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    Börsen in Asien Indizes notieren einheitlich in der Verlustzone

    Nachrichtenquelle: Aktiencheck News
     |  26.09.2011, 12:30  |  1547 Aufrufe  |   | 

    Tokio (aktiencheck.de AG) - Der DAXglobal Asia (ISIN DE000A0LLPW4/ WKN A0LLPW) der die 40 größten Werte des aufstrebenden Asiens beinhaltet, baut im bisherigen Montaghandel seine Verluste der vergangenen Handelstage weiter aus und verschlechtert sich momentan erneut um 1,98 Prozent auf 268,94 Stellen.

    Nachdem in Japan am Freitag feiertagsbedingt nicht gehandelt wurde, ist der Leitindex Nikkei (ISIN XC0009692440/ WKN 969244) heute schlecht aus dem verlängerten Wochenende gekommen. So verlor der Index heute 2,17 Prozent und beendete den Montaghandel bei einem Stand von 8.374,13 Punkten. Damit ging der Index in der Nähe seines Tagestiefs aus dem Handel. Nur unwesentlich besser erging es dem breiter gefassten Topix, für den es am Ende um 2,11 Prozent auf 728,85 Stellen nach unten ging. Die Stimmung am Markt wurde dabei insbesondere durch anhaltende Konjunktursorgen und den zum Euro wieder stärkeren Yen gedrückt. Vor diesem Hintergrund standen heute insbesondere auch Exportwerte unter Druck. So verschlechterten sich beispielsweise Sony um 4,1 Prozent, während es für Panasonic ebenfalls um 4,1 Prozent nach unten ging. Bei den Automobiltiteln fuhren Toyota mit einem Abschlag von 1,7 Prozent hinterher, während Honda und Nissan 1,3 bzw. 3,6 Prozent an Wert einbüßten. Ferner wurden vor allem auch die Handelshäuser durch Sorgen um die weitere globale Konjunkturentwicklung belastet. So brachen beispielsweise Itochu um 7,6 Prozent ein.

    Aus Indien werden zum Start in die neue Handelswoche ebenfalls rote Vorzeichen gemeldet. So gibt der Leitindex SENSEX (ISIN XC0009698199/ WKN 969819) derzeit um 0,69 Prozent auf 16.051,10 Zähler nach. Wipro (ISIN US97651M1099/ WKN 578886) rücken um 0,5 Prozent vor. Der Software-Konzern prüft einem Pressebericht zufolge die Möglichkeit, Rechenzentren und sonstige Computerhardwaregeschäfte seiner US-Einheit Infocrossing Inc. zu verkaufen, um sich auf sein Kerngeschäft zu konzentrieren. Wie es heißt, könnte der Deal ein Volumen von etwa 300 bis 400 Mio. US-Dollar haben. Ganz oben auf dem Einkaufszettel der Investoren finden sich derzeit die Anteilsscheine des Immobilienkonzerns DLF mit einem Aufschlag von 2,5 Prozent wieder, während die rote Laterne an Coal India mit einem Wertverlust von 5,5 Prozent geht.

    Unter Druck standen schließlich heute auch die Märkte in China, wobei insbesondere die unsicheren Aussichten bezüglich der weiteren konjunkturellen Entwicklung auf die Stimmung der Investoren drückten. Der Shanghai Composite verschlechterte sich um 1,64 Prozent auf 2.393,18 Stellen. In Hongkong verlor der Hang Seng (ISIN HK0000004322/ WKN 145733) 1,48 Prozent auf 17.407,80 Punkte. Unter den Einzelwerten standen heute unter anderem PetroChina (ISIN CNE1000003W8/ WKN A0M4YQ) mit einem Abschlag von 0,6 Prozent im Blick. So hat die australische Arrow Energy, ein Joint Venture zwischen Royal Dutch Shell (ISIN GB00B03MLX29/ WKN A0D94M) und dem chinesischen Ölmulti ein so genanntes Scheme Implementation Agreement mit Bow Energy unterzeichnet, nach dem Arrow für jede Bow Energy-Aktie 1,52 AUD in bar zahlt. Die Transaktion wird voraussichtlich im Januar 2012 abgeschlossen sein. Daneben verloren Sinopec und China Shenhua 1,1 bzw. 0,6 Prozent an Wert, während sich CNOOC gegen den insgesamt negativen Trend um 0,3 Prozent verbessern konnten. Bei den Banktiteln stachen HSBC Holdings mit einem kleinen Aufschlag von 0,1 Prozent positiv hervor, während es für Bank of China und CCB um 1,6 bzw. 2,2 Prozent nach unten ging. ICBC verschlechterten sich sogar um 2,8 Prozent. Einen schweren Stand hatten ferner die Aktien des Börsenbetreibers HKEX, die 4,1 Prozent an Wert einbüßten.

    Das Wirtschaftswachstum in Vietnam hat sich in den ersten neun Monaten 2011 nach Angaben der Statistikbehörde verlangsamt. So kletterte das Bruttoinlandsprodukt (BIP) nur noch um 5,7 Prozent. Im entsprechenden Vorjahreszeitraum hatte sich die Wirtschaftsleistung um 6,5 Prozent verbessert.

    Nikkei 225 (Japan): 8.374,13 (-2,17 Prozent) TOPIX (Japan): 728,85 (-2,11 Prozent) Hang Seng (China): 17.407,80 (-1,48 Prozent) Shanghai Composite (China): 2.393,18 (-1,64 Prozent) Seoul Composite KOSPI (Südkorea): 1.652,71 (-2,64 Prozent) SENSEX (Indien): 16.051,10 (-0,69 Prozent) JSX (Indonesien): 3.316,14 (-3,22 Prozent) STI (Singapur): 2.654,31 (-1,65 Prozent) (26.09.2011/ac/n/m)


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