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USA häufigstes Ursprungsland für Kinderpornografie

Nachrichtenquelle: Pressetext (PM)
09.07.2010, 13:45  |  1695   |   |   

Wien (pte/09.07.2010/13:45) - Die USA sind nach wie vor das häufigste Ursprungsland für kinderpornografische Inhalte im Internet. Von den 695 im ersten Halbjahr bei der österreichischen Meldestelle Stopline http://www.stopline.at eingegangenen Hinweisen betrafen 432 (62 Prozent) die Vereinigten Staaten. Dahinter folgt bereits Deutschland mit elf Prozent. Weitere Hinweise betrafen Russland (7,5 Prozent), die Niederlande (6,5 Prozent) sowie Kanada, Großbritannien und Japan. Das berichtet die ISPA, die die Meldestelle Stopline betreibt, in ihrer aktuellen Halbjahresbilanz.

Stopline bemüht sich um effektive Löschung von kinderpornografischen, aber auch nationalsozialistischen Inhalten im Web. In den ersten sechs Monaten des Jahres wurde laut ISPA kein Fall gemeldet, der auf österreichische Server zurückgeht. "Stopline ist in ein Netzwerk von über 30 internationalen Meldestellen eingebunden. Geht hier ein Hinweis ein, der seinen Ursprung beispielsweise in Deutschland nimmt, so wird das von Stopline direkt an die deutsche Helpline weitergegeben", erklärt Andreas Wildberger, Generalsekretär der ISPA, im Gespräch mit pressetext. Auch den Behörden werden Fälle - nachdem sie geprüft wurden - sofort gemeldet.

Politik zu stärkerer Zusammenarbeit aufgefordert

Die Helplines helfen laut Wildberger dabei, den Behördenweg abzukürzen. Wenn sich nur die Behörden mit den Fällen beschäftigen, so verläuft der Prozess meist langsamer. Die ISPA fordert daher auch, dass die internationale Politik stärker zusammenarbeitet und mehr Ressourcen bereitstellt. "Würde man dieser Problematik so viel Aufmerksamkeit schenken wie aktuell dem SWIFT-Abkommen, dann wäre man im Kampf gegen die Kinderpornografie wohl einen großen Schritt weiter", meint Wildberger.

In Österreich funktioniert die Löschung von illegalen Inhalten generell gut. "Nach der internen Überprüfung eines eingegangenen Hinweises wird dieser an die Exekutive gemeldet. Diese führt eine Beweissicherung durch und danach löscht der Provider die illegalen Daten. Der ganze Prozess dauert oft weniger als eine Stunde", erläutert Projektleiterin Barbara Schloßbauer.

Die Meldestelle wird laut Wildberger durchaus gut angenommen. "Der Vorteil ist, dass Hinweise anonym eingebracht werden können. Daher gibt es eine niedrigere Hemmschwelle. Niemand möchte gerne in Verbindung mit Kinderpornografie gebracht werden." Stopline stelle neben gezielten bewusstseinbildenden Maßnahmen im Rahmen des Saferinternet-Projekts eine wesentliche Säule der Bemühungen der Internetwirtschaft für ein sicheres Netz dar. Daher ersucht die ISPA auch alle Webseitenbetreiber durch das Verlinken auf die Meldestelle mitzuhelfen, das Web zu einem sichereren Ort zu machen.

(Ende)



[ Quelle: http://pressetext.com/news/100709019/ ]

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USA häufigstes Ursprungsland für Kinderpornografie

Wien (pte/09.07.2010/13:45) - Die USA sind nach wie vor das häufigste Ursprungsland für kinderpornografische Inhalte im Internet. Von den 695 im ersten Halbjahr bei der österreichischen Meldestelle Stopline http://www.stopline.at eingegangenen …

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