Forex-Check Pfund behauptet sich gut – Inflationsrate hält Abwärtspotenzial bereit
Das Pfund hat am Mittwoch beim Übergang in den europäisch geprägten Handel um 0,2% höher bei 1,6286 USD notiert (Stand: 10:22 Uhr). Unterstützt wird Sterling von der schlechten US-Handelsbilanz. Laut dem amerikanischen Handelsministerium sind im Februar sowohl die Ein- wie die Ausfuhren gesunken. Die Entwicklung sollte die zuletzt aufgekommenen Gerüchte über eine straffere Geldpolitik der Federal Reserve leiser werden lassen.
Potenzial für eine kurzzeitige Abwertung des Pfund hält die niedrigere Inflationsrate im Vereinten Königreich bereit. Laut dem Office for National Statistics lag die Teuerung im März bei 4% und damit 0,4 Prozentpunkte unter dem Wert des Vormonats. Damit sollte der Druck auf die Bank of England (BoE) bezüglich der baldigen Erhöhung des Leitzinses abnehmen. Das die Inflationsrate auch in den kommenden Monaten abnehmen wird, ziehen Analysten allerdings angesichts der steigenden Ölpreise in Frage.
Im Tagesverlauf werden die Pfundhändler zunächst auf Daten zu Englands Arbeitsmarkt blicken. Später wird die Statistik zu den US-Einzelhandelsumsätzen im März in den Fokus der Anleger rücken. Hier erwarten Experten einen Anstieg um 0,5% gegenüber dem Vormonat; im Februar lag die Veränderung noch bei einem Prozent.

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