Newsletter

Jetzt noch besser informiert!

Abonnieren auch Sie unseren kostenlosen Nachrichten-Newsletter und verpassen Sie nichts mehr aus der wallstreet:online Redaktion!

  • Das Wichtigste für Sie zusammengefasst
  • Ausgewählte Artikel unserer Gastautoren
  • Eilmeldungen zu wichtigen Marktgeschehnissen

Wir respektieren Ihre Privatsphäre, es werden keine Daten an Dritte weitergegeben!

Jetzt abonnieren
Später
DAX+1,11 % EUR/USD+0,20 % Gold-0,33 % Öl (Brent)0,00 %

Rohstoffe Andover Ventures; Ein Aufstrebender Gold und Silberproduzent in 2011

Gastautor: TimLuca
01.03.2011, 11:56  |  3438   |   |   

Andover Ventures (V-AOX) (R2X-Frankfurt) ist ein angehender Goldproduzent ansässig in Vancouver, British Columbia. Man sucht in verschiedenen Gebieten südlich von Salt Lake City, in Utah, nach Gold, Silber, Kupfer und Blei. Bereits in der Vergangenheit wurden in dem Gebiet 2,3 Millionen Unzen Gold und 250 Millionen Unzen Silber gefördert.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Homepage: http://www.andoverventures.com/

Ein erstes Interviewhttp:// http://www.ceoclips.com/media/SHAndover.asx

Präsentation 2011:  http://www.andoverventures.com/_resources/Andover_Ventures_Presentatio ...

 

Shares:

Shares Outstanding: 91,890,684

Warrants:           20,793,000

Options:             6,020,000

Fully Diluted:     118,703,684

Management /Institutions: hält 40%

 

 

Infos zur Trixie Goldmine:

Andouver Ventures hat erst kürzlich den Abschlußbericht über die Wiederaufnahme der Produktion der Trixie Goldmine erhalten.

Dieser Bericht wurde durch Herrn Alastair H. Summers, B.A. Sc., P. Eng., P. Geol angefertigt und der Bericht empfiehlt die Wiederaufnahme der Produktion auf der Trixie Mine. Der Trixiegoldminenkomplex gehört der Chief Consolidated Mining Co. die im östlichen Tintic Bergbaubezirk in Utah liegt und diese wird zu 78,1% von Andover Ventures kontrolliert.

Die Studie konzentriert sich auf die Instandsetzung der Trixie Mine und die Benutzung der benachbarten Burgin Mühle.

Sollte dies alles gelingen so rechnet man mit einem Produktionsstart noch in 2011.Derzeit arbeitet das Management daran Minenpersonal und Mühlenmanager anzuwerben und einzustellen.

Die Startproduktion wird durch gelagertes Material an der Oberfläche angefahren, wobei das Unternehmen gleichzeitig die Trixie Mine für eine zukünftige Untertageproduktion instand setzt.

 

Weitere Bilder können hier eingesehen werden:

http://www.andoverventures.com/projects/chief_consolidated/photos/

 

Das Management von Andover Ventures will die ehemalige Goldproduktion in der Trixie Mine bald wieder aufnehmen. Die Hauptaufgabe wird sein, den Förderschaft noch mal 100 Meter tiefer zu setzen. Dies ist auch zugleich die teuerste Arbeit um die Mine wieder ans Laufen zu bringen.

Die Förderkosten für Gold lagen bei den letzten Förderungen 2002 bei weniger als 125 Dollar je Unze. Umgerechnet auf die Gesteinsmenge beliefen sich die Kosten pro Tonne auf weniger als 90 Dollar. Auf insgesamt 23 Stellen für die Andover eine Lizenz hat gab es früher Förderungen.

Der Goldpreis lag in 2002 bei ca. 350 USD. 9 Jahre später, heute in 2011 liegt der Goldpreis wieder um die 1400 USD, Tendenz steigend. Somit ist der Goldpreis nun viermal so hoch!!!!

 

 

Bei den neuen Berechnungen sollen sämtliche Kosten zusammengefasst (All-in-cost) werden und man wird auf anfängliche Produktionskosten von ca. 750 USD kommen!

Man plant nach Inbetriebnahme der Tirxie-Mine in 2011, eine Förderung von 20.000 Unzen Gold und 300.000 Unzen Silber pro Jahr.

Dies würde bei einem durchschnittlichen Goldpreis von 1400 USD/per OZ und einen Silberpreis von ca. 30 USD/per OZ, einnahmen von 37 Millionen USD (Abzüglich Produktionskosten) für Andover Ventures bedeuten.

Diese Gewinne sollen dann in den Aufbau der nächsten Projekte gesteckt werden. Da wäre einmal das benachbarte Burgin-Projekt und das in Alaska liegende Sun-Projekt.

 

Die Burgin Property:

Ein Teil des Gewinnes von der Trixie-Mine soll in weitere Explorationen gesteckt werden. Auf der Burgin Property plant Andover Ventures den Bau einer 800 tpd Mühle. Diese wird voraussichtlich 100 Millionen USD kosten.

Dort soll dann die Möglichkeit bestehen 3 Millionen Unzen Silber per Anno, zu Kosten von weniger als 20 USD, zu produzieren.

 

 

Die SUN Property in Alaska:

Andover Ventures hat sogar die Aufmerksamkeit von Rio Tinto an sich gezogen. Das Big Hill Project wird von einer Tochter von Rio Tinto, Kennecott Exploration Company, unterstützt. Das Unternehmen soll eine Vormachbarkeitsstudie für das Big Hill Project erstellen oder für Explorationsarbeiten 20 Millionen Dollar ausgeben. Im Gegenzug erhält man 51 Prozent der Anteile an Big Hill. Wenn man auch alle Kosten übernimmt, die bis zu einer Machbarkeitsstudie anfallen, erhöht sich der Anteil um weitere 4 Prozent. Auf Big Hill konzentriert sich die Arbeit auf Kupfer, Gold und Molybdän. Die Region ist bekannt für ihre Kupferlagerstätten. Nur etwa 40 Meilen von Big Hill entfernt betreibt Rio Tinto die Bingham Canyon Mine im offenen Tagebau. Die Mine gehört weltweit zu den Größten ihrer Art.

Zurzeit führt man eine neue Ressourcenkalkulation für das SUN Projekt durch. Das zu 100% im Eigentum befindliche Silber-Kupfer-Blei-Zink-Gold VMS (Vulkanisch Massive Sulfide) Projekt ist ca. 17.980 Hektar groß.

Der Ambler Bezirk ist bekannt durch die Metals Economics Group, welcher einer der weltgrößten noch nicht entwickelten Kupfer-Zink Bezirke ist.

In dieser Gegend sind auch zwei große andere Unternehmen tätig:

NovaGold Resources Inc. (NYSE-AMEX:NG, TSX: NG)

Teck Resources Limited (TSX: TCK.A and TCK.B, NYSE: TCK)

Mit dem SUN-Projekt wäre Andover Ventures dann die dritte Firma die dort Fuß fassen konnte.

Es gibt vier ältere Vormachbarkeitsstudien zu dem SUN Vorkommen. Diese historischen Ressourcenberechnungen wurden vor der Einführung des Standards NI 43-101 durchgeführt und sind daher nicht als konform mit dem NI 43-101 anzusehen. Es wird sich daher ausdrücklich nicht auf diese bezogen.

Auszug:

 

 

Die neue Ressourcenkalkulation wird auch die Daten eines älteren großen Bohrprogramms beinhalten, welches von Andover in 2007 durchgeführt wurde. Die Planungen für die Bohrsaison in 2011 sind in Arbeit.

Bei der Erschließung der Liegenschaft könnte Andover Hilfe vondem Department of Transportation and Public Facilitiesbekommen. In Alaska gibt es derzeit Überlegungen den Westen des Landes besser mit den restlichen Regionen des Bundesstaates zu verbinden. Neue Straßen sollen gebaut werden, um die Region näher an Fairbanks zu bringen. Die Kosten werden auf bis zu 2,7 Milliarden Dollar geschätzt.

Für Andover würden sich durch diese Straßenbaumaßnahmen, sobald das Ambler-Gebiet in Produktion ist, deutlich geringere Kosten ergeben, da man auf eine besser funktionierende Infrastruktur zurückgreifen könnte.

Die Vorteile für Andover Ventures wären, wie in der Studie dargestellt, enorm:

- niedrigere Personentransportkosten

- niedrigere Treibstofflieferkosten

- geringere Fracht- und Zustellkosten

- geringere Bergbau- und Ressourcen- und Entwicklungskosten

- niedrigere Energie- und Energieinfrastrukturkosten

Und natürlich für die umliegenden Orte mehr Arbeitsplätze, besseres Einkommen und schnellere Erreichbarkeit!

Zurzeit finden diesbezüglich öffentliche Treffen mit den Ureinwohnern, Mineneigentümern, Ortschaften und den Stadtregierungen statt. Über deren Entscheidungen will man auch in Zukunft weiter berichten.

 

Der Chart:

Im Jahreschart sehen wir einen intakten Aufwärtstrend. Z.Zt. kommt der Kurs von 0,80 CAD zurück und konsolidiert somit ganz gesund nach unten ab. Es gibt eine Unterstützung bei 0,74 CAD, sollte diese nicht halten, dann wird der Kurs spätestens bei 0,68 CAD nach oben drehen.

 

 

 

In dem 5 Jahres-Chart sieht man noch mal deutlich den Widerstand bei 0,80 CAD. Wenn dieser überwunden wird, sollte der Kurs weiter im Aufwärtstrend bis auf 1,09 CAD laufen. Dann wird es spannend und ich denke mit entsprechenden guten NEWS und dem angehenden Produktionsbeginn sollte ein Überwinden dieser Marke zustande kommen.

 

 

Mein Fazit:

Andover Ventures könnte sich in 2011 zu einem Produzenten entwickeln mit zwei sehr aussichtsreichen Projekten in den USA und Kanada. Wollen wir mal sehen was das Management alles noch auf die Beine stellen kann.

Man will den NI-43 101 für das SUN-Projekt auf den Weg bringen, welcher im 2. Quartal 2011 veröffentlicht werden soll.

Gleichzeitig arbeitet man an einem Update der Feasibility Studie für das Burgin-Projekt. Diese soll im 3. Quartal 2011 fertig gestellt sein und veröffentlicht werden. Direkt darauf folgend soll das erste Erz zur Trixie-Mine geliefert werden.

Also, Ärmel hoch krempeln und arbeiten, arbeiten, arbeiten. Dann bekommen wir auch gute Resultate!

 

 

Wenn Ihr mehr spannende Informationen zu  Explorern und anderen interessanten Werten erfahren möchtet, würde ich mich über die Teilnahme an meinen Diskussionen freuen.

 

Der Autor hält derzeit den Wert nicht im Depot!

Die in diesem Artikel enthaltenen Angaben stellen keine  Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren dar, sondern spiegelt nur die Meinung des Autors wieder. Ich übernehme keinerlei Haftung für finanzielle Verluste, Irrtümer sind vorbehalten! Börsengeschäfte, besonders Termingeschäfte, beinhalten Risiken, die zu einem Totalverlust des eingesetzten Kapitals und darüber hinaus führen können!

http://www.wallstreet-online.de/diskussion/1162392-1-10/timluca-und-fr ...

 

Viel Erfolg beim Handeln wünscht Euch

TimLuca

 

 

Themen: Blei


Verpassen Sie keine Nachrichten von TimLuca

TimLuca beschäftigt sich seit 1999 mit der Börse und dem Trading und ist seit April 2005 Mitglied der Community von wallstreet:online. Täglich beobachtet er Minengesellschaften, Explorer und angehende Produzenten. Seine geführte Diskussion TimLuca und Freunde: reelle Depotbesprechung ist auf wallstreet:online unter den Top10. Zudem ist er als Chefredakteur für Miningscout aktiv.

Abonnieren Sie jetzt Ihren Lieblingsautor
Ich habe die Allgemeinen Nutzungsbedingungen und die Datenschutzerklärung gelesen und stimmt diesen zu.
Autor abonnieren
Wir respektieren Ihre Privatsphäre, es werden keine Daten an Dritte weitergegeben!
Verpassen Sie nichts mehr aus der wallstreet:online Redaktion!
Newsletter kostenlos abonnieren

Schreibe Deinen Kommentar

 

Kommentare

Avatar
dosco12
02.03.11 13:14:57
mr.b sieht 300-400% also sind 1,6 cad ja weniger als der ceo schätzt...
:-)
Avatar
neilsn
02.03.11 10:41:58
ergänzend zu deinem Artikel:

Andover Ventures - Neue Rakete im Rohstoffsektor?

02.03.11 08:47
aktiencheck.de EXKLUSIV

Westerburg (aktiencheck.de AG) - AC Research veröffentlichte heute eine Studie ihres Analysten Henning Wagener zu Andover Ventures. Hier lesen sie nun die Originalfassung der Studie:

Das Unternehmen
Die im kanadischen Vancouver ansässige Andover Ventures Inc. betreibt Explorationsprojekte in Alaska und dem US-Bundesstaat Utah. Die Aktie der Gesellschaft wird seit dem 22. September 2006 an der Frankfurter Börse gelistet und notiert im Marktsegment Open Market.

Aussichtsreiche Projekte
Andover Ventures ist in zwei aussichtsreichen Explorationsgebieten tätig. Hierbei handelt es sich zum einen um das in Utah ansässige Tintic Minendistrikt, dass sich über ein Areal von 65 Quadratkilometern erstreckt. In diesem historischen Minengebiet wurden in den vergangenen Jahrzehnten insgesamt 2,3 Millionen Unzen Gold und 250 Millionen Unzen Silber abgebaut. Hier befinden sich die Trixie Mine, die Burgin Mine und das Big Hill Projekt. Die drei Liegenschaften sind im Besitz von Chief Consolidated Mining. An diesem Unternehmen hält Andover Ventures seinerseits wiederum derzeit einen Anteil von etwa 79%. Zum anderen verfügt der Konzern noch über das Sun-Projekt, das sich im Nordwesten Alaskas befindet. Auf die einzelnen Projekte werden wir nun im Folgenden näher eingehen.

Die Trixie-Mine ist derzeit das wohl bedeutsamste Projekt der Gesellschaft. Die aktuelle, nicht NI43-101 konforme Ressourcenschätzung für dieses Projekt beläuft sich auf 74.700 Unzen Gold und 1,185 Millionen Unzen Silber. Allerdings besteht auf dem Gebiet noch weiteres Explorationspotenzial, so dass sich die Reserven möglicherweise noch deutlich erhöhen könnten. Diese Goldmine war zu Beginn des Jahrtausends bereits in Betrieb und wurde im Jahr 2002 wegen Umweltverstößen von den US-Aufsichtsbehörden geschlossen. Gleichzeitig wurde dem die Mine betreibenden Bergbaukonzern Chief Consolidated eine Strafzahlung in Höhe von 60 Millionen US-Dollar auferlegt. Da Chief Consolidated diese Strafe nicht hätte zahlen können, war das Unternehmen quasi handlungsunfähig und konnte das Projekt nicht weiterentwickeln. Nach dem Abschluss eines Vergleichs, wonach Andover Ventures jetzt lediglich über fünf Jahre einen Betrag in Höhe von jährlich 225.000 US-Dollar an Strafzahlungen leisten muss, kann das Projekt wieder weiterentwickelt werden.

Derzeit deutet alles darauf hin, dass die Mine bereits im laufenden Jahr wieder die Produktion aufnehmen kann. Da die Mine bereits in Produktion war, ist die Infrastruktur zwar teilweise ein wenig veraltet, allerdings noch gut ausgebaut. Momentan ist die Gesellschaft dabei, Facharbeiter zu rekrutieren, um die Produktion der Mine schnell wieder aufzunehmen. Zwar handelt es sich um eine relativ kleine Mine, allerdings sollen voraussichtlich jährlich etwa 20.000 Unzen Gold und 300.000 Unzen Silber gefördert werden können. Setzt man nun Gewinnungskosten in Höhe von 750 US-Dollar je Unze Gold an und geht von einem Goldpreis von 1.350 US-Dollar je Feinunze aus, dann würde das Unternehmen aus der Mine einen jährlichen Cashflow in Höhe von 12 Millionen US-Dollar generieren können.

Die Burgin-Liegenschaft befindet sich in der Nähe der Trixie Mine. Hierbei handelt es sich um ein Silber-Zink-Blei-Projekt. Die Liegenschaft besteht aus fünf Vorkommen, die allesamt beeindruckende Ressourcen aufweisen. Die weiteren Explorationsvorhaben auf diesem Gebiet sollen insbesondere durch die in der Trixie-Mine generierten Cashflows finanziert werden. Historische, allerdings nicht NI43-101-konforme Schätzungen aus dem Jahr 2001 lassen auf Vorkommen im Umfang von knapp 24 Millionen Unzen Silber, gut 582 Millionen lbs (Amerikanische Pfund) Blei und etwa 186 Millionen lbs Zink schließen. Eine aktualisierte Machbarkeitsstudie für dieses früher bereits in Produktion befindliche Projekt sollte schon im dritten Quartal 2011 fertig gestellt werden können. (Hinweis: 1 Pfund entspricht 0,453 592 370 kg).

Beim dritten von Andover Ventures im US-Bundesstaat Utah betriebenen Projekt handelt es sich um die so genannte Big Hill Liegenschaft. Dieses Projekt befindet sich ebenfalls im Tintic Minengebiet in Utah. Hier befinden sich Kupfer, Gold und Molybdänvorkommen. Dabei gelang dem Unternehmen im August 2010 ein strategischer Durchbruch. So unterzeichnete die Gesellschaft für dieses Projekt eine Vereinbarung mit Kennecott Exploration. Hierbei handelt es sich um eine Tochtergesellschaft des Minengiganten Rio Tinto. Beide Unternehmen werden nun gemeinsam an der weiteren Entwicklung des Projektes arbeiten. Die Rio Tinto-Tochter kann sich dabei 55% der Rechte sichern, wenn man alle Projektkosten für die Fertigstellung einer Machbarkeitsstudie bezahlt. Chief Consolidated Mining wird dann weiterhin 45% der Anteile an dem Projekt halten. Daraufhin hat Kennecott die Arbeiten an dem Projekt aufgenommen. In den kommenden Jahren will der Partner 20 Millionen US-Dollar in die Entwicklung des Projektes investieren.

Die Lagerstätte Sun, die sich in Alaska befindet, bildet das zweite Standbein von Andover Ventures. Das etwa 18.000 Morgen umfassende Projekt befindet sich zu 100% in Besitz des Unternehmens und liegt im so genannten Ambler Minendistrikt im Norden Alaskas. Gemäß einer Studie aus den 1980er Jahren, die allerdings nach heutigem Standard als nicht verlässlich zu beurteilen ist, sollen sich auf dem Areal 776 Millionen lbs Kupfer, etwa 1,8 Milliarden lbs Zink, ca. 480 Millionen lbs Blei und 48,1 Millionen Unzen Silber befinden. Damit handelt es sich bei dem Sun-Projekt um das potenziell bedeutsamste Projekt der Gesellschaft, dass allerdings noch weiter exploriert werden muss. So zählt das Projekt weltweit zu den größten unerschlossenen Kupfer-Zink-Lagerstätten. Derzeit arbeitet das Unternehmen an einer neuen Ressourcenkalkulation für das Projekt. Dabei erscheint es realistisch, dass bereits im zweiten Quartal 2011 eine neue, NI43-101-konforme Ressourcenkalkulation veröffentlicht werden kann.

Hilfe könnte Andover Ventures bei dem Sun-Projekt auch von staatlicher Seite bekommen. So gibt es derzeit Überlegungen, in Alaska den Westen des Landes durch den Bau neuer Straßen besser mit den restlichen Regionen des Bundesstaates zu verbinden. Durch diese Straßenbaumaßnahmen könnte das Unternehmen, sobald das Ambler-Gebiet in Produktion ist, auf eine bessere Infrastruktur zurückgreifen, was seinerseits wiederum eine deutliche Kostenreduktion zur Folge hätte.

Einigung mit der EPA hellt Perspektiven massiv auf
Der 5. Mai 2010 war ein ganz besonderer Tag in der Historie von Andover Ventures, da sich mit diesem Tag die Zukunftsperspektiven der Gesellschaft schlagartig aufhellten. Zur Erläuterung müssen wir allerdings etwas weiter ausholen. Die Trixie-Mine befand sich im Jahr 2001 und zu Beginn des Jahres 2002 bereits in Produktion. Im Februar 2002 wurde allerdings die Produktion der Mine eingestellt. Ursächlich hierfür war ein Strafbescheid der amerikanischen Umweltschutzbehörde EPA (Environmental Protection Agency). Dieser ging dem Projektbetreiber Chief Consolidated Mining am 24. Januar 2005 offiziell zu. Dabei wurde dem Unternehmen wegen Umweltverstößen eine Geldbuße in Höhe von 60 Millionen US-Dollar auferlegt. Diese Strafe hätte die Gesellschaft allerdings nicht bezahlen können.

Im März 2009 hat dann Andover Ventures die Mehrheit an Chief Consolidated Mining erworben. Nach zähen Verhandlungen konnte der Vorstandschef von Andover Ventures, Gordon Blankstein, eine für das Unternehmen ausgesprochen positive Einigung erzielen. So verständigte man sich neben anderen Auflagen auf die Zahlung einer Strafe von 225.000 US-Dollar pro Jahr für die nächsten fünf Jahre. Insgesamt muss der Konzern damit lediglich 1,125 Millionen US-Dollar Strafe zahlen, und nicht wir ursprünglich vorgesehen 60 Millionen US-Dollar. Der Rest der Strafe ist erlassen worden. Hierdurch konnte man den wesentlichen Risikofaktor, der über der Gesellschaft schwebte, beseitigen. Damit ist nun der Weg für eine baldige Wiederinbetriebnahme der Trixie Mine frei. Diese wird zunächst die Cash Cow der Gesellschaft bilden, durch die dann die weiteren Explorationsarbeiten an den anderen Projekten weiter vorangetrieben werden können. Dieser Durchbruch hat sich auch bereits deutlich im Aktienkurs der Gesellschaft niedergeschlagen. Während das Papier kurz vor der Einigung bei etwa 0,15 Euro vor sich her dümpelte, konnte sich die Aktie seither etwa vervierfachen.

Fazit: Hochinteressanter Rohstoffplay mit Weltklasseprojekt
Insgesamt kann festgehalten werden, dass Andover Ventures mit dem Sun-Projekt über ein Kupfer-Zink-Projekt der absoluten Spitzenklasse verfügt. So zählt das Projekt zu den weltgrößten unerschlossenen Kupfer-Zink-Lagerstätten. Gleichzeitig verfügt das Unternehmen mit der Trixie-Mine über ein weiteres Projekt, bei dem nach der Einigung mit der US-Umweltschutzbehörde EPA nun eigentlich alles für eine baldige Wiederaufnahme der Produktion spricht. Wahrscheinlich wird die Mine bereits im laufenden Jahr wieder ihre Produktion aufnehmen und damit in den kommenden Jahren für stabile Erträge sorgen, die ihrerseits wiederum in die Weiterentwicklung der anderen Projekte investiert werden können. Andover Ventures wird sich somit wahrscheinlich bereits im laufenden Jahr von einem Explorer hin zu einem Junior-Produzenten entwickeln.

Seit der Einigung mit der US-Umweltbehörde EPA hat sich der Kurs der Aktie von Andover Ventures etwa vervierfacht. Dennoch sehen wir auf Basis des aktuellen Aktienkurses unter Zugrundelegung der enormen Ressourcen der Gesellschaft noch weiteres Kurssteigerungspotenzial für das Papier. Eine für dieses Jahr wahrscheinliche Produktionsaufnahme in der Trixie-Mine sollte der Aktie erneut einen Schub nach oben verleihen. Auf Basis von 118.703.684 Aktien wird das Unternehmen beim derzeitigen Aktienkurs von 0,567 Euro momentan mit etwa 67 Millionen Euro bewertet. Unter Zugrundelegung der aktuellen Marktpreise für Gold, Silber, Zink, Kupfer und Blei beherbergen die Projekte Trixie Mine, Burgin und Sun auf Basis der allerdings nicht NI43-101 konformer Schätzungen Rohstoffe mit einem Marktwert von brutto fast 10 Milliarden US-Dollar. Selbstverständlich müssen die Projekte noch weiterentwickelt und die Rohstoffe erstmal gehoben werden, dennoch verdeutlicht diese Zahl unserer Meinung nach, welches Potenzial in dem Unternehmen schlummert. Der Großteil dieses Potenzials schlummert dabei im Sun-Projekt.

Auf Basis der wahrscheinlichen Ressourcen, insbesondere auf dem Sun-Projekt, erscheint die Marktkapitalisierung der Gesellschaft noch sehr moderat. Gleichzeitig wird der Konzern zukünftig aller Voraussicht nach über stabile Erträge aus der Trixie-Mine verfügen. Schließlich spricht auch die Beteiligung der Rio Tinto-Tochter Kennecott an dem Big Hill-Projekt eindeutig für das Potenzial dieser Liegenschaft.
Ein weiterer und ein unserer Meinung nach nicht zu unterschätzender Vorteil ist darin zu sehen, dass sich die Projekte in den US-Bundesstaaten Utah und Alaska befinden. Damit ist das Unternehmen in einem sicheren und politisch stabilen Umfeld tätig. Zudem zeichnen sich die beiden US-Bundesstaaten Alaska und Utah durch ihre Minenfreundlichkeit aus.

Alles in Allem erscheint es unserer Meinung nach bei planmäßigem Verlauf der Projekte sehr wahrscheinlich, dass die Andover Ventures-Aktie in 12 Monaten nicht mehr im Pennystockbereich notieren wird. Wir legen unser 12-Monats-Kursziel auf 1,20 Euro fest und empfehlen dem spekulativen Investor, die Aktie zu kaufen. Damit würde das Unternehmen immer noch mit lediglich gut 140 Millionen Euro bewertet. (Analyse vom 01.03.2010) (02.03.2011/ac/e/a)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Die aktiencheck.de AG und mit ihr verbundene Unternehmen haben mit der analysierten bzw. gegenständlichen Gesellschaft eine Vereinbarung zur Erstellung der Finanzanalyse getroffen. Die Analyse wurde vor der Veröffentlichung dem analysierten Unternehmen zur redaktionellen und inhaltlichen Prüfung übermittelt. Weder der Analyst noch ein Mitglied des Haushalts des Analysten besitzen Aktien der analysierten Gesellschaft. Die Vergütung des Analysten erfolgt unabhängig von der Erstellung der Finanzanalysen und steht weder direkt noch indirekt, auch nicht in Teilen, in irgendeinem Zusammenhang mit Empfehlungen und Einschätzungen des Analysten.
Avatar
neilsn
01.03.11 12:45:28
Sehr interssanter Artikel und danke für die Chartanalyse!

Disclaimer

Rohstoffe Andover Ventures; Ein Aufstrebender Gold und Silberproduzent in 2011

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Daten werden nur zum Versenden der Nachricht benutzt und nicht gespeichert.

Abbrechen

Europas größte ETP-Plattform

Erfahren Sie alles zum Thema Investieren in ETPs. Informieren Sie sich auf etfsecurities.com

Zum Leitfaden