Neu auf wallstreet:online?
Jetzt registrieren | Login
x
Benutzername:

Passwort:

Angemeldet bleiben
Passwort vergessen?

dpa-AFX Überblick UNTERNEHMEN - Die wichtigsten Meldungen vom Wochenende

Autor: dpa-AFX
 |  14.03.2010, 20:35  |  386 Aufrufe  |   0  | 
´Spiegel´: Telekom setzt auf neue Geschäftsfelder

HAMBURG/BONN - Die Deutsche Telekom setzt laut einem Magazinbericht massiv auf neue Dienstleistungen rund um das Internet, um Rückgänge in bisher angestammten Geschäftsfeldern auszugleichen. Das sei der zentrale Bestandteil der ´Strategie 2.0´, die Telekom- Chef René Obermann am Mittwoch vorstellen wolle, berichtet der ´Spiegel´ in seiner neuen Ausgabe.

Deutsche Bank will Aktionäre baldmöglichst wieder stärker am Gewinn beteiligen

FRANKFURT - Die Deutsche Bank will ihre Aktionäre auch mit der Dividende baldmöglichst wieder angemessen am Gewinn beteiligen. ´Von dieser Politik gibt es keine grundsätzlich Abkehr´, sagte Finanzvorstand Stefan Krause der ´Börsen-Zeitung´ (Samstagausgabe). Für 2009 will die Bank eine von 50 auf 75 Euro-Cent angehobene Dividende zahlen und damit nicht einmal zehn Prozent ihres Gewinns von fünf Milliarden Euro ausschütten. Vor der Finanzkrise war auf mittlere Sicht eine Ausschüttungsquote von 50 Prozent in Aussicht gestellt worden.

Kurzarbeit bei Siemens-Tochter Osram beendet

MÜNCHEN - Die Siemens-Lichtsparte Osram ist angesichts besserer Geschäftsaussichten nicht mehr auf Kurzarbeit angewiesen. ´Bei Osram haben wir aktuell keine Kurzarbeit mehr´, sagte Siemens- Personalvorstand Siegfried Russwurm dem ´Tagesspiegel´ (Samstag).

Siemens einigt sich in Frankreich auf Sozialplan

MÜNCHEN/PARIS - Der Elektrokonzern Siemens hat nach Auseinandersetzungen in Frankreich um die geplante Schließung eines Werks einen Sozialplan mit den betroffenen Beschäftigten erzielt. ´Wir haben uns auf die Anzahl der zu erhaltenden Arbeitsplätze und einen angemessenen Nachteilsausgleich geeinigt´, sagte Siemens- Personalvorstand Siegfried Russwurm dem ´Tagesspiegel´ (Samstag). Wie geplant will der Konzern zwei Standorte in der Region Rhône-Alpes zusammenlegen. 380 der bisher zusammen rund 600 Arbeitsplätze blieben dabei erhalten, sagte ein Unternehmenssprecher. Zugleich bleibt es bei der Schließung des Werkes in Saint-Chamond bei Lyon.

HDW-Teilverkauf in Kürze erwartet

KIEL - Die Zivilsparte der Kieler Werft HDW mit 180 Mitarbeitern könnte in Kürze vom Unternehmen Abu Dhabi Mar übernommen werden. Laut ´Kieler Nachrichten´ will die HDW-Mutter ThyssenKrupp Marine Systems den Verkauf am 24. März beschließen. Eine offizielle Bestätigung gab es am Freitag nicht. Nach dpa-Informationen ist der erwartete Einstieg der Araber auch ein Ergebnis des Blitzbesuches von Ministerpräsident Peter Harry Carstensen (CDU) vor zwei Wochen in Abu Dhabi. Dort sprach er mit Firmenchef Scheich Hamdan bin Sajed al- Nahjan. Ein HDW-Vertreter war in Carstensens Begleitung. Im vorigen Jahr hatte Abu Dhabi Mar schon die Nobiskrug-Werft in Rendsburg übernommen. Die Werftengruppe zeigte auch Interesse an einem Einstieg bei Blohm+Voss in Hamburg.

Puma-Chef kauft Aktien des Sportartikelherstellers für über eine Million Euro

HERZOGENAURACH - Puma-Chef Jochen Zeitz hat Aktien des Sportartikelherstellers in großem Stil gekauft. Am Donnerstag hatte Zeitz 4.500 Puma-Aktien zum Preis von 224,61 Euro das Stück über die Börse erworben, wie aus einer Mitteilung des Unternehmens vom Freitag hervor geht. Insgesamt hat Zeitz sich den Zukauf über eine Million Euro kosten lassen.

Erfolge für GM bei Opel-Sanierung

RÜSSELSHEIM/LONDON - Der Autokonzern GM hat am Freitag wichtige Erfolge bei seinen Sanierungsplänen für die europäische Tochter Opel erzielt. In Großbritannien bekamen die Amerikaner eine Kreditgarantie über umgerechnet knapp 300 Millionen Euro. Zudem verständigte sich General Motors mit den spanischen Gewerkschaften auf den Abbau von 900 Arbeitsplätzen im Werk Saragossa.

Kartellamt prüft Banken nach Vorwurf überhöhter Gebühren

HAMBURG/BONN - Nach dem Vorwurf überhöhter Geldautomaten-Gebühren prüft das Bundeskartellamt mehr als 280 Kreditinstitute in Deutschland. An die Banken seien Fragebögen verschickt worden, sagte ein Sprecher des Kartellamts der Wirtschaftszeitung ´Euro am Sonntag´. Bis Ende März solle entschieden werden, ob ein formelles Verfahren eingeleitet wird.

WestLB verkauft polnische Tochter

DÜSSELDORF/WARSCHAU - Die angeschlagene Landesbank WestLB trennt sich von ihrer polnischen Tochter. Die WestLB Bank Polska S.A. sei an den Finanzinvestor Abris Capital Partners und das Finanzinstitut IDMSA (beide aus Polen) verkauft worden, teilte ein Sprecher am Freitag in Düsseldorf mit. Die zuständigen Behörden und Gremien müssten noch zustimmen. Über den Kaufpreis vereinbarten die Parteien Stillschweigen. Der Verkauf sei ein weiterer Schritt auf dem Weg, die WestLB zu fokussieren und eine entsprechende Entscheidung der Europäischen Kommission umzusetzen. Die WestLB Bank Polska hatte mit knapp 50 Mitarbeitern zum Jahresende 2009 eine Bilanzsumme von 1,66 Milliarden Zloty. Das entspricht aktuell 425 Millionen Euro.

´SZ´: Maximal 100 Millionen Euro von Versicherern für BayernLB

MÜNCHEN - Die BayernLB kann im Falle von Schadenersatz für das Milliarden-Debakel um die österreichische Hypo Group Alpe Adria einem Zeitungsbericht zufolge maximal 100 Millionen Euro bei den Versicherern geltend machen. Vorstand und Verwaltungsrat der krisengeschüttelten Landesbank seien mit etwa dieser Summe versichert, berichtete die ´Süddeutsche Zeitung´ (Samstag). Die BayernLB wollte dazu am Samstag keine Stellungnahme abgeben.

ITB: Messe gibt Reisebranche Rückenwind - Besucherplus

BERLIN - Die Reisebranche geht mit Rückenwind in die neue Saison. Rund 180.000 Besucher bescherten der weltgrößten Reisemesse ITB in Berlin statt des befürchteten Rückgangs ein leichtes Plus. Aufträge mit einem Volumen von sechs Milliarden Euro wurde nach Angaben des Deutschen Reiseverbandes (DRV) angestoßen. ´Diese Zahl stimmt uns zuversichtlich´, sagte DRV-Präsident Klaus Laepple am Sonntag nach fünf Messetagen. ´Für das Reisejahr 2010 erwarten wir eine weitere Stabilisierung des Marktes.´ Mittel- und langfristig werde die Branche auf den Wachstumskurs zurückkehren.

Presse: EMI wieder im Blickfeld von Warner Music

LONDON - Der strauchelnde britische Musikkonzern EMI ist angeblich wieder ins Blickfeld des Konkurrenten Warner Music gerückt. Der amerikanische Rivale habe sich mit dem US-Finanzinvestor KKR zusammengetan, um ein eventuelles Gebot für die Briten vorzubereiten, berichtete die Sonntagszeitung ´Sunday Times´. Demnach ist Warner Music an des Geschäft mit Aufnahme und Vertrieb von Musik interessiert, und KKR an der Musikrechte-Sparte.

Chinesen kaufen sich in lateinamerikanische Ölbranche ein

PEKING - Der chinesische Ölkonzern CNOOC nimmt gut drei Milliarden Dollar in die Hand, um sich in großem Stil in Lateinamerika einzukaufen. CNOOC übernehme für 3,1 Milliarden Dollar die Hälfte an dem argentinischen Ölunternehmen Bridas, teilte das Unternehmen am Sonntag mit. Bridas ist im Öl- und Erdgas-Geschäft in Argentinien, Bolivien und Chile aktiv. Die Bildung des Gemeinschaftsunternehmens müsse unter anderem noch von den chinesischen Behörden gebilligt werden, hieß es.

´FT´: Google vor Rückzug aus China

LONDON - Der Internet-Konzern Google hat sich im Zensur-Streit mit Peking laut einem Zeitungsbericht zum Rückzug aus China entschieden. Es sei zu ´99,9 Prozent´ sicher, dass Google die Schließung seiner chinesischen Suchmaschine vorantreiben werde, berichtete die ´Financial Times´ am Samstag unter Berufung auf informierte Personen.

Auch US-Staat klagt gegen Toyota

NEW YORK/KÖLN - Nach Unfallopfern, Händlern und Autobesitzern verlangt nun auch der amerikanische Staat Schadenersatz von Toyota . Die Bezirksstaatsanwaltschaft von Orange County in Kalifornien reichte wegen der Pannenserie eine Zivilklage gegen den japanischen Autobauer ein. Toyota habe wissentlich defekte Autos verkauft und die Defekte absichtlich verheimlicht, warf Bezirksstaatsanwalt Tony Rackauckas dem Hersteller vor. Die Behörde wolle verhindern, dass Toyota weiter die Öffentlichkeit gefährde.

/he
Ihren XING-Kontakten zeigen
Schreibe Deinen Kommentar
 
Disclaimer