Neu auf wallstreet:online?
Jetzt registrieren | Login
x
Benutzername:

Passwort:

Angemeldet bleiben
Passwort vergessen?

Optimieren Sie die Trendfolge-Strategie

Anzeige
 |  18.08.2011, 16:30  |  3560 Aufrufe  | 

Guten Tag, liebe Leserinnen und Leser,

während des Abwärtsstrudels seit Ende Juli hat ein Index schwindelerregende Höhen erreicht: der Volatilitätsindex. Dieses „Angst-Barometer“ misst die erwartete, durchschnittliche Schwankungsbreite des Dax in den kommenden vier Wochen und schoss vom Durchschnittswert bei 20 auf über 40 Punkte nach oben.

Wenn Angst herrscht unter den Anlegern ist die hohe Zeit der Verhaltensforscher an den Börsen gekommen. Eine ihrer Aussagen ist: Ein Crash wie dieser ist oftmals eine sich selbst verstärkende Bewegung, für die es nur eines einzigen Auslösers bedarf. Und wenn ein paar anfangen, zu verkaufen, folgen ihnen viele andere mit der Vermutung, die ersten Verkäufer wissen mehr.

Diesmal war der Auslöser für die Massenflucht aus Aktien die Herabstufung der US-Schulderbonität. Doch der eigentliche Grund ist die Befürchtung, dass die US-Wirtschaft angesichts der notwenigen Sparmaßnahmen in die Rezession abgleitet. Das bedeutet aber auch: Sobald die US-Wirtschaft wieder mehr positive Konjunktursignale liefert, werden an der Börse die Bullen die Oberhand gewinnen. Den „ersten“ Käufern, die eventuell wieder mehr wissen als andere, wird dann die Masse folgen. Daraus könnte erneut eine sich selbst verstärkende Bewegung entstehen – nur diesmal nach oben.

Diese Erkenntnis aus der Verhaltensforschung macht sich die Trendfolge-Strategie zunutze. Wir kaufen oder verkaufen nicht als erste, weil wir eben auch nicht mehr wissen als die meisten anderen Anleger. Vielmehr folgen wir der Masse, die aus einer ersten Kurstendenz einen neuen Trend macht.

Gemäß der reinen Trendfolge-Strategie gilt ein neuer Trend jedoch erst dann, wenn die 200-Tage-Linie gekreuzt wird. Nach dem jähen Absturz seit Ende Juli notiert aber die Mehrheit unsere 18 Hauptmärkte deutlich unter dem GD200, sodass ein „echtes“ Kaufsignal noch in weiter Ferne liegt.

Solange werden wir mit ersten Long-Empfehlungen aber nicht warten, denn unser Ziel ist es, besser zu sein als die 200-Tage-Linie. Natürlich müssen wichtige charttechnische Marken wie etwa das Tief nach der Japan-Katastrophe (Dax: 6500, Dow Jones: 11.600) und weitere Widerstände (Dax: 6800, Dow: 11.850) überwunden werden. Doch sobald diese Hürden genommen sind, werden wir antizyklisch erste Hausse-Positionen in Angriff nehmen. Allerdings sollten Sie den Kapitaleinsatz noch gering gehalten und erst nach dem Kaufsignal durch den GD200 die Investitionsquote erhöhen. Derzeit gilt aber noch: Lassen Sie die Gewinne unserer Short-Empfehlungen laufen, die sich im Indexbereich auf durchschnittlich +45% summieren.

Handeln Sie erfolgreich!
Ihr

Johannes Scherer


P.S.: Johannes Scherer ist Trendbrief-Chefredakteur und unterstützt Sie täglich mit konkreten Empfehlungen zu den lukrativsten Trends in Aktien, Indizes, Devisen, Zinsen sowie Rohstoffen. Der Trendbrief erscheint mittlerweile im 24. Jahrgang und ist heute der maßgebliche Börsenbrief für Trends & Tradings. Profitieren Sie jetzt 14 Tage von allen Empfehlungen völlig kostenlos!

 

Bewerten Sie diesen Artikel: (
0
Bewertungen)

1
Ihren XING-Kontakten zeigen

Disclaimer