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 |  05.09.2010, 09:25  |  1304 Aufrufe  | 

Guten Tag, liebe Leserinnen und Leser,


das deutsche Leitbarometer hat den August nahezu auf dem Niveau des Monatstiefs beendet. Während die dominierenden Schwächetendenzen gerade in der zweiten Monatshälfte für weiche Knie bei so manchem Anleger sorgten, überraschen DAX & Co Anfang September mit kräftigen Kursgewinnen. Angesichts solcher Schaukelbörsen drängt sich die Frage auf, wie eigentlich Profis, deren tägliches Geschäft das Auf und Ab der Märkte ist, mit diesem Druck umgehen? Eigentlich ganz einfach! Denn:


Ob Fondsmanager, Vermögensverwalter, Analyst oder Börsenhändler, die Experten auf dem Parkett wissen schon lange, dass sie nur mit den großen Trends den Markt dauerhaft schlagen können. Private Trader lassen sich demgegenüber von den täglichen Schwankungen viel zu oft verrückt machen und versuchen vergeblich jeder kleinsten Bewegung hinterherzulaufen. Professionelle Anleger aber reagieren ruhig und gelassen. Denn Grundlage für ihre Kauf- bzw. Verkaufsempfehlungen sind hauptsächlich Charts mit größeren Kurseinheiten wie bspw. auf Wochen- oder sogar Monatsbasis. Und genau diese Zeithorizonte sollten Sie sich jetzt einmal genau anschauen. Zumal:


17 Monate sind nun seit dem März-Tief bei 3589 Punkten vergangen, wobei nur sechs Monate im Minus abgeschlossen wurden. Neben dem turbulenten Oktober 2009 (-5%) sowie dem Januar 2010(-6%) zählt der August (-4%) jetzt zu den drei schwächsten Zeitabschnitten der Rallye. Das Positive daran: Bislang wurde jeder Rücksetzer innerhalb der folgenden acht Wochen wieder aufgeholt. So notierte der DAX Ende Dezember 2009 bereits 542 Punkte höher bei 6154 Zählern (+10%) als zum Oktober-Tief 2010. Und nach dem schwachen Jahresauftakt 2010 konnten noch am Ende des ersten Quartals wieder neue Jahreshochs und ein Gewinn gegenüber dem Januar-Tief von 545 Zählern (+10%) verbucht werden. Deshalb:


Durch die abgeschlossene Bodenbildung bleiben die Aufwärtstrends weiter intakt, wobei für die kommenden Wochen nun gute Chancen für den nächsten Angriff auf die Jahreshochs bestehen. Im DAX-Premium-Trader haben wir daher die niedrigen Notierungen zum Einstieg in Calls (+15%) genutzt. Jetzt gilt es, diese weiter auszubauen, denn sofern die bisherigen 2010er-Tops überboten werden, rechnen wir in diesem Jahr noch mit einem Anstieg auf 7000 Punkte.


Mit bester Empfehlung
Ihr


Sebastian Hoffmann

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