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Rohstoffe am Abend Wenig Bewegung

 |  09.03.2010, 21:45  |  509 Aufrufe  |   0  | 

New York / Chicago / London (rohstoffecheck.de) - An den Rohstoffmärkten herrscht am Dienstagabend wenig Bewegung. An der New Yorker Nymex notiert leichtes US-Öl (April-Kontrakt) derzeit bei 81,39 Dollar (-0,31 Dollar). Der April-Kontrakt für eine Gallone Heizöl wird in New York bei 2,08 Dollar gegenüber dem Vortag unverändert gehandelt. Ein April-Kontrakt für eine Gallone Unverbleites Benzin wird bei 2,25 Dollar ebenfalls unverändert gehandelt.

Die Futures für Edelmetalle notieren gemischt. Der Kurs für eine Feinunze Gold (April-Kontrakt) verbilligt sich um 3 Dollar auf 1.118 Dollar. Die Feinunze Silber (März-Kontrakt) notiert 1 Cent leichter bei 17,25 Dollar. Gleichzeitig wird die Feinunze Platin (April-Kontrakt) bei 1.588 Dollar (-9,00) gehandelt.

Die Agrarrohstoffe tendieren gemischt. Der Zucker-Future (März-Kontrakt) notiert bei 21,30 Dollar je Pfund 0,90 Cents leichter. Der Future für Arabica-Kaffee (März-Kontrakt) notiert bei 130,65 Dollar je Pfund 0,25 Cents fester. Kakao (März-Kontrakt) wurde zuletzt bei 2.819 Dollar je Tonne 39 Dollar leichter gehandelt.

Der Mais-Future (März-Kontrakt) notiert bei 374,0 Cents je Scheffel 3,0 Cents leichter. Bei Chicago-Weizen steigt der März-Kontrakt um 2,25 Cents auf 496,0 Cents je Scheffel. Bei Sojabohnen notiert der März-Kontrakt bei 958 Cents je Scheffel 2,0 Cents schwächer.

Auch neue Wirtschaftsdaten wurden heute wieder bekannt gegeben:

Der japanische Frühindikator notiert in seiner vorläufigen Veröffentlichung für Januar bei 97,1. Im Vormonat hatte der Index bei 94,3 gelegen.

In Deutschland ist im Jahr 2009 die Zahl der Insolvenzen insgesamt im Vergleich zum Vorjahresmonat um 5,0 % auf 162.907 gestiegen. Die Zahl der Unternehmensinsolvenzen ist dabei binnen gleicher Frist um 11,6 % auf 32.687 geklettert.

Der Veröffentlichung der Zahlen zur Kassenstatistik der deutschen öffentlichen Haushalten für 2009 zufolge stieg das Finanzierungsdefizit im Kernhaushalt des Bundes im Jahr 2009 auf 37,2 Milliarden Euro, das sind 25,4 Milliarden Euro mehr als 2008. Die Ausgaben im Kernhaushalt des Bundes stiegen 2009 auf 319,8 Milliarden Euro. Dem Ausgabenzuwachs um 5,0% im Vergleich zu 2008 stand ein Rückgang der Einnahmen um 3,5% auf 282,6 Milliarden Euro gegenüber, welcher überwiegend aus den stark rückläufigen Einnahmen bei der Einkommen- und Körperschaftsteuer resultierte. Die Kernhaushalte der Länder wiesen 2009 ein Finanzierungsdefizit in Höhe von 25,8 Milliarden Euro auf, während 2008 noch ein leichter Finanzierungsüberschuss von 0,6 Milliarden Euro erreicht wurde. Die Ausgaben in den Kernhaushalten der Länder summierten sich im 1. bis 4. Quartal 2009 auf 285,6 Milliarden Euro.

Der Gesamtumsatz im verarbeitenden Gewerbe in Deutschland ist im Vergleich zum Vorjahresmonat im Januar um 1,0 % gestiegen. Im Vormonat hatte das Minus -0,8 % betragen.

Der Veröffentlichung der deutschen Zahlen zu den Flugpassagieren nach Tourismusregionen für 2009 zufolge unternahmen 67,2 Millionen Passagiere eine Flugreise ins Ausland; das waren 3,2 Millionen weniger Fluggäste (-4,5%) als ein Jahr zuvor. Dieser Rückgang ist mehr als doppelt so hoch wie im bisher größten Verlustjahr 2002 (-1,5 Millionen Passagiere).

Die britische Leistungsbilanz weist für Januar ein Defizit in Höhe von 8,0 Mrd. Britische Pfund aus, nach einem Minus von -7,0 Mrd. im Vormonat.

Die schweizerische Jahresteuerung lag im Februar bei 0,9 % nach zuletzt 1,0 %. Im Monatsvergleich ist der Preisindex der Schweiz um 0,1 % nach oben gegangen. (09.03.2010/rc/n/m)


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