EANS-News PNE WIND AG schließt mit Windpark Görike zweites Repowering-Projekt erfolgreich ab
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Utl.: Alle gesetzlichen Anforderungen des Repowerings erfüllt
Moderne Technik ersetzt alte Windenergieanlagen
Cuxhaven (euro adhoc) - 31. August 2010 - Der Windpark-Projektierer PNE WIND AG
(ISIN: DE000A0JBPG2) hat mit dem Windpark Görike in Brandenburg sein zweites
Repowering-Projekt erfolgreich abgeschlossen. Die PNE WIND AG erhielt jetzt die
formelle Bestätigung, dass dieser Windpark alle Anforderungen eines Repowerings
erfüllt. Der Windpark Görike mit 5 Windenergieanlagen und 10 MW
Gesamtnennleistung ersetzt vier Windenergieanlagen mit 2 MW Gesamtnennleistung,
die abgebaut wurden. Der Windpark Görike war bereits im Mai 2010 fertig gestellt
und an die EnBW Erneuerbare Energien GmbH als Käufer übergeben worden.
Repowering ist der Ersatz älterer Windenergieanlagen durch moderne und
leistungsfähigere Anlagen. Ziel des Repowerings ist es, die Effizienz der
Windenergie zur Stromerzeugung möglichst schnell und deutlich zu steigern. Diese
Effizienzsteigerung wird in Görike erreicht: Die abgebauten Anlagen erzeugten
etwa 1,5 Mio. Kilowattstunden (kWh) jährlich während die neuen durchschnittlich
ca. 24 Mio. kWh pro Jahr erreichen werden. Vor dem Hintergrund einer stärkeren
Reduktion schädlicher Klimagase durch die höhere Stromerzeugung mit modernen
Windenergieanlagen haben Bundesregierung und Bundestag im
Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) festgeschrieben, dass Strom aus
Windenergieanlagen, welche die gesetzlichen Regelungen zum Repowering erfüllen,
mit einem Bonus von 0,5 Cent pro Kilowattstunde zusätzlich vergütet wird.
Dadurch soll ein zügiger Austausch von alten Anlagen erreicht werden.
Die Anforderungen an ein Repowering sind jedoch hoch: Neue und alte
Windenergieanlagen müssen sich im gleichen oder in angrenzenden Landkreisen
befinden und die zu ersetzenden Anlagen außer Betrieb genommen werden. Die neu
errichteten Windenergieanlagen müssen mindestens die doppelte Leistung der alten
erbringen. Diese Voraussetzungen hat die PNE WIND AG als Projektierer des
Windparks Görike erfüllt, zumal sich die alten Anlagen nicht in heutigen
Eignungsgebieten befanden und mit ihrem Abbau eine Konzentration auf nur einen
Standort erreicht werden konnte.
Martin Billhardt, Vorstandsvorsitzender der PNE WIND AG, stellt fest: ´Mit dem
erfolgreichen Abschluss unseres zweiten Repowering-Projektes haben wir unter
Beweis gestellt, dass die PNE WIND AG ihre langjährige Erfahrung im Projektieren
von modernen Onshore-Windparks auch in diesem wachsenden Markt einsetzen kann
und den Austausch älterer Windenergieanlagen effizient umsetzt.´
Aufgrund der Altersstruktur der in Deutschland vorhandenen Windparks sieht der
Vorstand im Austausch älterer Anlagen einen zusätzlichen Wachstumstreiber für
den Windenergiemarkt. ´Zukünftig wird die Zahl von Repowering-Projekten stark
zunehmen. Aufgrund unserer guten Marktposition sehen wir daher weiteres
Wachstumspotenzial für die PNE WIND AG´, fasst Martin Billhardt die Perspektiven
zusammen.
Unternehmensprofil
Die PNE WIND AG mit Sitz in Cuxhaven plant und realisiert Windpark-Projekte an
Land (onshore) sowie auf hoher See (offshore). Dabei liegt die Kernkompetenz in
der Entwicklung, Projektierung, Realisierung und Finanzierung von Windparks
sowie deren Betrieb bzw. Verkauf mit anschließendem Service. Bisher errichtete
das Unternehmen 95 Windparks mit 544 Windenergieanlagen und einer
Gesamtnennleistung von 788 MW.
Neben der Geschäftstätigkeit im etablierten deutschen Heimatmarkt expandiert die
PNE WIND AG zunehmend in dynamische Wachstumsmärkte und ist über Joint Ventures
und Tochtergesellschaften bereits in Ungarn, Bulgarien, Türkei, Großbritannien,
Rumänien, USA und Kanada vertreten. In diesen Ländern werden gegenwärtig
Windpark-Projekte mit einer Nennleistung von bis zu 5.500 MW bearbeitet, die
mittelfristig realisiert werden sollen. In Deutschland (onshore) befinden sich
derzeit Windpark-Projekte mit mehr als 900 MW Nennleistung in der Bearbeitung.
Darüber hinaus entwickelt die PNE WIND AG Offshore-Windpark-Projekte, von denen
drei große Vorhaben in deutschen Gewässern bereits genehmigt sind. Auch für den
Offshore-Bereich wird der Einstieg in aussichtsreiche Auslandsmärkte geprüft.
Rückfragehinweis:
PNE WIND AG
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