Online ist gut, persönliche Ansprache besser
Studenten sind eine Zielgruppe mit hohem Potenzial für Versicherungsabschlüsse, sie wollen aber beraten werden.
Die besten Kunden der Zukunft wollen weiter persönlich angesprochen werden: Auch wenn Studenten überdurchschnittlich online aktiv sind und knapp zwei von drei Studierenden mindestens ein soziales Netzwerk wie Facebook jeden Tag nutzen – wenn es um Versicherungsdinge geht, bevorzugen sie das direkte Gespräch im Informations-, Verkaufs- und Betreuungsprozesses.
Zu diesem Ergebnis kommt die aktuelle Marktbefragung „Zielgruppe Studenten" der Kölner Unternehmensberatung MSR Consulting. Für die Studie wurden 800 Studenten mittels online-Fragebogen interviewt.
Die Studie ermittelte unter anderem die bevorzugten Kontaktwege zum Versicherer im Zusammenhang mit sieben unterschiedlichen Kontaktanlässen. Beginnend mit der Angebotsanforderung über den Abschluss und Schadenfall bis hin zur Beschwerde. 77 Prozent der Studenten geben nach einer Mitteilung von MSC Consulting als bevorzugten Abschlusskanal den Berater der Versicherung an.Weit abgeschlagen dahinter folgten Brief (25 Prozent), Kontaktformular auf der Webseite (19 Prozent), E-Mail (18 Prozent), Telefon (13 Prozent) und Social-Media-Netzwerke (ein Prozent).
Unbenommen davon informiert sich diese Zielgruppe auch im sozialen Umfeld und im Internet. Online-Vergleichsplattformen werden von Studenten deutlich häufiger genutzt als von Versicherungskunden im Allgemeinen.
Dass die aktuell 2,2 Mio. immatrikulierten Studenten eine attraktive Zielgruppe für Versicherer darstellen, ist offensichtlich. Akademiker haben im Leben nach dem Studium einen überdurchschnittlichen Versicherungsbedarf. Der Wettbewerb um diese attraktive Zielgruppe wird bereits während des Studiums eröffnet: 64 Prozent der befragten Studenten haben bereits mindestens einen Versicherungsvertrag abgeschlossen.
(pool)

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