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Rohstoffe am Abend Edelmetalle schwächer

 |  10.03.2010, 19:57  |  381 Aufrufe  |   0  | 

New York / Chicago / London (rohstoffecheck.de) - An den Rohstoffmärkten herrscht am Mittwochabend wenig Bewegung. An der New Yorker Nymex notiert leichtes US-Öl (April-Kontrakt) derzeit bei 81,56 Dollar (+0,07 Dollar). Der April-Kontrakt für eine Gallone Heizöl wird in New York bei 2,09 Dollar gegenüber dem Vortag unverändert gehandelt. Ein April-Kontrakt für eine Gallone Unverbleites Benzin wird bei 2,26 Dollar ebenfalls unverändert gehandelt.

Die Futures für Edelmetalle notieren schwach. Der Kurs für eine Feinunze Gold (April-Kontrakt) verbilligt sich um 13 Dollar auf 1.108 Dollar. Die Feinunze Silber (März-Kontrakt) notiert 31 Cent leichter bei 17,02 Dollar. Gleichzeitig wird die Feinunze Platin (April-Kontrakt) bei 1.588 Dollar (-3,00) gehandelt.

Die Agrarrohstoffe tendieren überwiegend schwächer. Der Zucker-Future (März-Kontrakt) notiert bei 19,60 Dollar je Pfund 0,60 Cents leichter. Der Future für Arabica-Kaffee (März-Kontrakt) notiert bei 132,95 Dollar je Pfund 0,30 Cents fester. Kakao (März-Kontrakt) wurde zuletzt bei 2.787 Dollar je Tonne 1 Dollar leichter gehandelt.

Der Mais-Future (März-Kontrakt) notiert bei 364,0 Cents je Scheffel 5,0 Cents leichter. Bei Chicago-Weizen fällt der März-Kontrakt um 9,25 Cents auf 480,0 Cents je Scheffel. Bei Sojabohnen notiert der März-Kontrakt bei 947 Cents je Scheffel 6,0 Cents schwächer.

Auch neue Wirtschaftsdaten wurden heute wieder bekannt gegeben:

Der Wert des japanischen Auftragseingangs im Maschinenbau ist im saisonbereinigten Monatsvergleich im Januar um -3,7 % gesunken, nachdem er im Vormonat noch um 21,2 % gestiegen war. Die Kernrate ohne volatile Orders ist im privaten Sektor binnen gleicher Frist um -10,8 % gefallen, nach 33,2 % im Vormonat.

Der japanische Großhandelspreisindex für Waren ist zum Vormonat um 0,1 % gestiegen. Gegenüber dem Vorjahr ist das ein Preisanstieg um -1,5 %.

Die deutsche Handelsbilanz weist für Januar einen Überschuss in Höhe von 8,0 Mrd. Euro aus nach 13,4 Mrd. Euro (revidiert von 13,5 Mrd. Euro) im Vormonat und 7,1 Mrd. Euro ein Jahr zuvor. Die Leistungsbilanz in Deutschland zeigt im Januar Saldo ein Plus in Höhe von 3,6 Mrd. Euro. Im Vormonat lag der Überschuss bei 19,9 Mrd. Euro (revidiert von 20,6 Mrd. Euro), im Vorjahr bei 3,2 Mrd. Euro. Die Ausfuhren sind im Januar zum Vorjahr um 0,2 % auf 63,9 Mrd. Euro geklettert. Die Einfuhren nach Deutschland sind gegenüber dem Vorjahres-Januar um -1,4 % auf 56 Mrd. Euro gefallen.

Die Verbraucherpreise sind zum Vormonat um 0,4 % geklettert nach zuletzt -0,6 %. Die Jahresteuerung liegt bei 0,6 % nach zuvor 0,8 %. Die offizielle Erstschätzung lag bei +0,4 %. Der für Europa berechnete harmonisierte Verbraucherpreisindex für Deutschland hat sich im Februar gegenüber dem Vorjahr um 0,5 % erhöht. Im Monatsvergleich kletterte der harmonisierte Index um 0,4 %. Die Schätzung vom 26. Februar 2010 lag bei 0,2 % gegenüber Januar 2010.

Die Zahl der deutschen Gästeübernachtungen ist im Januar gegenüber dem Vorjahr um 2 % auf rund 19,2 Mio. geklettert .

Die französische Industrieproduktion im Januar gegenüber dem Vormonat um 0,8 % geklettert. Erwartet wurde ein Anstieg um 0,2 %. Der Produktionsindex ist im Januar überraschend um -0,4 % gefallen. Im Vormonat lag der Index mit 0,5 % im Plus. Zum Vorjahr ist die Produktion um -1,5 % gesunken nach zuvor -3,6 %.

Die italienische Industrieproduktion ist auf Jahressicht saisonal bereinigt im Januar um 0,1 % gestiegen. Das italienische BIP-Wachstum lag gegenüber dem Vorquartal lag bei 0,3 %. Auf das Jahr gesehen lag das Wachstum bei 3,0 %.

Am Nachmittag kam noch die Veröffentlichung der US-amerikanischen Zahlen zum Umsatz und zur Lagerhaltung im Großhandel ("Wholesale Sales & Inventories") für Januar 2010.

Die US-amerikanischen Lagerbestände im Großhandel sind um 0,2 % gefallen. Erwartet wurde ein Bereich von -0,1 bis +0,2 % nach zuvor -1,0 %. Damit wurde der Vormonatswert von veröffentlichten -0,8 % weiter ins Minus revidiert.

(10.03.2010/rc/n/m)


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