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Das Silber geht bald zur Neige! (SilberSchlaglicht 01/2007)

Gastautor: Tim Roedel
 |  01.12.2007, 08:05  |  6205 Aufrufe  |   | 
Zum besseren Verständnis der nachfolgenden Tabellen gleich zu Beginn zwei Begriffsdefinitionen:

1. Reservenreichweite:

Die Statische Reichweite, die hier in Abgrenzung zur Ressourcenreichweite auch als Reservenreichweite bezeichnet wird, stellt das Verhältnis der derzeitigen Reserven eines Rohstoffs und seiner Fördermenge (bei den derzeitigen Preisen) dar.


2. Ressourcenreichweite:

Bei der Ressourcenreichweite werden der technologische Fortschritt sowie mögliche Preissteigerungen berücksichtigt.




Bewertung aus Sicht eines Silberbullen:

Die nebenstehenden Tabellen weisen eine Rangfolge der Edelmetalle, der Basismetalle und der „Stahlveredler“ auf Basis des Jahres 2004 aus.

Sowohl bei der Betrachtung der Reserven- als auch der Ressourcenreichweite ist Silber der „Kaiser“ und Gold der „König“.

Bei einer Förderung von 19.700 Tonnen im Jahr reichen die Ressourcen von ca. 570.000 Tonnen nur noch 29 Jahre. Ein heute 30 oder 35jähriger hat mithin beste Chancen, das Ende der Silber- und Goldproduktion zu erleben. Hierbei handelt es sich um eine Aussage, die der normale Investor heute wahrscheinlich ins Reich der Fabel verbannt und für bar jeder Vernunft hält. Und vergessen Sie nicht, dass beispielsweise RFID-Chips in den nächsten Jahren für einen zusätzlichen Bedarf von 30 bis 40 Mio. Unzen sorgen werden. Die industrielle Nachfrage nahm von 2001 332,4 Mio. über 2004 364,2 Mio. auf 430 Mio. Unzen 2006 zu. Wenn die Nachfrage steigt (wovon wir langfristig überzeugt sind), werden die derzeitigen Projektionen umso mehr obsolet sein und Knappheiten deutlich zügiger auftreten können.

Schlussbemerkung:

Für ein Silberinvestment müssen Sie also nicht vom Untergang des Papiergeldsystems überzeugt sein (wovon wir allerdings für die nächsten Jahre ausgehen), sondern es reicht aus, sich die Endlichkeit der Silbervorräte vor Augen zu führen.


© Der Silberjunge

Die vollständige Ausgabe des "SilberSchlaglicht" können Sie hier herunterladen: SilberSchlaglicht 01/2007 (PDF, 70 kb)

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