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Presse Bundeswirtschaftsminister bringt Insolvenz bei Opel und Schaeffler ins Spiel

 |  06.03.2009, 16:21  |  918 Aufrufe  |   0  | 

Detroit, MI - Bundeswirtschaftsminister Karl-Theodor zu Guttenberg will sich mit staatlichen Hilfen für Opel, der Tochter des angeschlagenen US-Automobilkonzerns General Motors Corp. (GM) (ISIN US3704421052/ WKN 850000) und den angeschlagenen Automobilzulieferer Schaeffler, dem Großaktionär der Continental AG (ISIN DE0005439004/ WKN 543900), vorerst noch zurückhalten und bringt stattdessen Insolvenzverfahren ins Spiel.


"Wir werden uns nicht allein mit Droh-Szenarien und ohne Antworten unter Druck setzen lassen", betont zu Guttenberg in der "WirtschaftsWoche" (Vorabveröffentlichung Freitag). Sowohl bei Opel als auch bei Schaeffler fehlen dem Bundeswirtschaftsminister bislang "Konzepte, die als Entscheidungsgrundlagen dienen können". Auch, so zu Guttenberg, "wird mir zu viel und zu schnell nach dem Staat gerufen".


Stattdessen bringt der Bundeswirtschaftsminister eine Insolvenz als Alternative ins Gespräch. Eine Insolvenz bedeute nicht automatisch den Untergang eines Unternehmens, betont zu Guttenberg: "Wenn das Geschäftsmodell zukunftsträchtig ist, kann eine Insolvenz auch arbeitsplatzerhaltend wirken." Dass dabei Eigentümer und Gläubiger Geld verlieren könnten, ficht zu Guttenberg nicht an: "Dafür ist unser Staat weiß Gott nicht da. Es gehört für mich zum Wesen der Marktwirtschaft, dass Geldgeber ihr Engagement zunächst genau prüfen und bei falschen Investments dafür gerade stehen, nicht wir Steuerzahler."


Die Aktie von General Motors notiert aktuell mit einem Minus von 6,72 Prozent bei 1,74 Dollar. (06.03.2009/ac/n/a)

Wertpapiere des Artikels:
Continental AG
General Motors Corp. (GM)

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