US-Demokraten legen im Senat Finanzreform-Entwurf vor
WASHINGTON - Mehr Mitsprache für Aktionäre, größerer Schutz für Verbraucher und eine neue Rolle für die US-Notenbank - das sind Kernpunkte eines Finanzreform-Entwurfs, den die US-Demokraten an diesem Montag im Senat einbringen wollen. Da es für den Vorstoß keinerlei Unterstützung seitens der Republikaner gebe, sei ein heftiger Schlagabtausch über die Vorlage zu erwarten, berichtete die ´New York Times´ am Sonntag weiter. Das Repräsentantenhaus hatte bereits im Dezember seine Gesetzesversion für einen Umbau für die Aufsicht über das Finanz- und Bankenwesen verabschiedet.Die Senatsvorlage sieht den Angaben zufolge vor, dass Aktionäre zumindest beratend eine Mitsprache bei der Bezahlung von Managern haben und zudem eigene Kandidaten für Vorstandsposten nominieren können. Beides werde von Unternehmen und auch von den Republikanern heftig abgelehnt. Der Entwurf beinhaltet außerdem die Schaffung einer Verbraucherschutzbehörde unter dem Dach der Notenbank, die Regeln für Hypotheken und Konsumentenkredite aufstellen soll. Die Federal Reserve soll derweil die Aufsicht über kleinere Banken an eine noch zu schaffende Regulierungsbehörde abgeben, aber weiterhin die Wächterin über große Finanzinstitutionen bleiben./fb/DP/he
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