COT-Report Zuckerspekulanten auf dem Rückzug
Laut jüngstem COT-Report (Commitments of Traders) der CFTC nahm bei Zucker No 11 der Optimismus großer wie kleiner Spekulanten abermals ab.
Der am Freitagabend veröffentlichte Wochenbericht beinhaltete zudem einen leichten Anstieg der Anzahl offener Kontrakte (Open Interest). Sie erhöhten sich im Berichtszeitraum (22. bis 29. November) von 503.702 auf 504.829 Futures (+0,2 Prozent). Bei der kumulierten Netto-Long-Position (optimistische Markterwartung) großer und kleiner Spekulanten gab es einen deutlichen Rückgang von 46.857 auf 36.220 Kontrakte (-22,7 Prozent) zu beobachten, den mittlerweile fünften in Folge. So reduzierte sich bei großen Spekulanten (Non-Commercials) deren Netto-Long-Position von 58.057 auf 51.351 Kontrakte (-11,6 Prozent), während bei den Kleinspekulanten die Netto-Short-Position (pessimistische Markterwartung) weiter ausgedehnt wurde, und zwar von 11.200 auf 15.131 Kontrakte (+35,1 Prozent).
Zucker: Charttechnische Hochspannung
Die kommende Woche verspricht beim Zuckerpreis, mit Blick auf die charttechnische Lage ausgesprochen spannend zu werden. Knapp unter der Marke von 24 US-Cents verläuft nämlich die obere Trendlinie des kurzfristigen Abwärtstrendkanals. Wird sie nachhaltig „geknackt“, könnten chartinduzierte Käufe den Agrarrohstoff in deutlich höhere Kursregionen hieven. Das untere Bollingerband ließ der Zuckerpreis bereits hinter sich. Anfang Oktober löste sich der Zucker-Future schon einmal von dieser Linie und zog danach von 25 auf über 28 US-Cents an. Als ähnlich zuverlässig erwies sich dieses Kaufsignal auch im August. Damals gab es innerhalb kurzer Zeit einen Rebound von 27 auf 32 US-Cents. Mutige Anleger setzen unter dem Motto „Aller guten Dinge sind drei“ auf eine Wiederholung dieser beiden Erfolgsgeschichten.
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Kommentare
was macht nun der gemeine Zuckerbauer, der diese, Ihre Chartprognose nicht verfolgen kann?
Soll dieser nebenbei riestern oder sich lieber noch ein paar Weizenderivate zulegen?
P.S. passen Sie gut auf sich auf, die Zuckerkrankheit ist gerade im Westen eine Plage!

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