ERDBEBEN Feuerwehr soll bei Kühlung in Fukushima helfen
TOKIO - Feuerwehrmänner aus Tokio sollen beim Kühlen der überhitzenden Reaktoren im Atomkraftwerk Fukushima Eins helfen. Mehr als 100 Helfer seien in der Stadt Iwaki südlich der Anlage in Fukushima angekommen, berichtete der Fernsehsender NHK am Freitagmorgen (Ortszeit). Er zeigte Aufnahmen von nebeneinander aufgereihten roten Einsatzwagen.Am Nachmittag sollen die Feuerwehrleute damit beginnen, den Reaktor 3 von außen zu kühlen. Ob dies auch bei Reaktor 1 möglich sei, werde geprüft, sagte Regierungssprecher Yukio Edano. Wenn die Aktion gelinge, würde die Situation weniger gefährlich.
Die Feuerwehr habe Ausrüstung dabei, um Tonnen von Wasser über große Entfernungen zu versprühen, berichtete NHK. Die Reichweite der Wasserwerfer, die am Donnerstag eingesetzt wurden, sei nicht ausreichend gewesen.
Am Morgen wurden außerdem Arbeiten fortgesetzt, um die Stromversorgung an dem havarierten Kraftwerk wieder herzustellen. So soll die Kühlung der Reaktoren wieder in Gang gesetzt werden. Zudem sollen auch Hubschrauber weiter Wasser aus der Luft versprühen.
Die am Kraftwerk gemessene radioaktive Strahlung sei derzeit nicht so stark, dass sie der Gesundheit unmittelbar schade, sagte Edano. Allerdings hänge die Intensität von verschiedenen Faktoren wie Windrichtung, Schnee und Regen ab. Es solle sichergestellt werden, dass sich keine Einwohner mehr im Umkreis der Anlage aufhielten.
Die Messungen der Radioaktivität sollen ausgeweitet werden. ´Wir wollen die Beobachtungen in der Umgebung erhöhen für weitere Analysen´, sagte Edano. Er nannte einen Radius von 30 Kilometern./kre son/DP/zb
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