Fortschritte bei Opel-Gesprächen in Spanien
SARAGOSSA - Bei den Verhandlungen über den Rettungsplan für den Autobauer Opel in Spanien hat es Fortschritte gegeben. Der Investor Magna habe in den Gesprächen ein Entgegenkommen signalisiert, teilte die Regierung der Region Aragonien am Mittwoch mit. Demnach sollen in dem Opel-Werk nahe der aragonischen Hauptstadt Saragossa wie von der spanischen Seite gefordert die zwei bisherigen Produktionslinien erhalten bleiben. So werde die derzeitige Kapazität der Fabrik gesichert, sagte Aragoniens Industrieminister Arturo Aliaga.Von 2013 an solle die neue Generation des Opel Corsa zu 72 Prozent in Spanien gefertigt werden. Die restlichen 28 Prozent sollen an das Werk im deutschen Eisenach gehen. Es gebe aber noch offene Punkte. ´Es hat eine Annäherung gegeben, für eine Einigung reicht das aber noch nicht´, sagte Aragoniens Wirtschaftsminister Alberto Larraz. Die Verhandlungen sollen daher an diesem Donnerstag fortgesetzt werden. An den Gesprächen in Saragossa haben auch Vertreter von Magna, der spanischen Regierung und der Gewerkschaften teilgenommen./jv/DP/dct
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