Kanzlerin muss Krise der maritimen Wirtschaft zur Chefsache erklären
Nach dem Berliner Krisengipfel zur maritimen Wirtschaft hat Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsident Erwin Sellering (SPD) erneut ein Eingreifen von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) gefordert. „Der Gipfel kann höchstens den Startschuss für weitere Gespräche geben“, sagte Sellering (SPD) dem Hamburger Abendblatt (Freitag-Ausgabe). Der Schweriner Regierungschef sagte weiter, es gehe im Kern um die sehr grundsätzliche Frage: „Wird es künftig in Deutschland Schiffbau geben? Wenn wir diese Frage mit Ja beantworten, gehört die Kanzlerin mit ins Boot. Sie muss das Thema zur Chefsache erklären – und zwar schnell.“Die Werften in Mecklenburg-Vorpommern könnten sich eigentlich gut gegen die Konkurrenz behaupten, aber sie kämen gar nicht in die Situation, dies zu beweisen, so Sellering weiter. „Der Grund: Die Banken halten sich bei der Schiffbau-Finanzierung viel zu stark zurück. Hier ist ein deutliches Signal der Bundesregierung nötig“, forderte der Ministerpräsident. (Hamburger Abendblatt )
Schreibe Deinen Kommentar
Disclaimer

0
