Aufbruchstimmung in Südafrika
Südafrika hat sich ehrgeizige Ziele gesteckt. Die Fußball- Weltmeisterschaft 2010 soll die Wirtschaft zum Florieren bringen. Schließlich sorgt das sportliche Großereignis für Ausgaben in Milliardenhöhe, für neue Arbeitsplätze und ein positives Image. Noch allerdings lässt der Aufschwung auf sich warten. Südafrika leidet als Exportnation unter den zurückgegangenenAusfuhrraten. Für das laufende Jahr wird ein Schrumpfen der Wirtschaftskraft um bis zu zwei Prozent prognostiziert. Damit würde das Land zum ersten Mal seit 17 Jahren in die Rezession rutschen. Zum Vergleich: Während der Boomjahre 2005 bis 2007 wurde ein Rekordwachstum von jeweils rund fünf Prozent erzielt. Damit gehörte Südafrika zu den erfolgreichsten Schwellenländern
weltweit.
Aber es besteht Hoffnung auf ein Comeback. Die Regierung um Präsident Jacob Zuma hat sich die Förderung der Wirtschaft auf die Fahnen geschrieben. Mehr als vier Millionen Jobs sollen bis 2013 geschaffen werden. Zu diesem Zweck hat der Staat ein 70 Milliarden Euro schweres Infrastrukturprogramm ins Leben gerufen, mit dem Straßen, Tunnel und Flughäfen gebaut oder renoviert werden sollen. Zudem ist Südafrika reich an Bodenschätzen wie Gold, Kohle und Eisenerz. Steigen die Rohstoffpreise wieder, wird das dem Land helfen, an seine gewohnten Wachstumsraten anzuknüpfen.
Wer an die Zukunft Südafrikas glaubt, kann mit einem börsengehandelten Indexfonds von Lyxor kostengünstig in das Land investieren. Basiswert des Lyxor ETF South Africa (ISIN: FR 001 046 444 6i) st der Index FTSE JSE Top 40, der die nach Marktkapitalisierung größten Unternehmen Südafrikas abbildet.
Fazit: Der Aktienmarkt hat Südafrikas Comeback bereits vorweggenommen. Der FTSE JSE TOP 40 hat in diesem Jahr einen ordentlichen Sprung nach oben gemacht. Die Volkswirtschaft muss den Vorschusslorbeeren allerdings erst noch gerecht werden. Eine hohe Kriminalitätsrate, ein höchst umstrittener Staatschef und eine volatile Währung machen dem Land zu schaffen.
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