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Wall Street Update Schwacher Start in die neue Woche, Oracle-Aktien gefragt

 |  07.09.2010, 19:10  |  991 Aufrufe  |   0  | 

New York (aktiencheck.de AG) - Die Wall Street ist nach dem Feiertag mit Verlusten in die neue Handelswoche gestartet. Der Dow Jones Industrial Average (ISIN US2605661048/ WKN 969420) gibt aktuell 0,34 Prozent ab auf 10.412,74 Punkte. Der S&P 500 (ISIN US78378X1072/ WKN A0AET0) kommt daneben um 0,51 Prozent zurück auf 1.098,93 Zähler. Der NASDAQ Composite (ISIN XC0009694271/ WKN 969427) bröckelt um 0,18 Prozent ab auf 2.229,71 Punkte.

Wie der Software-Konzern Oracle (ISIN US68389X1054/ WKN 871460) am Montagabend bekannt gab, hat er Mark V. Hurd als President ins Board of Directors berufen. Hurd war zuletzt CEO des Technologiekonzerns Hewlett-Packard (HP) (ISIN US4282361033/ WKN 851301) und musste dort zuletzt seinen Sessel aufgrund von Vorwürfen wegen sexueller Belästigung räumen. Oracle-CEO Larry Ellison zeigte sich über die Neuverpflichtung eines so erfahrenen Managers erfreut und erklärte, Hurd habe bei HP bereits brillante Arbeit geleistet und er werde bei Oracle einen noch besseren Job machen. Die Oracle-Aktie macht daraufhin einen Sprung um gut 5 Prozent nach oben. HP verlieren dagegen 0,7 Prozent.

Der Industriegasehersteller Air Products (ISIN US0091581068/ WKN 854912) hat seine Offerte für seinen Konkurrenten Airgas (ISIN US0093631028/ WKN 872942) auf 65,50 Dollar je Aktie erhöht. Zuletzt hatte Air Products 63,50 Dollar je Aktie von Airgas geboten. Das Board of Directors von Airgas erklärte, man werde das neue Übernahmeangebot prüfen. Die Aktie von Airgas verliert rund 1,5 Prozent. Air Products geben gut 1 Prozent nach.

Die Aktie des Abfüllunternehmens Coca-Cola Enterprises (ISIN US1912191046/ WKN 871964) gewinnt gegen den Markt fast 2 Prozent. Der Konzern hat aufgrund einer starken Nachfrage in Europa seinen Ausblick für das laufende Geschäftsjahr nach oben korrigiert. Unternehmensangaben zufolge rechnet man für 2010 inzwischen mit einem EPS von 1,78 bis 1,82 Dollar, nachdem ursprünglich nur 1,73 bis 1,77 Dollar erwartet worden waren. Hierin sei ein negativer Währungseffekt enthalten, der das Ergebnis um 7 Cents pro Aktie im Gesamtjahr schmälert. Die durchschnittliche Marktschätzung sieht hier einen Gewinn von 1,81 Dollar pro Aktie vor. (07.09.2010/ac/n/m)


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