Japan-Fans unter sich Warren Buffett, Jim Rogers und ich
Lust auf den etwas anderen Wochenrückblick mit Globalyze?
Wie schon in der letzten Woche beherrschten auch diese Woche die teils dramatisch steigenden Zinsen auf europäische Staatsanleihen das Geschehen. Wobei das Ganze eine neue Dimension annahm. Denn erstmals wurde auch die Bundesrepublik Deutschland von den Finanzmärkten unter Beschuss genommen. Statt der gewünschten 6 Mrd. Euro musste sich die Bundesfinanzagentur bei der Auktion von 10-jährigen Staatsanleihen mit nur 3,9 Mrd. Euro begnügen. Auch stieg der Zins vergleichsweise stark auf 2,09 %. Nun bin ich mit Ihnen natürlich der Meinung, dass dieser Zins noch relativ niedrig ist. Und dennoch. Hier haben die Banken der Regierung der BRD einen Warnschuss verpasst. Es steht aber meines Erachtens derzeit weit mehr auf dem Spiel als nur das geliehene Geld unserer Kinder. Der Primat der Politik ist es, der zurückerkämpft werden muss. Deshalb möchte ich Sie bitten, die Macht der Banken zu sprengen und meine Petition für ein Trennbankensystem und für mehr Wettbewerb von unten, also eine Öffnung des Kreditwesengesetzes für junge, innovative Unternehmen wie uns, zu zeichnen. Bitte versuchen Sie auch zu Hause, im Freundeskreis und auf der Arbeit so viele Unterstützer wie möglich zu finden. Damit wir endlich eine andere, bessere Finanzwelt bekommen. Jeder einzelne von Ihnen hat es in der Hand. Hier der Link: https://epetitionen.bundestag.de/index.php?action=petition;sa=details;petition=18805
Dass die Aktienmärkte - angesichts des für inzwischen jedermann deutlich gewordenen Staatsversagens in der westlichen Welt - nicht anders konnten als einzubrechen, ist mehr als verständlich. Wo jetzt auch in den USA Demokraten und Republikaner den eigenen Vorteil vor das Wohlergehen des Landes stellen. Es ist schon traurig, das miterleben zu müssen. Andererseits bieten solche Situationen enorme Chancen. Wenn man denn den Mut aufbringt, Sie zu nutzen. Natürlich gibt es scheinbar genug Gründe, keine Aktien zu kaufen. Weil es z.B. noch weiter abwärts gehen könnte. Das ist die Argumentation, die ich derzeit am meisten vernehme. Da wir aber nicht wissen, ob es abwärts geht und wann und ob es möglicherweise doch wieder aufwärts geht, ist es an der Zeit einzusteigen. Mir kommen die Zögerer und Zauderer derzeit so vor wie Schiffbrüchige, die nicht nur gerettet werden wollen, sondern auch noch darauf insistieren, das Schiff, das sie rettet, auszusuchen. Wie an der Börse, wo man nur wissen muss, ob ein Unternehmen unterbewertet ist oder nicht, ist es bei der Seenotrettung nur wichtig, dass diese einen in Not befindlichen hoffentlich auch findet. Wer da auf Genauigkeit und sog. Timing setzt, hat schon verloren, bevor er überhaupt anfängt.
++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
Globalyze wandelt Krisen in Renditen
Investieren auch Sie jetzt antizyklisch!
Nutzen auch Sie das „Globalyze-Prinzip“ unseres –Aktienfonds Globlayze QuantValue (WKN: A1JL1H)
Jetzt auch an den Regionalbörsen München, Hamburg und bei Tradegate.de handelbar.
Oder gehen Sie mit Warren Buffett, Jim Rogers und mir auf Japan Tour mit unserem Globalyze Value Börsenbrief mit Schwerpunkt Japan.
Oder melden Sie sich einfach nur an, überzeugen Sie sich - kostenlos und unverbindlich - von unseren Gratis-Top10 Lite mit einer validen Empfehlung und erhalten Sie ab sofort jeden Sonntag den Globalyze Börsen Wegweiser.
Klicken Sie hier um sich anzumelden
oder nutzen Sie folgenden Link: http://www.globalyze.de/Intern/User/Login.aspx
++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
Diese Woche war also ein Desaster. Der Dax gab um -5,8 % nach, der Dow um -4,8 % und der Hang Seng um -4,4. Nur der japanische Nikkei zog sich mit -2,6 % halbwegs gut aus der Affäre. Vielleicht waren es da die staatlichen verordneten Käufe der in öffentlicher Hand befindlichen Pensionskassen. Vielleicht aber auch nur die guten Aussichten, die ja auch Warren Buffett bewogen hat erstmals in seinem Leben für eine „große Investition“ nach Japan zu reisen. Übrigens gesellte sich dazu nun – der heutigen Morgenlektüre zufolge – auch die Rohstoff-Urgestein Legende Jim Rogers dazu. In einem Interview sagt er, dass er „für Japan bullish“ sei und die europäische Staatsschuldenkrise die Attraktivität des „Yen als sicheren Hafen“ erhöhe. Auch bin ich froh, dass – außer mir – endlich auch einer der Profis erkannt hat, dass der starke Yen in der gegenwärtigen Konstellation mit niedrigen Zinsen ein Vorteil und kein Nachteil für die japanische Wirtschaft ist. Obwohl in der Theorie eine starke Währung häufig als Nachteil gedeutet wird. Aber für ein rohstoffarmes Land ist eine starke Währung ein Vorteil. So steigt derzeit in Japan die Kaufkraft. Und was die Verschuldung Japans betrifft, so ist diese im Gegensatz zu Europa nicht gegenüber fremden Dritten, sondern gegenüber den eigenen Bürgern, die nach wie vor zu ihrem Land stehen. Deshalb ist Japan trotz einer Staatsverschuldung von über 200 % des BSP weniger gefährdet als Italien oder Spanien. Auch, wenn beide relativ weit geringer verschuldet sind.
Jedenfalls bewegen wir von Globalyze uns und ich mich ganz persönlich mit Warren Buffett und Jim Rogers nicht in der schlechtesten Gesellschaft. Wobei ich schon einmal darauf hinweisen möchte, dass ich bzw. wir von Globalyze - weit vor diesen beiden äußerst erfolgreichen Finanz-Schwergewichten - Japan zum Schwerpunkt unseres Börsenbriefs machten. Das können Sie in meinen Kolumnen nachlesen. Und so sind wir Deutschen schon ein komisches Volk. Wir fahren bis nach Omaha in Nebraska/USA, um dort dem Orakel zu lauschen, wo wir doch Globalyze gleich um die Ecke haben :-)))
Aber kommen wir noch kurz zu den Unternehmens-Highlights der Woche. Wobei ich übrigens genug unterbewertete Unternehmen in Europa sehe, wie auch unsere Top10 Auswahl eindrucksvoll zeigt. So wächst der Umsatz des Saatgutunternehmen KWS derzeit mit gut +30 %. Der Maschinenbauer Schuler AG konnte sogar sein EBIDA auf 80 Mio. Euro verdreifachen. Und die Beteiligungsgesellschaft Indus kann sich nun, nachdem sie sich leider von ihrem Gründer trennen musste, mit einem Jahresüberschusswachstum von +65 % an alte Zeiten anknüpfen. Auch der US-Farmausrüster Deere fuhr mit den eigenen Traktoren einen fetten Gewinn von +46 % in die Scheuer. Dass die chinesische Alibaba.com.com mit einem Gewinnplus von +12 % enttäuschte, zeigt nur, dass man nicht blind in den Schwellenländern einkaufen sollte. Wie es übrigens manche etablierte Fonds tun. Dass der taiwanesische Smartphone-Bauer HTC die Gewinnprognose einkassieren musste, zeigt ebenfalls, wie selektiv man auch in unterbewerteten Zeiten vorgehen muss. Unser TopValue Computerprogramm kann aus verständlichen Gründen gar nicht anders. Weil Angst und Gier sondern Vernunft und Fundamentaldaten den Ton angeben.
Ich wünsche Ihnen einen schönen Sonntag und stets hohe Renditen.
Ihr Norbert Lohrke
Globalyze – Rendite ist kein Zufall

0
