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DAX Angriff auf die Lehman-Barriere!

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 |  15.08.2010, 14:00  |  1526 Aufrufe  | 

Guten Tag, liebe Leserinnen und Leser,

"Too big to fail – zu groß um zu fallen", vor knapp zwei Jahren war dieses ungeschriebene Gesetz noch Grundlage für Investitionsentscheidungen von institutionellen sowie privaten Anlegern rund um den Globus. Daher war am 15. September 2008 mit der Insolvenz von Lehman Brothers nicht einfach nur eine amerikanische Investmentbank in den Ruin geschlittert, sondern der komplette Aktienmarkt in Schieflage geraten (womit die bis dahin gültige Gesetzmäßigkeit zu den Akten gelegt werden konnte). Während jetzt 17 Monate nach dem schlimmsten Ausverkauf der Börsengeschichte von Seiten der Konjunkturfront bereits das Ende der Krise ausgerufen wird, scheint DAX & Co. der Schock noch immer in den Knochen zu stecken. Denn:

Trotz insgesamt vier Anläufen – im April, Mitte Mai und Juni sowie zwischen Ende Juli und Anfang August – auf den entscheidenden Widerstand, konnte das deutsche Leitbarometer die Marke von 6235 Punkten (dem letzten Tagesschluss vor dem Bankrott) nicht nachhaltig überbieten. Vielmehr waren wohl einige Anleger froh, ihre schwachen Vor-Lehman-Positionen in den vergangenen Tagen beim Break-Even, also auf Einstandsbasis, glattzustellen. Die Folge:

Die Märkte sind vorerst wieder auf Tauchstation gegangen. Doch ähnlich wie bei einem Knochenbruch – der ebenfalls wesentlich mehr Zeit für die Regeneration benötigt, als eine simple Erkältung – dürften auch die Börsen damit nur neuen Schwung für den nächsten Angriff holen. Die Kraft hat eben trotz neuer Jahreshochs jetzt noch nicht für den großen Wurf gereicht. Dabei zeigt aber gerade der Blick auf das übergeordnete Trendbild, dass die hohen Chancen mittel- und langfristig nur auf der Oberseite zu finden sind. Zumal:

Gelingt nach den tendenziell schwachen Monaten August und September im Herbst der definitive Ausbruch auf neue Jahreshochs, so dürfte die zyklisch positive Jahreszeit in Form einer kräftigen 2010er-Endrallye für den nötigen Schwung bis 7000 Punkte sorgen. Die niedrigen aktuellen Kurse wollen wir daher in Kürze vor allem für den Aufbau von Call-Positionen nutzen. Wie und wo wir dafür neue Einstiegsgelegenheiten finden, analysieren wir heute in der aktuellen Ausgabe des DAX-Premium-Trader.

Mit bester Empfehlung
Ihr

Sebastian Hoffmann

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