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Experte Deutschland ist Import-Land im Photovoltaik-Sektor

Autor: dpa-AFX
 |  10.03.2011, 14:05  |  859 Aufrufe  |   0  | 
BERLIN - Deutschland ist Berechnungen der Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) Berlin zufolge bei Photovoltaik-Produkten vor allem Importeur. ´Entgegen den politischen Bekundungen, dass die deutsche Photovoltaik sich durch die EEG (Erneuerbare-Energien-Gesetz)-Förderung zu einer wettbewerbsfähigen Exportindustrie entwickele, ergeben die nüchternen Zahlen ein anderes Bild´, sagte der HTW-Lehrbeauftragte Wolfgang Hummel am Donnerstag. Seiner Untersuchung legte er die aktuelle Außenhandelsstatistik des Statistischen Bundesamts zugrunde. Danach bezog Deutschland 2010 Solarzellen- und Module im Warenwert von 11,59 Milliarden Euro. Dem standen der Auswertung zufolge Exporte von 5,49 Milliarden Euro gegenüber.

Besonders deutlich werde der Umfang der Importe am Beispiel China: Im Vorjahr exportierte das Land demnach Solarzellen und Module für 5,89 Milliarden Euro nach Deutschland, doppelt so viel wie 2009. Die deutschen Solarunternehmen setzten dagegen in ihren fünf Hauptmärkten lediglich Solarzellen und Module im Volumen von 4,01 Milliarden Euro ab. Größte Abnehmerländer waren Italien, Frankreich, Tschechien, Spanien und die Niederlande. ´Die EEG-Förderung schafft die meisten Arbeitsplätze nicht in Deutschland, sondern in China´, schlussfolgert Hummel./nmu/enl/tw
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