Börsen in Asien Im Aufwind - Toyota, Esprit und Ping An im Fokus
Tokio (aktiencheck.de AG) - Gestützt auf hervorragende Vorgaben aus den USA haben die asiatischen Börsen am Donnerstag überwiegend im Plus geschlossen. Die Wall Street ist am Vorabend nach unerwartet positiven Konjunkturdaten mit kräftigen Aufschlägen in den Feierabend gegangen. Zum Auftakt sorgten starke Konjunkturdaten aus China und Australien für gute Stimmung. Nach der Bekanntgabe des ISM-Einkaufsmanagerindex konnten die US-Börsen ihre anfänglichen Gewinne nochmals kräftig ausweiten. In China gewannen der Shanghai Composite 1,3 Prozent und der Hang Seng (ISIN HK0000004322/ WKN 145733) 1,2 Prozent. Der Nikkei-Index (ISIN XC0009692440/ WKN 969244) stieg in Tokio um 1,52 Prozent auf 9.062,84 Punkte. Der TOPIX gewann 0,99 Prozent auf 819,42 Zähler. Der DAXglobal Asia (ISIN DE000A0LLPW4/ WKN A0LLPW), der die 40 größten Werte des aufstrebenden Asiens beinhaltet, legt aktuell 0,44 Prozent zu auf 324,08 Stellen.
Der Autobauer Toyota (ISIN JP3633400001/ WKN 853510) hat in den USA im August 148.388 Fahrzeuge abgesetzt. Damit lag das Absatzvolumen um 34,1 Prozent unter dem Vorjahresniveau. Der Rückgang kam allerdings nicht überraschend, da im Vorjahreszeitraum das staatliche Konjunkturprogramm "Cash for Clunkers" für einen kräftigen Absatzschub am Automarkt gesorgt hatte. Die Toyota-Aktie verlor heute in Tokio 0,2 Prozent. Papiere des Mitbewerbers Honda (ISIN JP3854600008/ WKN 853226) schlossen mit 1,9 Prozent im Plus. Der Autobauer hat im August in den USA einen Absatzrückgang um 33 Prozent auf 108.729 Fahrzeuge hinnehmen müssen. Papiere des Kontrahenten Nissan, der ebenfalls einen deutlichen Absatzrückgang in den USA ausweisen musste, gewannen 2,9 Prozent.
Im Technologiesegment verbesserten sich mitunter Nikon um 2,6 Prozent, Olympus um 2,3 Prozent und Sony um 2,2 Prozent. Canon schlossen mit 1,2 Prozent im Plus. Elpida Memory standen dagegen erneut unter Druck und fielen um 3,7 Prozent zurück. Papiere des Ölkonzerns INPEX schlossen mit 3 Prozent im Plus. Sumitomo Metal gewannen 1,5 Prozent, Nippon Steel 1,4 Prozent und JFE 0,4 Prozent.
Der in Hongkong ansässige Modekonzern Esprit (ISIN BMG3122U1457/ WKN A0ML39) hat im abgelaufenen Fiskaljahr weniger verdient. Der Umsatz lag mit 33,73 Mrd. Hongkong-Dollar (HKD) unter dem Vorjahreswert von 34,49 Mrd. HKD. Der operative Gewinn ging spürbar auf 3,79 Mrd. HKD zurück, nach 5,73 Mrd. HKD im Vorjahreszeitraum. Für das erste Halbjahr des Fiskaljahres 2010/11 erwartet der Konzern vor allem im Großhandelssegment ein weiteres Anhalten des schwierigen Marktumfelds. Die Aktie von Esprit gab in Hongkong 3,1 Prozent ab. Dagegen verbesserten sich Ping An um 2,7 Prozent. Der Versicherer gab bekannt, seine Sparte Ping An Bank mit der Shenzhen Bank zu fusionieren.
Nikkei 225 (Japan): 9.062,84 (+1,52 Prozent) TOPIX (Japan): 819,42 (+0,99 Prozent) Hang Seng (China): 20.868,92 (+1,19 Prozent) Shanghai Composite (China): 2.655,78 (+1,25 Prozent) SET-Index (Thailand): 920,54 (+0,13 Prozent) Seoul Composite KOSPI (Südkorea): 1.775,73 (+0,63 Prozent) SENSEX (Indien): 18.238,31 (+0,18 Prozent) TAIEX (Taiwan): 7.720,82 (+0,69 Prozent) JSX (Indonesien): 3.122,15 (+0,42 Prozent) FBM EMAS (Malaysia): 9.598,74 (+0,74 Prozent) STI (Singapur): 2.986,66 (+0,13 Prozent) PSEi (Philippinen): 3.666,54 (+2,04 Prozent) (02.09.2010/ac/n/m)

0
