgt der Anteil des Fremdfinanzierung 55 Prozent.
Aufgrund des Blind-Pool-Konzeptes ist das Gesamtvolumen des Fonds nicht
endgültig fixiert. Die Fondsanalyse unterstellt die Realisierung des
prospektierten Gesamtkonzeptes auf der Basis eines konsolidierten
Gesamtaufwandes in Höhe von 45,5 Millionen EUR (exklusive 5 Prozent Agio).