Neue US-Bankenpleite Regionale Freedom Bank 17. Opfer der Krise
WASHINGTON - Der Finanzkrise ist in den USA eine weitere Bank zum Opfer gefallen. Als mittlerweile 17. Institut in diesem Jahr ging die regionale Freedom Bank in Florida pleite. Sämtliche Einlagen in Höhe von rund 250 Millionen Dollar (196 Mio Euro) werden vom Wettbewerber Fifth Third Bancorp übernommen. Der Kreditbestand der Freedom Bank bleibt zunächst bei der US-Einlagensicherung FDIC und soll später weiterverkauft werden, wie die Behörde am Freitagabend (Ortszeit) in Washington mitteilte.Der bisher größte Banken-Zusammenbruch der US-Geschichte war Ende September die Pleite der einst führenden US-Sparkasse Washington Mutual mit einer Bilanzsumme von mehr als 300 Milliarden Dollar. Der Großteil des Geschäfts wurde vom Finanzkonzern JPMorgan übernommen. Bisher zweitgrößter Fall war im Juli die 32 Milliarden Dollar schwere Hypothekenbank IndyMac. Die übrigen gescheiterten Institute waren wie das jüngste Opfer Freedom Bank mit seiner Bilanzsumme von knapp 290 Millionen Dollar vergleichsweise klein.
Die FDIC (Federal Deposit Insurance Corp.) und Branchenexperten rechnen im Zuge der Finanzkrise mit noch weiteren Pleiten unter den insgesamt rund 8.400 US-Banken. Die Turbulenzen haben eine Welle von Übernahmen und Fusionen ausgelöst. Die Fifth Third Bankcorp mit Hauptsitz in Cincinnati (Ohio) zählt zu den großen Regionalbanken in den USA. Ihre Bilanzsumme lag zuletzt bei 116 Milliarden Dollar./fd/DP/he
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