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Börsen in Europa am Mittag Durchwachsen, Sanofi-Aventis im Fokus

 |  30.08.2010, 14:07  |  979 Aufrufe  |   0  | 

Zürich (aktiencheck.de AG) - Die europäischen Börsen präsentieren sich auch zum Mittag hin uneinheitlich. Der Dow Jones EURO STOXX 50 (ISIN EU0009658145/ WKN 965814) verliert aktuell 0,25 Prozent auf 2.624,18 Punkte. Der auch britische und schweizerische Titel umfassende Dow Jones STOXX 50 (ISIN EU0009658160/ WKN 965816) legt 0,18 Prozent zu auf 2.452,19 Zähler. Der in Paris berechnete EURONEXT 100 (ISIN FR0003502079/ WKN A0C302) büßt 0,32 Prozent ein auf 633,83 Stellen. Die europäischen Länderbörsen melden ebenfalls gemischte Vorzeichen.

Das Geschäftsklima in der Eurozone hat sich im August etwas verschlechtert. So verringerte sich der entsprechende Indexstand auf +0,61 Punkte, nach revidiert +0,63 (vorläufig: +0,66) Punkten im Vormonat und -1,94 Punkten im August 2009.

Die Wall Street dürfte im Minus eröffnen. Aktuell verlieren der Dow Jones Future 0,14 Prozent, der S&P 500 Future 0,06 Prozent und der NASDAQ 100 Future 0,19 Prozent. In Kürze werden in den USA Daten zu den persönlichen Einkommen und Ausgaben veröffentlicht.

Sanofi-Aventis (ISIN FR0000120578/ WKN 920657) gewinnen im CAC40 in Paris 1,4 Prozent. Der Pharmakonzern will den US-Biotechnologiekonzern Genzyme (ISIN US3729171047/ WKN 871137) übernehmen. Die Franzosen haben am Sonntag ein nicht bindendes Übernahmeangebot in Höhe von 69 Dollar je Aktie für den US-Konzern vorgelegt, was einem Gesamtwert von 18,5 Mrd. Dollar entspricht. Sanofi-Aventis hatte sich eigenen Angaben zufolge mehrmals erfolglos an das Konzernmanagement von Genzyme bezüglich Verhandlungen über einen Zusammenschluss der beiden Konzerne gewandt. Ferner hat Sanofi-Aventis positive Studiendaten veröffentlicht. Demnach habe das Medikament Teriflunomide nach ersten Ergebnissen einer klinischen Phase-III-Studie die Zahl der Krankheitsschübe bei Patienten mit schubförmig verlaufender Multiple Sklerose signifikant reduziert. An der Spitze legen Alcatel-Lucent 1,4 Prozent zu. France Télécom verlieren auf der Gegenseite mehr als 3 Prozent.

Im Schweizer SMI rücken Novartis an der Spitze um 1,1 Prozent vor. Daneben gewinnen Lonza 1 Prozent und Actelion 0,9 Prozent. Julius Bär geben an letzter Stelle 1,1 Prozent ab.

Presseangaben zufolge will sich der britische Mobilfunkkonzern Vodafone (ISIN GB00B16GWD56/ WKN A0J3PN) offenbar im Zuge einer strategischen Neupositionierung von seiner Beteiligung am chinesischen Branchenprimus China Mobile (ISIN HK0941009539/ WKN 909622) trennen. Demnach habe CEO Vittorio Colao die Pläne zum Verkauf der 3,2-prozentigen Beteiligung an China Mobile bereits gebilligt. Eine entsprechende Ankündigung dürfte im September erfolgen. Vodafone erhofft sich aus dem Beteiligungsverkauf Erlöse im Gesamtwert von mehr als 4 Mrd. Britische Pfund. Die Börse in London bleibt heute feiertagsbedingt geschlossen. In Frankfurt gaben Vodafone zuletzt leicht ab.

Dow Jones EURO STOXX 50: 2.624,18 (-0,25 Prozent) Dow Jones STOXX 50: 2.452,19 (+0,18 Prozent) EURONEXT 100: 633,83 (-0,32 Prozent) FTSE 100 (London): 5.201,56 CAC40 (Paris): 3.493,98 (-0,38 Prozent) MIB (Mailand): 19.768,91 (-0,24 Prozent) IBEX 35 (Madrid): 10.148,20 (0,00 Prozent) SMI (Zürich): 6.202,00 (+0,30 Prozent) ATX (Wien): 2.424,04 (+0,43 Prozent) (30.08.2010/ac/n/m)


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